Gib acht! »Dass« und »das« sind zwei verschiedene Wörter!

Lerne hier und jetzt den Unterschied kennen, damit dir ein solcher Fehler das letzte Mal passiert ist!

Ich muss den Unterschied zwischen dass und das verstehen!

Eigentlich ist es ja so einfach, aber Fehler mit dass, daß und das passieren immer wieder. Folgende Tipps sollen dir helfen, diese von nun an zu vermeiden.

  1. Schalte beim Schreiben deinen Kopf ein. Man muss eigentlich nicht viel wissen, um zwischen dass und das unterscheiden zu können. Die meisten Fehler entstehen wohl aus purer Faulheit bzw. Schlampigkeit.
  2. Lies dir die Regeln auf unserer Seite durch. Dort steht ausführlich und mit zahlreichen Beispielen beschrieben, wann man welches Wort verwenden muss.
  3. Führe unsere Übungen einmal durch. Hast du den Unterschied zwischen das und dass verstanden, sollte es dir ein Leichtes sein, den Lückentext fehlerfrei auszufüllen.

Und denk das nächste Mal bitte nach, bevor du ein das oder dass benutzt. Danke! Möchtest du jemanden darauf hinweisen, dass er dass und das vertauscht hat? Schick ihm folgenden Link: www.dassdas.com.

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Kommentare

Jürgen, am 11.12.2010 um 11:32 Uhr, kommentierte:

Tolle Seite, sollte man unbedingt weiterempfehlen! =)

lactobacillus, am 11.12.2010 um 12:33 Uhr, kommentierte:

0 Fehler bei der Übung, yeah. Aber ich glaube so manche werden da ihre Schwierigkeiten haben.

Alex, am 12.12.2010 um 12:44 Uhr, kommentierte:

Ich find, das was auf dieser Seite steht, sollte eigentlich jeder wissen. Klar, man muss nicht die Regeln für die Verwendung von dass und das auswendig können. Zwischen dass und das aber grundsätzlich zu unterscheiden und das richtige Wort zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen, ich glaube das sollte jeder können. Es ist ja auch gar nicht kompliziert. Wenn man es mal verstanden hat ist es sogar richtig einfach. Trotzdem scheinen einige Menschen es einfach nicht verstehen zu wollen oder sie haben einfach keine Lust für einen kurzen Moment den Kopf einzuschalten. *kopfschüttel*

T@helfer, am 12.12.2010 um 18:49 Uhr, kommentierte:

So matt, schreib dir auch nochmal ein Lob. Echt gelungen.:)

T@Helfer nochmal, am 12.12.2010 um 18:51 Uhr, kommentierte:

Alex, dass das "dass oder das"-Problem jeder kennen sollte, dass ist mir auch klar, aber trotzdem geschehen sehr häufig gerade diese primitiven Fehler, die bei einer Arbeit viele Punkte kosten können.

Alex, am 12.12.2010 um 19:54 Uhr, kommentierte:

@T@Helfer: In deinem Satz ist ein dass-Fehler drinnen ;-). "dass ist mir auch klar" ist falsch -> "das ist mir auch klar"

T@helfer, am 13.12.2010 um 16:13 Uhr, kommentierte:

;)

So´n Quatsch, am 14.12.2010 um 15:43 Uhr, kommentierte:

die NeuAlte Rechtschreibung besagt, dass ist das unwichtigere Thema bei der Reglelung von Schreibeigenheiten. Frag mal im nächsten Schwimmbad die Schwimm-meisterin (ja tatsächlich 3M) ob die Naß ist oder dich nass macht. That´s it ist ja auch now thats enough. Das es jetzt reicht is klar, darum Ciao, Merhaba und ich geh jetzt eine Gyros mit ohne Schaaf essen.

Maus, am 14.12.2010 um 17:45 Uhr, kommentierte:

@SonQuatsch: Wenn ich deinen Beitrag lese, wird mir übel.

Doss, am 19.12.2010 um 23:07 Uhr, kommentierte:

Dass das viele nicht verstehen, ja das ist mir schon klar. Das gefällt mir nicht aber mit dem müssen wir leben.

hermann dass, am 03.01.2011 um 22:06 Uhr, kommentierte:

dass das das heißt und nicht dass ist das einzig richtige wort

Rechtschreibfehler-Max, am 09.01.2011 um 01:45 Uhr, kommentierte:

Ich muss mich hier anschließen. Dass sehr viele den Unterschied zwischen dass und das nicht kennen stimmt leider. Das ist ein Artikel, dass ein Synonym für welches oder jenes. Jedenfalls hab ich mir das in der Schule immer so gemerkt und irgendwann hat man das im Gefühl. Naja es gibt viele dumme Rechtschreibfehler, aber der dass das Fehler wird dermaßen oft gemacht, dass einem schon fast unheimlich werden kann.

Oliver, am 11.01.2011 um 13:44 Uhr, kommentierte:

Hallo, tolle Seite! Auch ich ärgere mich immer über die "dass/das"-Fehler. Übrigens denke ich, dass bei Deinen Beschreibungen manchmal "das" bzw." "dass" in Anführungsstriche gehört. z.B. Das Wörtchen "daß" ist vor vielen Jahren "gestorben". In der neuen Rechtschreibung gibt es das Wort nicht mehr. Gar nicht mehr, ohne Ausnahme! Lass das Wort also am besten aus deinem Kopf verschwinden. Dort wo früher "daß" stand, steht heute "dass" Viele Grüße Oliver

Oliver, am 11.01.2011 um 13:51 Uhr, kommentierte:

@ Max " Naja es gibt viele dumme Rechtschreibfehler, aber der "dass/das"-Fehler wird dermaßen oft gemacht, dass einem schon fast unheimlich werden kann. "

Michael, am 11.01.2011 um 15:59 Uhr, kommentierte:

Vergewaltigt ruhig die deutsche Sprache weiter. Das Wort daß bleibt immer richtig, egal was die Regierung und ihre Nachläufer auch wollen!

Jerns, am 11.01.2011 um 16:01 Uhr, kommentierte:

@Michael: Nein, "daß" ist nicht richtig. Ganz einfach, weil die s-Schreibung mit der neuen Rechtschreibung klar und eindeutig ist. Wer das nicht verstehen will, ist selber Schuld. Allerdings finde ich ein "daß" statt "dass" deutlich weniger schlimm, als ein "dass" statt "das". Bei ersterem handelt es sich nämlich "nur" um einen Rechtschreibfehler, bei letzterem allerdings um einen Grammatikfehler, der den Sinn des Satzes komplett über den Haufen wirft.

eku, am 12.01.2011 um 09:21 Uhr, kommentierte:

Mir wurde bei der Übung keinerlei Fehler bescheinigt, außer 5 mal [Du hast "daß" eingegeben]. Also, irgendwas stimmt net an dem Programm! Ich möchte daher mal eine Verbesserung anregen... ;-)

Ingo, am 20.01.2011 um 13:57 Uhr, kommentierte:

Super Übung! Einfach ausprobieren, ich habs auch fehlerfrei geschafft:-)

gast, am 26.02.2011 um 00:48 Uhr, kommentierte:

Null Fehler bei der der Übung, war aber auch ziemlich einfach...

hermann, am 03.03.2011 um 15:57 Uhr, kommentierte:

that wird im englischen auch anders gebraucht! du solltest den punkt vier weglassen. sonst finde ich deine bemühungen wirklich bemerkenswert.

hermann, am 03.03.2011 um 16:04 Uhr, kommentierte:

ich lernte in der schule noch folgendes: kann dass durch damit ersetzt werden, wird es eben dass geschrieben. und dass leitet sogenannte konsekutivsätze ein, also folgesätze, die von bedingungen abhängen, wie zum beispiel ich finde, dass

beni, am 06.03.2011 um 19:40 Uhr, kommentierte:

ich habe fünf Fehler, weil ich die recht Schreibung nicht beachtet habe

Jakob, am 07.03.2011 um 15:00 Uhr, kommentierte:

ich habe 0 fehler juhu

Diana, am 31.03.2011 um 19:35 Uhr, kommentierte:

Ich schreibe eine Deutsch Arbeit über Groß und klein Schreibung und s,ss,ß. Diese Seite hat mir echt gefallen und natürlich Geholfen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ich hoffe ich schreibe mit der Hilfe dieser Seite eine Gute Note wen nicht dann ist auch egal aber ich glaube ich schreibe eine Gute Note weil ich hab schon so viel gelernt.

Boris, am 25.04.2011 um 15:46 Uhr, kommentierte:

Ich hatte vier Fehler, weil die Seite Wert auf Groß- und Kleinschreibung legt - schön =)

fabio, am 09.05.2011 um 15:51 Uhr, kommentierte:

ich 0

Robin, am 22.06.2011 um 09:15 Uhr, kommentierte:

Was geht

Lars, am 22.06.2011 um 18:09 Uhr, kommentierte:

Wozu brauchen wir überhaupt eine Unterscheidung zwischen dem Bindewort "dass" und und dem Relativpronomen "das" über die Schreibweise ? Die Aussprache ist genau die gleiche und die Bedeutung über den Kontext ebenso zu erkennen. Einen gesprochenen Satz versteht man ja auch ohne eine besondere Unterscheidung dieser Wörter. Meiner Meinung nach eine völlig überflüssige Regelung. "dass" sollte einfach durch "das" ersetzt werden und wir haben ein Problem weniger.

ego ille qui quondam, am 07.07.2011 um 22:54 Uhr, kommentierte:

"Manchmal sollte man sich den Satz auch in einer anderen Sprache vorstellen. In Englisch zum Beispiel steht that für dass und the für das. Eine Verwechslung ist also dort nicht möglich." - Falsch! the horse, that I bought last year etc.

Ugh!, am 01.08.2011 um 18:37 Uhr, kommentierte:

Wird Zeit, dass diese total unsinnige Regel abgeschafft wird!

statistnr27, am 08.08.2011 um 14:44 Uhr, kommentierte:

@alex du hast 2 mal "dass" mit nur einen "s" geschrieben und schreibst darüber dass es doch so einfach ist D:

statistnr27, am 08.08.2011 um 14:46 Uhr, kommentierte:

sry dafür dass ich es so oft geschrieben hab D: pc hatte schlechte internetverbindung und habe gedacht dass der das nicht regisriert hat sollte kein spam werden :)

Verärgerter Gast, am 01.09.2011 um 21:18 Uhr, kommentierte:

Was soll der Blödsinn? Auf solche Belehrungen wie "schalte deinen Kopf ein" etc. kann ich gut verzichten. Ich wollte nur die Regel für die Verwendung von das und dass haben. Wenn ich meinen Kopf dauerhaft auf standby hätte wäre ich wohl kaum auf diese Seite gekommen, oder? FÜHLE MICH IRGENDWIE VERARSCHT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Vielleicht sollten die Autoren dieser Seite mal ihr Hirn aktivieren! Danke für gar nichts. Hochachtungsvoll Jemand, der sein Hirn nie anschaltet, da es ihm zu viel Energie frisst

tommi, am 05.09.2011 um 11:00 Uhr, kommentierte:

deutsch ist doof löscht die seite

xety979, am 05.09.2011 um 11:03 Uhr, kommentierte:

dise seite ist gut zum üben

Horsti, am 09.09.2011 um 14:24 Uhr, kommentierte:

Das mit dem englischen THAT stimmt nicht! "Is that right?" "you mean this one or that one?". Das ist beides im deutschen DAS!

Horsti, am 09.09.2011 um 17:19 Uhr, kommentierte:

Dianalein, jetzt musst du nur nochmal auf www.deppenleerzeichen.de nachgucken, wie man "Deutscharbeit" richtig schreibt!

EnglischTeufel, am 16.12.2011 um 10:31 Uhr, kommentierte:

Das mit dem "that" ist Bullshit! Korrigiert das mal. So kann man die Seite ja nicht ernsthaft an jemand anderen weiterleiten. Dann doch lieber: www.dass-das.de oder www.das-dass.de Aber die Admins dieser Seite scheinen eh zu schlafen, sonst gäbe es nicht schon so viele Kommentare darüber ohne, dass sich was geändert hat.

admin, am 16.12.2011 um 11:12 Uhr, kommentierte:

Hallo EnglischTeufel, danke für die Meldung. Die Zeile wurde entfernt!

Berni, am 16.12.2011 um 23:20 Uhr, kommentierte:

Ich bin froh, dass das das Größte Problem ist! Hab ich das Dass und die Das jetzt richtig geschrieben?

heiden jujun, am 15.01.2012 um 17:46 Uhr, kommentierte:

das war nicht so einfach weil es im internet aber trotzdem macht spass

Vanessa, am 16.01.2012 um 13:45 Uhr, kommentierte:

das ist echt eine coole seite habe in der klassenarbeit eine 1 geschrieben (-:

chery, am 22.01.2012 um 14:08 Uhr, kommentierte:

naja sie ist sch okee

Mäxje, am 27.01.2012 um 07:04 Uhr, kommentierte:

Dass das Das das Dass nicht ist und dass das Dass das Das nicht ist, dass soll jeder Deutsche wissen.

jinga, am 02.02.2012 um 19:24 Uhr, kommentierte:

ja

jona, am 02.02.2012 um 19:30 Uhr, kommentierte:

ich finde es eine colle seite das oder dasskann ich jetzt endlich unterscheiden danke.ich finde es gar nicht so einfach es zu unterscheiden aber mit euer hilfe kann ich es jetz und ich finde es nicht mehr schwierig

jungina, am 02.02.2012 um 19:31 Uhr, kommentierte:

coll

Jogoesonline, am 22.02.2012 um 21:08 Uhr, kommentierte:

Klugscheisserische Seite.

dominik, am 23.02.2012 um 15:02 Uhr, kommentierte:

hallo der tipp ist gut aber auch schlech keine anung was ich sage er ist gut ok

hhhhhhhhhhhhhhhhhhhiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii, am 28.02.2012 um 19:09 Uhr, kommentierte:

ich hasse es hatte 5 fehler

anne weber, am 28.02.2012 um 19:11 Uhr, kommentierte:

hhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii bin single

blueberry, am 29.02.2012 um 18:30 Uhr, kommentierte:

find ich cool

burcu, am 06.03.2012 um 19:19 Uhr, kommentierte:

ich hatte nur 2 fehler -.- !! aber ich find das auch cool ich bin 17 :D

burcu, am 06.03.2012 um 19:20 Uhr, kommentierte:

hahahah genau 19:19 uhr gepostet das war nur zufall :D

Wessmoal, am 08.03.2012 um 08:28 Uhr, kommentierte:

seas

lol, am 25.03.2012 um 17:45 Uhr, kommentierte:

ahm ich verstehe es zwar aber mein bruder nich und der ist 4jahre älter

lol, am 25.03.2012 um 17:46 Uhr, kommentierte:

wer kanns nich

Liz, am 29.03.2012 um 16:10 Uhr, kommentierte:

Das ist eine gute Übung aber es erklärt nicht wie man danach frägt:(

h, am 10.04.2012 um 17:39 Uhr, kommentierte:

ihr opfer

Marcus, am 16.04.2012 um 22:55 Uhr, kommentierte:

Also das muss mir jetzt aber mal jemand erklären: http://dl.dropbox.com/u/2891476/Bild%201.png Interessanter Fehler!:)

xD, am 17.04.2012 um 21:41 Uhr, kommentierte:

Ig raf es einfach nicht :D

Dx, am 19.04.2012 um 08:18 Uhr, kommentierte:

alta leck mich fett

deine mutta, am 19.04.2012 um 08:22 Uhr, kommentierte:

alta deine mutta is so fett wen sie ein grunes t-shirt anzieht schrein alle; scheisse hulk ist wida da

deine mutta, am 19.04.2012 um 08:22 Uhr, kommentierte:

alta deine mutta is so fett wen sie ein grunes t-shirt anzieht schrein alle; scheisse hulk ist wida da

...Why...?!, am 07.05.2012 um 15:05 Uhr, kommentierte:

kake ich krig das einfach nicht hin

...Why...?!, am 07.05.2012 um 15:09 Uhr, kommentierte:

scheiß seite erlich

...Why...?!, am 07.05.2012 um 15:12 Uhr, kommentierte:

Jürgen die seite kann man nicht weiter empfehlen ehrlich die zeigen fehler an obwohl mans richtig hat

der jhtzuzvht, am 14.05.2012 um 08:15 Uhr, kommentierte:

lach

güllewasser, am 14.05.2012 um 08:21 Uhr, kommentierte:

ist ganz ok

dampf, am 19.05.2012 um 17:58 Uhr, kommentierte:

Die meisten Menschen können leider kein dass und das. Ist traurig aber wahr. Ein Glück, dass ich es kann.

benny, am 22.05.2012 um 21:06 Uhr, kommentierte:

ja

Lea, am 23.05.2012 um 19:08 Uhr, kommentierte:

Glaubt das hohe Gericht wirklich, dass das das Gesicht eines Verbrechers ist? Morgen Deutsch Ex................................................................. ::(((((

monther, am 09.06.2012 um 20:49 Uhr, kommentierte:

echt krass

ssae, am 10.06.2012 um 16:09 Uhr, kommentierte:

ist echt cool

ssae, am 10.06.2012 um 16:10 Uhr, kommentierte:

ist echt blöd :D

lol, am 12.06.2012 um 11:25 Uhr, kommentierte:

IM SORRY FOR EXCUSE ME

martin, am 14.06.2012 um 19:27 Uhr, kommentierte:

boaaaaaaaaaa hoffentlich hat es mir geholfen die deutsch schulaufgabe morgen one problem zu löse so dass ich entweder ne note 4 bekomme oder die note 3 bekomme. :):(:D

martin, am 14.06.2012 um 19:28 Uhr, kommentierte:

boaaaaaaaaaa hoffentlich hat es mir geholfen die deutsch schulaufgabe morgen one problem zu löse so dass ich entweder ne note 4 bekomme oder die note 3 bekomme. :):(:D

martin, am 14.06.2012 um 19:28 Uhr, kommentierte:

boaaaaaaaaaa hoffentlich hat es mir geholfen die deutsch schulaufgabe morgen one problem zu löse so dass ich entweder ne note 4 bekomme oder die note 3 bekomme. :):(:D

CoD, am 14.06.2012 um 19:40 Uhr, kommentierte:

coll of duty ist echt cool :)

Ronny, am 25.06.2012 um 15:44 Uhr, kommentierte:

Bei den Übungen wird bei folgendem Satz das zweite "das" als Fehler angezeigt: Das Pferd, das das Rennen gewann, war riesengroß. Es müsste doch aber so korrekt sein, oder nicht? Erste beiden beziehen sich auf "Pferd", das dritte auf "Rennen"?!

Administrator, am 25.06.2012 um 15:45 Uhr, kommentierte:

Hallo Ronny, so wie du das geschrieben hast, stimmt es. Und es wird auch in den Übungen als richtig angezeigt.

Ronny 2, am 25.06.2012 um 15:49 Uhr, kommentierte:

Yes. Hab grad nochmal probiert, hat geklappt. Wahrscheinlich war vorhin ein Leerzeichen zuviel gewesen oder sowas ;)

Deutschprofi 2000, am 29.09.2012 um 11:53 Uhr, kommentierte:

Sehr hilfreich .

Softdrink 2000, am 11.10.2012 um 10:38 Uhr, kommentierte:

Hey , Martin ich glaube du musst noch mal hinter die Bücher , du hast ohne ohne h geschrieben.

jana, am 18.11.2012 um 19:21 Uhr, kommentierte:

coole seite gut für kinder

Pferdefan, am 29.11.2012 um 17:51 Uhr, kommentierte:

Ich finde das alle was hier steht sehr hilfreich und bin nun fuer den deutsch Test morgen gut gewappnet!!!

Anfaenger, am 27.01.2013 um 17:44 Uhr, kommentierte:

Leider ist die Seite fast nur als Seite fuer Angeber zu gebrauchen, welche das Thema schon beherrschen. Wie bitte, soll der sich nicht zu recht findende Anfaenger die Fehler erklaeren? Man haette ihm das deutlich leichter machen koennen, wenn man Erklaerungen neben die Fehleranzeigen geschrieben haette.

Dyskolos, am 01.02.2013 um 12:47 Uhr, kommentierte:

Per se gute Seite, aber: Das "daß" ist nicht gestorben, es wurde herzlos und hinterrücks gemeuchelt. Da die "neue" Rechtschreibung lediglich für Behörden, Schulen u.ä. verbindlich ist, gilt für mich: Es lebe das "daß"!

hey, am 04.02.2013 um 17:58 Uhr, kommentierte:

Ja Diese seit ist echt super zum üben ich habe null fehler

Jesus, am 20.03.2013 um 20:51 Uhr, kommentierte:

Das Wort "daß" ist und wird immer richtig bleiben. Völlig gleich wie klar und eindeutig die neue Rechtschreibung sein mag. Ganz einfach weil die alte Rechtschreibung nämlich auch klar und eindeutig ist und auch heute noch ihre Gültigkeit hat. Und wer das nicht verstehen will, ist ebenfalls selber Schuld. Ich hab es nach der alten Rechtschreibung so gelernt und werde es auch weiter so handhaben. Punkt. Ende.

Philipp, am 10.06.2015 um 08:05 Uhr, kommentierte:

Sehr gute Seite !!!

Monika, am 26.07.2015 um 19:59 Uhr, kommentierte:

Diese Seite gefällt mir, habe alle Kommentare gelesen. DOCH niemend hat geschrieben, wie mir mein Vater das vor 50 Jahren beigebracht bzw. erklärt hat und ich auch immer gerne weitergebe. Wenn man DES (typisch im österr. Dialekt) sagen kann, schreibt man NIE "dass" Super Beispiel von Mäxjel: doch auch ein Fehler eingeschlichen Dass das Das das Dass nicht ist und dass das Dass das Das nicht ist, dass soll jeder Deutsche wissen. Dass des Des des Dass nicht ist und dass des Dass des Des nicht ist, DES soll jeder Deutsche wissen. Fazit: Man kann bei "dass" NIE "des" verwenden Monika

Ralph, am 01.09.2015 um 01:44 Uhr, kommentierte:

Leute die Betreiber können es leider selber nicht. Bei der Übung wurde mir in meinem richtigen Satz: "Dass das alles nicht funktionieren würde, war mir von vornherein schon klar." ein Fehler angezeigt, nämlich das erste "Dass". Das ist ziemlich peinlich, findet Ihr nicht?

Trashken, am 10.09.2015 um 07:10 Uhr, kommentierte:

Muss das nachher dem deutschgrundkurs erklären (als Schüler) hoffentlich klappt das -.-

Mik, am 14.09.2015 um 18:28 Uhr, kommentierte:

Hatte alle recht

Pennis, am 22.09.2015 um 11:58 Uhr, kommentierte:

Ja stimmt

Seb, am 23.09.2015 um 06:07 Uhr, kommentierte:

Zitat von dieser Seite: „Regel 1 - "daß" ist tot“ So etwas kann nur von Befehlsempfängern kommen.Die Politik mit ihren Stasi Leuten bestimmt eine neue Rechtschreibung, ein Buchstabe nach dem anderen verschwindet einfach und ihr lauft blind hinterher. Von solchen soll ich mir sagen lassen wie es richtig geht? Das Schreibschriftverbot ist auch schon halb durch, ach und natürlich wird es nicht so genannt werden, 6, setzen!

Tanya, am 18.11.2015 um 01:35 Uhr, kommentierte:

Ich kann das nicht glauben: Ihr habt mir 5 Fehler attestiert, obwohl alles richtig war. Ich habe den Test aus Langeweile in einer halben Minute gemacht. Nicht um mich zu testen. Ihr könnt ja das Einfachste selber nicht! Was ist das denn für eine Seite??

okay, am 08.12.2015 um 22:50 Uhr, kommentierte:

sorry ihr streber das ich diese regel nicht kenne und mir rechtschreibung am arsch vorbei geht

frank, am 09.12.2015 um 15:20 Uhr, kommentierte:

0 Fehler. locker easy

Jürgen Torsthan, am 13.01.2016 um 17:01 Uhr, kommentierte:

echt coole Seite hat echt weitergeholfen :) :D

der hd, am 15.01.2016 um 16:11 Uhr, kommentierte:

ich bin so cool dass alle sterben sollen

xXSORAAROSXx, am 25.01.2016 um 17:03 Uhr, kommentierte:

ich finde es gut das man hier abschreiben kann

Poncho, am 12.02.2016 um 13:02 Uhr, kommentierte:

Ich frage, mich, ob wir es bei der Unfähigkeit, das und dass zu unterscheiden, mit einem Anzeichen für den Zerfall des Bildungswesens oder mit einer Modeerscheidung zu tun haben. Schlage für die Betroffenen die Bezeichnung "Idioten-Dasler" vor.

Moahmmed der 6., am 19.04.2016 um 13:09 Uhr, kommentierte:

Ziemlich easy, alhamchum

Der boss, am 21.04.2016 um 09:16 Uhr, kommentierte:

Las ficken du fotze

Der Maker, am 22.04.2016 um 17:15 Uhr, kommentierte:

war eh voll leicht hatte nur 1 fehler

ein feher, am 28.04.2016 um 10:19 Uhr, kommentierte:

ersten die seite ist gut und 1fehler ist schlecht bei so was

Antur, am 30.04.2016 um 14:04 Uhr, kommentierte:

Ich denke ein Teil der Verwirrung entsteht auch durch die unsinnige Festlegung der neuen Seltsamschreibung mit kurzem und langem Vokal vor dem ß oder ss. Vereinfachte Regel: kurz => ss, lang =>ß. Da grätscht dann auch noch das einfache s aus Missverständnis (schon wieder so ein Fall) hinein. Es _ist_ nun eben so, dass phonetisch im Norden von .de praktisch nicht unterschieden wird. Dort wird der Vokal vor dem s/ss/ß tendenziell immer kurz gesprochen. Nun unterscheide das dass und das das nach der obigen Regel mal ... Im Süden fällt es leichter. Hier hört man beim Sprechen, was wohin gehört. Meine unrepräsentative persönliche Statistik weist darauf hin, dass die "Nordlichter" deutlich mehr Probleme damit haben.

xy, am 01.05.2016 um 22:11 Uhr, kommentierte:

Ich denke, dass diese Seite vielen hilft. Ich hatte 0 Fehler und hoffe, dass das in der Deutscharbeit genauso gut laufen wird. ;) Allerdings wird bei uns noch verlangt, dass wir schreiben, ob es sich um ein Relativpronomen, Demonstrativpronomen,.... handelt. Schade bloß, dass so viele diese einfache Regel nicht beherrschen. Und: "Daß" ist für mich gestorben :)

Boss_Imnice, am 10.05.2016 um 14:26 Uhr, kommentierte:

Diese Seite hilft echt vorallen den Schüler wie mich die es nicht verstanden hatten

bb, am 19.05.2016 um 08:22 Uhr, kommentierte:

die Seite hat mir gut gefalen ich habe viel gelernt

kuttelehmann, am 23.05.2016 um 15:09 Uhr, kommentierte:

aber warum schafft man es nicht einfach ab, würde keinen stören "das" mit einen "s" zuschreiben !!! völlig unnütze regeln genau wie der konjunktiv !!! kein mensch den ich kenne schreibt so, oder schrieb so, oder hätte so geschrieben !!! ;)

ronayking, am 08.06.2016 um 20:12 Uhr, kommentierte:

vallah ich schwöre gute seite AMK

Immi, am 21.06.2016 um 23:36 Uhr, kommentierte:

Hat mir geholfen

LeaH, am 06.07.2016 um 17:16 Uhr, kommentierte:

Mein Tipp : Wen man ,,das/dass" durch dieses, welches und jenes ersetzten kann , schreibt man ,,das". Wenn nicht , dann schreibt man ,,dass" ;-)

LeaH, am 06.07.2016 um 17:18 Uhr, kommentierte:

Richtig hilfreich ;-) ^_^

Anna, am 13.07.2016 um 11:33 Uhr, kommentierte:

Schöne Übung, kleine Anmerkung für die Verantwortlichen: Es wäre schön, wenn ihr die Goß- und Kleinschreibung hier außer Acht lassen könntet, dass also auch ein Wort am Satzanfang als richtig erachtet wird, wenn es kleingeschrieben ist. Ansonsten für die Schwächeren der Lernerfolg verfälscht, da es nicht ausreicht, zwischen s und ss zu entscheiden, um ein richtiges Ergebnis zu erhalten. Sie müssen quasi zwei Regeln auf einmal beachten, und auch wenn das für viele nicht als schwierig erachtet wird, gibt es Leute, die das überfordert. Trotzdem großes Lob!

xX Terminator Xx, am 16.11.2016 um 18:20 Uhr, kommentierte:

Ich fand das*(s)* die Seite gut ist. *Wer weiß was da hin muss*

Hag2bard, am 20.11.2016 um 13:33 Uhr, kommentierte:

Das Ei mit einem S soll falsch sein. What the fuck? Sonst alles richtig.

kevin, am 26.11.2016 um 10:43 Uhr, kommentierte:

ich fant die ubungen echt schwer

kevin, am 26.11.2016 um 10:43 Uhr, kommentierte:

ich fant die ubungen echt schwer

Hahahahahah, am 16.12.2016 um 10:00 Uhr, kommentierte:

Julia ist gaaaaaay

Larry, am 16.12.2016 um 10:01 Uhr, kommentierte:

Julia 17 weiß nicht was sie mit ihren leben anfangen soll -Opfer

Geil😂😂, am 11.01.2017 um 14:51 Uhr, kommentierte:

Diese Seite ist wirklich Megaaaa gut mann versteht alles direkt super gut wenn nich liest mach noch einmal aber ansonsten ist diese Seite wirklich wirklich suuuuuper geil

Hi, am 12.01.2017 um 14:11 Uhr, kommentierte:

Wie können Menschen, die die Regeln angeblich beherrschen, gleichzeitig gar kein Verständnis für andere Menschen haben, die die Regeln angeblich nicht anwenden können? Wie können Menschen, die die Regeln angeblich beherrschen, gleichzeitig so unfähig sein, diese anderen Menschen zu vermitteln? Diese Seite ist der beste Beweis für Frontenbildung, Differenzierung, Abspaltung, Hetze und nur eine kleine bis gar keine Hilfe für die, welche es lernen wollen.

Maximilian, am 12.01.2017 um 14:58 Uhr, kommentierte:

Eigendlich ganz toll aber ich meine jeder lernt in der Schule die dass-das Regeln

Maximilian, am 12.01.2017 um 14:58 Uhr, kommentierte:

Eigendlich ganz toll aber ich meine jeder lernt in der Schule die dass-das Regeln

Michael, am 06.02.2017 um 17:45 Uhr, kommentierte:

Gute Seite, allerdings wird man als Leser sehr von oben herab behandelt: "Eigentlich ist es ja so einfach, aber Fehler mit dass, daß und das passieren immer wieder." "Schalte beim Schreiben deinen Kopf ein." "Und denk das nächste Mal bitte nach, bevor du ein das oder dass benutzt. Danke! "

Frederik, am 06.02.2017 um 18:24 Uhr, kommentierte:

Das war ganz toll.Super gemacht

Fr.Frenzel, am 09.02.2017 um 10:46 Uhr, kommentierte:

Ich bin die Sozialarbeiterin der RST (website. www.rs-Tiengen.de)

Georg Michel, am 09.02.2017 um 10:46 Uhr, kommentierte:

War mega scheße ich will es verbessern und bekomme mehr fehler SCHLECHTE SEITE !!!!!!!!1111!1!1!1

JayJay.com, am 09.02.2017 um 10:48 Uhr, kommentierte:

hey loide ich bins der JayJay.com aboniert mich auf YT

Justin Strottmatter, am 09.02.2017 um 10:49 Uhr, kommentierte:

hi

Henrik.Altvater, am 09.02.2017 um 10:54 Uhr, kommentierte:

Ich haber por*** gemacht guckt mal vorbei mit meiner Freundin Katja diekrassebitch (www.Ichbinhenrik-unddrehepor*os.de)

Alex Schultheiss, am 09.02.2017 um 10:55 Uhr, kommentierte:

Hi was macht ihr???

Georg Michel, am 09.02.2017 um 10:56 Uhr, kommentierte:

Rtl ist geil kommt Kino

was geht???, am 09.02.2017 um 10:57 Uhr, kommentierte:

ich liebe OMA

Russe oder Pole, am 09.02.2017 um 11:02 Uhr, kommentierte:

Drück die Ware raus

Georg.Michel, am 09.02.2017 um 11:04 Uhr, kommentierte:

Ihr macht ja voll den scheiß, diese seite dient dazu da Sprachen zu lernen und später kann man einen Komentar schreiben wie man das fandet und ihr ,macht nur Blödsinn.

War kein bot, am 13.02.2017 um 18:07 Uhr, kommentierte:

Habs nur die ganze Zeit kopiert

War kein bot, am 13.02.2017 um 18:07 Uhr, kommentierte:

Habs nur die ganze Zeit kopiert

Mirko, am 29.03.2017 um 18:31 Uhr, kommentierte:

Dass das dass oft mit dem das verwechselt wird, das macht dem das doch zu schaffen. Doch dass dass oft mit dem das verwechselt wird, das juckt kaum jemanden. Aber dass das dass mit dem das verwechselt wird, führt dazu, dass das das das nicht mehr erträgt und dass das das das dass dann erschießt. Dann gibt es nur noch das das- und alle sind zufrieden.

hi, am 24.04.2017 um 07:58 Uhr, kommentierte:

wasser ist nicht nass sondern feucht

malik, am 09.05.2017 um 19:56 Uhr, kommentierte:

ich hatte 3 fehler aber nur bei der letzten aufgabe. habt ihr mir Tipps für eine andere seite

hi, am 09.05.2017 um 19:59 Uhr, kommentierte:

hi

Hallo, am 16.05.2017 um 15:51 Uhr, kommentierte:

Coole Seite

Hallo, am 16.05.2017 um 15:51 Uhr, kommentierte:

Coole Seite

Lena, am 17.05.2017 um 17:13 Uhr, kommentierte:

Hatte 0 Fehler. Tolle Seite

cöp, am 10.06.2017 um 15:59 Uhr, kommentierte:

soo cool hat mir sehr geholfen

dlscmvnq4vorq, am 26.06.2017 um 17:21 Uhr, kommentierte:

Wasse ist nass

irrrra, am 26.06.2017 um 17:22 Uhr, kommentierte:

Wasser ist nass

eivbewqbv, am 26.06.2017 um 17:27 Uhr, kommentierte:

ich bin so schlau durch diese Übungen geworden "Thanke you"! :^) :^) :^)

jay cool, am 06.07.2017 um 07:04 Uhr, kommentierte:

ich finde es cool es hat mir geholfen :):):):)

Jürgen, am 09.08.2017 um 09:19 Uhr, kommentierte:

folgt mir auf instagramm @c.olin_sq_ ´ / 9* +-

De Klookschieter, am 27.09.2017 um 00:32 Uhr, kommentierte:

Darf das Das das? Das darf das Das! Dass das Das das darf...? Und das Dass mit ß war früher einfach unsinnig, genau wie z.B. die Nuß oder der Fluß! Schönen Gruß

Peter Pan, am 03.10.2017 um 02:12 Uhr, kommentierte:

Satan hat das "dass" erfunden. Argghhh

MLGpussySlayer, am 07.10.2017 um 17:28 Uhr, kommentierte:

diese Seite hat mir echt weiter geholfen und ich bin zufrieden mit der Aufstellung!Aber die aufgaben sind viel zu kurz und das wenn mann 2 Fehler hat und direkt die Antwort kommt"Autsch 2 Fehler!Du musst wohl mehr üben"Ist echt doof bitte verbessern!

Jan W., am 07.11.2017 um 16:49 Uhr, kommentierte:

Diese Seite ist cool nur es sollte mehr Übungen geben . Hatte 0 Fehler . Ist Wasser nass .Soll das echt euer ernst sein .

Oxpskkdkfdo, am 07.11.2017 um 16:52 Uhr, kommentierte:

Ich liebe Omas Unterhosen .

rtrtt, am 23.11.2017 um 09:09 Uhr, kommentierte:

halloEin Kühlschrank (österreichisch gebräuchlich als Eiskasten) ist ein schrankförmiges Gerät, das üblicherweise elektrisch, einige auch mit Brennstoffen betrieben wird und die Temperatur in seinem Inneren selbständig niedrig hält. Mittels eines häufig an der Rückseite befindlichen und per Temperaturregler geregelten Kühlaggregates wird das Kühlschrankinnere gekühlt. Ebenso existieren Kühlschränke auf der Basis von Verdunstungskühlung oder durch Nutzung niedriger Außentemperaturen. Kühlschränke finden Verwendung für die Lagerung von Nahrungsmitteln, Medikamenten, Chemikalien usw. Durch die niedrigere Temperatur laufen chemische Reaktionen und biologische Prozesse, die beispielsweise Lebensmittel ungenießbar und Medikamente unbrauchbar werden lassen, langsamer ab. Die typische Betriebstemperatur im Innern von Haushaltskühlschränken liegt zwischen 2 °C und 8 °C. Das Gehäuse der Kühlfächer ist wärmegedämmt, um den Energieaufwand zur Erhaltung der Differenz zur Umgebungstemperatur niedrig zu halten. Kühlschränke gehören zu den meistverbreiteten und regelmäßig verwendeten Haushaltsgeräten und haben einen bedeutenden Anteil am Haushaltsstromverbrauch. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Geschichte 2 Funktionsweise 2.1 Kompressorkühlschrank 2.2 Absorberkühlschrank 2.3 Thermoelektrischer Kühlschrank 3 Aufbau 4 Betrieb 4.1 Temperaturzonen 4.2 Umgebungstemperatur 4.3 Energiebedarf 4.4 Abtauen, Wartung 4.4.1 Manuelles Abtauen 4.4.2 Kühlschrank 4.4.3 Gefrierschrank 4.5 Sternekennzeichnung für Gefrierfächer 5 Verwandte Kühlgeräte 5.1 Gefrierschrank/-truhe 5.2 Kühlregal 6 Probleme 6.1 Umweltprobleme 6.2 Gesundheitsrisiken 6.3 Reparaturen 6.4 Einschalten 6.5 Transport und Lagerung 6.6 Einsperr-Falle für Kinder 7 Siehe auch 8 Fußnoten 9 Weblinks Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kühlschrankbelieferung mit Blockeis in Mexico 2015 Kühlung wurde schon in der Antike erreicht, indem man Eis aus den Bergen in Orte transportierte und in tiefen Kellern (sog. Eiskellern) zur Lagerung von Lebensmitteln einsetzte. 1748 zeigte William Cullen die erste künstliche Kühlung an der Universität Glasgow. Der moderne Kühlschrank wurde ab 1834 kommerziell vermarktet, und zwar von Alexander Twinning; seine Kühlschränke kühlten durch Luftkompression. Eine wichtige Weiterentwicklung war der Einsatz von Ammoniak durch Ferdinand Carré 1859.[1] Bis etwa 1950 wurden auch hölzerne Eisschränke, gespeist mit Eis aus Fabrik oder Teich (gelagert im Keller unter Sägespänen), verwendet. Sie enthalten innen ein Gefäß aus gelötetem Zinkblech. Oben wird Eis (zerkleinert oder am Stück, z. B. Eiszapfen) eingefüllt, unten das abtropfende Wasser gesammelt, in der Mitte ist eine dann von Eis umgebene Kammer ausgebildet, die das Kühlgut auf (Marmor-)Fächern aufnimmt und mit einer Tür verschlossen wird. In Graz erinnern die Adressen Eisteichgasse (-siedlung) nahe den ehemaligen Ziegel-Lehmgruben und Am Eisbach sowie der Ort Eisbach an diese Form der winterlichen Eisgewinnung. In Vallorbe wurde das Eis vom Lac de Joux für Paris auf die Eisenbahn verladen, Zell am See lieferte das Eis für deutsche Brauereien[2] Datei:Eerste coöperatieve diepvrieskluis in de Alblasserwaard Weeknummer, 56-25 - Open Beelden - 13421.ogv Mediendatei abspielen Kollektive Kühltruhen im Alblasserwaard, niederländische Kinonachrichten von 1956 1876 entwickelte der deutsche Ingenieur und Unternehmer Carl von Linde das für die Wissenschaft und Technik fundamentale Linde-Verfahren. Seine Erfindung erlaubte es, die Zuverlässigkeit des Kompressors und der gesamten Kältemaschine so zu verbessern, dass diese industrietauglich wurde. Nun konnte man Wassereis ganzjährig industriell herstellen; man war nicht mehr auf Natureis angewiesen. Auch seine Erstentwicklung wurde damals noch mit Ammoniak betrieben. Diese Substanz ist ätzend und verursachte nicht nur Lecks, sondern auch einen üblen Geruch, so dass Kühlschränke erst in den 1920er Jahren seit der Entwicklung von Ersatzchemikalien für den Hausgebrauch geeignet waren. In den 1930er Jahren wurde er in den USA und Kuba zur Standardausstattung privater Haushalte; bereits 1937 hatte jeder zweite amerikanische Haushalt einen Kühlschrank. Lackierung von Kühlschrankgehäusen in Magdeburg (1958) Kühlschrankproduktion bei VEB Kühlautomat Berlin 1988 Der erste europäische Kühlschrank wurde 1929 von den durch Jørgen Skafte Rasmussen gegründeten Zschopauer Motorenwerken J.S. Rasmussen entwickelt. Aus der Marke DKW-Kühlung ging 1931 die Deutsche Kühl- und Kraftmaschinen GmbH in Scharfenstein hervor. Die ersten Kühlschränke wurden mit Methylchlorid, Ammoniak oder Schwefeldioxid betrieben; dies brachte Probleme für die Lagerung der beweglichen Teile im Kompressor und bei Undichtigkeiten den Austritt giftiger Gase oder Verpuffungen mit sich. Ab 1930 wurden Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) technisch hergestellt und bald als Kältemittel in Kältemaschinen eingesetzt. Damit wurden die genannten Probleme vermieden. In den 1980er Jahren wurde das Ozonloch über der Antarktis entdeckt und gelang der wissenschaftliche Nachweis, dass die FCKWs die Ozonschicht abbauten. Im Montreal-Protokoll verpflichteten sich die Unterzeichner-Staaten, keine FCKW mehr zu verwenden. Der erste FCKW-freie Kühlschrank der Welt in neuerer Zeit wurde 1992 durch das sächsische Unternehmen „dkk Scharfenstein“ (später unter dem Namen „Foron“) produziert. Angeregt wurde die Entwicklung von Greenpeace und dem Hygieneinstitut Dortmund unter der Leitung von Harry Rosin. Der erste FCKW-freie Kühlschrank dieser Art wurde durch die Lare GmbH als Laborgerät für das Hygieneinstitut Dortmund umgebaut. Die Hersteller von Kühlschränken hatten damals noch kein Interesse daran, diese Technik einzuführen. Seit dem Jahr 2000 sind Haushalts- und Gewerbekühlgeräte mit brennbaren Kältemitteln mehr und mehr auf dem Markt vertreten. Das System kühlt mit der sogenannten „Dortmunder Mischung“, einem Gemisch aus Propan und Butan, die weder das Ozonloch vergrößert noch den Treibhauseffekt verstärkt, dafür allerdings brennbar ist. Mit der Verbreitung des elektrischen Stroms und des Kühlschranks verlor sein Vorläufer, der stromlose Eisschrank, an Attraktivität. Das Wort Eisschrank (in Österreich Eiskasten) wird bis in unsere Zeit umgangssprachlich für den heute gebräuchlichen Kühlschrank verwendet. Bevor Kühlschränke für Privathaushalte allgemein erschwinglich waren, wurden vor allem in den 1950er und 1960er Jahren von Gefriergemeinschaften kleine Kühlhäuser betrieben, in denen hauptsächlich tiefgekühlte Lebensmittel gelagert wurden. Funktionsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kreislauf im Kompressorkühlschrank: flüssig, sehr kalt, geringer Druck. Das Kühlmittel siedet im Verdampfer. gasförmig, kühl, geringer Druck. Der Kompressor verdichtet das Gas. gasförmig, heiß, hoher Druck. Im Verflüssiger gibt das Gas seine Energie an die Umgebung ab. flüssig, warm, hoher Druck. Die Drossel reduziert den Druck. Kompressor und Wärmeübertrager (Verflüssiger) an der Rückwand eines Haushaltskühlschrankes Bei allen Kühlschranktypen wird mittels Wärmeüberträgern dem Innenraum des Kühlschranks Wärme entzogen und an die Umgebung abgegeben (siehe Kältemaschine und Wärmepumpe). Je nach dem, wie dies erreicht wird, unterscheidet man drei Typen: Kompressorkühlschränke, Absorberkühlschränke und Kühlschränke mit Peltier-Element. Kompressorkühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] → Hauptartikel: Kompressionskältemaschine Auf diesem Prinzip basieren die in Haushalt und Industrie üblicherweise verwendeten Kühlanlagen: Beim Kompressorkühlschrank wird ein gasförmiges Kältemittel durch einen Kompressor adiabatisch verdichtet, wodurch sich das Kältemittel erwärmt. Im Verflüssiger, der aus schwarzen an der Rückseite des Geräts angebrachten Kühlschlangen besteht, wird die Wärme an die Umgebung abgegeben, wodurch das Medium kondensiert. Danach strömt es zur Druckabsenkung durch eine Drossel – z. B. ein Expansionsventil oder ein Kapillarrohr – und dann weiter in den Verdampfer im Inneren des Kühlschranks. Hier entnimmt das verdampfende Kältemittel aus den Kühlfächern die notwendige Verdampfungswärme (Siedekühlung) und strömt als Gas weiter zum außenliegenden Kompressor. Ein Kompressorkühlschrank entspricht in der Funktion einer Wärmepumpe, er unterscheidet sich lediglich in der Nutzung der Wärmeüberträger. Die Temperaturregelung erfolgt mit einem Thermostaten, der den Kompressor je nach gewünschter Temperatur ein- bzw. ausschaltet. Absorberkühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] → Hauptartikel: Absorptionskältemaschine Minikühlschrank Der Absorberkühlschrank arbeitet mit einem Wasser-Ammoniak-Gemisch in einer Wasserstoffatmosphäre. Im Kocher werden Ammoniak und Wasser durch Wärmezufuhr (z. B. Gasflamme, elektrische Beheizung, Sonnenwärme) in gasförmiges Ammoniak und Wasser getrennt. Danach werden das flüssige Wasser und das gasförmige Ammoniak über verschiedene Rohrsysteme weitergeleitet. Das Ammoniak wird im Kondensator verflüssigt; hier gibt der Kühlschrank Wärme an die Umgebung ab. Im Verdampfer im Innenraum verdampft das flüssige Ammoniak wegen des geringen Partialdrucks, der Wasserstoff dient als Druckausgleich – an dieser Stelle kühlt der Kühlschrank. Anschließend wird das Ammoniak im Absorber mit dem abgekühlten Wasser aus dem Kocher in Lösung gebracht. Eine ausführliche Funktionsbeschreibung findet sich im Artikel der Diffusionsabsorptionskältemaschine. Absorberkühlschränke werden z. B. in Kraftfahrzeugen oder im Campingbedarf eingesetzt. Sie haben, zumindest bei Elektrobetrieb, einen schlechteren Wirkungsgrad als Kompressorkühlschränke. Werden sie direkt mit Gas oder Motorabwärme betrieben, sind sie durch die direkte Nutzung von Primärenergie etwa gleich effizient wie Kompressorgeräte. Da sie außer der Arbeitsflüssigkeit keine bewegten Teile besitzen, sind sie praktisch lautlos; diese Eigenschaft verschafft ihnen ein breites Anwendungsgebiet z. B. als Minibar in Hotelzimmern. Für den Einsatz in besonders entlegenen Gebieten gibt es auch Absorberkühlschränke mit Petroleum- oder Benzinbetrieb. Für kleine Absorberkühlschränke für Wohnmobile, Wohnwagen und für Hotelzimmer ist Electrolux praktisch alleiniger europäischer Marktführer (2008) (Produktname Electrolux RM nnn). Baugleiche Geräte werden auch unter dem Namen „Dometic“ verkauft. Vorteile der Absorberkühlschränke Geräuschlos und Vibrationslos Betrieb auch mit Brenngasen (üblich ist Propan) möglich Keine Verschleißteile Nachteile des Absorber-Kühlsystems Schlechter Wirkungsgrad, damit höherer Energieverbrauch Leistungsabfall ab 35 °C Außentemperatur möglich Bewegungs- und schräglagenempfindlich Definierte Bauweise des Absorber-Kühlsystems Aufgrund geringer Produktionszahlen teurer als vergleichbare Kompressionskühlschränke Thermoelektrischer Kühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Zur mobilen Anwendung werden seit Jahren verbreitet Kühlboxen nach dem thermoelektrischen Prinzip (Peltier-Effekt) angeboten. Sie arbeiten direkt mit 12 V Gleichspannung und sind daher ideal für den Einsatz im Auto. Außerdem arbeiten sie prinzipiell völlig geräuschlos, werden aber in der Regel durch Lüfter unterstützt, die einen gewissen Geräuschpegel erzeugen. Die Vorteile werden jedoch durch einen sehr niedrigen Wirkungsgrad erkauft: Während ein Kompressorkühlschrank zur Übertragung von 1 Watt „Kühlleistung“ ungefähr 0,5 Watt verbraucht, benötigt ein Peltierelement für den gleichen Energietransport über 2 Watt. Ein Einsatz dieser Geräte im Haushalt ist daher energietechnisch nicht sinnvoll. Aufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Verschiedene freistehende Kühl-Gefrier-Kombinationsschränke Ein typischer Tischkühlschrank (Standmodell) hat ca. 150 Liter Inhalt und wiegt ca. 40 kg. Eine Kühl-Gefrier-Kombination hat ca. 250 Liter Inhalt und wiegt etwa 65 kg. Es existieren verschiedene Raumaufteilungen für Kühlschränke. Am bekanntesten und am gebräuchlichsten ist dabei die Variante mit einer großen Außentür und einer inneren Klappe zum Gefrierabteil im oberen Bereich. Das Gefrierabteil besitzt meist ein Fassungsvermögen von maximal 20 Litern, das Kühlabteil kann Größen bis zu 250 Litern (evtl. größer) annehmen. Andere Varianten verfügen über getrennte Türen für Kühl- und Gefrierfach. Sie werden als Kühl-Gefrier-Kombination bezeichnet. Die Abteile können übereinander oder auch nebeneinander liegen; letztere Version ist vor allem in den USA sehr populär und verfügt meist über einen integrierten Eiswürfelbereiter und optional über eine zusätzliche Getränkeklappe in der großen Tür des Kühlsegments. Ein solcher „Side-by-side“-Kühlschrank – auch amerikanischer Kühlschrank genannt – kann mehr als 500 Liter (Kühlteil etwa 350 Liter, Gefrierteil etwa 150 Liter) aufnehmen. Größere Varianten verfügen beispielsweise über eine Doppeltür zum obenliegenden Kühlbereich und unten über eine sehr breite Schublade für das Gefriersegment. Diese Varianten werden französischer Kühlschrank genannt. Betrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Geöffneter Einbaukühlschrank Fach für Obst und Gemüse mit speziellen LEDs zum Vitaminschutz Temperaturzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] In einem modernen Haushalts-Kühlschrank herrschen verschiedene Temperaturzonen: Oben ist es am wärmsten, dort können gekochte Speisen und Marmeladen gut gelagert werden. Im Mittelbereich sind unter anderem Milchprodukte (Joghurt, Käse) gut aufgehoben. Am kältesten ist es mit etwa 2 °C unten im Fach über den Gemüsefächern. Hierhin gehören leicht verderbliche Dinge wie Fleisch und Wurst. Die Schubfächer ganz unten sind mit etwa 8 °C günstig für Obst und Gemüse. Unter der Abdeckung sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit geeignet, Vitamine und Aussehen der Ware zu erhalten. In den Türfächern ist es relativ warm, aber kühl genug für Butter und Eier. Moderne Kühlschränke haben zudem teilweise eine 0-°C-Kühlzone, die Lebensmittel besonders lange frisch halten soll. Eine weitere Neuerung ist die Ausstattung eines Extrafaches für Obst und Gemüse mit LEDs, die bei geschlossener Tür weiter leuchten. Dies sind beispielsweise zwei blinkende LEDs, die den Blau- und Grünanteil des Sonnenlichts simulieren. Auf diese Weise sollen die natürlichen Schutzmechanismen von Obst und Gemüse aktiviert werden, um dem Vitaminabbau, der bei Lagerung im Dunkeln eintritt, entgegenzuwirken. Umgebungstemperatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bei Kühlschränken mit Eisfach, besonders mit Tiefkühlfächern, ist die vom Hersteller angegebene Umgebungstemperatur des Aufstellorts, angegeben als Klimaklasse, zu berücksichtigen: Klimaklasse SN (Subnormal) Umgebungstemperaturen von +10 °C bis +32 °C Klimaklasse N (Normal) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +32 °C Klimaklasse ST (Subtropen) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +38 °C mit dieser Klasse darf ein Gerät um 10 % mehr Energie verbrauchen als die normale Klasse um das gleiche Energielabel zu erhalten (z. B. A++) Klimaklasse T (Tropen) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +43 °C mit dieser Klasse darf ein Gerät um 20 % mehr Energie verbrauchen als die normale Klasse um das gleiche Energielabel zu erhalten (z. B. A++) Während eine geringe Umgebungstemperatur des Aufstellungsortes zunächst hilft, Energie zu sparen, führt – scheinbar paradoxerweise – das Unterschreiten der Mindesttemperatur zu einem Auftauen im Eis-/Tiefkühlfach. Das hängt damit zusammen, dass der Kühlraum und die Tiefkühlfächer meist einen gemeinsamen Kompressor haben, der über einen Thermostaten im Kühlraum geregelt wird. Bei einer geringen Außentemperatur, z. B. 8 °C, muss der Kompressor nur selten laufen, um z. B. eine Temperatur von 6 °C im Kühlraum zu gewährleisten. Diese Aktivität des Kompressors reicht nicht aus, um gegen den deutlich größeren Unterschied (Wärmestrom) zwischen Außentemperatur und Temperatur im Tiefkühlfach, z. B. −18 °C, zu arbeiten. Davon abgesehen können unterhalb der Mindestbetriebstemperatur Schmiermittel im Kompressor zu zähflüssig werden. Kühlschränke der Klimaklasse SN haben daher häufig eine Heizung in Nähe des Thermostaten im Kühlraum von ca. 8 Watt. Manchmal wird einfach die Glühlampe (üblich: 15 Watt) nicht ausgeschaltet, um die Betriebstemperatur von der Klimaklasse N auf SN zu erweitern. Wer Energie sparen und ein Kühlgerät in einem ungeheizten Raum aufstellen möchte, bei dem auch dauerhafte Temperaturen unter 10 °C zu erwarten sind, entscheidet sich besser gegen eine Kühl-/Gefrierkombination und für einen getrennten Kühl- und Tiefkühlschrank bzw. noch besser für eine Tiefkühltruhe. In letzter Zeit setzen sich in privaten Haushalten auch immer mehr kleine Kühl- und Tiefkühlzellen durch. Für gewerbliche Nutzer gibt es noch einige andere Kühlgeräte wie z. B. Wandkühlregale (zur Präsentation von hauptsächlich verpackten Lebensmitteln), Freikühltresen, Bierkühlungen usw. Manche Lebensmittelläden bieten Getränke – auch in Kisten – kühl temperiert in ganz normalen Regalen an, indem ein kleiner Bereich geringerer Raumhöhe als Kühlraum ausgebildet ist, der nur durch einen etwa 1 m breiten ziemlich luftstromdichten, transparenten Folienstreifenvorhang zu betreten ist. Energiebedarf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Der Energiebedarf wird in Mitteleuropa für Umgebungstemperaturen zwischen +16 °C bis +32 °C definiert und als Klimaklasse N klassifiziert. Die Energieverbrauchskennzeichnung (umgangssprachlich Energielabel) aus dem Jahre 1998 dient zur Unterstützung der Kaufentscheidung. Für das Etikett hat die EU-Kommission[3] ein einheitliches, verbindliches Muster festgelegt. Die Energieeffizienzklassen [4] reichen hierbei von G bis A und spiegeln den jeweiligen Stand der Technik zu der Zeit wider. Für besonders stromsparende Kühl- und Gefriergeräte wurden 2003 die Erweiterungen A+ und A++ eingeführt, die jeweils noch besser als die Energieeffizienzklasse A sind und für einen sehr niedrigen Energieverbrauch stehen. Energielabel an Kühlschränken Das europäische Parlament verabschiedete mit der Richtlinie 2010/30/EU im Mai 2010 eine ab 2011 geltende Neuregelung der Energieeffizienzklassen für Haushaltsgeräte. Zusätzlich zu Klassen A+ und A++ wurde die Klasse A+++ eingeführt und auf dem Energielabel dargestellt. Die neue A+ darf 5 % mehr Energie verbrauchen als die alte A+ Klasse und die neue A++ darf 10 % mehr brauchen. Alte Richtlinie für Haushaltsgeräte: 92/75/EWG für Kühlschränke: Richtlinie 94/2/EG [5] Änderung: Richtlinie 2003/66/EG [6] Neue Richtlinie für Haushaltsgeräte: 2010/30/EU für Kühlschränke: Verordnung (EU) Nr. 1060/2010 [7] In der neuen Richtlinie ist festgelegt, dass seit Juli 2011 keine schlechteren Haushaltsgeräte mit Kompressoren als Klasse A mehr auf den Markt gebracht werden dürfen (z. B. Absorbergeräte dürfen nach wie vor deutlich schlechter sein). 1983 baute das Rocky Mountain Institute (RMI) einen Sun-Frost-Kühlschrank mit nur 0,19 kWh/l pro Jahr (22 W/m³), dessen Wärmeüberträger außen am Gebäude angebracht war und die Hälfte der benötigten Kühlenergie passiv erzeugt wurde. Das RMI hielt eine Entwicklung von Geräten mit noch geringeren Verbrauchswerten, z. B. durch Vakuumisolationsschichten, für möglich. Die sparsamsten Kühl-/Gefrierkombinationen erreichen Verbrauchswerte von 0,48 kWh/l pro Jahr (55 W/m³, bei 25 °C Umgebungstemperatur) wie der Blomberg CT 1300A (nicht mehr im Handel) oder 0,34 kWh/l pro Jahr (39 W/m³, bei 21 °C) der Sun Frost RF16. Ein vergleichbares Gerät der Energieeffizienzklasse A benötigt 1,26 kWh/l pro Jahr (144 W/m³, Stand 2006). Deutlich sparsamer sind reine Kühlgeräte ohne Gefrierfach. Diese sind dann zu empfehlen, wenn ohnehin eine separate Gefriertruhe vorhanden ist. Abtauen, Wartung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Die Wartung durch das Abtauen von Kühlschränken ist eine Maßnahme, um Energieverschwendung zu verhindern. Beim Öffnen der Kühlschranktür gelangt warme Luft in das Kühlschrankinnere. Wird die Tür geschlossen, senkt der Kühlschrank die Innentemperatur wieder ab. Da kältere Luft und insbesondere die Verdampferflächen, die Kondensationsrate des in der Luft befindlichen Wasserdampfs steigern und gleichzeitig die Verdampfungsrate verringern, verringert sich der Sättigungsdampfdruck. Der durch das Öffnen mit der Umgebungsluft in den Kühlschrank eingebrachte Wasserdampf kondensiert auf den Flächen und gefriert. Die Vereisung der Kühlflächen verringert die Kühlleistung, da die Eisschicht isolierend wirkt. Dies führt dazu, dass der Kühlschrank für dieselbe Leistung mehr Energie (Strom) aufwenden muss.[8] Um den Energieverbrauch wieder zu senken, müssen die Eisschichten von Zeit zu Zeit entfernt werden. Dies kann entweder manuell oder mit unterschiedlichen Techniken automatisch erfolgen. Bei den automatischen Abtauverfahren wird unterschieden zwischen einer Kühlraumtemperatur über 0 °C, die das Abtauen bei Solltemperatur erlaubt, typischerweise Kühlschränke und einer Kühlraumtemperatur deutlich unter 0 °C, wie sie bei Gefrierschränken verwendet wird. Manuelles Abtauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bis zur Entwicklung automatischer Abtauverfahren mussten sowohl Kühlschränke als auch Gefrierschränke manuell abgetaut werden. Bei vielen Gefrierschränken oder Kühl-/Gefrierkombinationen ohne No-Frost-Technik ist dies für das Gefrierteil nach wie vor notwendig. Um einen Kühlraum abzutauen, muss das Kühlgut zunächst in einem anderen Kühlraum oder gut isoliert provisorisch zwischengelagert werden. Anschließend kann das Kühlaggregat ausgeschaltet und die Tür geöffnet werden, wodurch das Eis zu tauen beginnt. Der Prozess kann beschleunigt werden, indem vor der Tür ein Ventilator oder Heizlüfter Warmluft in den Kühlraum bläst. Anfallendes Tauwasser sammelt sich in einer speziellen Schale oder im unteren Kühlraumbereich. Kühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bei Modellen ab der mittleren Preisklasse ist die Abtauautomatik für den Kühlteil seit den 1980er Jahren Standard, während sie im Gefrierteil nur bei Modellen in Gastronomiequalität üblich ist. Kühlschränke früherer Baujahre müssen manuell abgetaut werden, indem man sie einige Stunden ausschaltet und den Eispanzer, der sich an der Innenrückwand aus gefrorenem Kondenswasser gebildet hat, durch Verflüssigung in einen Extrabehälter ablaufen lässt oder manuell entfernt. Eine Technik, dieses Problem zu vermeiden, besteht darin, mit einem Umluftsystem im Inneren des Kühlschranks dafür zu sorgen, dass die Luft einem Verdampfer – außerhalb des eigentlichen Kühlraums – zugeführt wird, an dem sich dann Eis bildet. Dieser Verdampfer wiederum taut sich regelmäßig selbständig ab, und die entstehende Flüssigkeit wird außerhalb des Gerätes in einer Schale aufgefangen und kann dort, unterstützt durch die Kompressorabwärme, verdunsten. Dadurch ist die Luft im Kühlschrank trocken, und es kann sich kaum Eis bilden. Eine andere Technik, die z. B. im Kühlabteil des Kühl-/Gefrierschranks BBC-Duplo aus den 1970er Jahren eingesetzt wurde, besteht darin, dass an der Rückseite des im oberen hinteren Bereich des Kühlraums senkrecht angebrachten plattenförmigen Verdampfers eine Heizplatte angebracht ist (beim genannten Gerät 20 Watt), die jeweils automatisch eingeschaltet wird, wenn der Kompressor durch den Thermostaten zum Stillstand gebracht wird und bei dessen Wiederanlauf sich dann gleichzeitig ausschaltet. Das allenfalls vorhandene Abtauwasser wird in einem flachen, in der inneren Rückwand integrierten darunterliegenden Trichter gesammelt, der den Ausgang an der Rückseite des Kühlschranks hat. Dort wird das Wasser mittels eines Schlauchs nach unten zu einem offenen Behälter geleitet. Dieser wird durch die Kältemittelleitung unmittelbar am Ausgang des Kompressors – wo diese verhältnismäßig hohe Temperaturen erreicht – beheizt, womit das Abtauwasser leichter in die Umgebung verdunsten kann; dadurch trägt es auch zum Kühlen des komprimierten Kühlmediums im Kondensator bei; ein Teil der in der Abtau-Heizplatte verbrauchten Energie wird hier zurückgewonnen. Seit etwa 1995 ist häufig die Kühlfläche für das Kühlabteil in die Innen-Rückwand integriert, da wegen der Einführung des brennbaren Kältemittels R600a der Verdampfer aus Sicherheitsgründen besser geschützt sein muss. Nach der Kühlphase wird solange gewartet, bis die Fläche 5 °C hat, damit der dort gebildete Reifbelag abtaut. Das Wasser rinnt herunter bis zu einer trichterförmigen Rinne und durch eine 10 mm große Öffnung nach außen in eine Tasse über dem Kompressor, dessen Abwärme das Kondenswasser verdunsten lässt. Im Betrieb ist zu beachten, dass nichts vom Kühlgut an der Rückwand steht, da das Kondenswasser sonst in den Kühlraum rinnt. Das Abflussloch ist frei von Verstopfung zu halten. Manche sind mit Staubkappen abzudecken, die mit einem federnden Fortsatz in die Abflussöffnung gesteckt werden. Zum einmal jährlich empfohlenen Freistechen des Abflusses eignet sich beispielsweise ein Strohhalm. Bei diesen Gerätetypen muss nur ein eventuell vorhandenes Gefrierabteil eigens abgetaut werden. Gefrierschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Um eine Abtauautomatik auch bei Kühlraumtemperaturen unter dem Gefrierpunkt umzusetzen, ist es erforderlich, den eigentlichen Kühlraum von dem Raum, in dem die Luft auf die Solltemperatur gekühlt wird, zu trennen. Während der Kühlphase bläst ein Ventilator die kalte Luft in den Gefrierraum. Die Geräte sind dabei so ausgelegt, dass Luft durch alle Fächer zirkuliert und als Kreislauf wieder in das Kühlteil eintritt. Da die Kondensationsrate des in der Luft enthaltenen Wasserdampfs an den Kühllamellen besonders hoch ist, schlägt sich diese als Reif hauptsächlich dort nieder. In festgelegten Zeitintervallen taut eine Heizung die Kühllamellen ab, und die Eisschicht tritt über eine Rinne als Wasser aus dem Gerät heraus und landet in einem Verdunstungsbehälter. Da der Ventilator in der Abtauphase nicht läuft, bleibt der Gefrierraum weiterhin gekühlt. Durch diese Technik wird nicht nur verhindert, dass die Kühlrippen vereisen, sondern es sinkt die Luftfeuchtigkeit im gesamten Gerät, und es bilden sich nahezu keine Eisschichten mehr. Ein anfänglicher Nachteil dieser als No-Frost bezeichneten Technik ist ein höherer Energieverbrauch. Dies relativiert sich jedoch, da eine Energieverschwendung durch Eisbildung und die Abtauvorgänge vermieden werden.[9] Dieser Tatsache wird Rechnung getragen, indem bei No-Frost-Geräten bei gleicher Energieeffizienzklasse ein 20-prozentiger Mehrverbrauch erlaubt ist.[10] Durch Effizienzsteigerung konnte der Mehrverbrauch durch die No-Frost-Technik bei aktuellen Geräten deutlich reduziert werden.[11] Sternekennzeichnung für Gefrierfächer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kennzeichnung Temperatur Nutzungs- und Leistungsvorgabe < 0 °C nicht geeignet zur Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln (Hauptsächlich für Eiswürfel) * ≤ −6 °C geeignet zur kurzzeitigen Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln (ca. 1 Woche) ** ≤ −12 °C geeignet zur Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln bis ca. 2 Wochen *** ≤ −18 °C geeignet zur Langzeitlagerung von gefrorenen Lebensmitteln **** ≤ −18 °C geeignet zur Langzeitlagerung von gefrorenen Lebensmitteln, geeignet zum Einfrieren, ohne dass bereits eingelagertes Gefriergut auftaut Quelle[12] Verwandte Kühlgeräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Gefrierschrank/-truhe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] SB-Kühltruhe in Thailand Käse-Kühlregal Gefrierschränke und -truhen funktionieren nach demselben Prinzip wie ein Kühlschrank, kühlen jedoch mit einer Innentemperatur von −18 °C und kälter, wodurch die langfristige Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln möglich ist. Mit 4-Sterne-Gefrierschränken können Lebensmittel zudem eingefroren werden. Viele Geräte besitzen zudem einen Schalter zum Schnellgefrieren (der sich entweder selbsttätig zurückstellt oder zurückgestellt werden muss), der den Kompressor dauerhaft einschaltet. Auf diese Weise wird das Gefriergut weit unter -18 °C gekühlt, so dass größere Mengen eingefroren werden können, ohne dass bereits eingelagertes Gefriergut antaut. Vielfach sind die Geräte auch mit einem separaten Schnellgefrierfach ausgestattet (es befindet sich meist oben und ist mit einer separaten Klappe versehen, während die anderen Gefrierfächer wie eine Schublade funktionieren). Gefriertruhen eignen sich zur Aufbewahrung von Gefriergut in größeren Stücken (z. B. unzerteiltes Fleisch). Durch ihre Form (kalte Luft sinkt nach unten, daher entweicht beim Öffnen des Deckels weniger Kälte als beim Öffnen der Tür eines Gefrierschranks) ist ihr Energieverbrauch geringer, vor allem dort, wo der Deckel häufig geöffnet wird, etwa in Supermärkten, macht sich dies positiv bemerkbar. Im Haushalt ist es aber ein Nachteil, dass der Inhalt übereinander liegt und daher nicht so übersichtlich angeordnet ist wie in einem Gefrierschrank. Beim Abtauen oder der Reinigung sammelt sich zudem das anfallende Wasser auf dem Boden der Kühltruhe und lässt sich daher nicht so leicht entfernen. Manche Kühltruhen besitzen daher einen normalerweise mit einem Stopfen verschlossenen Ablauf oder eine herausnehmbare Schale zum Auffangen des Wassers. Kühlregal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Großes Kühlregal in einem Supermarkt In Supermärkten werden spezielle offene Kühlgeräte verwendet, um Lebensmittel, die einer dauerhaften Kühlung bedürfen, für Kunden leicht zugänglich aufzubewahren. Da hier, anders als bei geschlossenen Kühlgeräten, ein ständiger Austausch mit der wärmeren Umgebungsluft stattfindet, ist der Energieverbrauch deutlich höher. Tiefkühltruhen mit Zugang von oben wurden in der Vergangenheit über Nacht mit einfachen Plastikdeckeln abgedeckt, seit etwa dem Jahre 2005 sind Schiebedeckel aus Isolierglas (Zweischeiben, metallbedampft) üblich. Tiefkühlvitrinen mit Zugriff von vorne (erhöhen den Warenumsatz pro Fläche) haben selbstschließende Isolierglastüren mit Offenhalter und Scheibenheizung gegen Kondenswasser. Hinweisschilder wie „Auswählen – dann erst öffnen“ sollen die Erwärmung gering halten. An der Vorderseite von Kühlregalen ohne Türen fließt ständig ein kalter Luftstrom nach unten, der dort aufgefangen, gekühlt und oben schleichend wieder ausgeblasen wird. Nachts werden sie mit aluminisierten Vorhängen aus Schaumkunststoff verschlossen. Während früher die Abwärme dieser Kältemaschinen an jedem Kühlgerät in den Geschäftsraum abgegeben wurde, wird die Abwärme in neueren Geschäftslokalen per isoliertem Kältemittelrohrkreis in eine Energiezentrale geleitet, die der Klimatisierung (Heizung, Kühlung, Lüftung) der Räume und der Warmwasserbereitung dient. Probleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Umweltprobleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Im Haushalt eingesetzte Kühlschränke arbeiten nach dem Kompressor-Prinzip. Die dort als Kältemittel lange Zeit verwendeten FCKW-haltigen Kältemittel sind ökologisch sehr bedenklich, da sie stark ozonabbauend wirken. Darüber hinaus wurden die in der Isolierung verwendeten Schaumstoffe ebenfalls mit FCKW aufgeblasen. Da die FCKW jedoch erst bei Verschrottung des Kühlschranks frei werden, sollten die betreffenden Kühlschränke nicht aus diesem Grund vorzeitig ersetzt werden. Beim Schäumungsmittel ist man in den 1990er Jahren z. B. auf n-Pentan umgestiegen. In neueren Kühlgeräten werden seit Mitte der 1990er Jahre vorwiegend andere Kältemittel wie beispielsweise Isobutan oder R134a eingesetzt. Das Wiederauffüllen von Kühlschränken oder Klimaanlagen mit ursprünglich FCKW-haltigen Kältemitteln ist verboten bzw. nur noch mit passenden FCKW-freien Ersatzkältemitteln zulässig. Ältere, schon installierte industrielle Kühlanlagen sind von dieser Regelung ausgenommen. Die Energieeffizienz des Kühlschranks hängt im Wesentlichen von der Differenz zwischen Umgebungstemperatur und Kühlraumtemperatur ab. Je höher die Umgebungstemperatur (z. B. im Sommer), bzw. je kälter die am Kühlschrank eingestellte Temperatur desto höher der Stromverbrauch. Gesundheitsrisiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Nach einer Untersuchung von Jean-Pierre Hugot vom Pariser Hôpital Robert Debré könnte es sein, dass die klimatischen Verhältnisse innerhalb eines Kühlschranks die Verbreitung bestimmter kälteliebender Mikroben wie Yersinien und Listerien begünstigen. Diese Mikroorganismen sind möglicherweise Verursacher des Morbus Crohn (Krankheit des Verdauungssystems).[13] Der Verzehr verdorbener Speisen wegen Verzicht auf die Kühlung dürfte allerdings mit größeren Krankheitsrisiken behaftet sein. Dem Bundesinstitut für Risikobewertung zufolge sind die von vielen Herstellern verwendeten antibakteriellen Silberbeschichtungen in Kühlschränken überflüssig.[14] Eine mögliche Folge der Verwendung antibakterieller Silberbeschichtungen ist die Übertragung von Silberteilchen in Nahrungsmittel. Silber hemmt das Bakterienwachstum, ist jedoch für den menschlichen Organismus weitgehend unbedenklich, daher (neben Gold und Aluminium) auch als Lebensmittelfarbe zugelassen. Reparaturen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bauteile wie beispielsweise der Kompressor, die Anlassvorrichtung des Kompressors und der Thermostat sind höheren Beanspruchungen ausgesetzt. Während der Austausch eines Thermostaten von fast jedem Elektrobetrieb durchgeführt werden kann, muss man sich bei einem beschädigten Kompressor in der Regel an den Reparaturdienst des Geräteherstellers oder aber an einen Fachbetrieb für Kältetechnik wenden. Der Austausch eines Kompressors kann so teuer sein, dass ein Wechsel des gesamten Kühlgerätes wirtschaftlicher sein dürfte, da nicht nur der Kompressor, sondern auch die gesamte Kältemittelfüllung ersetzt werden muss. Die Anlassvorrichtung ist hohen Strömen und hohen Temperaturunterschieden ausgesetzt. Bei kunden- und umweltfreundlich konstruierten Kühlgeräten kann sie getrennt vom Kompressor ausgetauscht werden. Wurde eine Kühlfläche aus Aluminium, meist hergestellt durch Roll-bonding und Aufblasen – etwa durch ungeeignetes Nachhelfen beim Abtauen durch Kratzen oder Stoßen – perforiert, lohnt sich eine Reparatur kaum. Es gibt zwar ein Klebeverfahren, es ist jedoch aufwändig, und der Kältekreislauf muss zusätzlich in einer Fachwerkstatt auf Dichtheit geprüft und wiederbefüllt werden. Die zu klebende Stelle ist nur von außen zugänglich, während der Druck von innen wirkt. Eine Klebung wird durch Feuchtigkeit und häufige starke Temperaturwechsel hoch beansprucht. Einfacher zu reparieren erscheint der Bruch eines Rohrs zum Verdampfer hinten. Kupferrohr kann gut gelötet werden. Einschalten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Wird ein Kompressorkühlschrank ausgeschaltet, kann der Kompressor gegen den noch im Verflüssiger vorhandenen Druck nicht sofort wieder anlaufen. Erst nach einiger Zeit (ein bis zwei Minuten) gleicht sich der Druck durch die Drossel und den Kondensator aus, und der Anlauf ist wieder möglich. Die im Kühlschrank eingebaute Regelung beachtet diese Wartezeit automatisch. Wird jedoch im laufenden Betrieb der Stecker gezogen, so sollte er erst nach einigen Minuten wieder eingesteckt werden, um den Kompressorantrieb nicht unnötig zu überlasten. Wird der Stecker dennoch sofort wieder eingesteckt, wird nach erfolglosen Startversuchen durch einen (selbstrückstellenden) Motorschutzschalter eine Wartezeit verursacht. Transport und Lagerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Wurde ein für stehenden Betrieb ausgelegter Kompressorkühlschrank längere Zeit liegend transportiert, so kann sich Schmiermittel aus dem Kompressor in den Kühlkreislauf verlagert haben. In diesem Fall sollte der Kühlschrank erst ca. zwölf Stunden in seiner normalen Lage stehen, bevor er wieder in Betrieb genommen wird. Dadurch wird dem Schmiermittel genügend Zeit gegeben, in den Kompressor zurückzufließen. Wird ein gebrauchter Kühlschrank vorübergehend außer Betrieb gesetzt, sollte zur Vermeidung von Schimmelpilzbildung die Kühlschranktür geöffnet bleiben. Durch das enthaltene Kältemittel fallen Kühlmaschinen (incl. Kühlaggregat) unter die UN-Nummer 3358. Die Sondervorschrift 291 befreit jedoch vom ADR, solange weniger als 12 kg Gas enthalten ist. Wenn ein nicht entzündbares Gas enthalten ist, gilt UN-Nummer 2857. Auch hier gibt es eine Sondervorschrift 119, die bis 12 l bzw. kg Gasinhalt in diesen Kältemaschinen die Anwendung des ADR nicht erforderlich macht. Im Haushaltskühlschrank ist die Füllmenge an brennbaren Kältemittel auf maximal 0,15 kg gesetzlich festgelegt.[15] Einsperr-Falle für Kinder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kühlschränke hatten ursprünglich einen einschnappenden Schließmechanismus, der von innen nicht wieder geöffnet werden kann. Ausrangierte Kühlschränke wurden damals vom Handel nicht zurückgenommen, sondern anderweitig entsorgt oder abgestellt. Wenn die Fächer entnommen waren, konnten sich ein oder zwei kleine Kinder darin verstecken. Wurde die Tür zugezogen oder fiel die Tür eines zumindest schräg liegenden Schranks zu, war das Kind akustisch und von der Luftzufuhr her abgeschlossen. Nicht selten kam es dabei zu tödlichen Unfällen. Aus diesem Grund wurde der Refrigerator Safety Act erlassen.[16] Daraufhin wurden die Kühlschränke mit nur magnetisch schließenden Gummihohlwulstdichtungen ausgestattet, die mit relativ geringer Kraft aufgedrückt werden können. Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Ökodesign-Richtlinie Lot 12 und Lot 13 Kühlschrankpoesie Thermodynamik Wärmeleitung Luftfeuchtigkeit Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] 1.Hochspringen ↑ Encyclopædia Britannica, 2004 2.Hochspringen ↑ Die Hauptabnehmer des Zeller Eises www.brgzell.salzburg.at, abgerufen am 2. Januar 2015 3.Hochspringen ↑ DAS ETIKETT (PDF, 1,8 MB) Richtlinie 94/2/EG; eur-lex.europa.eu, abgerufen am 2. Januar 2015 4.Hochspringen ↑ Die Energieeffizienzklassen A bis G service.hea.de, abgerufen am 20. Mai 2016 5.Hochspringen ↑ Richtlinie der Kommission 94/2/EG (PDF, 1,8 MB), abgerufen am 2. Januar 2015 eur-lex.europa.eu 6.Hochspringen ↑ Richtlinie der Kommission 2003/66/EG (PDF; 241 KB), abgerufen am 2. Januar 2015 eur-lex.europa.eu 7.Hochspringen ↑ DELEGIERTE VERORDNUNG (EU) Nr. 1060/2010 der Kommission (PDF; 4,7 MB), abgerufen am 2. Januar 2015 eur-lex.europa.eu 8.Hochspringen ↑ Woher kommen die Tropfen in unserem Kühlschrank? www.kids-and-science.de, abgerufen am 2. Januar 2015 9.Hochspringen ↑ HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e. V. über No-Frost-Systeme 10.Hochspringen ↑ Richtlinie 2003/66/EG (…) betreffend die Energieetikettierung für elektrische Haushaltskühl- und -gefriergeräte (…), abgerufen am 27. Mai 2010 In: Amtsblatt der Europäischen Union. 11.Hochspringen ↑ Test Kühl-Gefrier-Kombis der Stiftung Warentest In: test.de und test 07/2012 12.Hochspringen ↑ [1] service.hea.de, abgerufen am 20. Mai 2016 13.Hochspringen ↑ Jean-Pierre Hugot, Corinne Alberti, Dominique Berrebi, Edouard Bingen, Jean-Pierre Cézard: Crohn’s disease: the cold chain hypothesis. In: The Lancet. Band 362, Nr. 9400, 2003, S. 2012–2015, doi:10.1016/S0140-6736(03)15024-6. 14.Hochspringen ↑ Bundesinstitut für Risikobewertung: Antimikrobielle Innenraumbeschichtung bei Kühlschränken ist überflüssig (PDF; 84 kB). 15.Hochspringen ↑ Jürgensen und Tiedemann: Propan in hermetischen Kältegeräten und Wärmepumpen In: KI Luft- und Kältetechnik 3/2003, abgerufen am 1. Juli 2015 16.Hochspringen ↑ Fee Anabelle Riebeling: Magnet-Türen verhindern Tod im Kühlschrank. In:

4rfrf, am 23.11.2017 um 09:10 Uhr, kommentierte:

halloEin Kühlschrank (österreichisch gebräuchlich als Eiskasten) ist ein schrankförmiges Gerät, das üblicherweise elektrisch, einige auch mit Brennstoffen betrieben wird und die Temperatur in seinem Inneren selbständig niedrig hält. Mittels eines häufig an der Rückseite befindlichen und per Temperaturregler geregelten Kühlaggregates wird das Kühlschrankinnere gekühlt. Ebenso existieren Kühlschränke auf der Basis von Verdunstungskühlung oder durch Nutzung niedriger Außentemperaturen. Kühlschränke finden Verwendung für die Lagerung von Nahrungsmitteln, Medikamenten, Chemikalien usw. Durch die niedrigere Temperatur laufen chemische Reaktionen und biologische Prozesse, die beispielsweise Lebensmittel ungenießbar und Medikamente unbrauchbar werden lassen, langsamer ab. Die typische Betriebstemperatur im Innern von Haushaltskühlschränken liegt zwischen 2 °C und 8 °C. Das Gehäuse der Kühlfächer ist wärmegedämmt, um den Energieaufwand zur Erhaltung der Differenz zur Umgebungstemperatur niedrig zu halten. Kühlschränke gehören zu den meistverbreiteten und regelmäßig verwendeten Haushaltsgeräten und haben einen bedeutenden Anteil am Haushaltsstromverbrauch. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Geschichte 2 Funktionsweise 2.1 Kompressorkühlschrank 2.2 Absorberkühlschrank 2.3 Thermoelektrischer Kühlschrank 3 Aufbau 4 Betrieb 4.1 Temperaturzonen 4.2 Umgebungstemperatur 4.3 Energiebedarf 4.4 Abtauen, Wartung 4.4.1 Manuelles Abtauen 4.4.2 Kühlschrank 4.4.3 Gefrierschrank 4.5 Sternekennzeichnung für Gefrierfächer 5 Verwandte Kühlgeräte 5.1 Gefrierschrank/-truhe 5.2 Kühlregal 6 Probleme 6.1 Umweltprobleme 6.2 Gesundheitsrisiken 6.3 Reparaturen 6.4 Einschalten 6.5 Transport und Lagerung 6.6 Einsperr-Falle für Kinder 7 Siehe auch 8 Fußnoten 9 Weblinks Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kühlschrankbelieferung mit Blockeis in Mexico 2015 Kühlung wurde schon in der Antike erreicht, indem man Eis aus den Bergen in Orte transportierte und in tiefen Kellern (sog. Eiskellern) zur Lagerung von Lebensmitteln einsetzte. 1748 zeigte William Cullen die erste künstliche Kühlung an der Universität Glasgow. Der moderne Kühlschrank wurde ab 1834 kommerziell vermarktet, und zwar von Alexander Twinning; seine Kühlschränke kühlten durch Luftkompression. Eine wichtige Weiterentwicklung war der Einsatz von Ammoniak durch Ferdinand Carré 1859.[1] Bis etwa 1950 wurden auch hölzerne Eisschränke, gespeist mit Eis aus Fabrik oder Teich (gelagert im Keller unter Sägespänen), verwendet. Sie enthalten innen ein Gefäß aus gelötetem Zinkblech. Oben wird Eis (zerkleinert oder am Stück, z. B. Eiszapfen) eingefüllt, unten das abtropfende Wasser gesammelt, in der Mitte ist eine dann von Eis umgebene Kammer ausgebildet, die das Kühlgut auf (Marmor-)Fächern aufnimmt und mit einer Tür verschlossen wird. In Graz erinnern die Adressen Eisteichgasse (-siedlung) nahe den ehemaligen Ziegel-Lehmgruben und Am Eisbach sowie der Ort Eisbach an diese Form der winterlichen Eisgewinnung. In Vallorbe wurde das Eis vom Lac de Joux für Paris auf die Eisenbahn verladen, Zell am See lieferte das Eis für deutsche Brauereien[2] Datei:Eerste coöperatieve diepvrieskluis in de Alblasserwaard Weeknummer, 56-25 - Open Beelden - 13421.ogv Mediendatei abspielen Kollektive Kühltruhen im Alblasserwaard, niederländische Kinonachrichten von 1956 1876 entwickelte der deutsche Ingenieur und Unternehmer Carl von Linde das für die Wissenschaft und Technik fundamentale Linde-Verfahren. Seine Erfindung erlaubte es, die Zuverlässigkeit des Kompressors und der gesamten Kältemaschine so zu verbessern, dass diese industrietauglich wurde. Nun konnte man Wassereis ganzjährig industriell herstellen; man war nicht mehr auf Natureis angewiesen. Auch seine Erstentwicklung wurde damals noch mit Ammoniak betrieben. Diese Substanz ist ätzend und verursachte nicht nur Lecks, sondern auch einen üblen Geruch, so dass Kühlschränke erst in den 1920er Jahren seit der Entwicklung von Ersatzchemikalien für den Hausgebrauch geeignet waren. In den 1930er Jahren wurde er in den USA und Kuba zur Standardausstattung privater Haushalte; bereits 1937 hatte jeder zweite amerikanische Haushalt einen Kühlschrank. Lackierung von Kühlschrankgehäusen in Magdeburg (1958) Kühlschrankproduktion bei VEB Kühlautomat Berlin 1988 Der erste europäische Kühlschrank wurde 1929 von den durch Jørgen Skafte Rasmussen gegründeten Zschopauer Motorenwerken J.S. Rasmussen entwickelt. Aus der Marke DKW-Kühlung ging 1931 die Deutsche Kühl- und Kraftmaschinen GmbH in Scharfenstein hervor. Die ersten Kühlschränke wurden mit Methylchlorid, Ammoniak oder Schwefeldioxid betrieben; dies brachte Probleme für die Lagerung der beweglichen Teile im Kompressor und bei Undichtigkeiten den Austritt giftiger Gase oder Verpuffungen mit sich. Ab 1930 wurden Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) technisch hergestellt und bald als Kältemittel in Kältemaschinen eingesetzt. Damit wurden die genannten Probleme vermieden. In den 1980er Jahren wurde das Ozonloch über der Antarktis entdeckt und gelang der wissenschaftliche Nachweis, dass die FCKWs die Ozonschicht abbauten. Im Montreal-Protokoll verpflichteten sich die Unterzeichner-Staaten, keine FCKW mehr zu verwenden. Der erste FCKW-freie Kühlschrank der Welt in neuerer Zeit wurde 1992 durch das sächsische Unternehmen „dkk Scharfenstein“ (später unter dem Namen „Foron“) produziert. Angeregt wurde die Entwicklung von Greenpeace und dem Hygieneinstitut Dortmund unter der Leitung von Harry Rosin. Der erste FCKW-freie Kühlschrank dieser Art wurde durch die Lare GmbH als Laborgerät für das Hygieneinstitut Dortmund umgebaut. Die Hersteller von Kühlschränken hatten damals noch kein Interesse daran, diese Technik einzuführen. Seit dem Jahr 2000 sind Haushalts- und Gewerbekühlgeräte mit brennbaren Kältemitteln mehr und mehr auf dem Markt vertreten. Das System kühlt mit der sogenannten „Dortmunder Mischung“, einem Gemisch aus Propan und Butan, die weder das Ozonloch vergrößert noch den Treibhauseffekt verstärkt, dafür allerdings brennbar ist. Mit der Verbreitung des elektrischen Stroms und des Kühlschranks verlor sein Vorläufer, der stromlose Eisschrank, an Attraktivität. Das Wort Eisschrank (in Österreich Eiskasten) wird bis in unsere Zeit umgangssprachlich für den heute gebräuchlichen Kühlschrank verwendet. Bevor Kühlschränke für Privathaushalte allgemein erschwinglich waren, wurden vor allem in den 1950er und 1960er Jahren von Gefriergemeinschaften kleine Kühlhäuser betrieben, in denen hauptsächlich tiefgekühlte Lebensmittel gelagert wurden. Funktionsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kreislauf im Kompressorkühlschrank: flüssig, sehr kalt, geringer Druck. Das Kühlmittel siedet im Verdampfer. gasförmig, kühl, geringer Druck. Der Kompressor verdichtet das Gas. gasförmig, heiß, hoher Druck. Im Verflüssiger gibt das Gas seine Energie an die Umgebung ab. flüssig, warm, hoher Druck. Die Drossel reduziert den Druck. Kompressor und Wärmeübertrager (Verflüssiger) an der Rückwand eines Haushaltskühlschrankes Bei allen Kühlschranktypen wird mittels Wärmeüberträgern dem Innenraum des Kühlschranks Wärme entzogen und an die Umgebung abgegeben (siehe Kältemaschine und Wärmepumpe). Je nach dem, wie dies erreicht wird, unterscheidet man drei Typen: Kompressorkühlschränke, Absorberkühlschränke und Kühlschränke mit Peltier-Element. Kompressorkühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] → Hauptartikel: Kompressionskältemaschine Auf diesem Prinzip basieren die in Haushalt und Industrie üblicherweise verwendeten Kühlanlagen: Beim Kompressorkühlschrank wird ein gasförmiges Kältemittel durch einen Kompressor adiabatisch verdichtet, wodurch sich das Kältemittel erwärmt. Im Verflüssiger, der aus schwarzen an der Rückseite des Geräts angebrachten Kühlschlangen besteht, wird die Wärme an die Umgebung abgegeben, wodurch das Medium kondensiert. Danach strömt es zur Druckabsenkung durch eine Drossel – z. B. ein Expansionsventil oder ein Kapillarrohr – und dann weiter in den Verdampfer im Inneren des Kühlschranks. Hier entnimmt das verdampfende Kältemittel aus den Kühlfächern die notwendige Verdampfungswärme (Siedekühlung) und strömt als Gas weiter zum außenliegenden Kompressor. Ein Kompressorkühlschrank entspricht in der Funktion einer Wärmepumpe, er unterscheidet sich lediglich in der Nutzung der Wärmeüberträger. Die Temperaturregelung erfolgt mit einem Thermostaten, der den Kompressor je nach gewünschter Temperatur ein- bzw. ausschaltet. Absorberkühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] → Hauptartikel: Absorptionskältemaschine Minikühlschrank Der Absorberkühlschrank arbeitet mit einem Wasser-Ammoniak-Gemisch in einer Wasserstoffatmosphäre. Im Kocher werden Ammoniak und Wasser durch Wärmezufuhr (z. B. Gasflamme, elektrische Beheizung, Sonnenwärme) in gasförmiges Ammoniak und Wasser getrennt. Danach werden das flüssige Wasser und das gasförmige Ammoniak über verschiedene Rohrsysteme weitergeleitet. Das Ammoniak wird im Kondensator verflüssigt; hier gibt der Kühlschrank Wärme an die Umgebung ab. Im Verdampfer im Innenraum verdampft das flüssige Ammoniak wegen des geringen Partialdrucks, der Wasserstoff dient als Druckausgleich – an dieser Stelle kühlt der Kühlschrank. Anschließend wird das Ammoniak im Absorber mit dem abgekühlten Wasser aus dem Kocher in Lösung gebracht. Eine ausführliche Funktionsbeschreibung findet sich im Artikel der Diffusionsabsorptionskältemaschine. Absorberkühlschränke werden z. B. in Kraftfahrzeugen oder im Campingbedarf eingesetzt. Sie haben, zumindest bei Elektrobetrieb, einen schlechteren Wirkungsgrad als Kompressorkühlschränke. Werden sie direkt mit Gas oder Motorabwärme betrieben, sind sie durch die direkte Nutzung von Primärenergie etwa gleich effizient wie Kompressorgeräte. Da sie außer der Arbeitsflüssigkeit keine bewegten Teile besitzen, sind sie praktisch lautlos; diese Eigenschaft verschafft ihnen ein breites Anwendungsgebiet z. B. als Minibar in Hotelzimmern. Für den Einsatz in besonders entlegenen Gebieten gibt es auch Absorberkühlschränke mit Petroleum- oder Benzinbetrieb. Für kleine Absorberkühlschränke für Wohnmobile, Wohnwagen und für Hotelzimmer ist Electrolux praktisch alleiniger europäischer Marktführer (2008) (Produktname Electrolux RM nnn). Baugleiche Geräte werden auch unter dem Namen „Dometic“ verkauft. Vorteile der Absorberkühlschränke Geräuschlos und Vibrationslos Betrieb auch mit Brenngasen (üblich ist Propan) möglich Keine Verschleißteile Nachteile des Absorber-Kühlsystems Schlechter Wirkungsgrad, damit höherer Energieverbrauch Leistungsabfall ab 35 °C Außentemperatur möglich Bewegungs- und schräglagenempfindlich Definierte Bauweise des Absorber-Kühlsystems Aufgrund geringer Produktionszahlen teurer als vergleichbare Kompressionskühlschränke Thermoelektrischer Kühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Zur mobilen Anwendung werden seit Jahren verbreitet Kühlboxen nach dem thermoelektrischen Prinzip (Peltier-Effekt) angeboten. Sie arbeiten direkt mit 12 V Gleichspannung und sind daher ideal für den Einsatz im Auto. Außerdem arbeiten sie prinzipiell völlig geräuschlos, werden aber in der Regel durch Lüfter unterstützt, die einen gewissen Geräuschpegel erzeugen. Die Vorteile werden jedoch durch einen sehr niedrigen Wirkungsgrad erkauft: Während ein Kompressorkühlschrank zur Übertragung von 1 Watt „Kühlleistung“ ungefähr 0,5 Watt verbraucht, benötigt ein Peltierelement für den gleichen Energietransport über 2 Watt. Ein Einsatz dieser Geräte im Haushalt ist daher energietechnisch nicht sinnvoll. Aufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Verschiedene freistehende Kühl-Gefrier-Kombinationsschränke Ein typischer Tischkühlschrank (Standmodell) hat ca. 150 Liter Inhalt und wiegt ca. 40 kg. Eine Kühl-Gefrier-Kombination hat ca. 250 Liter Inhalt und wiegt etwa 65 kg. Es existieren verschiedene Raumaufteilungen für Kühlschränke. Am bekanntesten und am gebräuchlichsten ist dabei die Variante mit einer großen Außentür und einer inneren Klappe zum Gefrierabteil im oberen Bereich. Das Gefrierabteil besitzt meist ein Fassungsvermögen von maximal 20 Litern, das Kühlabteil kann Größen bis zu 250 Litern (evtl. größer) annehmen. Andere Varianten verfügen über getrennte Türen für Kühl- und Gefrierfach. Sie werden als Kühl-Gefrier-Kombination bezeichnet. Die Abteile können übereinander oder auch nebeneinander liegen; letztere Version ist vor allem in den USA sehr populär und verfügt meist über einen integrierten Eiswürfelbereiter und optional über eine zusätzliche Getränkeklappe in der großen Tür des Kühlsegments. Ein solcher „Side-by-side“-Kühlschrank – auch amerikanischer Kühlschrank genannt – kann mehr als 500 Liter (Kühlteil etwa 350 Liter, Gefrierteil etwa 150 Liter) aufnehmen. Größere Varianten verfügen beispielsweise über eine Doppeltür zum obenliegenden Kühlbereich und unten über eine sehr breite Schublade für das Gefriersegment. Diese Varianten werden französischer Kühlschrank genannt. Betrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Geöffneter Einbaukühlschrank Fach für Obst und Gemüse mit speziellen LEDs zum Vitaminschutz Temperaturzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] In einem modernen Haushalts-Kühlschrank herrschen verschiedene Temperaturzonen: Oben ist es am wärmsten, dort können gekochte Speisen und Marmeladen gut gelagert werden. Im Mittelbereich sind unter anderem Milchprodukte (Joghurt, Käse) gut aufgehoben. Am kältesten ist es mit etwa 2 °C unten im Fach über den Gemüsefächern. Hierhin gehören leicht verderbliche Dinge wie Fleisch und Wurst. Die Schubfächer ganz unten sind mit etwa 8 °C günstig für Obst und Gemüse. Unter der Abdeckung sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit geeignet, Vitamine und Aussehen der Ware zu erhalten. In den Türfächern ist es relativ warm, aber kühl genug für Butter und Eier. Moderne Kühlschränke haben zudem teilweise eine 0-°C-Kühlzone, die Lebensmittel besonders lange frisch halten soll. Eine weitere Neuerung ist die Ausstattung eines Extrafaches für Obst und Gemüse mit LEDs, die bei geschlossener Tür weiter leuchten. Dies sind beispielsweise zwei blinkende LEDs, die den Blau- und Grünanteil des Sonnenlichts simulieren. Auf diese Weise sollen die natürlichen Schutzmechanismen von Obst und Gemüse aktiviert werden, um dem Vitaminabbau, der bei Lagerung im Dunkeln eintritt, entgegenzuwirken. Umgebungstemperatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bei Kühlschränken mit Eisfach, besonders mit Tiefkühlfächern, ist die vom Hersteller angegebene Umgebungstemperatur des Aufstellorts, angegeben als Klimaklasse, zu berücksichtigen: Klimaklasse SN (Subnormal) Umgebungstemperaturen von +10 °C bis +32 °C Klimaklasse N (Normal) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +32 °C Klimaklasse ST (Subtropen) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +38 °C mit dieser Klasse darf ein Gerät um 10 % mehr Energie verbrauchen als die normale Klasse um das gleiche Energielabel zu erhalten (z. B. A++) Klimaklasse T (Tropen) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +43 °C mit dieser Klasse darf ein Gerät um 20 % mehr Energie verbrauchen als die normale Klasse um das gleiche Energielabel zu erhalten (z. B. A++) Während eine geringe Umgebungstemperatur des Aufstellungsortes zunächst hilft, Energie zu sparen, führt – scheinbar paradoxerweise – das Unterschreiten der Mindesttemperatur zu einem Auftauen im Eis-/Tiefkühlfach. Das hängt damit zusammen, dass der Kühlraum und die Tiefkühlfächer meist einen gemeinsamen Kompressor haben, der über einen Thermostaten im Kühlraum geregelt wird. Bei einer geringen Außentemperatur, z. B. 8 °C, muss der Kompressor nur selten laufen, um z. B. eine Temperatur von 6 °C im Kühlraum zu gewährleisten. Diese Aktivität des Kompressors reicht nicht aus, um gegen den deutlich größeren Unterschied (Wärmestrom) zwischen Außentemperatur und Temperatur im Tiefkühlfach, z. B. −18 °C, zu arbeiten. Davon abgesehen können unterhalb der Mindestbetriebstemperatur Schmiermittel im Kompressor zu zähflüssig werden. Kühlschränke der Klimaklasse SN haben daher häufig eine Heizung in Nähe des Thermostaten im Kühlraum von ca. 8 Watt. Manchmal wird einfach die Glühlampe (üblich: 15 Watt) nicht ausgeschaltet, um die Betriebstemperatur von der Klimaklasse N auf SN zu erweitern. Wer Energie sparen und ein Kühlgerät in einem ungeheizten Raum aufstellen möchte, bei dem auch dauerhafte Temperaturen unter 10 °C zu erwarten sind, entscheidet sich besser gegen eine Kühl-/Gefrierkombination und für einen getrennten Kühl- und Tiefkühlschrank bzw. noch besser für eine Tiefkühltruhe. In letzter Zeit setzen sich in privaten Haushalten auch immer mehr kleine Kühl- und Tiefkühlzellen durch. Für gewerbliche Nutzer gibt es noch einige andere Kühlgeräte wie z. B. Wandkühlregale (zur Präsentation von hauptsächlich verpackten Lebensmitteln), Freikühltresen, Bierkühlungen usw. Manche Lebensmittelläden bieten Getränke – auch in Kisten – kühl temperiert in ganz normalen Regalen an, indem ein kleiner Bereich geringerer Raumhöhe als Kühlraum ausgebildet ist, der nur durch einen etwa 1 m breiten ziemlich luftstromdichten, transparenten Folienstreifenvorhang zu betreten ist. Energiebedarf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Der Energiebedarf wird in Mitteleuropa für Umgebungstemperaturen zwischen +16 °C bis +32 °C definiert und als Klimaklasse N klassifiziert. Die Energieverbrauchskennzeichnung (umgangssprachlich Energielabel) aus dem Jahre 1998 dient zur Unterstützung der Kaufentscheidung. Für das Etikett hat die EU-Kommission[3] ein einheitliches, verbindliches Muster festgelegt. Die Energieeffizienzklassen [4] reichen hierbei von G bis A und spiegeln den jeweiligen Stand der Technik zu der Zeit wider. Für besonders stromsparende Kühl- und Gefriergeräte wurden 2003 die Erweiterungen A+ und A++ eingeführt, die jeweils noch besser als die Energieeffizienzklasse A sind und für einen sehr niedrigen Energieverbrauch stehen. Energielabel an Kühlschränken Das europäische Parlament verabschiedete mit der Richtlinie 2010/30/EU im Mai 2010 eine ab 2011 geltende Neuregelung der Energieeffizienzklassen für Haushaltsgeräte. Zusätzlich zu Klassen A+ und A++ wurde die Klasse A+++ eingeführt und auf dem Energielabel dargestellt. Die neue A+ darf 5 % mehr Energie verbrauchen als die alte A+ Klasse und die neue A++ darf 10 % mehr brauchen. Alte Richtlinie für Haushaltsgeräte: 92/75/EWG für Kühlschränke: Richtlinie 94/2/EG [5] Änderung: Richtlinie 2003/66/EG [6] Neue Richtlinie für Haushaltsgeräte: 2010/30/EU für Kühlschränke: Verordnung (EU) Nr. 1060/2010 [7] In der neuen Richtlinie ist festgelegt, dass seit Juli 2011 keine schlechteren Haushaltsgeräte mit Kompressoren als Klasse A mehr auf den Markt gebracht werden dürfen (z. B. Absorbergeräte dürfen nach wie vor deutlich schlechter sein). 1983 baute das Rocky Mountain Institute (RMI) einen Sun-Frost-Kühlschrank mit nur 0,19 kWh/l pro Jahr (22 W/m³), dessen Wärmeüberträger außen am Gebäude angebracht war und die Hälfte der benötigten Kühlenergie passiv erzeugt wurde. Das RMI hielt eine Entwicklung von Geräten mit noch geringeren Verbrauchswerten, z. B. durch Vakuumisolationsschichten, für möglich. Die sparsamsten Kühl-/Gefrierkombinationen erreichen Verbrauchswerte von 0,48 kWh/l pro Jahr (55 W/m³, bei 25 °C Umgebungstemperatur) wie der Blomberg CT 1300A (nicht mehr im Handel) oder 0,34 kWh/l pro Jahr (39 W/m³, bei 21 °C) der Sun Frost RF16. Ein vergleichbares Gerät der Energieeffizienzklasse A benötigt 1,26 kWh/l pro Jahr (144 W/m³, Stand 2006). Deutlich sparsamer sind reine Kühlgeräte ohne Gefrierfach. Diese sind dann zu empfehlen, wenn ohnehin eine separate Gefriertruhe vorhanden ist. Abtauen, Wartung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Die Wartung durch das Abtauen von Kühlschränken ist eine Maßnahme, um Energieverschwendung zu verhindern. Beim Öffnen der Kühlschranktür gelangt warme Luft in das Kühlschrankinnere. Wird die Tür geschlossen, senkt der Kühlschrank die Innentemperatur wieder ab. Da kältere Luft und insbesondere die Verdampferflächen, die Kondensationsrate des in der Luft befindlichen Wasserdampfs steigern und gleichzeitig die Verdampfungsrate verringern, verringert sich der Sättigungsdampfdruck. Der durch das Öffnen mit der Umgebungsluft in den Kühlschrank eingebrachte Wasserdampf kondensiert auf den Flächen und gefriert. Die Vereisung der Kühlflächen verringert die Kühlleistung, da die Eisschicht isolierend wirkt. Dies führt dazu, dass der Kühlschrank für dieselbe Leistung mehr Energie (Strom) aufwenden muss.[8] Um den Energieverbrauch wieder zu senken, müssen die Eisschichten von Zeit zu Zeit entfernt werden. Dies kann entweder manuell oder mit unterschiedlichen Techniken automatisch erfolgen. Bei den automatischen Abtauverfahren wird unterschieden zwischen einer Kühlraumtemperatur über 0 °C, die das Abtauen bei Solltemperatur erlaubt, typischerweise Kühlschränke und einer Kühlraumtemperatur deutlich unter 0 °C, wie sie bei Gefrierschränken verwendet wird. Manuelles Abtauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bis zur Entwicklung automatischer Abtauverfahren mussten sowohl Kühlschränke als auch Gefrierschränke manuell abgetaut werden. Bei vielen Gefrierschränken oder Kühl-/Gefrierkombinationen ohne No-Frost-Technik ist dies für das Gefrierteil nach wie vor notwendig. Um einen Kühlraum abzutauen, muss das Kühlgut zunächst in einem anderen Kühlraum oder gut isoliert provisorisch zwischengelagert werden. Anschließend kann das Kühlaggregat ausgeschaltet und die Tür geöffnet werden, wodurch das Eis zu tauen beginnt. Der Prozess kann beschleunigt werden, indem vor der Tür ein Ventilator oder Heizlüfter Warmluft in den Kühlraum bläst. Anfallendes Tauwasser sammelt sich in einer speziellen Schale oder im unteren Kühlraumbereich. Kühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bei Modellen ab der mittleren Preisklasse ist die Abtauautomatik für den Kühlteil seit den 1980er Jahren Standard, während sie im Gefrierteil nur bei Modellen in Gastronomiequalität üblich ist. Kühlschränke früherer Baujahre müssen manuell abgetaut werden, indem man sie einige Stunden ausschaltet und den Eispanzer, der sich an der Innenrückwand aus gefrorenem Kondenswasser gebildet hat, durch Verflüssigung in einen Extrabehälter ablaufen lässt oder manuell entfernt. Eine Technik, dieses Problem zu vermeiden, besteht darin, mit einem Umluftsystem im Inneren des Kühlschranks dafür zu sorgen, dass die Luft einem Verdampfer – außerhalb des eigentlichen Kühlraums – zugeführt wird, an dem sich dann Eis bildet. Dieser Verdampfer wiederum taut sich regelmäßig selbständig ab, und die entstehende Flüssigkeit wird außerhalb des Gerätes in einer Schale aufgefangen und kann dort, unterstützt durch die Kompressorabwärme, verdunsten. Dadurch ist die Luft im Kühlschrank trocken, und es kann sich kaum Eis bilden. Eine andere Technik, die z. B. im Kühlabteil des Kühl-/Gefrierschranks BBC-Duplo aus den 1970er Jahren eingesetzt wurde, besteht darin, dass an der Rückseite des im oberen hinteren Bereich des Kühlraums senkrecht angebrachten plattenförmigen Verdampfers eine Heizplatte angebracht ist (beim genannten Gerät 20 Watt), die jeweils automatisch eingeschaltet wird, wenn der Kompressor durch den Thermostaten zum Stillstand gebracht wird und bei dessen Wiederanlauf sich dann gleichzeitig ausschaltet. Das allenfalls vorhandene Abtauwasser wird in einem flachen, in der inneren Rückwand integrierten darunterliegenden Trichter gesammelt, der den Ausgang an der Rückseite des Kühlschranks hat. Dort wird das Wasser mittels eines Schlauchs nach unten zu einem offenen Behälter geleitet. Dieser wird durch die Kältemittelleitung unmittelbar am Ausgang des Kompressors – wo diese verhältnismäßig hohe Temperaturen erreicht – beheizt, womit das Abtauwasser leichter in die Umgebung verdunsten kann; dadurch trägt es auch zum Kühlen des komprimierten Kühlmediums im Kondensator bei; ein Teil der in der Abtau-Heizplatte verbrauchten Energie wird hier zurückgewonnen. Seit etwa 1995 ist häufig die Kühlfläche für das Kühlabteil in die Innen-Rückwand integriert, da wegen der Einführung des brennbaren Kältemittels R600a der Verdampfer aus Sicherheitsgründen besser geschützt sein muss. Nach der Kühlphase wird solange gewartet, bis die Fläche 5 °C hat, damit der dort gebildete Reifbelag abtaut. Das Wasser rinnt herunter bis zu einer trichterförmigen Rinne und durch eine 10 mm große Öffnung nach außen in eine Tasse über dem Kompressor, dessen Abwärme das Kondenswasser verdunsten lässt. Im Betrieb ist zu beachten, dass nichts vom Kühlgut an der Rückwand steht, da das Kondenswasser sonst in den Kühlraum rinnt. Das Abflussloch ist frei von Verstopfung zu halten. Manche sind mit Staubkappen abzudecken, die mit einem federnden Fortsatz in die Abflussöffnung gesteckt werden. Zum einmal jährlich empfohlenen Freistechen des Abflusses eignet sich beispielsweise ein Strohhalm. Bei diesen Gerätetypen muss nur ein eventuell vorhandenes Gefrierabteil eigens abgetaut werden. Gefrierschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Um eine Abtauautomatik auch bei Kühlraumtemperaturen unter dem Gefrierpunkt umzusetzen, ist es erforderlich, den eigentlichen Kühlraum von dem Raum, in dem die Luft auf die Solltemperatur gekühlt wird, zu trennen. Während der Kühlphase bläst ein Ventilator die kalte Luft in den Gefrierraum. Die Geräte sind dabei so ausgelegt, dass Luft durch alle Fächer zirkuliert und als Kreislauf wieder in das Kühlteil eintritt. Da die Kondensationsrate des in der Luft enthaltenen Wasserdampfs an den Kühllamellen besonders hoch ist, schlägt sich diese als Reif hauptsächlich dort nieder. In festgelegten Zeitintervallen taut eine Heizung die Kühllamellen ab, und die Eisschicht tritt über eine Rinne als Wasser aus dem Gerät heraus und landet in einem Verdunstungsbehälter. Da der Ventilator in der Abtauphase nicht läuft, bleibt der Gefrierraum weiterhin gekühlt. Durch diese Technik wird nicht nur verhindert, dass die Kühlrippen vereisen, sondern es sinkt die Luftfeuchtigkeit im gesamten Gerät, und es bilden sich nahezu keine Eisschichten mehr. Ein anfänglicher Nachteil dieser als No-Frost bezeichneten Technik ist ein höherer Energieverbrauch. Dies relativiert sich jedoch, da eine Energieverschwendung durch Eisbildung und die Abtauvorgänge vermieden werden.[9] Dieser Tatsache wird Rechnung getragen, indem bei No-Frost-Geräten bei gleicher Energieeffizienzklasse ein 20-prozentiger Mehrverbrauch erlaubt ist.[10] Durch Effizienzsteigerung konnte der Mehrverbrauch durch die No-Frost-Technik bei aktuellen Geräten deutlich reduziert werden.[11] Sternekennzeichnung für Gefrierfächer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kennzeichnung Temperatur Nutzungs- und Leistungsvorgabe < 0 °C nicht geeignet zur Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln (Hauptsächlich für Eiswürfel) * ≤ −6 °C geeignet zur kurzzeitigen Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln (ca. 1 Woche) ** ≤ −12 °C geeignet zur Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln bis ca. 2 Wochen *** ≤ −18 °C geeignet zur Langzeitlagerung von gefrorenen Lebensmitteln **** ≤ −18 °C geeignet zur Langzeitlagerung von gefrorenen Lebensmitteln, geeignet zum Einfrieren, ohne dass bereits eingelagertes Gefriergut auftaut Quelle[12] Verwandte Kühlgeräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Gefrierschrank/-truhe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] SB-Kühltruhe in Thailand Käse-Kühlregal Gefrierschränke und -truhen funktionieren nach demselben Prinzip wie ein Kühlschrank, kühlen jedoch mit einer Innentemperatur von −18 °C und kälter, wodurch die langfristige Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln möglich ist. Mit 4-Sterne-Gefrierschränken können Lebensmittel zudem eingefroren werden. Viele Geräte besitzen zudem einen Schalter zum Schnellgefrieren (der sich entweder selbsttätig zurückstellt oder zurückgestellt werden muss), der den Kompressor dauerhaft einschaltet. Auf diese Weise wird das Gefriergut weit unter -18 °C gekühlt, so dass größere Mengen eingefroren werden können, ohne dass bereits eingelagertes Gefriergut antaut. Vielfach sind die Geräte auch mit einem separaten Schnellgefrierfach ausgestattet (es befindet sich meist oben und ist mit einer separaten Klappe versehen, während die anderen Gefrierfächer wie eine Schublade funktionieren). Gefriertruhen eignen sich zur Aufbewahrung von Gefriergut in größeren Stücken (z. B. unzerteiltes Fleisch). Durch ihre Form (kalte Luft sinkt nach unten, daher entweicht beim Öffnen des Deckels weniger Kälte als beim Öffnen der Tür eines Gefrierschranks) ist ihr Energieverbrauch geringer, vor allem dort, wo der Deckel häufig geöffnet wird, etwa in Supermärkten, macht sich dies positiv bemerkbar. Im Haushalt ist es aber ein Nachteil, dass der Inhalt übereinander liegt und daher nicht so übersichtlich angeordnet ist wie in einem Gefrierschrank. Beim Abtauen oder der Reinigung sammelt sich zudem das anfallende Wasser auf dem Boden der Kühltruhe und lässt sich daher nicht so leicht entfernen. Manche Kühltruhen besitzen daher einen normalerweise mit einem Stopfen verschlossenen Ablauf oder eine herausnehmbare Schale zum Auffangen des Wassers. Kühlregal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Großes Kühlregal in einem Supermarkt In Supermärkten werden spezielle offene Kühlgeräte verwendet, um Lebensmittel, die einer dauerhaften Kühlung bedürfen, für Kunden leicht zugänglich aufzubewahren. Da hier, anders als bei geschlossenen Kühlgeräten, ein ständiger Austausch mit der wärmeren Umgebungsluft stattfindet, ist der Energieverbrauch deutlich höher. Tiefkühltruhen mit Zugang von oben wurden in der Vergangenheit über Nacht mit einfachen Plastikdeckeln abgedeckt, seit etwa dem Jahre 2005 sind Schiebedeckel aus Isolierglas (Zweischeiben, metallbedampft) üblich. Tiefkühlvitrinen mit Zugriff von vorne (erhöhen den Warenumsatz pro Fläche) haben selbstschließende Isolierglastüren mit Offenhalter und Scheibenheizung gegen Kondenswasser. Hinweisschilder wie „Auswählen – dann erst öffnen“ sollen die Erwärmung gering halten. An der Vorderseite von Kühlregalen ohne Türen fließt ständig ein kalter Luftstrom nach unten, der dort aufgefangen, gekühlt und oben schleichend wieder ausgeblasen wird. Nachts werden sie mit aluminisierten Vorhängen aus Schaumkunststoff verschlossen. Während früher die Abwärme dieser Kältemaschinen an jedem Kühlgerät in den Geschäftsraum abgegeben wurde, wird die Abwärme in neueren Geschäftslokalen per isoliertem Kältemittelrohrkreis in eine Energiezentrale geleitet, die der Klimatisierung (Heizung, Kühlung, Lüftung) der Räume und der Warmwasserbereitung dient. Probleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Umweltprobleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Im Haushalt eingesetzte Kühlschränke arbeiten nach dem Kompressor-Prinzip. Die dort als Kältemittel lange Zeit verwendeten FCKW-haltigen Kältemittel sind ökologisch sehr bedenklich, da sie stark ozonabbauend wirken. Darüber hinaus wurden die in der Isolierung verwendeten Schaumstoffe ebenfalls mit FCKW aufgeblasen. Da die FCKW jedoch erst bei Verschrottung des Kühlschranks frei werden, sollten die betreffenden Kühlschränke nicht aus diesem Grund vorzeitig ersetzt werden. Beim Schäumungsmittel ist man in den 1990er Jahren z. B. auf n-Pentan umgestiegen. In neueren Kühlgeräten werden seit Mitte der 1990er Jahre vorwiegend andere Kältemittel wie beispielsweise Isobutan oder R134a eingesetzt. Das Wiederauffüllen von Kühlschränken oder Klimaanlagen mit ursprünglich FCKW-haltigen Kältemitteln ist verboten bzw. nur noch mit passenden FCKW-freien Ersatzkältemitteln zulässig. Ältere, schon installierte industrielle Kühlanlagen sind von dieser Regelung ausgenommen. Die Energieeffizienz des Kühlschranks hängt im Wesentlichen von der Differenz zwischen Umgebungstemperatur und Kühlraumtemperatur ab. Je höher die Umgebungstemperatur (z. B. im Sommer), bzw. je kälter die am Kühlschrank eingestellte Temperatur desto höher der Stromverbrauch. Gesundheitsrisiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Nach einer Untersuchung von Jean-Pierre Hugot vom Pariser Hôpital Robert Debré könnte es sein, dass die klimatischen Verhältnisse innerhalb eines Kühlschranks die Verbreitung bestimmter kälteliebender Mikroben wie Yersinien und Listerien begünstigen. Diese Mikroorganismen sind möglicherweise Verursacher des Morbus Crohn (Krankheit des Verdauungssystems).[13] Der Verzehr verdorbener Speisen wegen Verzicht auf die Kühlung dürfte allerdings mit größeren Krankheitsrisiken behaftet sein. Dem Bundesinstitut für Risikobewertung zufolge sind die von vielen Herstellern verwendeten antibakteriellen Silberbeschichtungen in Kühlschränken überflüssig.[14] Eine mögliche Folge der Verwendung antibakterieller Silberbeschichtungen ist die Übertragung von Silberteilchen in Nahrungsmittel. Silber hemmt das Bakterienwachstum, ist jedoch für den menschlichen Organismus weitgehend unbedenklich, daher (neben Gold und Aluminium) auch als Lebensmittelfarbe zugelassen. Reparaturen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bauteile wie beispielsweise der Kompressor, die Anlassvorrichtung des Kompressors und der Thermostat sind höheren Beanspruchungen ausgesetzt. Während der Austausch eines Thermostaten von fast jedem Elektrobetrieb durchgeführt werden kann, muss man sich bei einem beschädigten Kompressor in der Regel an den Reparaturdienst des Geräteherstellers oder aber an einen Fachbetrieb für Kältetechnik wenden. Der Austausch eines Kompressors kann so teuer sein, dass ein Wechsel des gesamten Kühlgerätes wirtschaftlicher sein dürfte, da nicht nur der Kompressor, sondern auch die gesamte Kältemittelfüllung ersetzt werden muss. Die Anlassvorrichtung ist hohen Strömen und hohen Temperaturunterschieden ausgesetzt. Bei kunden- und umweltfreundlich konstruierten Kühlgeräten kann sie getrennt vom Kompressor ausgetauscht werden. Wurde eine Kühlfläche aus Aluminium, meist hergestellt durch Roll-bonding und Aufblasen – etwa durch ungeeignetes Nachhelfen beim Abtauen durch Kratzen oder Stoßen – perforiert, lohnt sich eine Reparatur kaum. Es gibt zwar ein Klebeverfahren, es ist jedoch aufwändig, und der Kältekreislauf muss zusätzlich in einer Fachwerkstatt auf Dichtheit geprüft und wiederbefüllt werden. Die zu klebende Stelle ist nur von außen zugänglich, während der Druck von innen wirkt. Eine Klebung wird durch Feuchtigkeit und häufige starke Temperaturwechsel hoch beansprucht. Einfacher zu reparieren erscheint der Bruch eines Rohrs zum Verdampfer hinten. Kupferrohr kann gut gelötet werden. Einschalten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Wird ein Kompressorkühlschrank ausgeschaltet, kann der Kompressor gegen den noch im Verflüssiger vorhandenen Druck nicht sofort wieder anlaufen. Erst nach einiger Zeit (ein bis zwei Minuten) gleicht sich der Druck durch die Drossel und den Kondensator aus, und der Anlauf ist wieder möglich. Die im Kühlschrank eingebaute Regelung beachtet diese Wartezeit automatisch. Wird jedoch im laufenden Betrieb der Stecker gezogen, so sollte er erst nach einigen Minuten wieder eingesteckt werden, um den Kompressorantrieb nicht unnötig zu überlasten. Wird der Stecker dennoch sofort wieder eingesteckt, wird nach erfolglosen Startversuchen durch einen (selbstrückstellenden) Motorschutzschalter eine Wartezeit verursacht. Transport und Lagerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Wurde ein für stehenden Betrieb ausgelegter Kompressorkühlschrank längere Zeit liegend transportiert, so kann sich Schmiermittel aus dem Kompressor in den Kühlkreislauf verlagert haben. In diesem Fall sollte der Kühlschrank erst ca. zwölf Stunden in seiner normalen Lage stehen, bevor er wieder in Betrieb genommen wird. Dadurch wird dem Schmiermittel genügend Zeit gegeben, in den Kompressor zurückzufließen. Wird ein gebrauchter Kühlschrank vorübergehend außer Betrieb gesetzt, sollte zur Vermeidung von Schimmelpilzbildung die Kühlschranktür geöffnet bleiben. Durch das enthaltene Kältemittel fallen Kühlmaschinen (incl. Kühlaggregat) unter die UN-Nummer 3358. Die Sondervorschrift 291 befreit jedoch vom ADR, solange weniger als 12 kg Gas enthalten ist. Wenn ein nicht entzündbares Gas enthalten ist, gilt UN-Nummer 2857. Auch hier gibt es eine Sondervorschrift 119, die bis 12 l bzw. kg Gasinhalt in diesen Kältemaschinen die Anwendung des ADR nicht erforderlich macht. Im Haushaltskühlschrank ist die Füllmenge an brennbaren Kältemittel auf maximal 0,15 kg gesetzlich festgelegt.[15] Einsperr-Falle für Kinder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kühlschränke hatten ursprünglich einen einschnappenden Schließmechanismus, der von innen nicht wieder geöffnet werden kann. Ausrangierte Kühlschränke wurden damals vom Handel nicht zurückgenommen, sondern anderweitig entsorgt oder abgestellt. Wenn die Fächer entnommen waren, konnten sich ein oder zwei kleine Kinder darin verstecken. Wurde die Tür zugezogen oder fiel die Tür eines zumindest schräg liegenden Schranks zu, war das Kind akustisch und von der Luftzufuhr her abgeschlossen. Nicht selten kam es dabei zu tödlichen Unfällen. Aus diesem Grund wurde der Refrigerator Safety Act erlassen.[16] Daraufhin wurden die Kühlschränke mit nur magnetisch schließenden Gummihohlwulstdichtungen ausgestattet, die mit relativ geringer Kraft aufgedrückt werden können. Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Ökodesign-Richtlinie Lot 12 und Lot 13 Kühlschrankpoesie Thermodynamik Wärmeleitung Luftfeuchtigkeit Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] 1.Hochspringen ↑ Encyclopædia Britannica, 2004 2.Hochspringen ↑ Die Hauptabnehmer des Zeller Eises www.brgzell.salzburg.at, abgerufen am 2. Januar 2015 3.Hochspringen ↑ DAS ETIKETT (PDF, 1,8 MB) Richtlinie 94/2/EG; eur-lex.europa.eu, abgerufen am 2. Januar 2015 4.Hochspringen ↑ Die Energieeffizienzklassen A bis G service.hea.de, abgerufen am 20. Mai 2016 5.Hochspringen ↑ Richtlinie der Kommission 94/2/EG (PDF, 1,8 MB), abgerufen am 2. Januar 2015 eur-lex.europa.eu 6.Hochspringen ↑ Richtlinie der Kommission 2003/66/EG (PDF; 241 KB), abgerufen am 2. Januar 2015 eur-lex.europa.eu 7.Hochspringen ↑ DELEGIERTE VERORDNUNG (EU) Nr. 1060/2010 der Kommission (PDF; 4,7 MB), abgerufen am 2. Januar 2015 eur-lex.europa.eu 8.Hochspringen ↑ Woher kommen die Tropfen in unserem Kühlschrank? www.kids-and-science.de, abgerufen am 2. Januar 2015 9.Hochspringen ↑ HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e. V. über No-Frost-Systeme 10.Hochspringen ↑ Richtlinie 2003/66/EG (…) betreffend die Energieetikettierung für elektrische Haushaltskühl- und -gefriergeräte (…), abgerufen am 27. Mai 2010 In: Amtsblatt der Europäischen Union. 11.Hochspringen ↑ Test Kühl-Gefrier-Kombis der Stiftung Warentest In: test.de und test 07/2012 12.Hochspringen ↑ [1] service.hea.de, abgerufen am 20. Mai 2016 13.Hochspringen ↑ Jean-Pierre Hugot, Corinne Alberti, Dominique Berrebi, Edouard Bingen, Jean-Pierre Cézard: Crohn’s disease: the cold chain hypothesis. In: The Lancet. Band 362, Nr. 9400, 2003, S. 2012–2015, doi:10.1016/S0140-6736(03)15024-6. 14.Hochspringen ↑ Bundesinstitut für Risikobewertung: Antimikrobielle Innenraumbeschichtung bei Kühlschränken ist überflüssig (PDF; 84 kB). 15.Hochspringen ↑ Jürgensen und Tiedemann: Propan in hermetischen Kältegeräten und Wärmepumpen In: KI Luft- und Kältetechnik 3/2003, abgerufen am 1. Juli 2015 16.Hochspringen ↑ Fee Anabelle Riebeling: Magnet-Türen verhindern Tod im Kühlschrank. In:halloEin Kühlschrank (österreichisch gebräuchlich als Eiskasten) ist ein schrankförmiges Gerät, das üblicherweise elektrisch, einige auch mit Brennstoffen betrieben wird und die Temperatur in seinem Inneren selbständig niedrig hält. Mittels eines häufig an der Rückseite befindlichen und per Temperaturregler geregelten Kühlaggregates wird das Kühlschrankinnere gekühlt. Ebenso existieren Kühlschränke auf der Basis von Verdunstungskühlung oder durch Nutzung niedriger Außentemperaturen. Kühlschränke finden Verwendung für die Lagerung von Nahrungsmitteln, Medikamenten, Chemikalien usw. Durch die niedrigere Temperatur laufen chemische Reaktionen und biologische Prozesse, die beispielsweise Lebensmittel ungenießbar und Medikamente unbrauchbar werden lassen, langsamer ab. Die typische Betriebstemperatur im Innern von Haushaltskühlschränken liegt zwischen 2 °C und 8 °C. Das Gehäuse der Kühlfächer ist wärmegedämmt, um den Energieaufwand zur Erhaltung der Differenz zur Umgebungstemperatur niedrig zu halten. Kühlschränke gehören zu den meistverbreiteten und regelmäßig verwendeten Haushaltsgeräten und haben einen bedeutenden Anteil am Haushaltsstromverbrauch. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Geschichte 2 Funktionsweise 2.1 Kompressorkühlschrank 2.2 Absorberkühlschrank 2.3 Thermoelektrischer Kühlschrank 3 Aufbau 4 Betrieb 4.1 Temperaturzonen 4.2 Umgebungstemperatur 4.3 Energiebedarf 4.4 Abtauen, Wartung 4.4.1 Manuelles Abtauen 4.4.2 Kühlschrank 4.4.3 Gefrierschrank 4.5 Sternekennzeichnung für Gefrierfächer 5 Verwandte Kühlgeräte 5.1 Gefrierschrank/-truhe 5.2 Kühlregal 6 Probleme 6.1 Umweltprobleme 6.2 Gesundheitsrisiken 6.3 Reparaturen 6.4 Einschalten 6.5 Transport und Lagerung 6.6 Einsperr-Falle für Kinder 7 Siehe auch 8 Fußnoten 9 Weblinks Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kühlschrankbelieferung mit Blockeis in Mexico 2015 Kühlung wurde schon in der Antike erreicht, indem man Eis aus den Bergen in Orte transportierte und in tiefen Kellern (sog. Eiskellern) zur Lagerung von Lebensmitteln einsetzte. 1748 zeigte William Cullen die erste künstliche Kühlung an der Universität Glasgow. Der moderne Kühlschrank wurde ab 1834 kommerziell vermarktet, und zwar von Alexander Twinning; seine Kühlschränke kühlten durch Luftkompression. Eine wichtige Weiterentwicklung war der Einsatz von Ammoniak durch Ferdinand Carré 1859.[1] Bis etwa 1950 wurden auch hölzerne Eisschränke, gespeist mit Eis aus Fabrik oder Teich (gelagert im Keller unter Sägespänen), verwendet. Sie enthalten innen ein Gefäß aus gelötetem Zinkblech. Oben wird Eis (zerkleinert oder am Stück, z. B. Eiszapfen) eingefüllt, unten das abtropfende Wasser gesammelt, in der Mitte ist eine dann von Eis umgebene Kammer ausgebildet, die das Kühlgut auf (Marmor-)Fächern aufnimmt und mit einer Tür verschlossen wird. In Graz erinnern die Adressen Eisteichgasse (-siedlung) nahe den ehemaligen Ziegel-Lehmgruben und Am Eisbach sowie der Ort Eisbach an diese Form der winterlichen Eisgewinnung. In Vallorbe wurde das Eis vom Lac de Joux für Paris auf die Eisenbahn verladen, Zell am See lieferte das Eis für deutsche Brauereien[2] Datei:Eerste coöperatieve diepvrieskluis in de Alblasserwaard Weeknummer, 56-25 - Open Beelden - 13421.ogv Mediendatei abspielen Kollektive Kühltruhen im Alblasserwaard, niederländische Kinonachrichten von 1956 1876 entwickelte der deutsche Ingenieur und Unternehmer Carl von Linde das für die Wissenschaft und Technik fundamentale Linde-Verfahren. Seine Erfindung erlaubte es, die Zuverlässigkeit des Kompressors und der gesamten Kältemaschine so zu verbessern, dass diese industrietauglich wurde. Nun konnte man Wassereis ganzjährig industriell herstellen; man war nicht mehr auf Natureis angewiesen. Auch seine Erstentwicklung wurde damals noch mit Ammoniak betrieben. Diese Substanz ist ätzend und verursachte nicht nur Lecks, sondern auch einen üblen Geruch, so dass Kühlschränke erst in den 1920er Jahren seit der Entwicklung von Ersatzchemikalien für den Hausgebrauch geeignet waren. In den 1930er Jahren wurde er in den USA und Kuba zur Standardausstattung privater Haushalte; bereits 1937 hatte jeder zweite amerikanische Haushalt einen Kühlschrank. Lackierung von Kühlschrankgehäusen in Magdeburg (1958) Kühlschrankproduktion bei VEB Kühlautomat Berlin 1988 Der erste europäische Kühlschrank wurde 1929 von den durch Jørgen Skafte Rasmussen gegründeten Zschopauer Motorenwerken J.S. Rasmussen entwickelt. Aus der Marke DKW-Kühlung ging 1931 die Deutsche Kühl- und Kraftmaschinen GmbH in Scharfenstein hervor. Die ersten Kühlschränke wurden mit Methylchlorid, Ammoniak oder Schwefeldioxid betrieben; dies brachte Probleme für die Lagerung der beweglichen Teile im Kompressor und bei Undichtigkeiten den Austritt giftiger Gase oder Verpuffungen mit sich. Ab 1930 wurden Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) technisch hergestellt und bald als Kältemittel in Kältemaschinen eingesetzt. Damit wurden die genannten Probleme vermieden. In den 1980er Jahren wurde das Ozonloch über der Antarktis entdeckt und gelang der wissenschaftliche Nachweis, dass die FCKWs die Ozonschicht abbauten. Im Montreal-Protokoll verpflichteten sich die Unterzeichner-Staaten, keine FCKW mehr zu verwenden. Der erste FCKW-freie Kühlschrank der Welt in neuerer Zeit wurde 1992 durch das sächsische Unternehmen „dkk Scharfenstein“ (später unter dem Namen „Foron“) produziert. Angeregt wurde die Entwicklung von Greenpeace und dem Hygieneinstitut Dortmund unter der Leitung von Harry Rosin. Der erste FCKW-freie Kühlschrank dieser Art wurde durch die Lare GmbH als Laborgerät für das Hygieneinstitut Dortmund umgebaut. Die Hersteller von Kühlschränken hatten damals noch kein Interesse daran, diese Technik einzuführen. Seit dem Jahr 2000 sind Haushalts- und Gewerbekühlgeräte mit brennbaren Kältemitteln mehr und mehr auf dem Markt vertreten. Das System kühlt mit der sogenannten „Dortmunder Mischung“, einem Gemisch aus Propan und Butan, die weder das Ozonloch vergrößert noch den Treibhauseffekt verstärkt, dafür allerdings brennbar ist. Mit der Verbreitung des elektrischen Stroms und des Kühlschranks verlor sein Vorläufer, der stromlose Eisschrank, an Attraktivität. Das Wort Eisschrank (in Österreich Eiskasten) wird bis in unsere Zeit umgangssprachlich für den heute gebräuchlichen Kühlschrank verwendet. Bevor Kühlschränke für Privathaushalte allgemein erschwinglich waren, wurden vor allem in den 1950er und 1960er Jahren von Gefriergemeinschaften kleine Kühlhäuser betrieben, in denen hauptsächlich tiefgekühlte Lebensmittel gelagert wurden. Funktionsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kreislauf im Kompressorkühlschrank: flüssig, sehr kalt, geringer Druck. Das Kühlmittel siedet im Verdampfer. gasförmig, kühl, geringer Druck. Der Kompressor verdichtet das Gas. gasförmig, heiß, hoher Druck. Im Verflüssiger gibt das Gas seine Energie an die Umgebung ab. flüssig, warm, hoher Druck. Die Drossel reduziert den Druck. Kompressor und Wärmeübertrager (Verflüssiger) an der Rückwand eines Haushaltskühlschrankes Bei allen Kühlschranktypen wird mittels Wärmeüberträgern dem Innenraum des Kühlschranks Wärme entzogen und an die Umgebung abgegeben (siehe Kältemaschine und Wärmepumpe). Je nach dem, wie dies erreicht wird, unterscheidet man drei Typen: Kompressorkühlschränke, Absorberkühlschränke und Kühlschränke mit Peltier-Element. Kompressorkühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] → Hauptartikel: Kompressionskältemaschine Auf diesem Prinzip basieren die in Haushalt und Industrie üblicherweise verwendeten Kühlanlagen: Beim Kompressorkühlschrank wird ein gasförmiges Kältemittel durch einen Kompressor adiabatisch verdichtet, wodurch sich das Kältemittel erwärmt. Im Verflüssiger, der aus schwarzen an der Rückseite des Geräts angebrachten Kühlschlangen besteht, wird die Wärme an die Umgebung abgegeben, wodurch das Medium kondensiert. Danach strömt es zur Druckabsenkung durch eine Drossel – z. B. ein Expansionsventil oder ein Kapillarrohr – und dann weiter in den Verdampfer im Inneren des Kühlschranks. Hier entnimmt das verdampfende Kältemittel aus den Kühlfächern die notwendige Verdampfungswärme (Siedekühlung) und strömt als Gas weiter zum außenliegenden Kompressor. Ein Kompressorkühlschrank entspricht in der Funktion einer Wärmepumpe, er unterscheidet sich lediglich in der Nutzung der Wärmeüberträger. Die Temperaturregelung erfolgt mit einem Thermostaten, der den Kompressor je nach gewünschter Temperatur ein- bzw. ausschaltet. Absorberkühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] → Hauptartikel: Absorptionskältemaschine Minikühlschrank Der Absorberkühlschrank arbeitet mit einem Wasser-Ammoniak-Gemisch in einer Wasserstoffatmosphäre. Im Kocher werden Ammoniak und Wasser durch Wärmezufuhr (z. B. Gasflamme, elektrische Beheizung, Sonnenwärme) in gasförmiges Ammoniak und Wasser getrennt. Danach werden das flüssige Wasser und das gasförmige Ammoniak über verschiedene Rohrsysteme weitergeleitet. Das Ammoniak wird im Kondensator verflüssigt; hier gibt der Kühlschrank Wärme an die Umgebung ab. Im Verdampfer im Innenraum verdampft das flüssige Ammoniak wegen des geringen Partialdrucks, der Wasserstoff dient als Druckausgleich – an dieser Stelle kühlt der Kühlschrank. Anschließend wird das Ammoniak im Absorber mit dem abgekühlten Wasser aus dem Kocher in Lösung gebracht. Eine ausführliche Funktionsbeschreibung findet sich im Artikel der Diffusionsabsorptionskältemaschine. Absorberkühlschränke werden z. B. in Kraftfahrzeugen oder im Campingbedarf eingesetzt. Sie haben, zumindest bei Elektrobetrieb, einen schlechteren Wirkungsgrad als Kompressorkühlschränke. Werden sie direkt mit Gas oder Motorabwärme betrieben, sind sie durch die direkte Nutzung von Primärenergie etwa gleich effizient wie Kompressorgeräte. Da sie außer der Arbeitsflüssigkeit keine bewegten Teile besitzen, sind sie praktisch lautlos; diese Eigenschaft verschafft ihnen ein breites Anwendungsgebiet z. B. als Minibar in Hotelzimmern. Für den Einsatz in besonders entlegenen Gebieten gibt es auch Absorberkühlschränke mit Petroleum- oder Benzinbetrieb. Für kleine Absorberkühlschränke für Wohnmobile, Wohnwagen und für Hotelzimmer ist Electrolux praktisch alleiniger europäischer Marktführer (2008) (Produktname Electrolux RM nnn). Baugleiche Geräte werden auch unter dem Namen „Dometic“ verkauft. Vorteile der Absorberkühlschränke Geräuschlos und Vibrationslos Betrieb auch mit Brenngasen (üblich ist Propan) möglich Keine Verschleißteile Nachteile des Absorber-Kühlsystems Schlechter Wirkungsgrad, damit höherer Energieverbrauch Leistungsabfall ab 35 °C Außentemperatur möglich Bewegungs- und schräglagenempfindlich Definierte Bauweise des Absorber-Kühlsystems Aufgrund geringer Produktionszahlen teurer als vergleichbare Kompressionskühlschränke Thermoelektrischer Kühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Zur mobilen Anwendung werden seit Jahren verbreitet Kühlboxen nach dem thermoelektrischen Prinzip (Peltier-Effekt) angeboten. Sie arbeiten direkt mit 12 V Gleichspannung und sind daher ideal für den Einsatz im Auto. Außerdem arbeiten sie prinzipiell völlig geräuschlos, werden aber in der Regel durch Lüfter unterstützt, die einen gewissen Geräuschpegel erzeugen. Die Vorteile werden jedoch durch einen sehr niedrigen Wirkungsgrad erkauft: Während ein Kompressorkühlschrank zur Übertragung von 1 Watt „Kühlleistung“ ungefähr 0,5 Watt verbraucht, benötigt ein Peltierelement für den gleichen Energietransport über 2 Watt. Ein Einsatz dieser Geräte im Haushalt ist daher energietechnisch nicht sinnvoll. Aufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Verschiedene freistehende Kühl-Gefrier-Kombinationsschränke Ein typischer Tischkühlschrank (Standmodell) hat ca. 150 Liter Inhalt und wiegt ca. 40 kg. Eine Kühl-Gefrier-Kombination hat ca. 250 Liter Inhalt und wiegt etwa 65 kg. Es existieren verschiedene Raumaufteilungen für Kühlschränke. Am bekanntesten und am gebräuchlichsten ist dabei die Variante mit einer großen Außentür und einer inneren Klappe zum Gefrierabteil im oberen Bereich. Das Gefrierabteil besitzt meist ein Fassungsvermögen von maximal 20 Litern, das Kühlabteil kann Größen bis zu 250 Litern (evtl. größer) annehmen. Andere Varianten verfügen über getrennte Türen für Kühl- und Gefrierfach. Sie werden als Kühl-Gefrier-Kombination bezeichnet. Die Abteile können übereinander oder auch nebeneinander liegen; letztere Version ist vor allem in den USA sehr populär und verfügt meist über einen integrierten Eiswürfelbereiter und optional über eine zusätzliche Getränkeklappe in der großen Tür des Kühlsegments. Ein solcher „Side-by-side“-Kühlschrank – auch amerikanischer Kühlschrank genannt – kann mehr als 500 Liter (Kühlteil etwa 350 Liter, Gefrierteil etwa 150 Liter) aufnehmen. Größere Varianten verfügen beispielsweise über eine Doppeltür zum obenliegenden Kühlbereich und unten über eine sehr breite Schublade für das Gefriersegment. Diese Varianten werden französischer Kühlschrank genannt. Betrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Geöffneter Einbaukühlschrank Fach für Obst und Gemüse mit speziellen LEDs zum Vitaminschutz Temperaturzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] In einem modernen Haushalts-Kühlschrank herrschen verschiedene Temperaturzonen: Oben ist es am wärmsten, dort können gekochte Speisen und Marmeladen gut gelagert werden. Im Mittelbereich sind unter anderem Milchprodukte (Joghurt, Käse) gut aufgehoben. Am kältesten ist es mit etwa 2 °C unten im Fach über den Gemüsefächern. Hierhin gehören leicht verderbliche Dinge wie Fleisch und Wurst. Die Schubfächer ganz unten sind mit etwa 8 °C günstig für Obst und Gemüse. Unter der Abdeckung sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit geeignet, Vitamine und Aussehen der Ware zu erhalten. In den Türfächern ist es relativ warm, aber kühl genug für Butter und Eier. Moderne Kühlschränke haben zudem teilweise eine 0-°C-Kühlzone, die Lebensmittel besonders lange frisch halten soll. Eine weitere Neuerung ist die Ausstattung eines Extrafaches für Obst und Gemüse mit LEDs, die bei geschlossener Tür weiter leuchten. Dies sind beispielsweise zwei blinkende LEDs, die den Blau- und Grünanteil des Sonnenlichts simulieren. Auf diese Weise sollen die natürlichen Schutzmechanismen von Obst und Gemüse aktiviert werden, um dem Vitaminabbau, der bei Lagerung im Dunkeln eintritt, entgegenzuwirken. Umgebungstemperatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bei Kühlschränken mit Eisfach, besonders mit Tiefkühlfächern, ist die vom Hersteller angegebene Umgebungstemperatur des Aufstellorts, angegeben als Klimaklasse, zu berücksichtigen: Klimaklasse SN (Subnormal) Umgebungstemperaturen von +10 °C bis +32 °C Klimaklasse N (Normal) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +32 °C Klimaklasse ST (Subtropen) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +38 °C mit dieser Klasse darf ein Gerät um 10 % mehr Energie verbrauchen als die normale Klasse um das gleiche Energielabel zu erhalten (z. B. A++) Klimaklasse T (Tropen) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +43 °C mit dieser Klasse darf ein Gerät um 20 % mehr Energie verbrauchen als die normale Klasse um das gleiche Energielabel zu erhalten (z. B. A++) Während eine geringe Umgebungstemperatur des Aufstellungsortes zunächst hilft, Energie zu sparen, führt – scheinbar paradoxerweise – das Unterschreiten der Mindesttemperatur zu einem Auftauen im Eis-/Tiefkühlfach. Das hängt damit zusammen, dass der Kühlraum und die Tiefkühlfächer meist einen gemeinsamen Kompressor haben, der über einen Thermostaten im Kühlraum geregelt wird. Bei einer geringen Außentemperatur, z. B. 8 °C, muss der Kompressor nur selten laufen, um z. B. eine Temperatur von 6 °C im Kühlraum zu gewährleisten. Diese Aktivität des Kompressors reicht nicht aus, um gegen den deutlich größeren Unterschied (Wärmestrom) zwischen Außentemperatur und Temperatur im Tiefkühlfach, z. B. −18 °C, zu arbeiten. Davon abgesehen können unterhalb der Mindestbetriebstemperatur Schmiermittel im Kompressor zu zähflüssig werden. Kühlschränke der Klimaklasse SN haben daher häufig eine Heizung in Nähe des Thermostaten im Kühlraum von ca. 8 Watt. Manchmal wird einfach die Glühlampe (üblich: 15 Watt) nicht ausgeschaltet, um die Betriebstemperatur von der Klimaklasse N auf SN zu erweitern. Wer Energie sparen und ein Kühlgerät in einem ungeheizten Raum aufstellen möchte, bei dem auch dauerhafte Temperaturen unter 10 °C zu erwarten sind, entscheidet sich besser gegen eine Kühl-/Gefrierkombination und für einen getrennten Kühl- und Tiefkühlschrank bzw. noch besser für eine Tiefkühltruhe. In letzter Zeit setzen sich in privaten Haushalten auch immer mehr kleine Kühl- und Tiefkühlzellen durch. Für gewerbliche Nutzer gibt es noch einige andere Kühlgeräte wie z. B. Wandkühlregale (zur Präsentation von hauptsächlich verpackten Lebensmitteln), Freikühltresen, Bierkühlungen usw. Manche Lebensmittelläden bieten Getränke – auch in Kisten – kühl temperiert in ganz normalen Regalen an, indem ein kleiner Bereich geringerer Raumhöhe als Kühlraum ausgebildet ist, der nur durch einen etwa 1 m breiten ziemlich luftstromdichten, transparenten Folienstreifenvorhang zu betreten ist. Energiebedarf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Der Energiebedarf wird in Mitteleuropa für Umgebungstemperaturen zwischen +16 °C bis +32 °C definiert und als Klimaklasse N klassifiziert. Die Energieverbrauchskennzeichnung (umgangssprachlich Energielabel) aus dem Jahre 1998 dient zur Unterstützung der Kaufentscheidung. Für das Etikett hat die EU-Kommission[3] ein einheitliches, verbindliches Muster festgelegt. Die Energieeffizienzklassen [4] reichen hierbei von G bis A und spiegeln den jeweiligen Stand der Technik zu der Zeit wider. Für besonders stromsparende Kühl- und Gefriergeräte wurden 2003 die Erweiterungen A+ und A++ eingeführt, die jeweils noch besser als die Energieeffizienzklasse A sind und für einen sehr niedrigen Energieverbrauch stehen. Energielabel an Kühlschränken Das europäische Parlament verabschiedete mit der Richtlinie 2010/30/EU im Mai 2010 eine ab 2011 geltende Neuregelung der Energieeffizienzklassen für Haushaltsgeräte. Zusätzlich zu Klassen A+ und A++ wurde die Klasse A+++ eingeführt und auf dem Energielabel dargestellt. Die neue A+ darf 5 % mehr Energie verbrauchen als die alte A+ Klasse und die neue A++ darf 10 % mehr brauchen. Alte Richtlinie für Haushaltsgeräte: 92/75/EWG für Kühlschränke: Richtlinie 94/2/EG [5] Änderung: Richtlinie 2003/66/EG [6] Neue Richtlinie für Haushaltsgeräte: 2010/30/EU für Kühlschränke: Verordnung (EU) Nr. 1060/2010 [7] In der neuen Richtlinie ist festgelegt, dass seit Juli 2011 keine schlechteren Haushaltsgeräte mit Kompressoren als Klasse A mehr auf den Markt gebracht werden dürfen (z. B. Absorbergeräte dürfen nach wie vor deutlich schlechter sein). 1983 baute das Rocky Mountain Institute (RMI) einen Sun-Frost-Kühlschrank mit nur 0,19 kWh/l pro Jahr (22 W/m³), dessen Wärmeüberträger außen am Gebäude angebracht war und die Hälfte der benötigten Kühlenergie passiv erzeugt wurde. Das RMI hielt eine Entwicklung von Geräten mit noch geringeren Verbrauchswerten, z. B. durch Vakuumisolationsschichten, für möglich. Die sparsamsten Kühl-/Gefrierkombinationen erreichen Verbrauchswerte von 0,48 kWh/l pro Jahr (55 W/m³, bei 25 °C Umgebungstemperatur) wie der Blomberg CT 1300A (nicht mehr im Handel) oder 0,34 kWh/l pro Jahr (39 W/m³, bei 21 °C) der Sun Frost RF16. Ein vergleichbares Gerät der Energieeffizienzklasse A benötigt 1,26 kWh/l pro Jahr (144 W/m³, Stand 2006). Deutlich sparsamer sind reine Kühlgeräte ohne Gefrierfach. Diese sind dann zu empfehlen, wenn ohnehin eine separate Gefriertruhe vorhanden ist. Abtauen, Wartung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Die Wartung durch das Abtauen von Kühlschränken ist eine Maßnahme, um Energieverschwendung zu verhindern. Beim Öffnen der Kühlschranktür gelangt warme Luft in das Kühlschrankinnere. Wird die Tür geschlossen, senkt der Kühlschrank die Innentemperatur wieder ab. Da kältere Luft und insbesondere die Verdampferflächen, die Kondensationsrate des in der Luft befindlichen Wasserdampfs steigern und gleichzeitig die Verdampfungsrate verringern, verringert sich der Sättigungsdampfdruck. Der durch das Öffnen mit der Umgebungsluft in den Kühlschrank eingebrachte Wasserdampf kondensiert auf den Flächen und gefriert. Die Vereisung der Kühlflächen verringert die Kühlleistung, da die Eisschicht isolierend wirkt. Dies führt dazu, dass der Kühlschrank für dieselbe Leistung mehr Energie (Strom) aufwenden muss.[8] Um den Energieverbrauch wieder zu senken, müssen die Eisschichten von Zeit zu Zeit entfernt werden. Dies kann entweder manuell oder mit unterschiedlichen Techniken automatisch erfolgen. Bei den automatischen Abtauverfahren wird unterschieden zwischen einer Kühlraumtemperatur über 0 °C, die das Abtauen bei Solltemperatur erlaubt, typischerweise Kühlschränke und einer Kühlraumtemperatur deutlich unter 0 °C, wie sie bei Gefrierschränken verwendet wird. Manuelles Abtauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bis zur Entwicklung automatischer Abtauverfahren mussten sowohl Kühlschränke als auch Gefrierschränke manuell abgetaut werden. Bei vielen Gefrierschränken oder Kühl-/Gefrierkombinationen ohne No-Frost-Technik ist dies für das Gefrierteil nach wie vor notwendig. Um einen Kühlraum abzutauen, muss das Kühlgut zunächst in einem anderen Kühlraum oder gut isoliert provisorisch zwischengelagert werden. Anschließend kann das Kühlaggregat ausgeschaltet und die Tür geöffnet werden, wodurch das Eis zu tauen beginnt. Der Prozess kann beschleunigt werden, indem vor der Tür ein Ventilator oder Heizlüfter Warmluft in den Kühlraum bläst. Anfallende

hhe, am 23.11.2017 um 09:11 Uhr, kommentierte:

halloEin Kühlschrank (österreichisch gebräuchlich als Eiskasten) ist ein schrankförmiges Gerät, das üblicherweise elektrisch, einige auch mit Brennstoffen betrieben wird und die Temperatur in seinem Inneren selbständig niedrig hält. Mittels eines häufig an der Rückseite befindlichen und per Temperaturregler geregelten Kühlaggregates wird das Kühlschrankinnere gekühlt. Ebenso existieren Kühlschränke auf der Basis von Verdunstungskühlung oder durch Nutzung niedriger Außentemperaturen. Kühlschränke finden Verwendung für die Lagerung von Nahrungsmitteln, Medikamenten, Chemikalien usw. Durch die niedrigere Temperatur laufen chemische Reaktionen und biologische Prozesse, die beispielsweise Lebensmittel ungenießbar und Medikamente unbrauchbar werden lassen, langsamer ab. Die typische Betriebstemperatur im Innern von Haushaltskühlschränken liegt zwischen 2 °C und 8 °C. Das Gehäuse der Kühlfächer ist wärmegedämmt, um den Energieaufwand zur Erhaltung der Differenz zur Umgebungstemperatur niedrig zu halten. Kühlschränke gehören zu den meistverbreiteten und regelmäßig verwendeten Haushaltsgeräten und haben einen bedeutenden Anteil am Haushaltsstromverbrauch. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Geschichte 2 Funktionsweise 2.1 Kompressorkühlschrank 2.2 Absorberkühlschrank 2.3 Thermoelektrischer Kühlschrank 3 Aufbau 4 Betrieb 4.1 Temperaturzonen 4.2 Umgebungstemperatur 4.3 Energiebedarf 4.4 Abtauen, Wartung 4.4.1 Manuelles Abtauen 4.4.2 Kühlschrank 4.4.3 Gefrierschrank 4.5 Sternekennzeichnung für Gefrierfächer 5 Verwandte Kühlgeräte 5.1 Gefrierschrank/-truhe 5.2 Kühlregal 6 Probleme 6.1 Umweltprobleme 6.2 Gesundheitsrisiken 6.3 Reparaturen 6.4 Einschalten 6.5 Transport und Lagerung 6.6 Einsperr-Falle für Kinder 7 Siehe auch 8 Fußnoten 9 Weblinks Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kühlschrankbelieferung mit Blockeis in Mexico 2015 Kühlung wurde schon in der Antike erreicht, indem man Eis aus den Bergen in Orte transportierte und in tiefen Kellern (sog. Eiskellern) zur Lagerung von Lebensmitteln einsetzte. 1748 zeigte William Cullen die erste künstliche Kühlung an der Universität Glasgow. Der moderne Kühlschrank wurde ab 1834 kommerziell vermarktet, und zwar von Alexander Twinning; seine Kühlschränke kühlten durch Luftkompression. Eine wichtige Weiterentwicklung war der Einsatz von Ammoniak durch Ferdinand Carré 1859.[1] Bis etwa 1950 wurden auch hölzerne Eisschränke, gespeist mit Eis aus Fabrik oder Teich (gelagert im Keller unter Sägespänen), verwendet. Sie enthalten innen ein Gefäß aus gelötetem Zinkblech. Oben wird Eis (zerkleinert oder am Stück, z. B. Eiszapfen) eingefüllt, unten das abtropfende Wasser gesammelt, in der Mitte ist eine dann von Eis umgebene Kammer ausgebildet, die das Kühlgut auf (Marmor-)Fächern aufnimmt und mit einer Tür verschlossen wird. In Graz erinnern die Adressen Eisteichgasse (-siedlung) nahe den ehemaligen Ziegel-Lehmgruben und Am Eisbach sowie der Ort Eisbach an diese Form der winterlichen Eisgewinnung. In Vallorbe wurde das Eis vom Lac de Joux für Paris auf die Eisenbahn verladen, Zell am See lieferte das Eis für deutsche Brauereien[2] Datei:Eerste coöperatieve diepvrieskluis in de Alblasserwaard Weeknummer, 56-25 - Open Beelden - 13421.ogv Mediendatei abspielen Kollektive Kühltruhen im Alblasserwaard, niederländische Kinonachrichten von 1956 1876 entwickelte der deutsche Ingenieur und Unternehmer Carl von Linde das für die Wissenschaft und Technik fundamentale Linde-Verfahren. Seine Erfindung erlaubte es, die Zuverlässigkeit des Kompressors und der gesamten Kältemaschine so zu verbessern, dass diese industrietauglich wurde. Nun konnte man Wassereis ganzjährig industriell herstellen; man war nicht mehr auf Natureis angewiesen. Auch seine Erstentwicklung wurde damals noch mit Ammoniak betrieben. Diese Substanz ist ätzend und verursachte nicht nur Lecks, sondern auch einen üblen Geruch, so dass Kühlschränke erst in den 1920er Jahren seit der Entwicklung von Ersatzchemikalien für den Hausgebrauch geeignet waren. In den 1930er Jahren wurde er in den USA und Kuba zur Standardausstattung privater Haushalte; bereits 1937 hatte jeder zweite amerikanische Haushalt einen Kühlschrank. Lackierung von Kühlschrankgehäusen in Magdeburg (1958) Kühlschrankproduktion bei VEB Kühlautomat Berlin 1988 Der erste europäische Kühlschrank wurde 1929 von den durch Jørgen Skafte Rasmussen gegründeten Zschopauer Motorenwerken J.S. Rasmussen entwickelt. Aus der Marke DKW-Kühlung ging 1931 die Deutsche Kühl- und Kraftmaschinen GmbH in Scharfenstein hervor. Die ersten Kühlschränke wurden mit Methylchlorid, Ammoniak oder Schwefeldioxid betrieben; dies brachte Probleme für die Lagerung der beweglichen Teile im Kompressor und bei Undichtigkeiten den Austritt giftiger Gase oder Verpuffungen mit sich. Ab 1930 wurden Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) technisch hergestellt und bald als Kältemittel in Kältemaschinen eingesetzt. Damit wurden die genannten Probleme vermieden. In den 1980er Jahren wurde das Ozonloch über der Antarktis entdeckt und gelang der wissenschaftliche Nachweis, dass die FCKWs die Ozonschicht abbauten. Im Montreal-Protokoll verpflichteten sich die Unterzeichner-Staaten, keine FCKW mehr zu verwenden. Der erste FCKW-freie Kühlschrank der Welt in neuerer Zeit wurde 1992 durch das sächsische Unternehmen „dkk Scharfenstein“ (später unter dem Namen „Foron“) produziert. Angeregt wurde die Entwicklung von Greenpeace und dem Hygieneinstitut Dortmund unter der Leitung von Harry Rosin. Der erste FCKW-freie Kühlschrank dieser Art wurde durch die Lare GmbH als Laborgerät für das Hygieneinstitut Dortmund umgebaut. Die Hersteller von Kühlschränken hatten damals noch kein Interesse daran, diese Technik einzuführen. Seit dem Jahr 2000 sind Haushalts- und Gewerbekühlgeräte mit brennbaren Kältemitteln mehr und mehr auf dem Markt vertreten. Das System kühlt mit der sogenannten „Dortmunder Mischung“, einem Gemisch aus Propan und Butan, die weder das Ozonloch vergrößert noch den Treibhauseffekt verstärkt, dafür allerdings brennbar ist. Mit der Verbreitung des elektrischen Stroms und des Kühlschranks verlor sein Vorläufer, der stromlose Eisschrank, an Attraktivität. Das Wort Eisschrank (in Österreich Eiskasten) wird bis in unsere Zeit umgangssprachlich für den heute gebräuchlichen Kühlschrank verwendet. Bevor Kühlschränke für Privathaushalte allgemein erschwinglich waren, wurden vor allem in den 1950er und 1960er Jahren von Gefriergemeinschaften kleine Kühlhäuser betrieben, in denen hauptsächlich tiefgekühlte Lebensmittel gelagert wurden. Funktionsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kreislauf im Kompressorkühlschrank: flüssig, sehr kalt, geringer Druck. Das Kühlmittel siedet im Verdampfer. gasförmig, kühl, geringer Druck. Der Kompressor verdichtet das Gas. gasförmig, heiß, hoher Druck. Im Verflüssiger gibt das Gas seine Energie an die Umgebung ab. flüssig, warm, hoher Druck. Die Drossel reduziert den Druck. Kompressor und Wärmeübertrager (Verflüssiger) an der Rückwand eines Haushaltskühlschrankes Bei allen Kühlschranktypen wird mittels Wärmeüberträgern dem Innenraum des Kühlschranks Wärme entzogen und an die Umgebung abgegeben (siehe Kältemaschine und Wärmepumpe). Je nach dem, wie dies erreicht wird, unterscheidet man drei Typen: Kompressorkühlschränke, Absorberkühlschränke und Kühlschränke mit Peltier-Element. Kompressorkühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] → Hauptartikel: Kompressionskältemaschine Auf diesem Prinzip basieren die in Haushalt und Industrie üblicherweise verwendeten Kühlanlagen: Beim Kompressorkühlschrank wird ein gasförmiges Kältemittel durch einen Kompressor adiabatisch verdichtet, wodurch sich das Kältemittel erwärmt. Im Verflüssiger, der aus schwarzen an der Rückseite des Geräts angebrachten Kühlschlangen besteht, wird die Wärme an die Umgebung abgegeben, wodurch das Medium kondensiert. Danach strömt es zur Druckabsenkung durch eine Drossel – z. B. ein Expansionsventil oder ein Kapillarrohr – und dann weiter in den Verdampfer im Inneren des Kühlschranks. Hier entnimmt das verdampfende Kältemittel aus den Kühlfächern die notwendige Verdampfungswärme (Siedekühlung) und strömt als Gas weiter zum außenliegenden Kompressor. Ein Kompressorkühlschrank entspricht in der Funktion einer Wärmepumpe, er unterscheidet sich lediglich in der Nutzung der Wärmeüberträger. Die Temperaturregelung erfolgt mit einem Thermostaten, der den Kompressor je nach gewünschter Temperatur ein- bzw. ausschaltet. Absorberkühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] → Hauptartikel: Absorptionskältemaschine Minikühlschrank Der Absorberkühlschrank arbeitet mit einem Wasser-Ammoniak-Gemisch in einer Wasserstoffatmosphäre. Im Kocher werden Ammoniak und Wasser durch Wärmezufuhr (z. B. Gasflamme, elektrische Beheizung, Sonnenwärme) in gasförmiges Ammoniak und Wasser getrennt. Danach werden das flüssige Wasser und das gasförmige Ammoniak über verschiedene Rohrsysteme weitergeleitet. Das Ammoniak wird im Kondensator verflüssigt; hier gibt der Kühlschrank Wärme an die Umgebung ab. Im Verdampfer im Innenraum verdampft das flüssige Ammoniak wegen des geringen Partialdrucks, der Wasserstoff dient als Druckausgleich – an dieser Stelle kühlt der Kühlschrank. Anschließend wird das Ammoniak im Absorber mit dem abgekühlten Wasser aus dem Kocher in Lösung gebracht. Eine ausführliche Funktionsbeschreibung findet sich im Artikel der Diffusionsabsorptionskältemaschine. Absorberkühlschränke werden z. B. in Kraftfahrzeugen oder im Campingbedarf eingesetzt. Sie haben, zumindest bei Elektrobetrieb, einen schlechteren Wirkungsgrad als Kompressorkühlschränke. Werden sie direkt mit Gas oder Motorabwärme betrieben, sind sie durch die direkte Nutzung von Primärenergie etwa gleich effizient wie Kompressorgeräte. Da sie außer der Arbeitsflüssigkeit keine bewegten Teile besitzen, sind sie praktisch lautlos; diese Eigenschaft verschafft ihnen ein breites Anwendungsgebiet z. B. als Minibar in Hotelzimmern. Für den Einsatz in besonders entlegenen Gebieten gibt es auch Absorberkühlschränke mit Petroleum- oder Benzinbetrieb. Für kleine Absorberkühlschränke für Wohnmobile, Wohnwagen und für Hotelzimmer ist Electrolux praktisch alleiniger europäischer Marktführer (2008) (Produktname Electrolux RM nnn). Baugleiche Geräte werden auch unter dem Namen „Dometic“ verkauft. Vorteile der Absorberkühlschränke Geräuschlos und Vibrationslos Betrieb auch mit Brenngasen (üblich ist Propan) möglich Keine Verschleißteile Nachteile des Absorber-Kühlsystems Schlechter Wirkungsgrad, damit höherer Energieverbrauch Leistungsabfall ab 35 °C Außentemperatur möglich Bewegungs- und schräglagenempfindlich Definierte Bauweise des Absorber-Kühlsystems Aufgrund geringer Produktionszahlen teurer als vergleichbare Kompressionskühlschränke Thermoelektrischer Kühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Zur mobilen Anwendung werden seit Jahren verbreitet Kühlboxen nach dem thermoelektrischen Prinzip (Peltier-Effekt) angeboten. Sie arbeiten direkt mit 12 V Gleichspannung und sind daher ideal für den Einsatz im Auto. Außerdem arbeiten sie prinzipiell völlig geräuschlos, werden aber in der Regel durch Lüfter unterstützt, die einen gewissen Geräuschpegel erzeugen. Die Vorteile werden jedoch durch einen sehr niedrigen Wirkungsgrad erkauft: Während ein Kompressorkühlschrank zur Übertragung von 1 Watt „Kühlleistung“ ungefähr 0,5 Watt verbraucht, benötigt ein Peltierelement für den gleichen Energietransport über 2 Watt. Ein Einsatz dieser Geräte im Haushalt ist daher energietechnisch nicht sinnvoll. Aufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Verschiedene freistehende Kühl-Gefrier-Kombinationsschränke Ein typischer Tischkühlschrank (Standmodell) hat ca. 150 Liter Inhalt und wiegt ca. 40 kg. Eine Kühl-Gefrier-Kombination hat ca. 250 Liter Inhalt und wiegt etwa 65 kg. Es existieren verschiedene Raumaufteilungen für Kühlschränke. Am bekanntesten und am gebräuchlichsten ist dabei die Variante mit einer großen Außentür und einer inneren Klappe zum Gefrierabteil im oberen Bereich. Das Gefrierabteil besitzt meist ein Fassungsvermögen von maximal 20 Litern, das Kühlabteil kann Größen bis zu 250 Litern (evtl. größer) annehmen. Andere Varianten verfügen über getrennte Türen für Kühl- und Gefrierfach. Sie werden als Kühl-Gefrier-Kombination bezeichnet. Die Abteile können übereinander oder auch nebeneinander liegen; letztere Version ist vor allem in den USA sehr populär und verfügt meist über einen integrierten Eiswürfelbereiter und optional über eine zusätzliche Getränkeklappe in der großen Tür des Kühlsegments. Ein solcher „Side-by-side“-Kühlschrank – auch amerikanischer Kühlschrank genannt – kann mehr als 500 Liter (Kühlteil etwa 350 Liter, Gefrierteil etwa 150 Liter) aufnehmen. Größere Varianten verfügen beispielsweise über eine Doppeltür zum obenliegenden Kühlbereich und unten über eine sehr breite Schublade für das Gefriersegment. Diese Varianten werden französischer Kühlschrank genannt. Betrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Geöffneter Einbaukühlschrank Fach für Obst und Gemüse mit speziellen LEDs zum Vitaminschutz Temperaturzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] In einem modernen Haushalts-Kühlschrank herrschen verschiedene Temperaturzonen: Oben ist es am wärmsten, dort können gekochte Speisen und Marmeladen gut gelagert werden. Im Mittelbereich sind unter anderem Milchprodukte (Joghurt, Käse) gut aufgehoben. Am kältesten ist es mit etwa 2 °C unten im Fach über den Gemüsefächern. Hierhin gehören leicht verderbliche Dinge wie Fleisch und Wurst. Die Schubfächer ganz unten sind mit etwa 8 °C günstig für Obst und Gemüse. Unter der Abdeckung sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit geeignet, Vitamine und Aussehen der Ware zu erhalten. In den Türfächern ist es relativ warm, aber kühl genug für Butter und Eier. Moderne Kühlschränke haben zudem teilweise eine 0-°C-Kühlzone, die Lebensmittel besonders lange frisch halten soll. Eine weitere Neuerung ist die Ausstattung eines Extrafaches für Obst und Gemüse mit LEDs, die bei geschlossener Tür weiter leuchten. Dies sind beispielsweise zwei blinkende LEDs, die den Blau- und Grünanteil des Sonnenlichts simulieren. Auf diese Weise sollen die natürlichen Schutzmechanismen von Obst und Gemüse aktiviert werden, um dem Vitaminabbau, der bei Lagerung im Dunkeln eintritt, entgegenzuwirken. Umgebungstemperatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bei Kühlschränken mit Eisfach, besonders mit Tiefkühlfächern, ist die vom Hersteller angegebene Umgebungstemperatur des Aufstellorts, angegeben als Klimaklasse, zu berücksichtigen: Klimaklasse SN (Subnormal) Umgebungstemperaturen von +10 °C bis +32 °C Klimaklasse N (Normal) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +32 °C Klimaklasse ST (Subtropen) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +38 °C mit dieser Klasse darf ein Gerät um 10 % mehr Energie verbrauchen als die normale Klasse um das gleiche Energielabel zu erhalten (z. B. A++) Klimaklasse T (Tropen) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +43 °C mit dieser Klasse darf ein Gerät um 20 % mehr Energie verbrauchen als die normale Klasse um das gleiche Energielabel zu erhalten (z. B. A++) Während eine geringe Umgebungstemperatur des Aufstellungsortes zunächst hilft, Energie zu sparen, führt – scheinbar paradoxerweise – das Unterschreiten der Mindesttemperatur zu einem Auftauen im Eis-/Tiefkühlfach. Das hängt damit zusammen, dass der Kühlraum und die Tiefkühlfächer meist einen gemeinsamen Kompressor haben, der über einen Thermostaten im Kühlraum geregelt wird. Bei einer geringen Außentemperatur, z. B. 8 °C, muss der Kompressor nur selten laufen, um z. B. eine Temperatur von 6 °C im Kühlraum zu gewährleisten. Diese Aktivität des Kompressors reicht nicht aus, um gegen den deutlich größeren Unterschied (Wärmestrom) zwischen Außentemperatur und Temperatur im Tiefkühlfach, z. B. −18 °C, zu arbeiten. Davon abgesehen können unterhalb der Mindestbetriebstemperatur Schmiermittel im Kompressor zu zähflüssig werden. Kühlschränke der Klimaklasse SN haben daher häufig eine Heizung in Nähe des Thermostaten im Kühlraum von ca. 8 Watt. Manchmal wird einfach die Glühlampe (üblich: 15 Watt) nicht ausgeschaltet, um die Betriebstemperatur von der Klimaklasse N auf SN zu erweitern. Wer Energie sparen und ein Kühlgerät in einem ungeheizten Raum aufstellen möchte, bei dem auch dauerhafte Temperaturen unter 10 °C zu erwarten sind, entscheidet sich besser gegen eine Kühl-/Gefrierkombination und für einen getrennten Kühl- und Tiefkühlschrank bzw. noch besser für eine Tiefkühltruhe. In letzter Zeit setzen sich in privaten Haushalten auch immer mehr kleine Kühl- und Tiefkühlzellen durch. Für gewerbliche Nutzer gibt es noch einige andere Kühlgeräte wie z. B. Wandkühlregale (zur Präsentation von hauptsächlich verpackten Lebensmitteln), Freikühltresen, Bierkühlungen usw. Manche Lebensmittelläden bieten Getränke – auch in Kisten – kühl temperiert in ganz normalen Regalen an, indem ein kleiner Bereich geringerer Raumhöhe als Kühlraum ausgebildet ist, der nur durch einen etwa 1 m breiten ziemlich luftstromdichten, transparenten Folienstreifenvorhang zu betreten ist. Energiebedarf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Der Energiebedarf wird in Mitteleuropa für Umgebungstemperaturen zwischen +16 °C bis +32 °C definiert und als Klimaklasse N klassifiziert. Die Energieverbrauchskennzeichnung (umgangssprachlich Energielabel) aus dem Jahre 1998 dient zur Unterstützung der Kaufentscheidung. Für das Etikett hat die EU-Kommission[3] ein einheitliches, verbindliches Muster festgelegt. Die Energieeffizienzklassen [4] reichen hierbei von G bis A und spiegeln den jeweiligen Stand der Technik zu der Zeit wider. Für besonders stromsparende Kühl- und Gefriergeräte wurden 2003 die Erweiterungen A+ und A++ eingeführt, die jeweils noch besser als die Energieeffizienzklasse A sind und für einen sehr niedrigen Energieverbrauch stehen. Energielabel an Kühlschränken Das europäische Parlament verabschiedete mit der Richtlinie 2010/30/EU im Mai 2010 eine ab 2011 geltende Neuregelung der Energieeffizienzklassen für Haushaltsgeräte. Zusätzlich zu Klassen A+ und A++ wurde die Klasse A+++ eingeführt und auf dem Energielabel dargestellt. Die neue A+ darf 5 % mehr Energie verbrauchen als die alte A+ Klasse und die neue A++ darf 10 % mehr brauchen. Alte Richtlinie für Haushaltsgeräte: 92/75/EWG für Kühlschränke: Richtlinie 94/2/EG [5] Änderung: Richtlinie 2003/66/EG [6] Neue Richtlinie für Haushaltsgeräte: 2010/30/EU für Kühlschränke: Verordnung (EU) Nr. 1060/2010 [7] In der neuen Richtlinie ist festgelegt, dass seit Juli 2011 keine schlechteren Haushaltsgeräte mit Kompressoren als Klasse A mehr auf den Markt gebracht werden dürfen (z. B. Absorbergeräte dürfen nach wie vor deutlich schlechter sein). 1983 baute das Rocky Mountain Institute (RMI) einen Sun-Frost-Kühlschrank mit nur 0,19 kWh/l pro Jahr (22 W/m³), dessen Wärmeüberträger außen am Gebäude angebracht war und die Hälfte der benötigten Kühlenergie passiv erzeugt wurde. Das RMI hielt eine Entwicklung von Geräten mit noch geringeren Verbrauchswerten, z. B. durch Vakuumisolationsschichten, für möglich. Die sparsamsten Kühl-/Gefrierkombinationen erreichen Verbrauchswerte von 0,48 kWh/l pro Jahr (55 W/m³, bei 25 °C Umgebungstemperatur) wie der Blomberg CT 1300A (nicht mehr im Handel) oder 0,34 kWh/l pro Jahr (39 W/m³, bei 21 °C) der Sun Frost RF16. Ein vergleichbares Gerät der Energieeffizienzklasse A benötigt 1,26 kWh/l pro Jahr (144 W/m³, Stand 2006). Deutlich sparsamer sind reine Kühlgeräte ohne Gefrierfach. Diese sind dann zu empfehlen, wenn ohnehin eine separate Gefriertruhe vorhanden ist. Abtauen, Wartung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Die Wartung durch das Abtauen von Kühlschränken ist eine Maßnahme, um Energieverschwendung zu verhindern. Beim Öffnen der Kühlschranktür gelangt warme Luft in das Kühlschrankinnere. Wird die Tür geschlossen, senkt der Kühlschrank die Innentemperatur wieder ab. Da kältere Luft und insbesondere die Verdampferflächen, die Kondensationsrate des in der Luft befindlichen Wasserdampfs steigern und gleichzeitig die Verdampfungsrate verringern, verringert sich der Sättigungsdampfdruck. Der durch das Öffnen mit der Umgebungsluft in den Kühlschrank eingebrachte Wasserdampf kondensiert auf den Flächen und gefriert. Die Vereisung der Kühlflächen verringert die Kühlleistung, da die Eisschicht isolierend wirkt. Dies führt dazu, dass der Kühlschrank für dieselbe Leistung mehr Energie (Strom) aufwenden muss.[8] Um den Energieverbrauch wieder zu senken, müssen die Eisschichten von Zeit zu Zeit entfernt werden. Dies kann entweder manuell oder mit unterschiedlichen Techniken automatisch erfolgen. Bei den automatischen Abtauverfahren wird unterschieden zwischen einer Kühlraumtemperatur über 0 °C, die das Abtauen bei Solltemperatur erlaubt, typischerweise Kühlschränke und einer Kühlraumtemperatur deutlich unter 0 °C, wie sie bei Gefrierschränken verwendet wird. Manuelles Abtauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bis zur Entwicklung automatischer Abtauverfahren mussten sowohl Kühlschränke als auch Gefrierschränke manuell abgetaut werden. Bei vielen Gefrierschränken oder Kühl-/Gefrierkombinationen ohne No-Frost-Technik ist dies für das Gefrierteil nach wie vor notwendig. Um einen Kühlraum abzutauen, muss das Kühlgut zunächst in einem anderen Kühlraum oder gut isoliert provisorisch zwischengelagert werden. Anschließend kann das Kühlaggregat ausgeschaltet und die Tür geöffnet werden, wodurch das Eis zu tauen beginnt. Der Prozess kann beschleunigt werden, indem vor der Tür ein Ventilator oder Heizlüfter Warmluft in den Kühlraum bläst. Anfallendes Tauwasser sammelt sich in einer speziellen Schale oder im unteren Kühlraumbereich. Kühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bei Modellen ab der mittleren Preisklasse ist die Abtauautomatik für den Kühlteil seit den 1980er Jahren Standard, während sie im Gefrierteil nur bei Modellen in Gastronomiequalität üblich ist. Kühlschränke früherer Baujahre müssen manuell abgetaut werden, indem man sie einige Stunden ausschaltet und den Eispanzer, der sich an der Innenrückwand aus gefrorenem Kondenswasser gebildet hat, durch Verflüssigung in einen Extrabehälter ablaufen lässt oder manuell entfernt. Eine Technik, dieses Problem zu vermeiden, besteht darin, mit einem Umluftsystem im Inneren des Kühlschranks dafür zu sorgen, dass die Luft einem Verdampfer – außerhalb des eigentlichen Kühlraums – zugeführt wird, an dem sich dann Eis bildet. Dieser Verdampfer wiederum taut sich regelmäßig selbständig ab, und die entstehende Flüssigkeit wird außerhalb des Gerätes in einer Schale aufgefangen und kann dort, unterstützt durch die Kompressorabwärme, verdunsten. Dadurch ist die Luft im Kühlschrank trocken, und es kann sich kaum Eis bilden. Eine andere Technik, die z. B. im Kühlabteil des Kühl-/Gefrierschranks BBC-Duplo aus den 1970er Jahren eingesetzt wurde, besteht darin, dass an der Rückseite des im oberen hinteren Bereich des Kühlraums senkrecht angebrachten plattenförmigen Verdampfers eine Heizplatte angebracht ist (beim genannten Gerät 20 Watt), die jeweils automatisch eingeschaltet wird, wenn der Kompressor durch den Thermostaten zum Stillstand gebracht wird und bei dessen Wiederanlauf sich dann gleichzeitig ausschaltet. Das allenfalls vorhandene Abtauwasser wird in einem flachen, in der inneren Rückwand integrierten darunterliegenden Trichter gesammelt, der den Ausgang an der Rückseite des Kühlschranks hat. Dort wird das Wasser mittels eines Schlauchs nach unten zu einem offenen Behälter geleitet. Dieser wird durch die Kältemittelleitung unmittelbar am Ausgang des Kompressors – wo diese verhältnismäßig hohe Temperaturen erreicht – beheizt, womit das Abtauwasser leichter in die Umgebung verdunsten kann; dadurch trägt es auch zum Kühlen des komprimierten Kühlmediums im Kondensator bei; ein Teil der in der Abtau-Heizplatte verbrauchten Energie wird hier zurückgewonnen. Seit etwa 1995 ist häufig die Kühlfläche für das Kühlabteil in die Innen-Rückwand integriert, da wegen der Einführung des brennbaren Kältemittels R600a der Verdampfer aus Sicherheitsgründen besser geschützt sein muss. Nach der Kühlphase wird solange gewartet, bis die Fläche 5 °C hat, damit der dort gebildete Reifbelag abtaut. Das Wasser rinnt herunter bis zu einer trichterförmigen Rinne und durch eine 10 mm große Öffnung nach außen in eine Tasse über dem Kompressor, dessen Abwärme das Kondenswasser verdunsten lässt. Im Betrieb ist zu beachten, dass nichts vom Kühlgut an der Rückwand steht, da das Kondenswasser sonst in den Kühlraum rinnt. Das Abflussloch ist frei von Verstopfung zu halten. Manche sind mit Staubkappen abzudecken, die mit einem federnden Fortsatz in die Abflussöffnung gesteckt werden. Zum einmal jährlich empfohlenen Freistechen des Abflusses eignet sich beispielsweise ein Strohhalm. Bei diesen Gerätetypen muss nur ein eventuell vorhandenes Gefrierabteil eigens abgetaut werden. Gefrierschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Um eine Abtauautomatik auch bei Kühlraumtemperaturen unter dem Gefrierpunkt umzusetzen, ist es erforderlich, den eigentlichen Kühlraum von dem Raum, in dem die Luft auf die Solltemperatur gekühlt wird, zu trennen. Während der Kühlphase bläst ein Ventilator die kalte Luft in den Gefrierraum. Die Geräte sind dabei so ausgelegt, dass Luft durch alle Fächer zirkuliert und als Kreislauf wieder in das Kühlteil eintritt. Da die Kondensationsrate des in der Luft enthaltenen Wasserdampfs an den Kühllamellen besonders hoch ist, schlägt sich diese als Reif hauptsächlich dort nieder. In festgelegten Zeitintervallen taut eine Heizung die Kühllamellen ab, und die Eisschicht tritt über eine Rinne als Wasser aus dem Gerät heraus und landet in einem Verdunstungsbehälter. Da der Ventilator in der Abtauphase nicht läuft, bleibt der Gefrierraum weiterhin gekühlt. Durch diese Technik wird nicht nur verhindert, dass die Kühlrippen vereisen, sondern es sinkt die Luftfeuchtigkeit im gesamten Gerät, und es bilden sich nahezu keine Eisschichten mehr. Ein anfänglicher Nachteil dieser als No-Frost bezeichneten Technik ist ein höherer Energieverbrauch. Dies relativiert sich jedoch, da eine Energieverschwendung durch Eisbildung und die Abtauvorgänge vermieden werden.[9] Dieser Tatsache wird Rechnung getragen, indem bei No-Frost-Geräten bei gleicher Energieeffizienzklasse ein 20-prozentiger Mehrverbrauch erlaubt ist.[10] Durch Effizienzsteigerung konnte der Mehrverbrauch durch die No-Frost-Technik bei aktuellen Geräten deutlich reduziert werden.[11] Sternekennzeichnung für Gefrierfächer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kennzeichnung Temperatur Nutzungs- und Leistungsvorgabe < 0 °C nicht geeignet zur Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln (Hauptsächlich für Eiswürfel) * ≤ −6 °C geeignet zur kurzzeitigen Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln (ca. 1 Woche) ** ≤ −12 °C geeignet zur Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln bis ca. 2 Wochen *** ≤ −18 °C geeignet zur Langzeitlagerung von gefrorenen Lebensmitteln **** ≤ −18 °C geeignet zur Langzeitlagerung von gefrorenen Lebensmitteln, geeignet zum Einfrieren, ohne dass bereits eingelagertes Gefriergut auftaut Quelle[12] Verwandte Kühlgeräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Gefrierschrank/-truhe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] SB-Kühltruhe in Thailand Käse-Kühlregal Gefrierschränke und -truhen funktionieren nach demselben Prinzip wie ein Kühlschrank, kühlen jedoch mit einer Innentemperatur von −18 °C und kälter, wodurch die langfristige Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln möglich ist. Mit 4-Sterne-Gefrierschränken können Lebensmittel zudem eingefroren werden. Viele Geräte besitzen zudem einen Schalter zum Schnellgefrieren (der sich entweder selbsttätig zurückstellt oder zurückgestellt werden muss), der den Kompressor dauerhaft einschaltet. Auf diese Weise wird das Gefriergut weit unter -18 °C gekühlt, so dass größere Mengen eingefroren werden können, ohne dass bereits eingelagertes Gefriergut antaut. Vielfach sind die Geräte auch mit einem separaten Schnellgefrierfach ausgestattet (es befindet sich meist oben und ist mit einer separaten Klappe versehen, während die anderen Gefrierfächer wie eine Schublade funktionieren). Gefriertruhen eignen sich zur Aufbewahrung von Gefriergut in größeren Stücken (z. B. unzerteiltes Fleisch). Durch ihre Form (kalte Luft sinkt nach unten, daher entweicht beim Öffnen des Deckels weniger Kälte als beim Öffnen der Tür eines Gefrierschranks) ist ihr Energieverbrauch geringer, vor allem dort, wo der Deckel häufig geöffnet wird, etwa in Supermärkten, macht sich dies positiv bemerkbar. Im Haushalt ist es aber ein Nachteil, dass der Inhalt übereinander liegt und daher nicht so übersichtlich angeordnet ist wie in einem Gefrierschrank. Beim Abtauen oder der Reinigung sammelt sich zudem das anfallende Wasser auf dem Boden der Kühltruhe und lässt sich daher nicht so leicht entfernen. Manche Kühltruhen besitzen daher einen normalerweise mit einem Stopfen verschlossenen Ablauf oder eine herausnehmbare Schale zum Auffangen des Wassers. Kühlregal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Großes Kühlregal in einem Supermarkt In Supermärkten werden spezielle offene Kühlgeräte verwendet, um Lebensmittel, die einer dauerhaften Kühlung bedürfen, für Kunden leicht zugänglich aufzubewahren. Da hier, anders als bei geschlossenen Kühlgeräten, ein ständiger Austausch mit der wärmeren Umgebungsluft stattfindet, ist der Energieverbrauch deutlich höher. Tiefkühltruhen mit Zugang von oben wurden in der Vergangenheit über Nacht mit einfachen Plastikdeckeln abgedeckt, seit etwa dem Jahre 2005 sind Schiebedeckel aus Isolierglas (Zweischeiben, metallbedampft) üblich. Tiefkühlvitrinen mit Zugriff von vorne (erhöhen den Warenumsatz pro Fläche) haben selbstschließende Isolierglastüren mit Offenhalter und Scheibenheizung gegen Kondenswasser. Hinweisschilder wie „Auswählen – dann erst öffnen“ sollen die Erwärmung gering halten. An der Vorderseite von Kühlregalen ohne Türen fließt ständig ein kalter Luftstrom nach unten, der dort aufgefangen, gekühlt und oben schleichend wieder ausgeblasen wird. Nachts werden sie mit aluminisierten Vorhängen aus Schaumkunststoff verschlossen. Während früher die Abwärme dieser Kältemaschinen an jedem Kühlgerät in den Geschäftsraum abgegeben wurde, wird die Abwärme in neueren Geschäftslokalen per isoliertem Kältemittelrohrkreis in eine Energiezentrale geleitet, die der Klimatisierung (Heizung, Kühlung, Lüftung) der Räume und der Warmwasserbereitung dient. Probleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Umweltprobleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Im Haushalt eingesetzte Kühlschränke arbeiten nach dem Kompressor-Prinzip. Die dort als Kältemittel lange Zeit verwendeten FCKW-haltigen Kältemittel sind ökologisch sehr bedenklich, da sie stark ozonabbauend wirken. Darüber hinaus wurden die in der Isolierung verwendeten Schaumstoffe ebenfalls mit FCKW aufgeblasen. Da die FCKW jedoch erst bei Verschrottung des Kühlschranks frei werden, sollten die betreffenden Kühlschränke nicht aus diesem Grund vorzeitig ersetzt werden. Beim Schäumungsmittel ist man in den 1990er Jahren z. B. auf n-Pentan umgestiegen. In neueren Kühlgeräten werden seit Mitte der 1990er Jahre vorwiegend andere Kältemittel wie beispielsweise Isobutan oder R134a eingesetzt. Das Wiederauffüllen von Kühlschränken oder Klimaanlagen mit ursprünglich FCKW-haltigen Kältemitteln ist verboten bzw. nur noch mit passenden FCKW-freien Ersatzkältemitteln zulässig. Ältere, schon installierte industrielle Kühlanlagen sind von dieser Regelung ausgenommen. Die Energieeffizienz des Kühlschranks hängt im Wesentlichen von der Differenz zwischen Umgebungstemperatur und Kühlraumtemperatur ab. Je höher die Umgebungstemperatur (z. B. im Sommer), bzw. je kälter die am Kühlschrank eingestellte Temperatur desto höher der Stromverbrauch. Gesundheitsrisiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Nach einer Untersuchung von Jean-Pierre Hugot vom Pariser Hôpital Robert Debré könnte es sein, dass die klimatischen Verhältnisse innerhalb eines Kühlschranks die Verbreitung bestimmter kälteliebender Mikroben wie Yersinien und Listerien begünstigen. Diese Mikroorganismen sind möglicherweise Verursacher des Morbus Crohn (Krankheit des Verdauungssystems).[13] Der Verzehr verdorbener Speisen wegen Verzicht auf die Kühlung dürfte allerdings mit größeren Krankheitsrisiken behaftet sein. Dem Bundesinstitut für Risikobewertung zufolge sind die von vielen Herstellern verwendeten antibakteriellen Silberbeschichtungen in Kühlschränken überflüssig.[14] Eine mögliche Folge der Verwendung antibakterieller Silberbeschichtungen ist die Übertragung von Silberteilchen in Nahrungsmittel. Silber hemmt das Bakterienwachstum, ist jedoch für den menschlichen Organismus weitgehend unbedenklich, daher (neben Gold und Aluminium) auch als Lebensmittelfarbe zugelassen. Reparaturen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bauteile wie beispielsweise der Kompressor, die Anlassvorrichtung des Kompressors und der Thermostat sind höheren Beanspruchungen ausgesetzt. Während der Austausch eines Thermostaten von fast jedem Elektrobetrieb durchgeführt werden kann, muss man sich bei einem beschädigten Kompressor in der Regel an den Reparaturdienst des Geräteherstellers oder aber an einen Fachbetrieb für Kältetechnik wenden. Der Austausch eines Kompressors kann so teuer sein, dass ein Wechsel des gesamten Kühlgerätes wirtschaftlicher sein dürfte, da nicht nur der Kompressor, sondern auch die gesamte Kältemittelfüllung ersetzt werden muss. Die Anlassvorrichtung ist hohen Strömen und hohen Temperaturunterschieden ausgesetzt. Bei kunden- und umweltfreundlich konstruierten Kühlgeräten kann sie getrennt vom Kompressor ausgetauscht werden. Wurde eine Kühlfläche aus Aluminium, meist hergestellt durch Roll-bonding und Aufblasen – etwa durch ungeeignetes Nachhelfen beim Abtauen durch Kratzen oder Stoßen – perforiert, lohnt sich eine Reparatur kaum. Es gibt zwar ein Klebeverfahren, es ist jedoch aufwändig, und der Kältekreislauf muss zusätzlich in einer Fachwerkstatt auf Dichtheit geprüft und wiederbefüllt werden. Die zu klebende Stelle ist nur von außen zugänglich, während der Druck von innen wirkt. Eine Klebung wird durch Feuchtigkeit und häufige starke Temperaturwechsel hoch beansprucht. Einfacher zu reparieren erscheint der Bruch eines Rohrs zum Verdampfer hinten. Kupferrohr kann gut gelötet werden. Einschalten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Wird ein Kompressorkühlschrank ausgeschaltet, kann der Kompressor gegen den noch im Verflüssiger vorhandenen Druck nicht sofort wieder anlaufen. Erst nach einiger Zeit (ein bis zwei Minuten) gleicht sich der Druck durch die Drossel und den Kondensator aus, und der Anlauf ist wieder möglich. Die im Kühlschrank eingebaute Regelung beachtet diese Wartezeit automatisch. Wird jedoch im laufenden Betrieb der Stecker gezogen, so sollte er erst nach einigen Minuten wieder eingesteckt werden, um den Kompressorantrieb nicht unnötig zu überlasten. Wird der Stecker dennoch sofort wieder eingesteckt, wird nach erfolglosen Startversuchen durch einen (selbstrückstellenden) Motorschutzschalter eine Wartezeit verursacht. Transport und Lagerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Wurde ein für stehenden Betrieb ausgelegter Kompressorkühlschrank längere Zeit liegend transportiert, so kann sich Schmiermittel aus dem Kompressor in den Kühlkreislauf verlagert haben. In diesem Fall sollte der Kühlschrank erst ca. zwölf Stunden in seiner normalen Lage stehen, bevor er wieder in Betrieb genommen wird. Dadurch wird dem Schmiermittel genügend Zeit gegeben, in den Kompressor zurückzufließen. Wird ein gebrauchter Kühlschrank vorübergehend außer Betrieb gesetzt, sollte zur Vermeidung von Schimmelpilzbildung die Kühlschranktür geöffnet bleiben. Durch das enthaltene Kältemittel fallen Kühlmaschinen (incl. Kühlaggregat) unter die UN-Nummer 3358. Die Sondervorschrift 291 befreit jedoch vom ADR, solange weniger als 12 kg Gas enthalten ist. Wenn ein nicht entzündbares Gas enthalten ist, gilt UN-Nummer 2857. Auch hier gibt es eine Sondervorschrift 119, die bis 12 l bzw. kg Gasinhalt in diesen Kältemaschinen die Anwendung des ADR nicht erforderlich macht. Im Haushaltskühlschrank ist die Füllmenge an brennbaren Kältemittel auf maximal 0,15 kg gesetzlich festgelegt.[15] Einsperr-Falle für Kinder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kühlschränke hatten ursprünglich einen einschnappenden Schließmechanismus, der von innen nicht wieder geöffnet werden kann. Ausrangierte Kühlschränke wurden damals vom Handel nicht zurückgenommen, sondern anderweitig entsorgt oder abgestellt. Wenn die Fächer entnommen waren, konnten sich ein oder zwei kleine Kinder darin verstecken. Wurde die Tür zugezogen oder fiel die Tür eines zumindest schräg liegenden Schranks zu, war das Kind akustisch und von der Luftzufuhr her abgeschlossen. Nicht selten kam es dabei zu tödlichen Unfällen. Aus diesem Grund wurde der Refrigerator Safety Act erlassen.[16] Daraufhin wurden die Kühlschränke mit nur magnetisch schließenden Gummihohlwulstdichtungen ausgestattet, die mit relativ geringer Kraft aufgedrückt werden können. Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Ökodesign-Richtlinie Lot 12 und Lot 13 Kühlschrankpoesie Thermodynamik Wärmeleitung Luftfeuchtigkeit Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] 1.Hochspringen ↑ Encyclopædia Britannica, 2004 2.Hochspringen ↑ Die Hauptabnehmer des Zeller Eises www.brgzell.salzburg.at, abgerufen am 2. Januar 2015 3.Hochspringen ↑ DAS ETIKETT (PDF, 1,8 MB) Richtlinie 94/2/EG; eur-lex.europa.eu, abgerufen am 2. Januar 2015 4.Hochspringen ↑ Die Energieeffizienzklassen A bis G service.hea.de, abgerufen am 20. Mai 2016 5.Hochspringen ↑ Richtlinie der Kommission 94/2/EG (PDF, 1,8 MB), abgerufen am 2. Januar 2015 eur-lex.europa.eu 6.Hochspringen ↑ Richtlinie der Kommission 2003/66/EG (PDF; 241 KB), abgerufen am 2. Januar 2015 eur-lex.europa.eu 7.Hochspringen ↑ DELEGIERTE VERORDNUNG (EU) Nr. 1060/2010 der Kommission (PDF; 4,7 MB), abgerufen am 2. Januar 2015 eur-lex.europa.eu 8.Hochspringen ↑ Woher kommen die Tropfen in unserem Kühlschrank? www.kids-and-science.de, abgerufen am 2. Januar 2015 9.Hochspringen ↑ HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e. V. über No-Frost-Systeme 10.Hochspringen ↑ Richtlinie 2003/66/EG (…) betreffend die Energieetikettierung für elektrische Haushaltskühl- und -gefriergeräte (…), abgerufen am 27. Mai 2010 In: Amtsblatt der Europäischen Union. 11.Hochspringen ↑ Test Kühl-Gefrier-Kombis der Stiftung Warentest In: test.de und test 07/2012 12.Hochspringen ↑ [1] service.hea.de, abgerufen am 20. Mai 2016 13.Hochspringen ↑ Jean-Pierre Hugot, Corinne Alberti, Dominique Berrebi, Edouard Bingen, Jean-Pierre Cézard: Crohn’s disease: the cold chain hypothesis. In: The Lancet. Band 362, Nr. 9400, 2003, S. 2012–2015, doi:10.1016/S0140-6736(03)15024-6. 14.Hochspringen ↑ Bundesinstitut für Risikobewertung: Antimikrobielle Innenraumbeschichtung bei Kühlschränken ist überflüssig (PDF; 84 kB). 15.Hochspringen ↑ Jürgensen und Tiedemann: Propan in hermetischen Kältegeräten und Wärmepumpen In: KI Luft- und Kältetechnik 3/2003, abgerufen am 1. Juli 2015 16.Hochspringen ↑ Fee Anabelle Riebeling: Magnet-Türen verhindern Tod im Kühlschrank. In:halloEin Kühlschrank (österreichisch gebräuchlich als Eiskasten) ist ein schrankförmiges Gerät, das üblicherweise elektrisch, einige auch mit Brennstoffen betrieben wird und die Temperatur in seinem Inneren selbständig niedrig hält. Mittels eines häufig an der Rückseite befindlichen und per Temperaturregler geregelten Kühlaggregates wird das Kühlschrankinnere gekühlt. Ebenso existieren Kühlschränke auf der Basis von Verdunstungskühlung oder durch Nutzung niedriger Außentemperaturen. Kühlschränke finden Verwendung für die Lagerung von Nahrungsmitteln, Medikamenten, Chemikalien usw. Durch die niedrigere Temperatur laufen chemische Reaktionen und biologische Prozesse, die beispielsweise Lebensmittel ungenießbar und Medikamente unbrauchbar werden lassen, langsamer ab. Die typische Betriebstemperatur im Innern von Haushaltskühlschränken liegt zwischen 2 °C und 8 °C. Das Gehäuse der Kühlfächer ist wärmegedämmt, um den Energieaufwand zur Erhaltung der Differenz zur Umgebungstemperatur niedrig zu halten. Kühlschränke gehören zu den meistverbreiteten und regelmäßig verwendeten Haushaltsgeräten und haben einen bedeutenden Anteil am Haushaltsstromverbrauch. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Geschichte 2 Funktionsweise 2.1 Kompressorkühlschrank 2.2 Absorberkühlschrank 2.3 Thermoelektrischer Kühlschrank 3 Aufbau 4 Betrieb 4.1 Temperaturzonen 4.2 Umgebungstemperatur 4.3 Energiebedarf 4.4 Abtauen, Wartung 4.4.1 Manuelles Abtauen 4.4.2 Kühlschrank 4.4.3 Gefrierschrank 4.5 Sternekennzeichnung für Gefrierfächer 5 Verwandte Kühlgeräte 5.1 Gefrierschrank/-truhe 5.2 Kühlregal 6 Probleme 6.1 Umweltprobleme 6.2 Gesundheitsrisiken 6.3 Reparaturen 6.4 Einschalten 6.5 Transport und Lagerung 6.6 Einsperr-Falle für Kinder 7 Siehe auch 8 Fußnoten 9 Weblinks Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kühlschrankbelieferung mit Blockeis in Mexico 2015 Kühlung wurde schon in der Antike erreicht, indem man Eis aus den Bergen in Orte transportierte und in tiefen Kellern (sog. Eiskellern) zur Lagerung von Lebensmitteln einsetzte. 1748 zeigte William Cullen die erste künstliche Kühlung an der Universität Glasgow. Der moderne Kühlschrank wurde ab 1834 kommerziell vermarktet, und zwar von Alexander Twinning; seine Kühlschränke kühlten durch Luftkompression. Eine wichtige Weiterentwicklung war der Einsatz von Ammoniak durch Ferdinand Carré 1859.[1] Bis etwa 1950 wurden auch hölzerne Eisschränke, gespeist mit Eis aus Fabrik oder Teich (gelagert im Keller unter Sägespänen), verwendet. Sie enthalten innen ein Gefäß aus gelötetem Zinkblech. Oben wird Eis (zerkleinert oder am Stück, z. B. Eiszapfen) eingefüllt, unten das abtropfende Wasser gesammelt, in der Mitte ist eine dann von Eis umgebene Kammer ausgebildet, die das Kühlgut auf (Marmor-)Fächern aufnimmt und mit einer Tür verschlossen wird. In Graz erinnern die Adressen Eisteichgasse (-siedlung) nahe den ehemaligen Ziegel-Lehmgruben und Am Eisbach sowie der Ort Eisbach an diese Form der winterlichen Eisgewinnung. In Vallorbe wurde das Eis vom Lac de Joux für Paris auf die Eisenbahn verladen, Zell am See lieferte das Eis für deutsche Brauereien[2] Datei:Eerste coöperatieve diepvrieskluis in de Alblasserwaard Weeknummer, 56-25 - Open Beelden - 13421.ogv Mediendatei abspielen Kollektive Kühltruhen im Alblasserwaard, niederländische Kinonachrichten von 1956 1876 entwickelte der deutsche Ingenieur und Unternehmer Carl von Linde das für die Wissenschaft und Technik fundamentale Linde-Verfahren. Seine Erfindung erlaubte es, die Zuverlässigkeit des Kompressors und der gesamten Kältemaschine so zu verbessern, dass diese industrietauglich wurde. Nun konnte man Wassereis ganzjährig industriell herstellen; man war nicht mehr auf Natureis angewiesen. Auch seine Erstentwicklung wurde damals noch mit Ammoniak betrieben. Diese Substanz ist ätzend und verursachte nicht nur Lecks, sondern auch einen üblen Geruch, so dass Kühlschränke erst in den 1920er Jahren seit der Entwicklung von Ersatzchemikalien für den Hausgebrauch geeignet waren. In den 1930er Jahren wurde er in den USA und Kuba zur Standardausstattung privater Haushalte; bereits 1937 hatte jeder zweite amerikanische Haushalt einen Kühlschrank. Lackierung von Kühlschrankgehäusen in Magdeburg (1958) Kühlschrankproduktion bei VEB Kühlautomat Berlin 1988 Der erste europäische Kühlschrank wurde 1929 von den durch Jørgen Skafte Rasmussen gegründeten Zschopauer Motorenwerken J.S. Rasmussen entwickelt. Aus der Marke DKW-Kühlung ging 1931 die Deutsche Kühl- und Kraftmaschinen GmbH in Scharfenstein hervor. Die ersten Kühlschränke wurden mit Methylchlorid, Ammoniak oder Schwefeldioxid betrieben; dies brachte Probleme für die Lagerung der beweglichen Teile im Kompressor und bei Undichtigkeiten den Austritt giftiger Gase oder Verpuffungen mit sich. Ab 1930 wurden Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) technisch hergestellt und bald als Kältemittel in Kältemaschinen eingesetzt. Damit wurden die genannten Probleme vermieden. In den 1980er Jahren wurde das Ozonloch über der Antarktis entdeckt und gelang der wissenschaftliche Nachweis, dass die FCKWs die Ozonschicht abbauten. Im Montreal-Protokoll verpflichteten sich die Unterzeichner-Staaten, keine FCKW mehr zu verwenden. Der erste FCKW-freie Kühlschrank der Welt in neuerer Zeit wurde 1992 durch das sächsische Unternehmen „dkk Scharfenstein“ (später unter dem Namen „Foron“) produziert. Angeregt wurde die Entwicklung von Greenpeace und dem Hygieneinstitut Dortmund unter der Leitung von Harry Rosin. Der erste FCKW-freie Kühlschrank dieser Art wurde durch die Lare GmbH als Laborgerät für das Hygieneinstitut Dortmund umgebaut. Die Hersteller von Kühlschränken hatten damals noch kein Interesse daran, diese Technik einzuführen. Seit dem Jahr 2000 sind Haushalts- und Gewerbekühlgeräte mit brennbaren Kältemitteln mehr und mehr auf dem Markt vertreten. Das System kühlt mit der sogenannten „Dortmunder Mischung“, einem Gemisch aus Propan und Butan, die weder das Ozonloch vergrößert noch den Treibhauseffekt verstärkt, dafür allerdings brennbar ist. Mit der Verbreitung des elektrischen Stroms und des Kühlschranks verlor sein Vorläufer, der stromlose Eisschrank, an Attraktivität. Das Wort Eisschrank (in Österreich Eiskasten) wird bis in unsere Zeit umgangssprachlich für den heute gebräuchlichen Kühlschrank verwendet. Bevor Kühlschränke für Privathaushalte allgemein erschwinglich waren, wurden vor allem in den 1950er und 1960er Jahren von Gefriergemeinschaften kleine Kühlhäuser betrieben, in denen hauptsächlich tiefgekühlte Lebensmittel gelagert wurden. Funktionsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kreislauf im Kompressorkühlschrank: flüssig, sehr kalt, geringer Druck. Das Kühlmittel siedet im Verdampfer. gasförmig, kühl, geringer Druck. Der Kompressor verdichtet das Gas. gasförmig, heiß, hoher Druck. Im Verflüssiger gibt das Gas seine Energie an die Umgebung ab. flüssig, warm, hoher Druck. Die Drossel reduziert den Druck. Kompressor und Wärmeübertrager (Verflüssiger) an der Rückwand eines Haushaltskühlschrankes Bei allen Kühlschranktypen wird mittels Wärmeüberträgern dem Innenraum des Kühlschranks Wärme entzogen und an die Umgebung abgegeben (siehe Kältemaschine und Wärmepumpe). Je nach dem, wie dies erreicht wird, unterscheidet man drei Typen: Kompressorkühlschränke, Absorberkühlschränke und Kühlschränke mit Peltier-Element. Kompressorkühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] → Hauptartikel: Kompressionskältemaschine Auf diesem Prinzip basieren die in Haushalt und Industrie üblicherweise verwendeten Kühlanlagen: Beim Kompressorkühlschrank wird ein gasförmiges Kältemittel durch einen Kompressor adiabatisch verdichtet, wodurch sich das Kältemittel erwärmt. Im Verflüssiger, der aus schwarzen an der Rückseite des Geräts angebrachten Kühlschlangen besteht, wird die Wärme an die Umgebung abgegeben, wodurch das Medium kondensiert. Danach strömt es zur Druckabsenkung durch eine Drossel – z. B. ein Expansionsventil oder ein Kapillarrohr – und dann weiter in den Verdampfer im Inneren des Kühlschranks. Hier entnimmt das verdampfende Kältemittel aus den Kühlfächern die notwendige Verdampfungswärme (Siedekühlung) und strömt als Gas weiter zum außenliegenden Kompressor. Ein Kompressorkühlschrank entspricht in der Funktion einer Wärmepumpe, er unterscheidet sich lediglich in der Nutzung der Wärmeüberträger. Die Temperaturregelung erfolgt mit einem Thermostaten, der den Kompressor je nach gewünschter Temperatur ein- bzw. ausschaltet. Absorberkühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] → Hauptartikel: Absorptionskältemaschine Minikühlschrank Der Absorberkühlschrank arbeitet mit einem Wasser-Ammoniak-Gemisch in einer Wasserstoffatmosphäre. Im Kocher werden Ammoniak und Wasser durch Wärmezufuhr (z. B. Gasflamme, elektrische Beheizung, Sonnenwärme) in gasförmiges Ammoniak und Wasser getrennt. Danach werden das flüssige Wasser und das gasförmige Ammoniak über verschiedene Rohrsysteme weitergeleitet. Das Ammoniak wird im Kondensator verflüssigt; hier gibt der Kühlschrank Wärme an die Umgebung ab. Im Verdampfer im Innenraum verdampft das flüssige Ammoniak wegen des geringen Partialdrucks, der Wasserstoff dient als Druckausgleich – an dieser Stelle kühlt der Kühlschrank. Anschließend wird das Ammoniak im Absorber mit dem abgekühlten Wasser aus dem Kocher in Lösung gebracht. Eine ausführliche Funktionsbeschreibung findet sich im Artikel der Diffusionsabsorptionskältemaschine. Absorberkühlschränke werden z. B. in Kraftfahrzeugen oder im Campingbedarf eingesetzt. Sie haben, zumindest bei Elektrobetrieb, einen schlechteren Wirkungsgrad als Kompressorkühlschränke. Werden sie direkt mit Gas oder Motorabwärme betrieben, sind sie durch die direkte Nutzung von Primärenergie etwa gleich effizient wie Kompressorgeräte. Da sie außer der Arbeitsflüssigkeit keine bewegten Teile besitzen, sind sie praktisch lautlos; diese Eigenschaft verschafft ihnen ein breites Anwendungsgebiet z. B. als Minibar in Hotelzimmern. Für den Einsatz in besonders entlegenen Gebieten gibt es auch Absorberkühlschränke mit Petroleum- oder Benzinbetrieb. Für kleine Absorberkühlschränke für Wohnmobile, Wohnwagen und für Hotelzimmer ist Electrolux praktisch alleiniger europäischer Marktführer (2008) (Produktname Electrolux RM nnn). Baugleiche Geräte werden auch unter dem Namen „Dometic“ verkauft. Vorteile der Absorberkühlschränke Geräuschlos und Vibrationslos Betrieb auch mit Brenngasen (üblich ist Propan) möglich Keine Verschleißteile Nachteile des Absorber-Kühlsystems Schlechter Wirkungsgrad, damit höherer Energieverbrauch Leistungsabfall ab 35 °C Außentemperatur möglich Bewegungs- und schräglagenempfindlich Definierte Bauweise des Absorber-Kühlsystems Aufgrund geringer Produktionszahlen teurer als vergleichbare Kompressionskühlschränke Thermoelektrischer Kühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Zur mobilen Anwendung werden seit Jahren verbreitet Kühlboxen nach dem thermoelektrischen Prinzip (Peltier-Effekt) angeboten. Sie arbeiten direkt mit 12 V Gleichspannung und sind daher ideal für den Einsatz im Auto. Außerdem arbeiten sie prinzipiell völlig geräuschlos, werden aber in der Regel durch Lüfter unterstützt, die einen gewissen Geräuschpegel erzeugen. Die Vorteile werden jedoch durch einen sehr niedrigen Wirkungsgrad erkauft: Während ein Kompressorkühlschrank zur Übertragung von 1 Watt „Kühlleistung“ ungefähr 0,5 Watt verbraucht, benötigt ein Peltierelement für den gleichen Energietransport über 2 Watt. Ein Einsatz dieser Geräte im Haushalt ist daher energietechnisch nicht sinnvoll. Aufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Verschiedene freistehende Kühl-Gefrier-Kombinationsschränke Ein typischer Tischkühlschrank (Standmodell) hat ca. 150 Liter Inhalt und wiegt ca. 40 kg. Eine Kühl-Gefrier-Kombination hat ca. 250 Liter Inhalt und wiegt etwa 65 kg. Es existieren verschiedene Raumaufteilungen für Kühlschränke. Am bekanntesten und am gebräuchlichsten ist dabei die Variante mit einer großen Außentür und einer inneren Klappe zum Gefrierabteil im oberen Bereich. Das Gefrierabteil besitzt meist ein Fassungsvermögen von maximal 20 Litern, das Kühlabteil kann Größen bis zu 250 Litern (evtl. größer) annehmen. Andere Varianten verfügen über getrennte Türen für Kühl- und Gefrierfach. Sie werden als Kühl-Gefrier-Kombination bezeichnet. Die Abteile können übereinander oder auch nebeneinander liegen; letztere Version ist vor allem in den USA sehr populär und verfügt meist über einen integrierten Eiswürfelbereiter und optional über eine zusätzliche Getränkeklappe in der großen Tür des Kühlsegments. Ein solcher „Side-by-side“-Kühlschrank – auch amerikanischer Kühlschrank genannt – kann mehr als 500 Liter (Kühlteil etwa 350 Liter, Gefrierteil etwa 150 Liter) aufnehmen. Größere Varianten verfügen beispielsweise über eine Doppeltür zum obenliegenden Kühlbereich und unten über eine sehr breite Schublade für das Gefriersegment. Diese Varianten werden französischer Kühlschrank genannt. Betrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Geöffneter Einbaukühlschrank Fach für Obst und Gemüse mit speziellen LEDs zum Vitaminschutz Temperaturzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] In einem modernen Haushalts-Kühlschrank herrschen verschiedene Temperaturzonen: Oben ist es am wärmsten, dort können gekochte Speisen und Marmeladen gut gelagert werden. Im Mittelbereich sind unter anderem Milchprodukte (Joghurt, Käse) gut aufgehoben. Am kältesten ist es mit etwa 2 °C unten im Fach über den Gemüsefächern. Hierhin gehören leicht verderbliche Dinge wie Fleisch und Wurst. Die Schubfächer ganz unten sind mit etwa 8 °C günstig für Obst und Gemüse. Unter der Abdeckung sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit geeignet, Vitamine und Aussehen der Ware zu erhalten. In den Türfächern ist es relativ warm, aber kühl genug für Butter und Eier. Moderne Kühlschränke haben zudem teilweise eine 0-°C-Kühlzone, die Lebensmittel besonders lange frisch halten soll. Eine weitere Neuerung ist die Ausstattung eines Extrafaches für Obst und Gemüse mit LEDs, die bei geschlossener Tür weiter leuchten. Dies sind beispielsweise zwei blinkende LEDs, die den Blau- und Grünanteil des Sonnenlichts simulieren. Auf diese Weise sollen die natürlichen Schutzmechanismen von Obst und Gemüse aktiviert werden, um dem Vitaminabbau, der bei Lagerung im Dunkeln eintritt, entgegenzuwirken. Umgebungstemperatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bei Kühlschränken mit Eisfach, besonders mit Tiefkühlfächern, ist die vom Hersteller angegebene Umgebungstemperatur des Aufstellorts, angegeben als Klimaklasse, zu berücksichtigen: Klimaklasse SN (Subnormal) Umgebungstemperaturen von +10 °C bis +32 °C Klimaklasse N (Normal) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +32 °C Klimaklasse ST (Subtropen) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +38 °C mit dieser Klasse darf ein Gerät um 10 % mehr Energie verbrauchen als die normale Klasse um das gleiche Energielabel zu erhalten (z. B. A++) Klimaklasse T (Tropen) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +43 °C mit dieser Klasse darf ein Gerät um 20 % mehr Energie verbrauchen als die normale Klasse um das gleiche Energielabel zu erhalten (z. B. A++) Während eine geringe Umgebungstemperatur des Aufstellungsortes zunächst hilft, Energie zu sparen, führt – scheinbar paradoxerweise – das Unterschreiten der Mindesttemperatur zu einem Auftauen im Eis-/Tiefkühlfach. Das hängt damit zusammen, dass der Kühlraum und die Tiefkühlfächer meist einen gemeinsamen Kompressor haben, der über einen Thermostaten im Kühlraum geregelt wird. Bei einer geringen Außentemperatur, z. B. 8 °C, muss der Kompressor nur selten laufen, um z. B. eine Temperatur von 6 °C im Kühlraum zu gewährleisten. Diese Aktivität des Kompressors reicht nicht aus, um gegen den deutlich größeren Unterschied (Wärmestrom) zwischen Außentemperatur und Temperatur im Tiefkühlfach, z. B. −18 °C, zu arbeiten. Davon abgesehen können unterhalb der Mindestbetriebstemperatur Schmiermittel im Kompressor zu zähflüssig werden. Kühlschränke der Klimaklasse SN haben daher häufig eine Heizung in Nähe des Thermostaten im Kühlraum von ca. 8 Watt. Manchmal wird einfach die Glühlampe (üblich: 15 Watt) nicht ausgeschaltet, um die Betriebstemperatur von der Klimaklasse N auf SN zu erweitern. Wer Energie sparen und ein Kühlgerät in einem ungeheizten Raum aufstellen möchte, bei dem auch dauerhafte Temperaturen unter 10 °C zu erwarten sind, entscheidet sich besser gegen eine Kühl-/Gefrierkombination und für einen getrennten Kühl- und Tiefkühlschrank bzw. noch besser für eine Tiefkühltruhe. In letzter Zeit setzen sich in privaten Haushalten auch immer mehr kleine Kühl- und Tiefkühlzellen durch. Für gewerbliche Nutzer gibt es noch einige andere Kühlgeräte wie z. B. Wandkühlregale (zur Präsentation von hauptsächlich verpackten Lebensmitteln), Freikühltresen, Bierkühlungen usw. Manche Lebensmittelläden bieten Getränke – auch in Kisten – kühl temperiert in ganz normalen Regalen an, indem ein kleiner Bereich geringerer Raumhöhe als Kühlraum ausgebildet ist, der nur durch einen etwa 1 m breiten ziemlich luftstromdichten, transparenten Folienstreifenvorhang zu betreten ist. Energiebedarf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Der Energiebedarf wird in Mitteleuropa für Umgebungstemperaturen zwischen +16 °C bis +32 °C definiert und als Klimaklasse N klassifiziert. Die Energieverbrauchskennzeichnung (umgangssprachlich Energielabel) aus dem Jahre 1998 dient zur Unterstützung der Kaufentscheidung. Für das Etikett hat die EU-Kommission[3] ein einheitliches, verbindliches Muster festgelegt. Die Energieeffizienzklassen [4] reichen hierbei von G bis A und spiegeln den jeweiligen Stand der Technik zu der Zeit wider. Für besonders stromsparende Kühl- und Gefriergeräte wurden 2003 die Erweiterungen A+ und A++ eingeführt, die jeweils noch besser als die Energieeffizienzklasse A sind und für einen sehr niedrigen Energieverbrauch stehen. Energielabel an Kühlschränken Das europäische Parlament verabschiedete mit der Richtlinie 2010/30/EU im Mai 2010 eine ab 2011 geltende Neuregelung der Energieeffizienzklassen für Haushaltsgeräte. Zusätzlich zu Klassen A+ und A++ wurde die Klasse A+++ eingeführt und auf dem Energielabel dargestellt. Die neue A+ darf 5 % mehr Energie verbrauchen als die alte A+ Klasse und die neue A++ darf 10 % mehr brauchen. Alte Richtlinie für Haushaltsgeräte: 92/75/EWG für Kühlschränke: Richtlinie 94/2/EG [5] Änderung: Richtlinie 2003/66/EG [6] Neue Richtlinie für Haushaltsgeräte: 2010/30/EU für Kühlschränke: Verordnung (EU) Nr. 1060/2010 [7] In der neuen Richtlinie ist festgelegt, dass seit Juli 2011 keine schlechteren Haushaltsgeräte mit Kompressoren als Klasse A mehr auf den Markt gebracht werden dürfen (z. B. Absorbergeräte dürfen nach wie vor deutlich schlechter sein). 1983 baute das Rocky Mountain Institute (RMI) einen Sun-Frost-Kühlschrank mit nur 0,19 kWh/l pro Jahr (22 W/m³), dessen Wärmeüberträger außen am Gebäude angebracht war und die Hälfte der benötigten Kühlenergie passiv erzeugt wurde. Das RMI hielt eine Entwicklung von Geräten mit noch geringeren Verbrauchswerten, z. B. durch Vakuumisolationsschichten, für möglich. Die sparsamsten Kühl-/Gefrierkombinationen erreichen Verbrauchswerte von 0,48 kWh/l pro Jahr (55 W/m³, bei 25 °C Umgebungstemperatur) wie der Blomberg CT 1300A (nicht mehr im Handel) oder 0,34 kWh/l pro Jahr (39 W/m³, bei 21 °C) der Sun Frost RF16. Ein vergleichbares Gerät der Energieeffizienzklasse A benötigt 1,26 kWh/l pro Jahr (144 W/m³, Stand 2006). Deutlich sparsamer sind reine Kühlgeräte ohne Gefrierfach. Diese sind dann zu empfehlen, wenn ohnehin eine separate Gefriertruhe vorhanden ist. Abtauen, Wartung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Die Wartung durch das Abtauen von Kühlschränken ist eine Maßnahme, um Energieverschwendung zu verhindern. Beim Öffnen der Kühlschranktür gelangt warme Luft in das Kühlschrankinnere. Wird die Tür geschlossen, senkt der Kühlschrank die Innentemperatur wieder ab. Da kältere Luft und insbesondere die Verdampferflächen, die Kondensationsrate des in der Luft befindlichen Wasserdampfs steigern und gleichzeitig die Verdampfungsrate verringern, verringert sich der Sättigungsdampfdruck. Der durch das Öffnen mit der Umgebungsluft in den Kühlschrank eingebrachte Wasserdampf kondensiert auf den Flächen und gefriert. Die Vereisung der Kühlflächen verringert die Kühlleistung, da die Eisschicht isolierend wirkt. Dies führt dazu, dass der Kühlschrank für dieselbe Leistung mehr Energie (Strom) aufwenden muss.[8] Um den Energieverbrauch wieder zu senken, müssen die Eisschichten von Zeit zu Zeit entfernt werden. Dies kann entweder manuell oder mit unterschiedlichen Techniken automatisch erfolgen. Bei den automatischen Abtauverfahren wird unterschieden zwischen einer Kühlraumtemperatur über 0 °C, die das Abtauen bei Solltemperatur erlaubt, typischerweise Kühlschränke und einer Kühlraumtemperatur deutlich unter 0 °C, wie sie bei Gefrierschränken verwendet wird. Manuelles Abtauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bis zur Entwicklung automatischer Abtauverfahren mussten sowohl Kühlschränke als auch Gefrierschränke manuell abgetaut werden. Bei vielen Gefrierschränken oder Kühl-/Gefrierkombinationen ohne No-Frost-Technik ist dies für das Gefrierteil nach wie vor notwendig. Um einen Kühlraum abzutauen, muss das Kühlgut zunächst in einem anderen Kühlraum oder gut isoliert provisorisch zwischengelagert werden. Anschließend kann das Kühlaggregat ausgeschaltet und die Tür geöffnet werden, wodurch das Eis zu tauen beginnt. Der Prozess kann beschleunigt werden, indem vor der Tür ein Ventilator oder Heizlüfter Warmluft in den Kühlraum bläst. Anfallende

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Ist Wasser nass?

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