Andere auf ihre Fehler hinweisen

Verschiedene Möglichkeiten, andere auf ihre Fehler aufmerksam zu machen, oder diese Seite weiterzuempfehlen findest du hier.

Dein DASS passt da nicht rein!

Dein dass passt da nicht rein
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Guck dir bitte nochmal die Regeln zu DASS und DAS an!

dass, das oder doch daß
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Das "daß" ist tot, finde dich damit ab.

Das daß ist tot! Finde dich bitte damit ab
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Ja, auch wenn da ein Komma war, ein DASS kommt da trotzdem nicht hin.

Ja, auch wenn da ein Komma war, ein DASS kommt da trotzdem nicht hin
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ICH kenne den Unterschied zwischen dass und das!

Ich kenne den Unterschied zwischen dass und das
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Klick mich!

Dein dass passt da nicht rein
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dass/das/daß?

Guck dir bitte nochmal die Regeln zu dass und das an
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Kommentare

Jürgen, am 11.12.2010 um 11:32 Uhr, kommentierte:

Tolle Seite, sollte man unbedingt weiterempfehlen! =)

lactobacillus, am 11.12.2010 um 12:33 Uhr, kommentierte:

0 Fehler bei der Übung, yeah. Aber ich glaube so manche werden da ihre Schwierigkeiten haben.

Alex, am 12.12.2010 um 12:44 Uhr, kommentierte:

Ich find, das was auf dieser Seite steht, sollte eigentlich jeder wissen. Klar, man muss nicht die Regeln für die Verwendung von dass und das auswendig können. Zwischen dass und das aber grundsätzlich zu unterscheiden und das richtige Wort zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen, ich glaube das sollte jeder können. Es ist ja auch gar nicht kompliziert. Wenn man es mal verstanden hat ist es sogar richtig einfach. Trotzdem scheinen einige Menschen es einfach nicht verstehen zu wollen oder sie haben einfach keine Lust für einen kurzen Moment den Kopf einzuschalten. *kopfschüttel*

T@helfer, am 12.12.2010 um 18:49 Uhr, kommentierte:

So matt, schreib dir auch nochmal ein Lob. Echt gelungen.:)

T@Helfer nochmal, am 12.12.2010 um 18:51 Uhr, kommentierte:

Alex, dass das "dass oder das"-Problem jeder kennen sollte, dass ist mir auch klar, aber trotzdem geschehen sehr häufig gerade diese primitiven Fehler, die bei einer Arbeit viele Punkte kosten können.

Alex, am 12.12.2010 um 19:54 Uhr, kommentierte:

@T@Helfer: In deinem Satz ist ein dass-Fehler drinnen ;-). "dass ist mir auch klar" ist falsch -> "das ist mir auch klar"

T@helfer, am 13.12.2010 um 16:13 Uhr, kommentierte:

;)

So´n Quatsch, am 14.12.2010 um 15:43 Uhr, kommentierte:

die NeuAlte Rechtschreibung besagt, dass ist das unwichtigere Thema bei der Reglelung von Schreibeigenheiten. Frag mal im nächsten Schwimmbad die Schwimm-meisterin (ja tatsächlich 3M) ob die Naß ist oder dich nass macht. That´s it ist ja auch now thats enough. Das es jetzt reicht is klar, darum Ciao, Merhaba und ich geh jetzt eine Gyros mit ohne Schaaf essen.

Maus, am 14.12.2010 um 17:45 Uhr, kommentierte:

@SonQuatsch: Wenn ich deinen Beitrag lese, wird mir übel.

Doss, am 19.12.2010 um 23:07 Uhr, kommentierte:

Dass das viele nicht verstehen, ja das ist mir schon klar. Das gefällt mir nicht aber mit dem müssen wir leben.

hermann dass, am 03.01.2011 um 22:06 Uhr, kommentierte:

dass das das heißt und nicht dass ist das einzig richtige wort

Rechtschreibfehler-Max, am 09.01.2011 um 01:45 Uhr, kommentierte:

Ich muss mich hier anschließen. Dass sehr viele den Unterschied zwischen dass und das nicht kennen stimmt leider. Das ist ein Artikel, dass ein Synonym für welches oder jenes. Jedenfalls hab ich mir das in der Schule immer so gemerkt und irgendwann hat man das im Gefühl. Naja es gibt viele dumme Rechtschreibfehler, aber der dass das Fehler wird dermaßen oft gemacht, dass einem schon fast unheimlich werden kann.

Oliver, am 11.01.2011 um 13:44 Uhr, kommentierte:

Hallo, tolle Seite! Auch ich ärgere mich immer über die "dass/das"-Fehler. Übrigens denke ich, dass bei Deinen Beschreibungen manchmal "das" bzw." "dass" in Anführungsstriche gehört. z.B. Das Wörtchen "daß" ist vor vielen Jahren "gestorben". In der neuen Rechtschreibung gibt es das Wort nicht mehr. Gar nicht mehr, ohne Ausnahme! Lass das Wort also am besten aus deinem Kopf verschwinden. Dort wo früher "daß" stand, steht heute "dass" Viele Grüße Oliver

Oliver, am 11.01.2011 um 13:51 Uhr, kommentierte:

@ Max " Naja es gibt viele dumme Rechtschreibfehler, aber der "dass/das"-Fehler wird dermaßen oft gemacht, dass einem schon fast unheimlich werden kann. "

Michael, am 11.01.2011 um 15:59 Uhr, kommentierte:

Vergewaltigt ruhig die deutsche Sprache weiter. Das Wort daß bleibt immer richtig, egal was die Regierung und ihre Nachläufer auch wollen!

Jerns, am 11.01.2011 um 16:01 Uhr, kommentierte:

@Michael: Nein, "daß" ist nicht richtig. Ganz einfach, weil die s-Schreibung mit der neuen Rechtschreibung klar und eindeutig ist. Wer das nicht verstehen will, ist selber Schuld. Allerdings finde ich ein "daß" statt "dass" deutlich weniger schlimm, als ein "dass" statt "das". Bei ersterem handelt es sich nämlich "nur" um einen Rechtschreibfehler, bei letzterem allerdings um einen Grammatikfehler, der den Sinn des Satzes komplett über den Haufen wirft.

eku, am 12.01.2011 um 09:21 Uhr, kommentierte:

Mir wurde bei der Übung keinerlei Fehler bescheinigt, außer 5 mal [Du hast "daß" eingegeben]. Also, irgendwas stimmt net an dem Programm! Ich möchte daher mal eine Verbesserung anregen... ;-)

Ingo, am 20.01.2011 um 13:57 Uhr, kommentierte:

Super Übung! Einfach ausprobieren, ich habs auch fehlerfrei geschafft:-)

gast, am 26.02.2011 um 00:48 Uhr, kommentierte:

Null Fehler bei der der Übung, war aber auch ziemlich einfach...

hermann, am 03.03.2011 um 15:57 Uhr, kommentierte:

that wird im englischen auch anders gebraucht! du solltest den punkt vier weglassen. sonst finde ich deine bemühungen wirklich bemerkenswert.

hermann, am 03.03.2011 um 16:04 Uhr, kommentierte:

ich lernte in der schule noch folgendes: kann dass durch damit ersetzt werden, wird es eben dass geschrieben. und dass leitet sogenannte konsekutivsätze ein, also folgesätze, die von bedingungen abhängen, wie zum beispiel ich finde, dass

beni, am 06.03.2011 um 19:40 Uhr, kommentierte:

ich habe fünf Fehler, weil ich die recht Schreibung nicht beachtet habe

Jakob, am 07.03.2011 um 15:00 Uhr, kommentierte:

ich habe 0 fehler juhu

Diana, am 31.03.2011 um 19:35 Uhr, kommentierte:

Ich schreibe eine Deutsch Arbeit über Groß und klein Schreibung und s,ss,ß. Diese Seite hat mir echt gefallen und natürlich Geholfen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ich hoffe ich schreibe mit der Hilfe dieser Seite eine Gute Note wen nicht dann ist auch egal aber ich glaube ich schreibe eine Gute Note weil ich hab schon so viel gelernt.

Boris, am 25.04.2011 um 15:46 Uhr, kommentierte:

Ich hatte vier Fehler, weil die Seite Wert auf Groß- und Kleinschreibung legt - schön =)

fabio, am 09.05.2011 um 15:51 Uhr, kommentierte:

ich 0

Robin, am 22.06.2011 um 09:15 Uhr, kommentierte:

Was geht

Lars, am 22.06.2011 um 18:09 Uhr, kommentierte:

Wozu brauchen wir überhaupt eine Unterscheidung zwischen dem Bindewort "dass" und und dem Relativpronomen "das" über die Schreibweise ? Die Aussprache ist genau die gleiche und die Bedeutung über den Kontext ebenso zu erkennen. Einen gesprochenen Satz versteht man ja auch ohne eine besondere Unterscheidung dieser Wörter. Meiner Meinung nach eine völlig überflüssige Regelung. "dass" sollte einfach durch "das" ersetzt werden und wir haben ein Problem weniger.

ego ille qui quondam, am 07.07.2011 um 22:54 Uhr, kommentierte:

"Manchmal sollte man sich den Satz auch in einer anderen Sprache vorstellen. In Englisch zum Beispiel steht that für dass und the für das. Eine Verwechslung ist also dort nicht möglich." - Falsch! the horse, that I bought last year etc.

Ugh!, am 01.08.2011 um 18:37 Uhr, kommentierte:

Wird Zeit, dass diese total unsinnige Regel abgeschafft wird!

statistnr27, am 08.08.2011 um 14:44 Uhr, kommentierte:

@alex du hast 2 mal "dass" mit nur einen "s" geschrieben und schreibst darüber dass es doch so einfach ist D:

statistnr27, am 08.08.2011 um 14:46 Uhr, kommentierte:

sry dafür dass ich es so oft geschrieben hab D: pc hatte schlechte internetverbindung und habe gedacht dass der das nicht regisriert hat sollte kein spam werden :)

Verärgerter Gast, am 01.09.2011 um 21:18 Uhr, kommentierte:

Was soll der Blödsinn? Auf solche Belehrungen wie "schalte deinen Kopf ein" etc. kann ich gut verzichten. Ich wollte nur die Regel für die Verwendung von das und dass haben. Wenn ich meinen Kopf dauerhaft auf standby hätte wäre ich wohl kaum auf diese Seite gekommen, oder? FÜHLE MICH IRGENDWIE VERARSCHT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Vielleicht sollten die Autoren dieser Seite mal ihr Hirn aktivieren! Danke für gar nichts. Hochachtungsvoll Jemand, der sein Hirn nie anschaltet, da es ihm zu viel Energie frisst

tommi, am 05.09.2011 um 11:00 Uhr, kommentierte:

deutsch ist doof löscht die seite

xety979, am 05.09.2011 um 11:03 Uhr, kommentierte:

dise seite ist gut zum üben

Horsti, am 09.09.2011 um 14:24 Uhr, kommentierte:

Das mit dem englischen THAT stimmt nicht! "Is that right?" "you mean this one or that one?". Das ist beides im deutschen DAS!

Horsti, am 09.09.2011 um 17:19 Uhr, kommentierte:

Dianalein, jetzt musst du nur nochmal auf www.deppenleerzeichen.de nachgucken, wie man "Deutscharbeit" richtig schreibt!

EnglischTeufel, am 16.12.2011 um 10:31 Uhr, kommentierte:

Das mit dem "that" ist Bullshit! Korrigiert das mal. So kann man die Seite ja nicht ernsthaft an jemand anderen weiterleiten. Dann doch lieber: www.dass-das.de oder www.das-dass.de Aber die Admins dieser Seite scheinen eh zu schlafen, sonst gäbe es nicht schon so viele Kommentare darüber ohne, dass sich was geändert hat.

admin, am 16.12.2011 um 11:12 Uhr, kommentierte:

Hallo EnglischTeufel, danke für die Meldung. Die Zeile wurde entfernt!

Berni, am 16.12.2011 um 23:20 Uhr, kommentierte:

Ich bin froh, dass das das Größte Problem ist! Hab ich das Dass und die Das jetzt richtig geschrieben?

heiden jujun, am 15.01.2012 um 17:46 Uhr, kommentierte:

das war nicht so einfach weil es im internet aber trotzdem macht spass

Vanessa, am 16.01.2012 um 13:45 Uhr, kommentierte:

das ist echt eine coole seite habe in der klassenarbeit eine 1 geschrieben (-:

chery, am 22.01.2012 um 14:08 Uhr, kommentierte:

naja sie ist sch okee

Mäxje, am 27.01.2012 um 07:04 Uhr, kommentierte:

Dass das Das das Dass nicht ist und dass das Dass das Das nicht ist, dass soll jeder Deutsche wissen.

jinga, am 02.02.2012 um 19:24 Uhr, kommentierte:

ja

jona, am 02.02.2012 um 19:30 Uhr, kommentierte:

ich finde es eine colle seite das oder dasskann ich jetzt endlich unterscheiden danke.ich finde es gar nicht so einfach es zu unterscheiden aber mit euer hilfe kann ich es jetz und ich finde es nicht mehr schwierig

jungina, am 02.02.2012 um 19:31 Uhr, kommentierte:

coll

Jogoesonline, am 22.02.2012 um 21:08 Uhr, kommentierte:

Klugscheisserische Seite.

dominik, am 23.02.2012 um 15:02 Uhr, kommentierte:

hallo der tipp ist gut aber auch schlech keine anung was ich sage er ist gut ok

hhhhhhhhhhhhhhhhhhhiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii, am 28.02.2012 um 19:09 Uhr, kommentierte:

ich hasse es hatte 5 fehler

anne weber, am 28.02.2012 um 19:11 Uhr, kommentierte:

hhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii bin single

blueberry, am 29.02.2012 um 18:30 Uhr, kommentierte:

find ich cool

burcu, am 06.03.2012 um 19:19 Uhr, kommentierte:

ich hatte nur 2 fehler -.- !! aber ich find das auch cool ich bin 17 :D

burcu, am 06.03.2012 um 19:20 Uhr, kommentierte:

hahahah genau 19:19 uhr gepostet das war nur zufall :D

Wessmoal, am 08.03.2012 um 08:28 Uhr, kommentierte:

seas

lol, am 25.03.2012 um 17:45 Uhr, kommentierte:

ahm ich verstehe es zwar aber mein bruder nich und der ist 4jahre älter

lol, am 25.03.2012 um 17:46 Uhr, kommentierte:

wer kanns nich

Liz, am 29.03.2012 um 16:10 Uhr, kommentierte:

Das ist eine gute Übung aber es erklärt nicht wie man danach frägt:(

h, am 10.04.2012 um 17:39 Uhr, kommentierte:

ihr opfer

Marcus, am 16.04.2012 um 22:55 Uhr, kommentierte:

Also das muss mir jetzt aber mal jemand erklären: http://dl.dropbox.com/u/2891476/Bild%201.png Interessanter Fehler!:)

xD, am 17.04.2012 um 21:41 Uhr, kommentierte:

Ig raf es einfach nicht :D

Dx, am 19.04.2012 um 08:18 Uhr, kommentierte:

alta leck mich fett

deine mutta, am 19.04.2012 um 08:22 Uhr, kommentierte:

alta deine mutta is so fett wen sie ein grunes t-shirt anzieht schrein alle; scheisse hulk ist wida da

deine mutta, am 19.04.2012 um 08:22 Uhr, kommentierte:

alta deine mutta is so fett wen sie ein grunes t-shirt anzieht schrein alle; scheisse hulk ist wida da

...Why...?!, am 07.05.2012 um 15:05 Uhr, kommentierte:

kake ich krig das einfach nicht hin

...Why...?!, am 07.05.2012 um 15:09 Uhr, kommentierte:

scheiß seite erlich

...Why...?!, am 07.05.2012 um 15:12 Uhr, kommentierte:

Jürgen die seite kann man nicht weiter empfehlen ehrlich die zeigen fehler an obwohl mans richtig hat

der jhtzuzvht, am 14.05.2012 um 08:15 Uhr, kommentierte:

lach

güllewasser, am 14.05.2012 um 08:21 Uhr, kommentierte:

ist ganz ok

dampf, am 19.05.2012 um 17:58 Uhr, kommentierte:

Die meisten Menschen können leider kein dass und das. Ist traurig aber wahr. Ein Glück, dass ich es kann.

benny, am 22.05.2012 um 21:06 Uhr, kommentierte:

ja

Lea, am 23.05.2012 um 19:08 Uhr, kommentierte:

Glaubt das hohe Gericht wirklich, dass das das Gesicht eines Verbrechers ist? Morgen Deutsch Ex................................................................. ::(((((

monther, am 09.06.2012 um 20:49 Uhr, kommentierte:

echt krass

ssae, am 10.06.2012 um 16:09 Uhr, kommentierte:

ist echt cool

ssae, am 10.06.2012 um 16:10 Uhr, kommentierte:

ist echt blöd :D

lol, am 12.06.2012 um 11:25 Uhr, kommentierte:

IM SORRY FOR EXCUSE ME

martin, am 14.06.2012 um 19:27 Uhr, kommentierte:

boaaaaaaaaaa hoffentlich hat es mir geholfen die deutsch schulaufgabe morgen one problem zu löse so dass ich entweder ne note 4 bekomme oder die note 3 bekomme. :):(:D

martin, am 14.06.2012 um 19:28 Uhr, kommentierte:

boaaaaaaaaaa hoffentlich hat es mir geholfen die deutsch schulaufgabe morgen one problem zu löse so dass ich entweder ne note 4 bekomme oder die note 3 bekomme. :):(:D

martin, am 14.06.2012 um 19:28 Uhr, kommentierte:

boaaaaaaaaaa hoffentlich hat es mir geholfen die deutsch schulaufgabe morgen one problem zu löse so dass ich entweder ne note 4 bekomme oder die note 3 bekomme. :):(:D

CoD, am 14.06.2012 um 19:40 Uhr, kommentierte:

coll of duty ist echt cool :)

Ronny, am 25.06.2012 um 15:44 Uhr, kommentierte:

Bei den Übungen wird bei folgendem Satz das zweite "das" als Fehler angezeigt: Das Pferd, das das Rennen gewann, war riesengroß. Es müsste doch aber so korrekt sein, oder nicht? Erste beiden beziehen sich auf "Pferd", das dritte auf "Rennen"?!

Administrator, am 25.06.2012 um 15:45 Uhr, kommentierte:

Hallo Ronny, so wie du das geschrieben hast, stimmt es. Und es wird auch in den Übungen als richtig angezeigt.

Ronny 2, am 25.06.2012 um 15:49 Uhr, kommentierte:

Yes. Hab grad nochmal probiert, hat geklappt. Wahrscheinlich war vorhin ein Leerzeichen zuviel gewesen oder sowas ;)

Deutschprofi 2000, am 29.09.2012 um 11:53 Uhr, kommentierte:

Sehr hilfreich .

Softdrink 2000, am 11.10.2012 um 10:38 Uhr, kommentierte:

Hey , Martin ich glaube du musst noch mal hinter die Bücher , du hast ohne ohne h geschrieben.

jana, am 18.11.2012 um 19:21 Uhr, kommentierte:

coole seite gut für kinder

Pferdefan, am 29.11.2012 um 17:51 Uhr, kommentierte:

Ich finde das alle was hier steht sehr hilfreich und bin nun fuer den deutsch Test morgen gut gewappnet!!!

Anfaenger, am 27.01.2013 um 17:44 Uhr, kommentierte:

Leider ist die Seite fast nur als Seite fuer Angeber zu gebrauchen, welche das Thema schon beherrschen. Wie bitte, soll der sich nicht zu recht findende Anfaenger die Fehler erklaeren? Man haette ihm das deutlich leichter machen koennen, wenn man Erklaerungen neben die Fehleranzeigen geschrieben haette.

Dyskolos, am 01.02.2013 um 12:47 Uhr, kommentierte:

Per se gute Seite, aber: Das "daß" ist nicht gestorben, es wurde herzlos und hinterrücks gemeuchelt. Da die "neue" Rechtschreibung lediglich für Behörden, Schulen u.ä. verbindlich ist, gilt für mich: Es lebe das "daß"!

hey, am 04.02.2013 um 17:58 Uhr, kommentierte:

Ja Diese seit ist echt super zum üben ich habe null fehler

Jesus, am 20.03.2013 um 20:51 Uhr, kommentierte:

Das Wort "daß" ist und wird immer richtig bleiben. Völlig gleich wie klar und eindeutig die neue Rechtschreibung sein mag. Ganz einfach weil die alte Rechtschreibung nämlich auch klar und eindeutig ist und auch heute noch ihre Gültigkeit hat. Und wer das nicht verstehen will, ist ebenfalls selber Schuld. Ich hab es nach der alten Rechtschreibung so gelernt und werde es auch weiter so handhaben. Punkt. Ende.

Philipp, am 10.06.2015 um 08:05 Uhr, kommentierte:

Sehr gute Seite !!!

Monika, am 26.07.2015 um 19:59 Uhr, kommentierte:

Diese Seite gefällt mir, habe alle Kommentare gelesen. DOCH niemend hat geschrieben, wie mir mein Vater das vor 50 Jahren beigebracht bzw. erklärt hat und ich auch immer gerne weitergebe. Wenn man DES (typisch im österr. Dialekt) sagen kann, schreibt man NIE "dass" Super Beispiel von Mäxjel: doch auch ein Fehler eingeschlichen Dass das Das das Dass nicht ist und dass das Dass das Das nicht ist, dass soll jeder Deutsche wissen. Dass des Des des Dass nicht ist und dass des Dass des Des nicht ist, DES soll jeder Deutsche wissen. Fazit: Man kann bei "dass" NIE "des" verwenden Monika

Ralph, am 01.09.2015 um 01:44 Uhr, kommentierte:

Leute die Betreiber können es leider selber nicht. Bei der Übung wurde mir in meinem richtigen Satz: "Dass das alles nicht funktionieren würde, war mir von vornherein schon klar." ein Fehler angezeigt, nämlich das erste "Dass". Das ist ziemlich peinlich, findet Ihr nicht?

Trashken, am 10.09.2015 um 07:10 Uhr, kommentierte:

Muss das nachher dem deutschgrundkurs erklären (als Schüler) hoffentlich klappt das -.-

Mik, am 14.09.2015 um 18:28 Uhr, kommentierte:

Hatte alle recht

Pennis, am 22.09.2015 um 11:58 Uhr, kommentierte:

Ja stimmt

Seb, am 23.09.2015 um 06:07 Uhr, kommentierte:

Zitat von dieser Seite: „Regel 1 - "daß" ist tot“ So etwas kann nur von Befehlsempfängern kommen.Die Politik mit ihren Stasi Leuten bestimmt eine neue Rechtschreibung, ein Buchstabe nach dem anderen verschwindet einfach und ihr lauft blind hinterher. Von solchen soll ich mir sagen lassen wie es richtig geht? Das Schreibschriftverbot ist auch schon halb durch, ach und natürlich wird es nicht so genannt werden, 6, setzen!

Tanya, am 18.11.2015 um 01:35 Uhr, kommentierte:

Ich kann das nicht glauben: Ihr habt mir 5 Fehler attestiert, obwohl alles richtig war. Ich habe den Test aus Langeweile in einer halben Minute gemacht. Nicht um mich zu testen. Ihr könnt ja das Einfachste selber nicht! Was ist das denn für eine Seite??

okay, am 08.12.2015 um 22:50 Uhr, kommentierte:

sorry ihr streber das ich diese regel nicht kenne und mir rechtschreibung am arsch vorbei geht

frank, am 09.12.2015 um 15:20 Uhr, kommentierte:

0 Fehler. locker easy

Jürgen Torsthan, am 13.01.2016 um 17:01 Uhr, kommentierte:

echt coole Seite hat echt weitergeholfen :) :D

der hd, am 15.01.2016 um 16:11 Uhr, kommentierte:

ich bin so cool dass alle sterben sollen

xXSORAAROSXx, am 25.01.2016 um 17:03 Uhr, kommentierte:

ich finde es gut das man hier abschreiben kann

Poncho, am 12.02.2016 um 13:02 Uhr, kommentierte:

Ich frage, mich, ob wir es bei der Unfähigkeit, das und dass zu unterscheiden, mit einem Anzeichen für den Zerfall des Bildungswesens oder mit einer Modeerscheidung zu tun haben. Schlage für die Betroffenen die Bezeichnung "Idioten-Dasler" vor.

Moahmmed der 6., am 19.04.2016 um 13:09 Uhr, kommentierte:

Ziemlich easy, alhamchum

Der boss, am 21.04.2016 um 09:16 Uhr, kommentierte:

Las ficken du fotze

Der Maker, am 22.04.2016 um 17:15 Uhr, kommentierte:

war eh voll leicht hatte nur 1 fehler

ein feher, am 28.04.2016 um 10:19 Uhr, kommentierte:

ersten die seite ist gut und 1fehler ist schlecht bei so was

Antur, am 30.04.2016 um 14:04 Uhr, kommentierte:

Ich denke ein Teil der Verwirrung entsteht auch durch die unsinnige Festlegung der neuen Seltsamschreibung mit kurzem und langem Vokal vor dem ß oder ss. Vereinfachte Regel: kurz => ss, lang =>ß. Da grätscht dann auch noch das einfache s aus Missverständnis (schon wieder so ein Fall) hinein. Es _ist_ nun eben so, dass phonetisch im Norden von .de praktisch nicht unterschieden wird. Dort wird der Vokal vor dem s/ss/ß tendenziell immer kurz gesprochen. Nun unterscheide das dass und das das nach der obigen Regel mal ... Im Süden fällt es leichter. Hier hört man beim Sprechen, was wohin gehört. Meine unrepräsentative persönliche Statistik weist darauf hin, dass die "Nordlichter" deutlich mehr Probleme damit haben.

xy, am 01.05.2016 um 22:11 Uhr, kommentierte:

Ich denke, dass diese Seite vielen hilft. Ich hatte 0 Fehler und hoffe, dass das in der Deutscharbeit genauso gut laufen wird. ;) Allerdings wird bei uns noch verlangt, dass wir schreiben, ob es sich um ein Relativpronomen, Demonstrativpronomen,.... handelt. Schade bloß, dass so viele diese einfache Regel nicht beherrschen. Und: "Daß" ist für mich gestorben :)

Boss_Imnice, am 10.05.2016 um 14:26 Uhr, kommentierte:

Diese Seite hilft echt vorallen den Schüler wie mich die es nicht verstanden hatten

bb, am 19.05.2016 um 08:22 Uhr, kommentierte:

die Seite hat mir gut gefalen ich habe viel gelernt

kuttelehmann, am 23.05.2016 um 15:09 Uhr, kommentierte:

aber warum schafft man es nicht einfach ab, würde keinen stören "das" mit einen "s" zuschreiben !!! völlig unnütze regeln genau wie der konjunktiv !!! kein mensch den ich kenne schreibt so, oder schrieb so, oder hätte so geschrieben !!! ;)

ronayking, am 08.06.2016 um 20:12 Uhr, kommentierte:

vallah ich schwöre gute seite AMK

Immi, am 21.06.2016 um 23:36 Uhr, kommentierte:

Hat mir geholfen

LeaH, am 06.07.2016 um 17:16 Uhr, kommentierte:

Mein Tipp : Wen man ,,das/dass" durch dieses, welches und jenes ersetzten kann , schreibt man ,,das". Wenn nicht , dann schreibt man ,,dass" ;-)

LeaH, am 06.07.2016 um 17:18 Uhr, kommentierte:

Richtig hilfreich ;-) ^_^

Anna, am 13.07.2016 um 11:33 Uhr, kommentierte:

Schöne Übung, kleine Anmerkung für die Verantwortlichen: Es wäre schön, wenn ihr die Goß- und Kleinschreibung hier außer Acht lassen könntet, dass also auch ein Wort am Satzanfang als richtig erachtet wird, wenn es kleingeschrieben ist. Ansonsten für die Schwächeren der Lernerfolg verfälscht, da es nicht ausreicht, zwischen s und ss zu entscheiden, um ein richtiges Ergebnis zu erhalten. Sie müssen quasi zwei Regeln auf einmal beachten, und auch wenn das für viele nicht als schwierig erachtet wird, gibt es Leute, die das überfordert. Trotzdem großes Lob!

xX Terminator Xx, am 16.11.2016 um 18:20 Uhr, kommentierte:

Ich fand das*(s)* die Seite gut ist. *Wer weiß was da hin muss*

Hag2bard, am 20.11.2016 um 13:33 Uhr, kommentierte:

Das Ei mit einem S soll falsch sein. What the fuck? Sonst alles richtig.

kevin, am 26.11.2016 um 10:43 Uhr, kommentierte:

ich fant die ubungen echt schwer

kevin, am 26.11.2016 um 10:43 Uhr, kommentierte:

ich fant die ubungen echt schwer

Hahahahahah, am 16.12.2016 um 10:00 Uhr, kommentierte:

Julia ist gaaaaaay

Larry, am 16.12.2016 um 10:01 Uhr, kommentierte:

Julia 17 weiß nicht was sie mit ihren leben anfangen soll -Opfer

Geil😂😂, am 11.01.2017 um 14:51 Uhr, kommentierte:

Diese Seite ist wirklich Megaaaa gut mann versteht alles direkt super gut wenn nich liest mach noch einmal aber ansonsten ist diese Seite wirklich wirklich suuuuuper geil

Hi, am 12.01.2017 um 14:11 Uhr, kommentierte:

Wie können Menschen, die die Regeln angeblich beherrschen, gleichzeitig gar kein Verständnis für andere Menschen haben, die die Regeln angeblich nicht anwenden können? Wie können Menschen, die die Regeln angeblich beherrschen, gleichzeitig so unfähig sein, diese anderen Menschen zu vermitteln? Diese Seite ist der beste Beweis für Frontenbildung, Differenzierung, Abspaltung, Hetze und nur eine kleine bis gar keine Hilfe für die, welche es lernen wollen.

Maximilian, am 12.01.2017 um 14:58 Uhr, kommentierte:

Eigendlich ganz toll aber ich meine jeder lernt in der Schule die dass-das Regeln

Maximilian, am 12.01.2017 um 14:58 Uhr, kommentierte:

Eigendlich ganz toll aber ich meine jeder lernt in der Schule die dass-das Regeln

Michael, am 06.02.2017 um 17:45 Uhr, kommentierte:

Gute Seite, allerdings wird man als Leser sehr von oben herab behandelt: "Eigentlich ist es ja so einfach, aber Fehler mit dass, daß und das passieren immer wieder." "Schalte beim Schreiben deinen Kopf ein." "Und denk das nächste Mal bitte nach, bevor du ein das oder dass benutzt. Danke! "

Frederik, am 06.02.2017 um 18:24 Uhr, kommentierte:

Das war ganz toll.Super gemacht

Fr.Frenzel, am 09.02.2017 um 10:46 Uhr, kommentierte:

Ich bin die Sozialarbeiterin der RST (website. www.rs-Tiengen.de)

Georg Michel, am 09.02.2017 um 10:46 Uhr, kommentierte:

War mega scheße ich will es verbessern und bekomme mehr fehler SCHLECHTE SEITE !!!!!!!!1111!1!1!1

JayJay.com, am 09.02.2017 um 10:48 Uhr, kommentierte:

hey loide ich bins der JayJay.com aboniert mich auf YT

Justin Strottmatter, am 09.02.2017 um 10:49 Uhr, kommentierte:

hi

Henrik.Altvater, am 09.02.2017 um 10:54 Uhr, kommentierte:

Ich haber por*** gemacht guckt mal vorbei mit meiner Freundin Katja diekrassebitch (www.Ichbinhenrik-unddrehepor*os.de)

Alex Schultheiss, am 09.02.2017 um 10:55 Uhr, kommentierte:

Hi was macht ihr???

Georg Michel, am 09.02.2017 um 10:56 Uhr, kommentierte:

Rtl ist geil kommt Kino

was geht???, am 09.02.2017 um 10:57 Uhr, kommentierte:

ich liebe OMA

Russe oder Pole, am 09.02.2017 um 11:02 Uhr, kommentierte:

Drück die Ware raus

Georg.Michel, am 09.02.2017 um 11:04 Uhr, kommentierte:

Ihr macht ja voll den scheiß, diese seite dient dazu da Sprachen zu lernen und später kann man einen Komentar schreiben wie man das fandet und ihr ,macht nur Blödsinn.

War kein bot, am 13.02.2017 um 18:07 Uhr, kommentierte:

Habs nur die ganze Zeit kopiert

War kein bot, am 13.02.2017 um 18:07 Uhr, kommentierte:

Habs nur die ganze Zeit kopiert

Mirko, am 29.03.2017 um 18:31 Uhr, kommentierte:

Dass das dass oft mit dem das verwechselt wird, das macht dem das doch zu schaffen. Doch dass dass oft mit dem das verwechselt wird, das juckt kaum jemanden. Aber dass das dass mit dem das verwechselt wird, führt dazu, dass das das das nicht mehr erträgt und dass das das das dass dann erschießt. Dann gibt es nur noch das das- und alle sind zufrieden.

hi, am 24.04.2017 um 07:58 Uhr, kommentierte:

wasser ist nicht nass sondern feucht

malik, am 09.05.2017 um 19:56 Uhr, kommentierte:

ich hatte 3 fehler aber nur bei der letzten aufgabe. habt ihr mir Tipps für eine andere seite

hi, am 09.05.2017 um 19:59 Uhr, kommentierte:

hi

Hallo, am 16.05.2017 um 15:51 Uhr, kommentierte:

Coole Seite

Hallo, am 16.05.2017 um 15:51 Uhr, kommentierte:

Coole Seite

Lena, am 17.05.2017 um 17:13 Uhr, kommentierte:

Hatte 0 Fehler. Tolle Seite

cöp, am 10.06.2017 um 15:59 Uhr, kommentierte:

soo cool hat mir sehr geholfen

dlscmvnq4vorq, am 26.06.2017 um 17:21 Uhr, kommentierte:

Wasse ist nass

irrrra, am 26.06.2017 um 17:22 Uhr, kommentierte:

Wasser ist nass

eivbewqbv, am 26.06.2017 um 17:27 Uhr, kommentierte:

ich bin so schlau durch diese Übungen geworden "Thanke you"! :^) :^) :^)

jay cool, am 06.07.2017 um 07:04 Uhr, kommentierte:

ich finde es cool es hat mir geholfen :):):):)

Jürgen, am 09.08.2017 um 09:19 Uhr, kommentierte:

folgt mir auf instagramm @c.olin_sq_ ´ / 9* +-

De Klookschieter, am 27.09.2017 um 00:32 Uhr, kommentierte:

Darf das Das das? Das darf das Das! Dass das Das das darf...? Und das Dass mit ß war früher einfach unsinnig, genau wie z.B. die Nuß oder der Fluß! Schönen Gruß

Peter Pan, am 03.10.2017 um 02:12 Uhr, kommentierte:

Satan hat das "dass" erfunden. Argghhh

MLGpussySlayer, am 07.10.2017 um 17:28 Uhr, kommentierte:

diese Seite hat mir echt weiter geholfen und ich bin zufrieden mit der Aufstellung!Aber die aufgaben sind viel zu kurz und das wenn mann 2 Fehler hat und direkt die Antwort kommt"Autsch 2 Fehler!Du musst wohl mehr üben"Ist echt doof bitte verbessern!

Jan W., am 07.11.2017 um 16:49 Uhr, kommentierte:

Diese Seite ist cool nur es sollte mehr Übungen geben . Hatte 0 Fehler . Ist Wasser nass .Soll das echt euer ernst sein .

Oxpskkdkfdo, am 07.11.2017 um 16:52 Uhr, kommentierte:

Ich liebe Omas Unterhosen .

rtrtt, am 23.11.2017 um 09:09 Uhr, kommentierte:

halloEin Kühlschrank (österreichisch gebräuchlich als Eiskasten) ist ein schrankförmiges Gerät, das üblicherweise elektrisch, einige auch mit Brennstoffen betrieben wird und die Temperatur in seinem Inneren selbständig niedrig hält. Mittels eines häufig an der Rückseite befindlichen und per Temperaturregler geregelten Kühlaggregates wird das Kühlschrankinnere gekühlt. Ebenso existieren Kühlschränke auf der Basis von Verdunstungskühlung oder durch Nutzung niedriger Außentemperaturen. Kühlschränke finden Verwendung für die Lagerung von Nahrungsmitteln, Medikamenten, Chemikalien usw. Durch die niedrigere Temperatur laufen chemische Reaktionen und biologische Prozesse, die beispielsweise Lebensmittel ungenießbar und Medikamente unbrauchbar werden lassen, langsamer ab. Die typische Betriebstemperatur im Innern von Haushaltskühlschränken liegt zwischen 2 °C und 8 °C. Das Gehäuse der Kühlfächer ist wärmegedämmt, um den Energieaufwand zur Erhaltung der Differenz zur Umgebungstemperatur niedrig zu halten. Kühlschränke gehören zu den meistverbreiteten und regelmäßig verwendeten Haushaltsgeräten und haben einen bedeutenden Anteil am Haushaltsstromverbrauch. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Geschichte 2 Funktionsweise 2.1 Kompressorkühlschrank 2.2 Absorberkühlschrank 2.3 Thermoelektrischer Kühlschrank 3 Aufbau 4 Betrieb 4.1 Temperaturzonen 4.2 Umgebungstemperatur 4.3 Energiebedarf 4.4 Abtauen, Wartung 4.4.1 Manuelles Abtauen 4.4.2 Kühlschrank 4.4.3 Gefrierschrank 4.5 Sternekennzeichnung für Gefrierfächer 5 Verwandte Kühlgeräte 5.1 Gefrierschrank/-truhe 5.2 Kühlregal 6 Probleme 6.1 Umweltprobleme 6.2 Gesundheitsrisiken 6.3 Reparaturen 6.4 Einschalten 6.5 Transport und Lagerung 6.6 Einsperr-Falle für Kinder 7 Siehe auch 8 Fußnoten 9 Weblinks Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kühlschrankbelieferung mit Blockeis in Mexico 2015 Kühlung wurde schon in der Antike erreicht, indem man Eis aus den Bergen in Orte transportierte und in tiefen Kellern (sog. Eiskellern) zur Lagerung von Lebensmitteln einsetzte. 1748 zeigte William Cullen die erste künstliche Kühlung an der Universität Glasgow. Der moderne Kühlschrank wurde ab 1834 kommerziell vermarktet, und zwar von Alexander Twinning; seine Kühlschränke kühlten durch Luftkompression. Eine wichtige Weiterentwicklung war der Einsatz von Ammoniak durch Ferdinand Carré 1859.[1] Bis etwa 1950 wurden auch hölzerne Eisschränke, gespeist mit Eis aus Fabrik oder Teich (gelagert im Keller unter Sägespänen), verwendet. Sie enthalten innen ein Gefäß aus gelötetem Zinkblech. Oben wird Eis (zerkleinert oder am Stück, z. B. Eiszapfen) eingefüllt, unten das abtropfende Wasser gesammelt, in der Mitte ist eine dann von Eis umgebene Kammer ausgebildet, die das Kühlgut auf (Marmor-)Fächern aufnimmt und mit einer Tür verschlossen wird. In Graz erinnern die Adressen Eisteichgasse (-siedlung) nahe den ehemaligen Ziegel-Lehmgruben und Am Eisbach sowie der Ort Eisbach an diese Form der winterlichen Eisgewinnung. In Vallorbe wurde das Eis vom Lac de Joux für Paris auf die Eisenbahn verladen, Zell am See lieferte das Eis für deutsche Brauereien[2] Datei:Eerste coöperatieve diepvrieskluis in de Alblasserwaard Weeknummer, 56-25 - Open Beelden - 13421.ogv Mediendatei abspielen Kollektive Kühltruhen im Alblasserwaard, niederländische Kinonachrichten von 1956 1876 entwickelte der deutsche Ingenieur und Unternehmer Carl von Linde das für die Wissenschaft und Technik fundamentale Linde-Verfahren. Seine Erfindung erlaubte es, die Zuverlässigkeit des Kompressors und der gesamten Kältemaschine so zu verbessern, dass diese industrietauglich wurde. Nun konnte man Wassereis ganzjährig industriell herstellen; man war nicht mehr auf Natureis angewiesen. Auch seine Erstentwicklung wurde damals noch mit Ammoniak betrieben. Diese Substanz ist ätzend und verursachte nicht nur Lecks, sondern auch einen üblen Geruch, so dass Kühlschränke erst in den 1920er Jahren seit der Entwicklung von Ersatzchemikalien für den Hausgebrauch geeignet waren. In den 1930er Jahren wurde er in den USA und Kuba zur Standardausstattung privater Haushalte; bereits 1937 hatte jeder zweite amerikanische Haushalt einen Kühlschrank. Lackierung von Kühlschrankgehäusen in Magdeburg (1958) Kühlschrankproduktion bei VEB Kühlautomat Berlin 1988 Der erste europäische Kühlschrank wurde 1929 von den durch Jørgen Skafte Rasmussen gegründeten Zschopauer Motorenwerken J.S. Rasmussen entwickelt. Aus der Marke DKW-Kühlung ging 1931 die Deutsche Kühl- und Kraftmaschinen GmbH in Scharfenstein hervor. Die ersten Kühlschränke wurden mit Methylchlorid, Ammoniak oder Schwefeldioxid betrieben; dies brachte Probleme für die Lagerung der beweglichen Teile im Kompressor und bei Undichtigkeiten den Austritt giftiger Gase oder Verpuffungen mit sich. Ab 1930 wurden Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) technisch hergestellt und bald als Kältemittel in Kältemaschinen eingesetzt. Damit wurden die genannten Probleme vermieden. In den 1980er Jahren wurde das Ozonloch über der Antarktis entdeckt und gelang der wissenschaftliche Nachweis, dass die FCKWs die Ozonschicht abbauten. Im Montreal-Protokoll verpflichteten sich die Unterzeichner-Staaten, keine FCKW mehr zu verwenden. Der erste FCKW-freie Kühlschrank der Welt in neuerer Zeit wurde 1992 durch das sächsische Unternehmen „dkk Scharfenstein“ (später unter dem Namen „Foron“) produziert. Angeregt wurde die Entwicklung von Greenpeace und dem Hygieneinstitut Dortmund unter der Leitung von Harry Rosin. Der erste FCKW-freie Kühlschrank dieser Art wurde durch die Lare GmbH als Laborgerät für das Hygieneinstitut Dortmund umgebaut. Die Hersteller von Kühlschränken hatten damals noch kein Interesse daran, diese Technik einzuführen. Seit dem Jahr 2000 sind Haushalts- und Gewerbekühlgeräte mit brennbaren Kältemitteln mehr und mehr auf dem Markt vertreten. Das System kühlt mit der sogenannten „Dortmunder Mischung“, einem Gemisch aus Propan und Butan, die weder das Ozonloch vergrößert noch den Treibhauseffekt verstärkt, dafür allerdings brennbar ist. Mit der Verbreitung des elektrischen Stroms und des Kühlschranks verlor sein Vorläufer, der stromlose Eisschrank, an Attraktivität. Das Wort Eisschrank (in Österreich Eiskasten) wird bis in unsere Zeit umgangssprachlich für den heute gebräuchlichen Kühlschrank verwendet. Bevor Kühlschränke für Privathaushalte allgemein erschwinglich waren, wurden vor allem in den 1950er und 1960er Jahren von Gefriergemeinschaften kleine Kühlhäuser betrieben, in denen hauptsächlich tiefgekühlte Lebensmittel gelagert wurden. Funktionsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kreislauf im Kompressorkühlschrank: flüssig, sehr kalt, geringer Druck. Das Kühlmittel siedet im Verdampfer. gasförmig, kühl, geringer Druck. Der Kompressor verdichtet das Gas. gasförmig, heiß, hoher Druck. Im Verflüssiger gibt das Gas seine Energie an die Umgebung ab. flüssig, warm, hoher Druck. Die Drossel reduziert den Druck. Kompressor und Wärmeübertrager (Verflüssiger) an der Rückwand eines Haushaltskühlschrankes Bei allen Kühlschranktypen wird mittels Wärmeüberträgern dem Innenraum des Kühlschranks Wärme entzogen und an die Umgebung abgegeben (siehe Kältemaschine und Wärmepumpe). Je nach dem, wie dies erreicht wird, unterscheidet man drei Typen: Kompressorkühlschränke, Absorberkühlschränke und Kühlschränke mit Peltier-Element. Kompressorkühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] → Hauptartikel: Kompressionskältemaschine Auf diesem Prinzip basieren die in Haushalt und Industrie üblicherweise verwendeten Kühlanlagen: Beim Kompressorkühlschrank wird ein gasförmiges Kältemittel durch einen Kompressor adiabatisch verdichtet, wodurch sich das Kältemittel erwärmt. Im Verflüssiger, der aus schwarzen an der Rückseite des Geräts angebrachten Kühlschlangen besteht, wird die Wärme an die Umgebung abgegeben, wodurch das Medium kondensiert. Danach strömt es zur Druckabsenkung durch eine Drossel – z. B. ein Expansionsventil oder ein Kapillarrohr – und dann weiter in den Verdampfer im Inneren des Kühlschranks. Hier entnimmt das verdampfende Kältemittel aus den Kühlfächern die notwendige Verdampfungswärme (Siedekühlung) und strömt als Gas weiter zum außenliegenden Kompressor. Ein Kompressorkühlschrank entspricht in der Funktion einer Wärmepumpe, er unterscheidet sich lediglich in der Nutzung der Wärmeüberträger. Die Temperaturregelung erfolgt mit einem Thermostaten, der den Kompressor je nach gewünschter Temperatur ein- bzw. ausschaltet. Absorberkühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] → Hauptartikel: Absorptionskältemaschine Minikühlschrank Der Absorberkühlschrank arbeitet mit einem Wasser-Ammoniak-Gemisch in einer Wasserstoffatmosphäre. Im Kocher werden Ammoniak und Wasser durch Wärmezufuhr (z. B. Gasflamme, elektrische Beheizung, Sonnenwärme) in gasförmiges Ammoniak und Wasser getrennt. Danach werden das flüssige Wasser und das gasförmige Ammoniak über verschiedene Rohrsysteme weitergeleitet. Das Ammoniak wird im Kondensator verflüssigt; hier gibt der Kühlschrank Wärme an die Umgebung ab. Im Verdampfer im Innenraum verdampft das flüssige Ammoniak wegen des geringen Partialdrucks, der Wasserstoff dient als Druckausgleich – an dieser Stelle kühlt der Kühlschrank. Anschließend wird das Ammoniak im Absorber mit dem abgekühlten Wasser aus dem Kocher in Lösung gebracht. Eine ausführliche Funktionsbeschreibung findet sich im Artikel der Diffusionsabsorptionskältemaschine. Absorberkühlschränke werden z. B. in Kraftfahrzeugen oder im Campingbedarf eingesetzt. Sie haben, zumindest bei Elektrobetrieb, einen schlechteren Wirkungsgrad als Kompressorkühlschränke. Werden sie direkt mit Gas oder Motorabwärme betrieben, sind sie durch die direkte Nutzung von Primärenergie etwa gleich effizient wie Kompressorgeräte. Da sie außer der Arbeitsflüssigkeit keine bewegten Teile besitzen, sind sie praktisch lautlos; diese Eigenschaft verschafft ihnen ein breites Anwendungsgebiet z. B. als Minibar in Hotelzimmern. Für den Einsatz in besonders entlegenen Gebieten gibt es auch Absorberkühlschränke mit Petroleum- oder Benzinbetrieb. Für kleine Absorberkühlschränke für Wohnmobile, Wohnwagen und für Hotelzimmer ist Electrolux praktisch alleiniger europäischer Marktführer (2008) (Produktname Electrolux RM nnn). Baugleiche Geräte werden auch unter dem Namen „Dometic“ verkauft. Vorteile der Absorberkühlschränke Geräuschlos und Vibrationslos Betrieb auch mit Brenngasen (üblich ist Propan) möglich Keine Verschleißteile Nachteile des Absorber-Kühlsystems Schlechter Wirkungsgrad, damit höherer Energieverbrauch Leistungsabfall ab 35 °C Außentemperatur möglich Bewegungs- und schräglagenempfindlich Definierte Bauweise des Absorber-Kühlsystems Aufgrund geringer Produktionszahlen teurer als vergleichbare Kompressionskühlschränke Thermoelektrischer Kühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Zur mobilen Anwendung werden seit Jahren verbreitet Kühlboxen nach dem thermoelektrischen Prinzip (Peltier-Effekt) angeboten. Sie arbeiten direkt mit 12 V Gleichspannung und sind daher ideal für den Einsatz im Auto. Außerdem arbeiten sie prinzipiell völlig geräuschlos, werden aber in der Regel durch Lüfter unterstützt, die einen gewissen Geräuschpegel erzeugen. Die Vorteile werden jedoch durch einen sehr niedrigen Wirkungsgrad erkauft: Während ein Kompressorkühlschrank zur Übertragung von 1 Watt „Kühlleistung“ ungefähr 0,5 Watt verbraucht, benötigt ein Peltierelement für den gleichen Energietransport über 2 Watt. Ein Einsatz dieser Geräte im Haushalt ist daher energietechnisch nicht sinnvoll. Aufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Verschiedene freistehende Kühl-Gefrier-Kombinationsschränke Ein typischer Tischkühlschrank (Standmodell) hat ca. 150 Liter Inhalt und wiegt ca. 40 kg. Eine Kühl-Gefrier-Kombination hat ca. 250 Liter Inhalt und wiegt etwa 65 kg. Es existieren verschiedene Raumaufteilungen für Kühlschränke. Am bekanntesten und am gebräuchlichsten ist dabei die Variante mit einer großen Außentür und einer inneren Klappe zum Gefrierabteil im oberen Bereich. Das Gefrierabteil besitzt meist ein Fassungsvermögen von maximal 20 Litern, das Kühlabteil kann Größen bis zu 250 Litern (evtl. größer) annehmen. Andere Varianten verfügen über getrennte Türen für Kühl- und Gefrierfach. Sie werden als Kühl-Gefrier-Kombination bezeichnet. Die Abteile können übereinander oder auch nebeneinander liegen; letztere Version ist vor allem in den USA sehr populär und verfügt meist über einen integrierten Eiswürfelbereiter und optional über eine zusätzliche Getränkeklappe in der großen Tür des Kühlsegments. Ein solcher „Side-by-side“-Kühlschrank – auch amerikanischer Kühlschrank genannt – kann mehr als 500 Liter (Kühlteil etwa 350 Liter, Gefrierteil etwa 150 Liter) aufnehmen. Größere Varianten verfügen beispielsweise über eine Doppeltür zum obenliegenden Kühlbereich und unten über eine sehr breite Schublade für das Gefriersegment. Diese Varianten werden französischer Kühlschrank genannt. Betrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Geöffneter Einbaukühlschrank Fach für Obst und Gemüse mit speziellen LEDs zum Vitaminschutz Temperaturzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] In einem modernen Haushalts-Kühlschrank herrschen verschiedene Temperaturzonen: Oben ist es am wärmsten, dort können gekochte Speisen und Marmeladen gut gelagert werden. Im Mittelbereich sind unter anderem Milchprodukte (Joghurt, Käse) gut aufgehoben. Am kältesten ist es mit etwa 2 °C unten im Fach über den Gemüsefächern. Hierhin gehören leicht verderbliche Dinge wie Fleisch und Wurst. Die Schubfächer ganz unten sind mit etwa 8 °C günstig für Obst und Gemüse. Unter der Abdeckung sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit geeignet, Vitamine und Aussehen der Ware zu erhalten. In den Türfächern ist es relativ warm, aber kühl genug für Butter und Eier. Moderne Kühlschränke haben zudem teilweise eine 0-°C-Kühlzone, die Lebensmittel besonders lange frisch halten soll. Eine weitere Neuerung ist die Ausstattung eines Extrafaches für Obst und Gemüse mit LEDs, die bei geschlossener Tür weiter leuchten. Dies sind beispielsweise zwei blinkende LEDs, die den Blau- und Grünanteil des Sonnenlichts simulieren. Auf diese Weise sollen die natürlichen Schutzmechanismen von Obst und Gemüse aktiviert werden, um dem Vitaminabbau, der bei Lagerung im Dunkeln eintritt, entgegenzuwirken. Umgebungstemperatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bei Kühlschränken mit Eisfach, besonders mit Tiefkühlfächern, ist die vom Hersteller angegebene Umgebungstemperatur des Aufstellorts, angegeben als Klimaklasse, zu berücksichtigen: Klimaklasse SN (Subnormal) Umgebungstemperaturen von +10 °C bis +32 °C Klimaklasse N (Normal) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +32 °C Klimaklasse ST (Subtropen) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +38 °C mit dieser Klasse darf ein Gerät um 10 % mehr Energie verbrauchen als die normale Klasse um das gleiche Energielabel zu erhalten (z. B. A++) Klimaklasse T (Tropen) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +43 °C mit dieser Klasse darf ein Gerät um 20 % mehr Energie verbrauchen als die normale Klasse um das gleiche Energielabel zu erhalten (z. B. A++) Während eine geringe Umgebungstemperatur des Aufstellungsortes zunächst hilft, Energie zu sparen, führt – scheinbar paradoxerweise – das Unterschreiten der Mindesttemperatur zu einem Auftauen im Eis-/Tiefkühlfach. Das hängt damit zusammen, dass der Kühlraum und die Tiefkühlfächer meist einen gemeinsamen Kompressor haben, der über einen Thermostaten im Kühlraum geregelt wird. Bei einer geringen Außentemperatur, z. B. 8 °C, muss der Kompressor nur selten laufen, um z. B. eine Temperatur von 6 °C im Kühlraum zu gewährleisten. Diese Aktivität des Kompressors reicht nicht aus, um gegen den deutlich größeren Unterschied (Wärmestrom) zwischen Außentemperatur und Temperatur im Tiefkühlfach, z. B. −18 °C, zu arbeiten. Davon abgesehen können unterhalb der Mindestbetriebstemperatur Schmiermittel im Kompressor zu zähflüssig werden. Kühlschränke der Klimaklasse SN haben daher häufig eine Heizung in Nähe des Thermostaten im Kühlraum von ca. 8 Watt. Manchmal wird einfach die Glühlampe (üblich: 15 Watt) nicht ausgeschaltet, um die Betriebstemperatur von der Klimaklasse N auf SN zu erweitern. Wer Energie sparen und ein Kühlgerät in einem ungeheizten Raum aufstellen möchte, bei dem auch dauerhafte Temperaturen unter 10 °C zu erwarten sind, entscheidet sich besser gegen eine Kühl-/Gefrierkombination und für einen getrennten Kühl- und Tiefkühlschrank bzw. noch besser für eine Tiefkühltruhe. In letzter Zeit setzen sich in privaten Haushalten auch immer mehr kleine Kühl- und Tiefkühlzellen durch. Für gewerbliche Nutzer gibt es noch einige andere Kühlgeräte wie z. B. Wandkühlregale (zur Präsentation von hauptsächlich verpackten Lebensmitteln), Freikühltresen, Bierkühlungen usw. Manche Lebensmittelläden bieten Getränke – auch in Kisten – kühl temperiert in ganz normalen Regalen an, indem ein kleiner Bereich geringerer Raumhöhe als Kühlraum ausgebildet ist, der nur durch einen etwa 1 m breiten ziemlich luftstromdichten, transparenten Folienstreifenvorhang zu betreten ist. Energiebedarf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Der Energiebedarf wird in Mitteleuropa für Umgebungstemperaturen zwischen +16 °C bis +32 °C definiert und als Klimaklasse N klassifiziert. Die Energieverbrauchskennzeichnung (umgangssprachlich Energielabel) aus dem Jahre 1998 dient zur Unterstützung der Kaufentscheidung. Für das Etikett hat die EU-Kommission[3] ein einheitliches, verbindliches Muster festgelegt. Die Energieeffizienzklassen [4] reichen hierbei von G bis A und spiegeln den jeweiligen Stand der Technik zu der Zeit wider. Für besonders stromsparende Kühl- und Gefriergeräte wurden 2003 die Erweiterungen A+ und A++ eingeführt, die jeweils noch besser als die Energieeffizienzklasse A sind und für einen sehr niedrigen Energieverbrauch stehen. Energielabel an Kühlschränken Das europäische Parlament verabschiedete mit der Richtlinie 2010/30/EU im Mai 2010 eine ab 2011 geltende Neuregelung der Energieeffizienzklassen für Haushaltsgeräte. Zusätzlich zu Klassen A+ und A++ wurde die Klasse A+++ eingeführt und auf dem Energielabel dargestellt. Die neue A+ darf 5 % mehr Energie verbrauchen als die alte A+ Klasse und die neue A++ darf 10 % mehr brauchen. Alte Richtlinie für Haushaltsgeräte: 92/75/EWG für Kühlschränke: Richtlinie 94/2/EG [5] Änderung: Richtlinie 2003/66/EG [6] Neue Richtlinie für Haushaltsgeräte: 2010/30/EU für Kühlschränke: Verordnung (EU) Nr. 1060/2010 [7] In der neuen Richtlinie ist festgelegt, dass seit Juli 2011 keine schlechteren Haushaltsgeräte mit Kompressoren als Klasse A mehr auf den Markt gebracht werden dürfen (z. B. Absorbergeräte dürfen nach wie vor deutlich schlechter sein). 1983 baute das Rocky Mountain Institute (RMI) einen Sun-Frost-Kühlschrank mit nur 0,19 kWh/l pro Jahr (22 W/m³), dessen Wärmeüberträger außen am Gebäude angebracht war und die Hälfte der benötigten Kühlenergie passiv erzeugt wurde. Das RMI hielt eine Entwicklung von Geräten mit noch geringeren Verbrauchswerten, z. B. durch Vakuumisolationsschichten, für möglich. Die sparsamsten Kühl-/Gefrierkombinationen erreichen Verbrauchswerte von 0,48 kWh/l pro Jahr (55 W/m³, bei 25 °C Umgebungstemperatur) wie der Blomberg CT 1300A (nicht mehr im Handel) oder 0,34 kWh/l pro Jahr (39 W/m³, bei 21 °C) der Sun Frost RF16. Ein vergleichbares Gerät der Energieeffizienzklasse A benötigt 1,26 kWh/l pro Jahr (144 W/m³, Stand 2006). Deutlich sparsamer sind reine Kühlgeräte ohne Gefrierfach. Diese sind dann zu empfehlen, wenn ohnehin eine separate Gefriertruhe vorhanden ist. Abtauen, Wartung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Die Wartung durch das Abtauen von Kühlschränken ist eine Maßnahme, um Energieverschwendung zu verhindern. Beim Öffnen der Kühlschranktür gelangt warme Luft in das Kühlschrankinnere. Wird die Tür geschlossen, senkt der Kühlschrank die Innentemperatur wieder ab. Da kältere Luft und insbesondere die Verdampferflächen, die Kondensationsrate des in der Luft befindlichen Wasserdampfs steigern und gleichzeitig die Verdampfungsrate verringern, verringert sich der Sättigungsdampfdruck. Der durch das Öffnen mit der Umgebungsluft in den Kühlschrank eingebrachte Wasserdampf kondensiert auf den Flächen und gefriert. Die Vereisung der Kühlflächen verringert die Kühlleistung, da die Eisschicht isolierend wirkt. Dies führt dazu, dass der Kühlschrank für dieselbe Leistung mehr Energie (Strom) aufwenden muss.[8] Um den Energieverbrauch wieder zu senken, müssen die Eisschichten von Zeit zu Zeit entfernt werden. Dies kann entweder manuell oder mit unterschiedlichen Techniken automatisch erfolgen. Bei den automatischen Abtauverfahren wird unterschieden zwischen einer Kühlraumtemperatur über 0 °C, die das Abtauen bei Solltemperatur erlaubt, typischerweise Kühlschränke und einer Kühlraumtemperatur deutlich unter 0 °C, wie sie bei Gefrierschränken verwendet wird. Manuelles Abtauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bis zur Entwicklung automatischer Abtauverfahren mussten sowohl Kühlschränke als auch Gefrierschränke manuell abgetaut werden. Bei vielen Gefrierschränken oder Kühl-/Gefrierkombinationen ohne No-Frost-Technik ist dies für das Gefrierteil nach wie vor notwendig. Um einen Kühlraum abzutauen, muss das Kühlgut zunächst in einem anderen Kühlraum oder gut isoliert provisorisch zwischengelagert werden. Anschließend kann das Kühlaggregat ausgeschaltet und die Tür geöffnet werden, wodurch das Eis zu tauen beginnt. Der Prozess kann beschleunigt werden, indem vor der Tür ein Ventilator oder Heizlüfter Warmluft in den Kühlraum bläst. Anfallendes Tauwasser sammelt sich in einer speziellen Schale oder im unteren Kühlraumbereich. Kühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bei Modellen ab der mittleren Preisklasse ist die Abtauautomatik für den Kühlteil seit den 1980er Jahren Standard, während sie im Gefrierteil nur bei Modellen in Gastronomiequalität üblich ist. Kühlschränke früherer Baujahre müssen manuell abgetaut werden, indem man sie einige Stunden ausschaltet und den Eispanzer, der sich an der Innenrückwand aus gefrorenem Kondenswasser gebildet hat, durch Verflüssigung in einen Extrabehälter ablaufen lässt oder manuell entfernt. Eine Technik, dieses Problem zu vermeiden, besteht darin, mit einem Umluftsystem im Inneren des Kühlschranks dafür zu sorgen, dass die Luft einem Verdampfer – außerhalb des eigentlichen Kühlraums – zugeführt wird, an dem sich dann Eis bildet. Dieser Verdampfer wiederum taut sich regelmäßig selbständig ab, und die entstehende Flüssigkeit wird außerhalb des Gerätes in einer Schale aufgefangen und kann dort, unterstützt durch die Kompressorabwärme, verdunsten. Dadurch ist die Luft im Kühlschrank trocken, und es kann sich kaum Eis bilden. Eine andere Technik, die z. B. im Kühlabteil des Kühl-/Gefrierschranks BBC-Duplo aus den 1970er Jahren eingesetzt wurde, besteht darin, dass an der Rückseite des im oberen hinteren Bereich des Kühlraums senkrecht angebrachten plattenförmigen Verdampfers eine Heizplatte angebracht ist (beim genannten Gerät 20 Watt), die jeweils automatisch eingeschaltet wird, wenn der Kompressor durch den Thermostaten zum Stillstand gebracht wird und bei dessen Wiederanlauf sich dann gleichzeitig ausschaltet. Das allenfalls vorhandene Abtauwasser wird in einem flachen, in der inneren Rückwand integrierten darunterliegenden Trichter gesammelt, der den Ausgang an der Rückseite des Kühlschranks hat. Dort wird das Wasser mittels eines Schlauchs nach unten zu einem offenen Behälter geleitet. Dieser wird durch die Kältemittelleitung unmittelbar am Ausgang des Kompressors – wo diese verhältnismäßig hohe Temperaturen erreicht – beheizt, womit das Abtauwasser leichter in die Umgebung verdunsten kann; dadurch trägt es auch zum Kühlen des komprimierten Kühlmediums im Kondensator bei; ein Teil der in der Abtau-Heizplatte verbrauchten Energie wird hier zurückgewonnen. Seit etwa 1995 ist häufig die Kühlfläche für das Kühlabteil in die Innen-Rückwand integriert, da wegen der Einführung des brennbaren Kältemittels R600a der Verdampfer aus Sicherheitsgründen besser geschützt sein muss. Nach der Kühlphase wird solange gewartet, bis die Fläche 5 °C hat, damit der dort gebildete Reifbelag abtaut. Das Wasser rinnt herunter bis zu einer trichterförmigen Rinne und durch eine 10 mm große Öffnung nach außen in eine Tasse über dem Kompressor, dessen Abwärme das Kondenswasser verdunsten lässt. Im Betrieb ist zu beachten, dass nichts vom Kühlgut an der Rückwand steht, da das Kondenswasser sonst in den Kühlraum rinnt. Das Abflussloch ist frei von Verstopfung zu halten. Manche sind mit Staubkappen abzudecken, die mit einem federnden Fortsatz in die Abflussöffnung gesteckt werden. Zum einmal jährlich empfohlenen Freistechen des Abflusses eignet sich beispielsweise ein Strohhalm. Bei diesen Gerätetypen muss nur ein eventuell vorhandenes Gefrierabteil eigens abgetaut werden. Gefrierschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Um eine Abtauautomatik auch bei Kühlraumtemperaturen unter dem Gefrierpunkt umzusetzen, ist es erforderlich, den eigentlichen Kühlraum von dem Raum, in dem die Luft auf die Solltemperatur gekühlt wird, zu trennen. Während der Kühlphase bläst ein Ventilator die kalte Luft in den Gefrierraum. Die Geräte sind dabei so ausgelegt, dass Luft durch alle Fächer zirkuliert und als Kreislauf wieder in das Kühlteil eintritt. Da die Kondensationsrate des in der Luft enthaltenen Wasserdampfs an den Kühllamellen besonders hoch ist, schlägt sich diese als Reif hauptsächlich dort nieder. In festgelegten Zeitintervallen taut eine Heizung die Kühllamellen ab, und die Eisschicht tritt über eine Rinne als Wasser aus dem Gerät heraus und landet in einem Verdunstungsbehälter. Da der Ventilator in der Abtauphase nicht läuft, bleibt der Gefrierraum weiterhin gekühlt. Durch diese Technik wird nicht nur verhindert, dass die Kühlrippen vereisen, sondern es sinkt die Luftfeuchtigkeit im gesamten Gerät, und es bilden sich nahezu keine Eisschichten mehr. Ein anfänglicher Nachteil dieser als No-Frost bezeichneten Technik ist ein höherer Energieverbrauch. Dies relativiert sich jedoch, da eine Energieverschwendung durch Eisbildung und die Abtauvorgänge vermieden werden.[9] Dieser Tatsache wird Rechnung getragen, indem bei No-Frost-Geräten bei gleicher Energieeffizienzklasse ein 20-prozentiger Mehrverbrauch erlaubt ist.[10] Durch Effizienzsteigerung konnte der Mehrverbrauch durch die No-Frost-Technik bei aktuellen Geräten deutlich reduziert werden.[11] Sternekennzeichnung für Gefrierfächer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kennzeichnung Temperatur Nutzungs- und Leistungsvorgabe < 0 °C nicht geeignet zur Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln (Hauptsächlich für Eiswürfel) * ≤ −6 °C geeignet zur kurzzeitigen Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln (ca. 1 Woche) ** ≤ −12 °C geeignet zur Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln bis ca. 2 Wochen *** ≤ −18 °C geeignet zur Langzeitlagerung von gefrorenen Lebensmitteln **** ≤ −18 °C geeignet zur Langzeitlagerung von gefrorenen Lebensmitteln, geeignet zum Einfrieren, ohne dass bereits eingelagertes Gefriergut auftaut Quelle[12] Verwandte Kühlgeräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Gefrierschrank/-truhe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] SB-Kühltruhe in Thailand Käse-Kühlregal Gefrierschränke und -truhen funktionieren nach demselben Prinzip wie ein Kühlschrank, kühlen jedoch mit einer Innentemperatur von −18 °C und kälter, wodurch die langfristige Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln möglich ist. Mit 4-Sterne-Gefrierschränken können Lebensmittel zudem eingefroren werden. Viele Geräte besitzen zudem einen Schalter zum Schnellgefrieren (der sich entweder selbsttätig zurückstellt oder zurückgestellt werden muss), der den Kompressor dauerhaft einschaltet. Auf diese Weise wird das Gefriergut weit unter -18 °C gekühlt, so dass größere Mengen eingefroren werden können, ohne dass bereits eingelagertes Gefriergut antaut. Vielfach sind die Geräte auch mit einem separaten Schnellgefrierfach ausgestattet (es befindet sich meist oben und ist mit einer separaten Klappe versehen, während die anderen Gefrierfächer wie eine Schublade funktionieren). Gefriertruhen eignen sich zur Aufbewahrung von Gefriergut in größeren Stücken (z. B. unzerteiltes Fleisch). Durch ihre Form (kalte Luft sinkt nach unten, daher entweicht beim Öffnen des Deckels weniger Kälte als beim Öffnen der Tür eines Gefrierschranks) ist ihr Energieverbrauch geringer, vor allem dort, wo der Deckel häufig geöffnet wird, etwa in Supermärkten, macht sich dies positiv bemerkbar. Im Haushalt ist es aber ein Nachteil, dass der Inhalt übereinander liegt und daher nicht so übersichtlich angeordnet ist wie in einem Gefrierschrank. Beim Abtauen oder der Reinigung sammelt sich zudem das anfallende Wasser auf dem Boden der Kühltruhe und lässt sich daher nicht so leicht entfernen. Manche Kühltruhen besitzen daher einen normalerweise mit einem Stopfen verschlossenen Ablauf oder eine herausnehmbare Schale zum Auffangen des Wassers. Kühlregal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Großes Kühlregal in einem Supermarkt In Supermärkten werden spezielle offene Kühlgeräte verwendet, um Lebensmittel, die einer dauerhaften Kühlung bedürfen, für Kunden leicht zugänglich aufzubewahren. Da hier, anders als bei geschlossenen Kühlgeräten, ein ständiger Austausch mit der wärmeren Umgebungsluft stattfindet, ist der Energieverbrauch deutlich höher. Tiefkühltruhen mit Zugang von oben wurden in der Vergangenheit über Nacht mit einfachen Plastikdeckeln abgedeckt, seit etwa dem Jahre 2005 sind Schiebedeckel aus Isolierglas (Zweischeiben, metallbedampft) üblich. Tiefkühlvitrinen mit Zugriff von vorne (erhöhen den Warenumsatz pro Fläche) haben selbstschließende Isolierglastüren mit Offenhalter und Scheibenheizung gegen Kondenswasser. Hinweisschilder wie „Auswählen – dann erst öffnen“ sollen die Erwärmung gering halten. An der Vorderseite von Kühlregalen ohne Türen fließt ständig ein kalter Luftstrom nach unten, der dort aufgefangen, gekühlt und oben schleichend wieder ausgeblasen wird. Nachts werden sie mit aluminisierten Vorhängen aus Schaumkunststoff verschlossen. Während früher die Abwärme dieser Kältemaschinen an jedem Kühlgerät in den Geschäftsraum abgegeben wurde, wird die Abwärme in neueren Geschäftslokalen per isoliertem Kältemittelrohrkreis in eine Energiezentrale geleitet, die der Klimatisierung (Heizung, Kühlung, Lüftung) der Räume und der Warmwasserbereitung dient. Probleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Umweltprobleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Im Haushalt eingesetzte Kühlschränke arbeiten nach dem Kompressor-Prinzip. Die dort als Kältemittel lange Zeit verwendeten FCKW-haltigen Kältemittel sind ökologisch sehr bedenklich, da sie stark ozonabbauend wirken. Darüber hinaus wurden die in der Isolierung verwendeten Schaumstoffe ebenfalls mit FCKW aufgeblasen. Da die FCKW jedoch erst bei Verschrottung des Kühlschranks frei werden, sollten die betreffenden Kühlschränke nicht aus diesem Grund vorzeitig ersetzt werden. Beim Schäumungsmittel ist man in den 1990er Jahren z. B. auf n-Pentan umgestiegen. In neueren Kühlgeräten werden seit Mitte der 1990er Jahre vorwiegend andere Kältemittel wie beispielsweise Isobutan oder R134a eingesetzt. Das Wiederauffüllen von Kühlschränken oder Klimaanlagen mit ursprünglich FCKW-haltigen Kältemitteln ist verboten bzw. nur noch mit passenden FCKW-freien Ersatzkältemitteln zulässig. Ältere, schon installierte industrielle Kühlanlagen sind von dieser Regelung ausgenommen. Die Energieeffizienz des Kühlschranks hängt im Wesentlichen von der Differenz zwischen Umgebungstemperatur und Kühlraumtemperatur ab. Je höher die Umgebungstemperatur (z. B. im Sommer), bzw. je kälter die am Kühlschrank eingestellte Temperatur desto höher der Stromverbrauch. Gesundheitsrisiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Nach einer Untersuchung von Jean-Pierre Hugot vom Pariser Hôpital Robert Debré könnte es sein, dass die klimatischen Verhältnisse innerhalb eines Kühlschranks die Verbreitung bestimmter kälteliebender Mikroben wie Yersinien und Listerien begünstigen. Diese Mikroorganismen sind möglicherweise Verursacher des Morbus Crohn (Krankheit des Verdauungssystems).[13] Der Verzehr verdorbener Speisen wegen Verzicht auf die Kühlung dürfte allerdings mit größeren Krankheitsrisiken behaftet sein. Dem Bundesinstitut für Risikobewertung zufolge sind die von vielen Herstellern verwendeten antibakteriellen Silberbeschichtungen in Kühlschränken überflüssig.[14] Eine mögliche Folge der Verwendung antibakterieller Silberbeschichtungen ist die Übertragung von Silberteilchen in Nahrungsmittel. Silber hemmt das Bakterienwachstum, ist jedoch für den menschlichen Organismus weitgehend unbedenklich, daher (neben Gold und Aluminium) auch als Lebensmittelfarbe zugelassen. Reparaturen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bauteile wie beispielsweise der Kompressor, die Anlassvorrichtung des Kompressors und der Thermostat sind höheren Beanspruchungen ausgesetzt. Während der Austausch eines Thermostaten von fast jedem Elektrobetrieb durchgeführt werden kann, muss man sich bei einem beschädigten Kompressor in der Regel an den Reparaturdienst des Geräteherstellers oder aber an einen Fachbetrieb für Kältetechnik wenden. Der Austausch eines Kompressors kann so teuer sein, dass ein Wechsel des gesamten Kühlgerätes wirtschaftlicher sein dürfte, da nicht nur der Kompressor, sondern auch die gesamte Kältemittelfüllung ersetzt werden muss. Die Anlassvorrichtung ist hohen Strömen und hohen Temperaturunterschieden ausgesetzt. Bei kunden- und umweltfreundlich konstruierten Kühlgeräten kann sie getrennt vom Kompressor ausgetauscht werden. Wurde eine Kühlfläche aus Aluminium, meist hergestellt durch Roll-bonding und Aufblasen – etwa durch ungeeignetes Nachhelfen beim Abtauen durch Kratzen oder Stoßen – perforiert, lohnt sich eine Reparatur kaum. Es gibt zwar ein Klebeverfahren, es ist jedoch aufwändig, und der Kältekreislauf muss zusätzlich in einer Fachwerkstatt auf Dichtheit geprüft und wiederbefüllt werden. Die zu klebende Stelle ist nur von außen zugänglich, während der Druck von innen wirkt. Eine Klebung wird durch Feuchtigkeit und häufige starke Temperaturwechsel hoch beansprucht. Einfacher zu reparieren erscheint der Bruch eines Rohrs zum Verdampfer hinten. Kupferrohr kann gut gelötet werden. Einschalten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Wird ein Kompressorkühlschrank ausgeschaltet, kann der Kompressor gegen den noch im Verflüssiger vorhandenen Druck nicht sofort wieder anlaufen. Erst nach einiger Zeit (ein bis zwei Minuten) gleicht sich der Druck durch die Drossel und den Kondensator aus, und der Anlauf ist wieder möglich. Die im Kühlschrank eingebaute Regelung beachtet diese Wartezeit automatisch. Wird jedoch im laufenden Betrieb der Stecker gezogen, so sollte er erst nach einigen Minuten wieder eingesteckt werden, um den Kompressorantrieb nicht unnötig zu überlasten. Wird der Stecker dennoch sofort wieder eingesteckt, wird nach erfolglosen Startversuchen durch einen (selbstrückstellenden) Motorschutzschalter eine Wartezeit verursacht. Transport und Lagerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Wurde ein für stehenden Betrieb ausgelegter Kompressorkühlschrank längere Zeit liegend transportiert, so kann sich Schmiermittel aus dem Kompressor in den Kühlkreislauf verlagert haben. In diesem Fall sollte der Kühlschrank erst ca. zwölf Stunden in seiner normalen Lage stehen, bevor er wieder in Betrieb genommen wird. Dadurch wird dem Schmiermittel genügend Zeit gegeben, in den Kompressor zurückzufließen. Wird ein gebrauchter Kühlschrank vorübergehend außer Betrieb gesetzt, sollte zur Vermeidung von Schimmelpilzbildung die Kühlschranktür geöffnet bleiben. Durch das enthaltene Kältemittel fallen Kühlmaschinen (incl. Kühlaggregat) unter die UN-Nummer 3358. Die Sondervorschrift 291 befreit jedoch vom ADR, solange weniger als 12 kg Gas enthalten ist. Wenn ein nicht entzündbares Gas enthalten ist, gilt UN-Nummer 2857. Auch hier gibt es eine Sondervorschrift 119, die bis 12 l bzw. kg Gasinhalt in diesen Kältemaschinen die Anwendung des ADR nicht erforderlich macht. Im Haushaltskühlschrank ist die Füllmenge an brennbaren Kältemittel auf maximal 0,15 kg gesetzlich festgelegt.[15] Einsperr-Falle für Kinder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kühlschränke hatten ursprünglich einen einschnappenden Schließmechanismus, der von innen nicht wieder geöffnet werden kann. Ausrangierte Kühlschränke wurden damals vom Handel nicht zurückgenommen, sondern anderweitig entsorgt oder abgestellt. Wenn die Fächer entnommen waren, konnten sich ein oder zwei kleine Kinder darin verstecken. Wurde die Tür zugezogen oder fiel die Tür eines zumindest schräg liegenden Schranks zu, war das Kind akustisch und von der Luftzufuhr her abgeschlossen. Nicht selten kam es dabei zu tödlichen Unfällen. Aus diesem Grund wurde der Refrigerator Safety Act erlassen.[16] Daraufhin wurden die Kühlschränke mit nur magnetisch schließenden Gummihohlwulstdichtungen ausgestattet, die mit relativ geringer Kraft aufgedrückt werden können. Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Ökodesign-Richtlinie Lot 12 und Lot 13 Kühlschrankpoesie Thermodynamik Wärmeleitung Luftfeuchtigkeit Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] 1.Hochspringen ↑ Encyclopædia Britannica, 2004 2.Hochspringen ↑ Die Hauptabnehmer des Zeller Eises www.brgzell.salzburg.at, abgerufen am 2. Januar 2015 3.Hochspringen ↑ DAS ETIKETT (PDF, 1,8 MB) Richtlinie 94/2/EG; eur-lex.europa.eu, abgerufen am 2. Januar 2015 4.Hochspringen ↑ Die Energieeffizienzklassen A bis G service.hea.de, abgerufen am 20. Mai 2016 5.Hochspringen ↑ Richtlinie der Kommission 94/2/EG (PDF, 1,8 MB), abgerufen am 2. Januar 2015 eur-lex.europa.eu 6.Hochspringen ↑ Richtlinie der Kommission 2003/66/EG (PDF; 241 KB), abgerufen am 2. Januar 2015 eur-lex.europa.eu 7.Hochspringen ↑ DELEGIERTE VERORDNUNG (EU) Nr. 1060/2010 der Kommission (PDF; 4,7 MB), abgerufen am 2. Januar 2015 eur-lex.europa.eu 8.Hochspringen ↑ Woher kommen die Tropfen in unserem Kühlschrank? www.kids-and-science.de, abgerufen am 2. Januar 2015 9.Hochspringen ↑ HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e. V. über No-Frost-Systeme 10.Hochspringen ↑ Richtlinie 2003/66/EG (…) betreffend die Energieetikettierung für elektrische Haushaltskühl- und -gefriergeräte (…), abgerufen am 27. Mai 2010 In: Amtsblatt der Europäischen Union. 11.Hochspringen ↑ Test Kühl-Gefrier-Kombis der Stiftung Warentest In: test.de und test 07/2012 12.Hochspringen ↑ [1] service.hea.de, abgerufen am 20. Mai 2016 13.Hochspringen ↑ Jean-Pierre Hugot, Corinne Alberti, Dominique Berrebi, Edouard Bingen, Jean-Pierre Cézard: Crohn’s disease: the cold chain hypothesis. In: The Lancet. Band 362, Nr. 9400, 2003, S. 2012–2015, doi:10.1016/S0140-6736(03)15024-6. 14.Hochspringen ↑ Bundesinstitut für Risikobewertung: Antimikrobielle Innenraumbeschichtung bei Kühlschränken ist überflüssig (PDF; 84 kB). 15.Hochspringen ↑ Jürgensen und Tiedemann: Propan in hermetischen Kältegeräten und Wärmepumpen In: KI Luft- und Kältetechnik 3/2003, abgerufen am 1. Juli 2015 16.Hochspringen ↑ Fee Anabelle Riebeling: Magnet-Türen verhindern Tod im Kühlschrank. In:

4rfrf, am 23.11.2017 um 09:10 Uhr, kommentierte:

halloEin Kühlschrank (österreichisch gebräuchlich als Eiskasten) ist ein schrankförmiges Gerät, das üblicherweise elektrisch, einige auch mit Brennstoffen betrieben wird und die Temperatur in seinem Inneren selbständig niedrig hält. Mittels eines häufig an der Rückseite befindlichen und per Temperaturregler geregelten Kühlaggregates wird das Kühlschrankinnere gekühlt. Ebenso existieren Kühlschränke auf der Basis von Verdunstungskühlung oder durch Nutzung niedriger Außentemperaturen. Kühlschränke finden Verwendung für die Lagerung von Nahrungsmitteln, Medikamenten, Chemikalien usw. Durch die niedrigere Temperatur laufen chemische Reaktionen und biologische Prozesse, die beispielsweise Lebensmittel ungenießbar und Medikamente unbrauchbar werden lassen, langsamer ab. Die typische Betriebstemperatur im Innern von Haushaltskühlschränken liegt zwischen 2 °C und 8 °C. Das Gehäuse der Kühlfächer ist wärmegedämmt, um den Energieaufwand zur Erhaltung der Differenz zur Umgebungstemperatur niedrig zu halten. Kühlschränke gehören zu den meistverbreiteten und regelmäßig verwendeten Haushaltsgeräten und haben einen bedeutenden Anteil am Haushaltsstromverbrauch. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Geschichte 2 Funktionsweise 2.1 Kompressorkühlschrank 2.2 Absorberkühlschrank 2.3 Thermoelektrischer Kühlschrank 3 Aufbau 4 Betrieb 4.1 Temperaturzonen 4.2 Umgebungstemperatur 4.3 Energiebedarf 4.4 Abtauen, Wartung 4.4.1 Manuelles Abtauen 4.4.2 Kühlschrank 4.4.3 Gefrierschrank 4.5 Sternekennzeichnung für Gefrierfächer 5 Verwandte Kühlgeräte 5.1 Gefrierschrank/-truhe 5.2 Kühlregal 6 Probleme 6.1 Umweltprobleme 6.2 Gesundheitsrisiken 6.3 Reparaturen 6.4 Einschalten 6.5 Transport und Lagerung 6.6 Einsperr-Falle für Kinder 7 Siehe auch 8 Fußnoten 9 Weblinks Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kühlschrankbelieferung mit Blockeis in Mexico 2015 Kühlung wurde schon in der Antike erreicht, indem man Eis aus den Bergen in Orte transportierte und in tiefen Kellern (sog. Eiskellern) zur Lagerung von Lebensmitteln einsetzte. 1748 zeigte William Cullen die erste künstliche Kühlung an der Universität Glasgow. Der moderne Kühlschrank wurde ab 1834 kommerziell vermarktet, und zwar von Alexander Twinning; seine Kühlschränke kühlten durch Luftkompression. Eine wichtige Weiterentwicklung war der Einsatz von Ammoniak durch Ferdinand Carré 1859.[1] Bis etwa 1950 wurden auch hölzerne Eisschränke, gespeist mit Eis aus Fabrik oder Teich (gelagert im Keller unter Sägespänen), verwendet. Sie enthalten innen ein Gefäß aus gelötetem Zinkblech. Oben wird Eis (zerkleinert oder am Stück, z. B. Eiszapfen) eingefüllt, unten das abtropfende Wasser gesammelt, in der Mitte ist eine dann von Eis umgebene Kammer ausgebildet, die das Kühlgut auf (Marmor-)Fächern aufnimmt und mit einer Tür verschlossen wird. In Graz erinnern die Adressen Eisteichgasse (-siedlung) nahe den ehemaligen Ziegel-Lehmgruben und Am Eisbach sowie der Ort Eisbach an diese Form der winterlichen Eisgewinnung. In Vallorbe wurde das Eis vom Lac de Joux für Paris auf die Eisenbahn verladen, Zell am See lieferte das Eis für deutsche Brauereien[2] Datei:Eerste coöperatieve diepvrieskluis in de Alblasserwaard Weeknummer, 56-25 - Open Beelden - 13421.ogv Mediendatei abspielen Kollektive Kühltruhen im Alblasserwaard, niederländische Kinonachrichten von 1956 1876 entwickelte der deutsche Ingenieur und Unternehmer Carl von Linde das für die Wissenschaft und Technik fundamentale Linde-Verfahren. Seine Erfindung erlaubte es, die Zuverlässigkeit des Kompressors und der gesamten Kältemaschine so zu verbessern, dass diese industrietauglich wurde. Nun konnte man Wassereis ganzjährig industriell herstellen; man war nicht mehr auf Natureis angewiesen. Auch seine Erstentwicklung wurde damals noch mit Ammoniak betrieben. Diese Substanz ist ätzend und verursachte nicht nur Lecks, sondern auch einen üblen Geruch, so dass Kühlschränke erst in den 1920er Jahren seit der Entwicklung von Ersatzchemikalien für den Hausgebrauch geeignet waren. In den 1930er Jahren wurde er in den USA und Kuba zur Standardausstattung privater Haushalte; bereits 1937 hatte jeder zweite amerikanische Haushalt einen Kühlschrank. Lackierung von Kühlschrankgehäusen in Magdeburg (1958) Kühlschrankproduktion bei VEB Kühlautomat Berlin 1988 Der erste europäische Kühlschrank wurde 1929 von den durch Jørgen Skafte Rasmussen gegründeten Zschopauer Motorenwerken J.S. Rasmussen entwickelt. Aus der Marke DKW-Kühlung ging 1931 die Deutsche Kühl- und Kraftmaschinen GmbH in Scharfenstein hervor. Die ersten Kühlschränke wurden mit Methylchlorid, Ammoniak oder Schwefeldioxid betrieben; dies brachte Probleme für die Lagerung der beweglichen Teile im Kompressor und bei Undichtigkeiten den Austritt giftiger Gase oder Verpuffungen mit sich. Ab 1930 wurden Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) technisch hergestellt und bald als Kältemittel in Kältemaschinen eingesetzt. Damit wurden die genannten Probleme vermieden. In den 1980er Jahren wurde das Ozonloch über der Antarktis entdeckt und gelang der wissenschaftliche Nachweis, dass die FCKWs die Ozonschicht abbauten. Im Montreal-Protokoll verpflichteten sich die Unterzeichner-Staaten, keine FCKW mehr zu verwenden. Der erste FCKW-freie Kühlschrank der Welt in neuerer Zeit wurde 1992 durch das sächsische Unternehmen „dkk Scharfenstein“ (später unter dem Namen „Foron“) produziert. Angeregt wurde die Entwicklung von Greenpeace und dem Hygieneinstitut Dortmund unter der Leitung von Harry Rosin. Der erste FCKW-freie Kühlschrank dieser Art wurde durch die Lare GmbH als Laborgerät für das Hygieneinstitut Dortmund umgebaut. Die Hersteller von Kühlschränken hatten damals noch kein Interesse daran, diese Technik einzuführen. Seit dem Jahr 2000 sind Haushalts- und Gewerbekühlgeräte mit brennbaren Kältemitteln mehr und mehr auf dem Markt vertreten. Das System kühlt mit der sogenannten „Dortmunder Mischung“, einem Gemisch aus Propan und Butan, die weder das Ozonloch vergrößert noch den Treibhauseffekt verstärkt, dafür allerdings brennbar ist. Mit der Verbreitung des elektrischen Stroms und des Kühlschranks verlor sein Vorläufer, der stromlose Eisschrank, an Attraktivität. Das Wort Eisschrank (in Österreich Eiskasten) wird bis in unsere Zeit umgangssprachlich für den heute gebräuchlichen Kühlschrank verwendet. Bevor Kühlschränke für Privathaushalte allgemein erschwinglich waren, wurden vor allem in den 1950er und 1960er Jahren von Gefriergemeinschaften kleine Kühlhäuser betrieben, in denen hauptsächlich tiefgekühlte Lebensmittel gelagert wurden. Funktionsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kreislauf im Kompressorkühlschrank: flüssig, sehr kalt, geringer Druck. Das Kühlmittel siedet im Verdampfer. gasförmig, kühl, geringer Druck. Der Kompressor verdichtet das Gas. gasförmig, heiß, hoher Druck. Im Verflüssiger gibt das Gas seine Energie an die Umgebung ab. flüssig, warm, hoher Druck. Die Drossel reduziert den Druck. Kompressor und Wärmeübertrager (Verflüssiger) an der Rückwand eines Haushaltskühlschrankes Bei allen Kühlschranktypen wird mittels Wärmeüberträgern dem Innenraum des Kühlschranks Wärme entzogen und an die Umgebung abgegeben (siehe Kältemaschine und Wärmepumpe). Je nach dem, wie dies erreicht wird, unterscheidet man drei Typen: Kompressorkühlschränke, Absorberkühlschränke und Kühlschränke mit Peltier-Element. Kompressorkühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] → Hauptartikel: Kompressionskältemaschine Auf diesem Prinzip basieren die in Haushalt und Industrie üblicherweise verwendeten Kühlanlagen: Beim Kompressorkühlschrank wird ein gasförmiges Kältemittel durch einen Kompressor adiabatisch verdichtet, wodurch sich das Kältemittel erwärmt. Im Verflüssiger, der aus schwarzen an der Rückseite des Geräts angebrachten Kühlschlangen besteht, wird die Wärme an die Umgebung abgegeben, wodurch das Medium kondensiert. Danach strömt es zur Druckabsenkung durch eine Drossel – z. B. ein Expansionsventil oder ein Kapillarrohr – und dann weiter in den Verdampfer im Inneren des Kühlschranks. Hier entnimmt das verdampfende Kältemittel aus den Kühlfächern die notwendige Verdampfungswärme (Siedekühlung) und strömt als Gas weiter zum außenliegenden Kompressor. Ein Kompressorkühlschrank entspricht in der Funktion einer Wärmepumpe, er unterscheidet sich lediglich in der Nutzung der Wärmeüberträger. Die Temperaturregelung erfolgt mit einem Thermostaten, der den Kompressor je nach gewünschter Temperatur ein- bzw. ausschaltet. Absorberkühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] → Hauptartikel: Absorptionskältemaschine Minikühlschrank Der Absorberkühlschrank arbeitet mit einem Wasser-Ammoniak-Gemisch in einer Wasserstoffatmosphäre. Im Kocher werden Ammoniak und Wasser durch Wärmezufuhr (z. B. Gasflamme, elektrische Beheizung, Sonnenwärme) in gasförmiges Ammoniak und Wasser getrennt. Danach werden das flüssige Wasser und das gasförmige Ammoniak über verschiedene Rohrsysteme weitergeleitet. Das Ammoniak wird im Kondensator verflüssigt; hier gibt der Kühlschrank Wärme an die Umgebung ab. Im Verdampfer im Innenraum verdampft das flüssige Ammoniak wegen des geringen Partialdrucks, der Wasserstoff dient als Druckausgleich – an dieser Stelle kühlt der Kühlschrank. Anschließend wird das Ammoniak im Absorber mit dem abgekühlten Wasser aus dem Kocher in Lösung gebracht. Eine ausführliche Funktionsbeschreibung findet sich im Artikel der Diffusionsabsorptionskältemaschine. Absorberkühlschränke werden z. B. in Kraftfahrzeugen oder im Campingbedarf eingesetzt. Sie haben, zumindest bei Elektrobetrieb, einen schlechteren Wirkungsgrad als Kompressorkühlschränke. Werden sie direkt mit Gas oder Motorabwärme betrieben, sind sie durch die direkte Nutzung von Primärenergie etwa gleich effizient wie Kompressorgeräte. Da sie außer der Arbeitsflüssigkeit keine bewegten Teile besitzen, sind sie praktisch lautlos; diese Eigenschaft verschafft ihnen ein breites Anwendungsgebiet z. B. als Minibar in Hotelzimmern. Für den Einsatz in besonders entlegenen Gebieten gibt es auch Absorberkühlschränke mit Petroleum- oder Benzinbetrieb. Für kleine Absorberkühlschränke für Wohnmobile, Wohnwagen und für Hotelzimmer ist Electrolux praktisch alleiniger europäischer Marktführer (2008) (Produktname Electrolux RM nnn). Baugleiche Geräte werden auch unter dem Namen „Dometic“ verkauft. Vorteile der Absorberkühlschränke Geräuschlos und Vibrationslos Betrieb auch mit Brenngasen (üblich ist Propan) möglich Keine Verschleißteile Nachteile des Absorber-Kühlsystems Schlechter Wirkungsgrad, damit höherer Energieverbrauch Leistungsabfall ab 35 °C Außentemperatur möglich Bewegungs- und schräglagenempfindlich Definierte Bauweise des Absorber-Kühlsystems Aufgrund geringer Produktionszahlen teurer als vergleichbare Kompressionskühlschränke Thermoelektrischer Kühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Zur mobilen Anwendung werden seit Jahren verbreitet Kühlboxen nach dem thermoelektrischen Prinzip (Peltier-Effekt) angeboten. Sie arbeiten direkt mit 12 V Gleichspannung und sind daher ideal für den Einsatz im Auto. Außerdem arbeiten sie prinzipiell völlig geräuschlos, werden aber in der Regel durch Lüfter unterstützt, die einen gewissen Geräuschpegel erzeugen. Die Vorteile werden jedoch durch einen sehr niedrigen Wirkungsgrad erkauft: Während ein Kompressorkühlschrank zur Übertragung von 1 Watt „Kühlleistung“ ungefähr 0,5 Watt verbraucht, benötigt ein Peltierelement für den gleichen Energietransport über 2 Watt. Ein Einsatz dieser Geräte im Haushalt ist daher energietechnisch nicht sinnvoll. Aufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Verschiedene freistehende Kühl-Gefrier-Kombinationsschränke Ein typischer Tischkühlschrank (Standmodell) hat ca. 150 Liter Inhalt und wiegt ca. 40 kg. Eine Kühl-Gefrier-Kombination hat ca. 250 Liter Inhalt und wiegt etwa 65 kg. Es existieren verschiedene Raumaufteilungen für Kühlschränke. Am bekanntesten und am gebräuchlichsten ist dabei die Variante mit einer großen Außentür und einer inneren Klappe zum Gefrierabteil im oberen Bereich. Das Gefrierabteil besitzt meist ein Fassungsvermögen von maximal 20 Litern, das Kühlabteil kann Größen bis zu 250 Litern (evtl. größer) annehmen. Andere Varianten verfügen über getrennte Türen für Kühl- und Gefrierfach. Sie werden als Kühl-Gefrier-Kombination bezeichnet. Die Abteile können übereinander oder auch nebeneinander liegen; letztere Version ist vor allem in den USA sehr populär und verfügt meist über einen integrierten Eiswürfelbereiter und optional über eine zusätzliche Getränkeklappe in der großen Tür des Kühlsegments. Ein solcher „Side-by-side“-Kühlschrank – auch amerikanischer Kühlschrank genannt – kann mehr als 500 Liter (Kühlteil etwa 350 Liter, Gefrierteil etwa 150 Liter) aufnehmen. Größere Varianten verfügen beispielsweise über eine Doppeltür zum obenliegenden Kühlbereich und unten über eine sehr breite Schublade für das Gefriersegment. Diese Varianten werden französischer Kühlschrank genannt. Betrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Geöffneter Einbaukühlschrank Fach für Obst und Gemüse mit speziellen LEDs zum Vitaminschutz Temperaturzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] In einem modernen Haushalts-Kühlschrank herrschen verschiedene Temperaturzonen: Oben ist es am wärmsten, dort können gekochte Speisen und Marmeladen gut gelagert werden. Im Mittelbereich sind unter anderem Milchprodukte (Joghurt, Käse) gut aufgehoben. Am kältesten ist es mit etwa 2 °C unten im Fach über den Gemüsefächern. Hierhin gehören leicht verderbliche Dinge wie Fleisch und Wurst. Die Schubfächer ganz unten sind mit etwa 8 °C günstig für Obst und Gemüse. Unter der Abdeckung sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit geeignet, Vitamine und Aussehen der Ware zu erhalten. In den Türfächern ist es relativ warm, aber kühl genug für Butter und Eier. Moderne Kühlschränke haben zudem teilweise eine 0-°C-Kühlzone, die Lebensmittel besonders lange frisch halten soll. Eine weitere Neuerung ist die Ausstattung eines Extrafaches für Obst und Gemüse mit LEDs, die bei geschlossener Tür weiter leuchten. Dies sind beispielsweise zwei blinkende LEDs, die den Blau- und Grünanteil des Sonnenlichts simulieren. Auf diese Weise sollen die natürlichen Schutzmechanismen von Obst und Gemüse aktiviert werden, um dem Vitaminabbau, der bei Lagerung im Dunkeln eintritt, entgegenzuwirken. Umgebungstemperatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bei Kühlschränken mit Eisfach, besonders mit Tiefkühlfächern, ist die vom Hersteller angegebene Umgebungstemperatur des Aufstellorts, angegeben als Klimaklasse, zu berücksichtigen: Klimaklasse SN (Subnormal) Umgebungstemperaturen von +10 °C bis +32 °C Klimaklasse N (Normal) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +32 °C Klimaklasse ST (Subtropen) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +38 °C mit dieser Klasse darf ein Gerät um 10 % mehr Energie verbrauchen als die normale Klasse um das gleiche Energielabel zu erhalten (z. B. A++) Klimaklasse T (Tropen) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +43 °C mit dieser Klasse darf ein Gerät um 20 % mehr Energie verbrauchen als die normale Klasse um das gleiche Energielabel zu erhalten (z. B. A++) Während eine geringe Umgebungstemperatur des Aufstellungsortes zunächst hilft, Energie zu sparen, führt – scheinbar paradoxerweise – das Unterschreiten der Mindesttemperatur zu einem Auftauen im Eis-/Tiefkühlfach. Das hängt damit zusammen, dass der Kühlraum und die Tiefkühlfächer meist einen gemeinsamen Kompressor haben, der über einen Thermostaten im Kühlraum geregelt wird. Bei einer geringen Außentemperatur, z. B. 8 °C, muss der Kompressor nur selten laufen, um z. B. eine Temperatur von 6 °C im Kühlraum zu gewährleisten. Diese Aktivität des Kompressors reicht nicht aus, um gegen den deutlich größeren Unterschied (Wärmestrom) zwischen Außentemperatur und Temperatur im Tiefkühlfach, z. B. −18 °C, zu arbeiten. Davon abgesehen können unterhalb der Mindestbetriebstemperatur Schmiermittel im Kompressor zu zähflüssig werden. Kühlschränke der Klimaklasse SN haben daher häufig eine Heizung in Nähe des Thermostaten im Kühlraum von ca. 8 Watt. Manchmal wird einfach die Glühlampe (üblich: 15 Watt) nicht ausgeschaltet, um die Betriebstemperatur von der Klimaklasse N auf SN zu erweitern. Wer Energie sparen und ein Kühlgerät in einem ungeheizten Raum aufstellen möchte, bei dem auch dauerhafte Temperaturen unter 10 °C zu erwarten sind, entscheidet sich besser gegen eine Kühl-/Gefrierkombination und für einen getrennten Kühl- und Tiefkühlschrank bzw. noch besser für eine Tiefkühltruhe. In letzter Zeit setzen sich in privaten Haushalten auch immer mehr kleine Kühl- und Tiefkühlzellen durch. Für gewerbliche Nutzer gibt es noch einige andere Kühlgeräte wie z. B. Wandkühlregale (zur Präsentation von hauptsächlich verpackten Lebensmitteln), Freikühltresen, Bierkühlungen usw. Manche Lebensmittelläden bieten Getränke – auch in Kisten – kühl temperiert in ganz normalen Regalen an, indem ein kleiner Bereich geringerer Raumhöhe als Kühlraum ausgebildet ist, der nur durch einen etwa 1 m breiten ziemlich luftstromdichten, transparenten Folienstreifenvorhang zu betreten ist. Energiebedarf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Der Energiebedarf wird in Mitteleuropa für Umgebungstemperaturen zwischen +16 °C bis +32 °C definiert und als Klimaklasse N klassifiziert. Die Energieverbrauchskennzeichnung (umgangssprachlich Energielabel) aus dem Jahre 1998 dient zur Unterstützung der Kaufentscheidung. Für das Etikett hat die EU-Kommission[3] ein einheitliches, verbindliches Muster festgelegt. Die Energieeffizienzklassen [4] reichen hierbei von G bis A und spiegeln den jeweiligen Stand der Technik zu der Zeit wider. Für besonders stromsparende Kühl- und Gefriergeräte wurden 2003 die Erweiterungen A+ und A++ eingeführt, die jeweils noch besser als die Energieeffizienzklasse A sind und für einen sehr niedrigen Energieverbrauch stehen. Energielabel an Kühlschränken Das europäische Parlament verabschiedete mit der Richtlinie 2010/30/EU im Mai 2010 eine ab 2011 geltende Neuregelung der Energieeffizienzklassen für Haushaltsgeräte. Zusätzlich zu Klassen A+ und A++ wurde die Klasse A+++ eingeführt und auf dem Energielabel dargestellt. Die neue A+ darf 5 % mehr Energie verbrauchen als die alte A+ Klasse und die neue A++ darf 10 % mehr brauchen. Alte Richtlinie für Haushaltsgeräte: 92/75/EWG für Kühlschränke: Richtlinie 94/2/EG [5] Änderung: Richtlinie 2003/66/EG [6] Neue Richtlinie für Haushaltsgeräte: 2010/30/EU für Kühlschränke: Verordnung (EU) Nr. 1060/2010 [7] In der neuen Richtlinie ist festgelegt, dass seit Juli 2011 keine schlechteren Haushaltsgeräte mit Kompressoren als Klasse A mehr auf den Markt gebracht werden dürfen (z. B. Absorbergeräte dürfen nach wie vor deutlich schlechter sein). 1983 baute das Rocky Mountain Institute (RMI) einen Sun-Frost-Kühlschrank mit nur 0,19 kWh/l pro Jahr (22 W/m³), dessen Wärmeüberträger außen am Gebäude angebracht war und die Hälfte der benötigten Kühlenergie passiv erzeugt wurde. Das RMI hielt eine Entwicklung von Geräten mit noch geringeren Verbrauchswerten, z. B. durch Vakuumisolationsschichten, für möglich. Die sparsamsten Kühl-/Gefrierkombinationen erreichen Verbrauchswerte von 0,48 kWh/l pro Jahr (55 W/m³, bei 25 °C Umgebungstemperatur) wie der Blomberg CT 1300A (nicht mehr im Handel) oder 0,34 kWh/l pro Jahr (39 W/m³, bei 21 °C) der Sun Frost RF16. Ein vergleichbares Gerät der Energieeffizienzklasse A benötigt 1,26 kWh/l pro Jahr (144 W/m³, Stand 2006). Deutlich sparsamer sind reine Kühlgeräte ohne Gefrierfach. Diese sind dann zu empfehlen, wenn ohnehin eine separate Gefriertruhe vorhanden ist. Abtauen, Wartung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Die Wartung durch das Abtauen von Kühlschränken ist eine Maßnahme, um Energieverschwendung zu verhindern. Beim Öffnen der Kühlschranktür gelangt warme Luft in das Kühlschrankinnere. Wird die Tür geschlossen, senkt der Kühlschrank die Innentemperatur wieder ab. Da kältere Luft und insbesondere die Verdampferflächen, die Kondensationsrate des in der Luft befindlichen Wasserdampfs steigern und gleichzeitig die Verdampfungsrate verringern, verringert sich der Sättigungsdampfdruck. Der durch das Öffnen mit der Umgebungsluft in den Kühlschrank eingebrachte Wasserdampf kondensiert auf den Flächen und gefriert. Die Vereisung der Kühlflächen verringert die Kühlleistung, da die Eisschicht isolierend wirkt. Dies führt dazu, dass der Kühlschrank für dieselbe Leistung mehr Energie (Strom) aufwenden muss.[8] Um den Energieverbrauch wieder zu senken, müssen die Eisschichten von Zeit zu Zeit entfernt werden. Dies kann entweder manuell oder mit unterschiedlichen Techniken automatisch erfolgen. Bei den automatischen Abtauverfahren wird unterschieden zwischen einer Kühlraumtemperatur über 0 °C, die das Abtauen bei Solltemperatur erlaubt, typischerweise Kühlschränke und einer Kühlraumtemperatur deutlich unter 0 °C, wie sie bei Gefrierschränken verwendet wird. Manuelles Abtauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bis zur Entwicklung automatischer Abtauverfahren mussten sowohl Kühlschränke als auch Gefrierschränke manuell abgetaut werden. Bei vielen Gefrierschränken oder Kühl-/Gefrierkombinationen ohne No-Frost-Technik ist dies für das Gefrierteil nach wie vor notwendig. Um einen Kühlraum abzutauen, muss das Kühlgut zunächst in einem anderen Kühlraum oder gut isoliert provisorisch zwischengelagert werden. Anschließend kann das Kühlaggregat ausgeschaltet und die Tür geöffnet werden, wodurch das Eis zu tauen beginnt. Der Prozess kann beschleunigt werden, indem vor der Tür ein Ventilator oder Heizlüfter Warmluft in den Kühlraum bläst. Anfallendes Tauwasser sammelt sich in einer speziellen Schale oder im unteren Kühlraumbereich. Kühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bei Modellen ab der mittleren Preisklasse ist die Abtauautomatik für den Kühlteil seit den 1980er Jahren Standard, während sie im Gefrierteil nur bei Modellen in Gastronomiequalität üblich ist. Kühlschränke früherer Baujahre müssen manuell abgetaut werden, indem man sie einige Stunden ausschaltet und den Eispanzer, der sich an der Innenrückwand aus gefrorenem Kondenswasser gebildet hat, durch Verflüssigung in einen Extrabehälter ablaufen lässt oder manuell entfernt. Eine Technik, dieses Problem zu vermeiden, besteht darin, mit einem Umluftsystem im Inneren des Kühlschranks dafür zu sorgen, dass die Luft einem Verdampfer – außerhalb des eigentlichen Kühlraums – zugeführt wird, an dem sich dann Eis bildet. Dieser Verdampfer wiederum taut sich regelmäßig selbständig ab, und die entstehende Flüssigkeit wird außerhalb des Gerätes in einer Schale aufgefangen und kann dort, unterstützt durch die Kompressorabwärme, verdunsten. Dadurch ist die Luft im Kühlschrank trocken, und es kann sich kaum Eis bilden. Eine andere Technik, die z. B. im Kühlabteil des Kühl-/Gefrierschranks BBC-Duplo aus den 1970er Jahren eingesetzt wurde, besteht darin, dass an der Rückseite des im oberen hinteren Bereich des Kühlraums senkrecht angebrachten plattenförmigen Verdampfers eine Heizplatte angebracht ist (beim genannten Gerät 20 Watt), die jeweils automatisch eingeschaltet wird, wenn der Kompressor durch den Thermostaten zum Stillstand gebracht wird und bei dessen Wiederanlauf sich dann gleichzeitig ausschaltet. Das allenfalls vorhandene Abtauwasser wird in einem flachen, in der inneren Rückwand integrierten darunterliegenden Trichter gesammelt, der den Ausgang an der Rückseite des Kühlschranks hat. Dort wird das Wasser mittels eines Schlauchs nach unten zu einem offenen Behälter geleitet. Dieser wird durch die Kältemittelleitung unmittelbar am Ausgang des Kompressors – wo diese verhältnismäßig hohe Temperaturen erreicht – beheizt, womit das Abtauwasser leichter in die Umgebung verdunsten kann; dadurch trägt es auch zum Kühlen des komprimierten Kühlmediums im Kondensator bei; ein Teil der in der Abtau-Heizplatte verbrauchten Energie wird hier zurückgewonnen. Seit etwa 1995 ist häufig die Kühlfläche für das Kühlabteil in die Innen-Rückwand integriert, da wegen der Einführung des brennbaren Kältemittels R600a der Verdampfer aus Sicherheitsgründen besser geschützt sein muss. Nach der Kühlphase wird solange gewartet, bis die Fläche 5 °C hat, damit der dort gebildete Reifbelag abtaut. Das Wasser rinnt herunter bis zu einer trichterförmigen Rinne und durch eine 10 mm große Öffnung nach außen in eine Tasse über dem Kompressor, dessen Abwärme das Kondenswasser verdunsten lässt. Im Betrieb ist zu beachten, dass nichts vom Kühlgut an der Rückwand steht, da das Kondenswasser sonst in den Kühlraum rinnt. Das Abflussloch ist frei von Verstopfung zu halten. Manche sind mit Staubkappen abzudecken, die mit einem federnden Fortsatz in die Abflussöffnung gesteckt werden. Zum einmal jährlich empfohlenen Freistechen des Abflusses eignet sich beispielsweise ein Strohhalm. Bei diesen Gerätetypen muss nur ein eventuell vorhandenes Gefrierabteil eigens abgetaut werden. Gefrierschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Um eine Abtauautomatik auch bei Kühlraumtemperaturen unter dem Gefrierpunkt umzusetzen, ist es erforderlich, den eigentlichen Kühlraum von dem Raum, in dem die Luft auf die Solltemperatur gekühlt wird, zu trennen. Während der Kühlphase bläst ein Ventilator die kalte Luft in den Gefrierraum. Die Geräte sind dabei so ausgelegt, dass Luft durch alle Fächer zirkuliert und als Kreislauf wieder in das Kühlteil eintritt. Da die Kondensationsrate des in der Luft enthaltenen Wasserdampfs an den Kühllamellen besonders hoch ist, schlägt sich diese als Reif hauptsächlich dort nieder. In festgelegten Zeitintervallen taut eine Heizung die Kühllamellen ab, und die Eisschicht tritt über eine Rinne als Wasser aus dem Gerät heraus und landet in einem Verdunstungsbehälter. Da der Ventilator in der Abtauphase nicht läuft, bleibt der Gefrierraum weiterhin gekühlt. Durch diese Technik wird nicht nur verhindert, dass die Kühlrippen vereisen, sondern es sinkt die Luftfeuchtigkeit im gesamten Gerät, und es bilden sich nahezu keine Eisschichten mehr. Ein anfänglicher Nachteil dieser als No-Frost bezeichneten Technik ist ein höherer Energieverbrauch. Dies relativiert sich jedoch, da eine Energieverschwendung durch Eisbildung und die Abtauvorgänge vermieden werden.[9] Dieser Tatsache wird Rechnung getragen, indem bei No-Frost-Geräten bei gleicher Energieeffizienzklasse ein 20-prozentiger Mehrverbrauch erlaubt ist.[10] Durch Effizienzsteigerung konnte der Mehrverbrauch durch die No-Frost-Technik bei aktuellen Geräten deutlich reduziert werden.[11] Sternekennzeichnung für Gefrierfächer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kennzeichnung Temperatur Nutzungs- und Leistungsvorgabe < 0 °C nicht geeignet zur Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln (Hauptsächlich für Eiswürfel) * ≤ −6 °C geeignet zur kurzzeitigen Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln (ca. 1 Woche) ** ≤ −12 °C geeignet zur Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln bis ca. 2 Wochen *** ≤ −18 °C geeignet zur Langzeitlagerung von gefrorenen Lebensmitteln **** ≤ −18 °C geeignet zur Langzeitlagerung von gefrorenen Lebensmitteln, geeignet zum Einfrieren, ohne dass bereits eingelagertes Gefriergut auftaut Quelle[12] Verwandte Kühlgeräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Gefrierschrank/-truhe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] SB-Kühltruhe in Thailand Käse-Kühlregal Gefrierschränke und -truhen funktionieren nach demselben Prinzip wie ein Kühlschrank, kühlen jedoch mit einer Innentemperatur von −18 °C und kälter, wodurch die langfristige Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln möglich ist. Mit 4-Sterne-Gefrierschränken können Lebensmittel zudem eingefroren werden. Viele Geräte besitzen zudem einen Schalter zum Schnellgefrieren (der sich entweder selbsttätig zurückstellt oder zurückgestellt werden muss), der den Kompressor dauerhaft einschaltet. Auf diese Weise wird das Gefriergut weit unter -18 °C gekühlt, so dass größere Mengen eingefroren werden können, ohne dass bereits eingelagertes Gefriergut antaut. Vielfach sind die Geräte auch mit einem separaten Schnellgefrierfach ausgestattet (es befindet sich meist oben und ist mit einer separaten Klappe versehen, während die anderen Gefrierfächer wie eine Schublade funktionieren). Gefriertruhen eignen sich zur Aufbewahrung von Gefriergut in größeren Stücken (z. B. unzerteiltes Fleisch). Durch ihre Form (kalte Luft sinkt nach unten, daher entweicht beim Öffnen des Deckels weniger Kälte als beim Öffnen der Tür eines Gefrierschranks) ist ihr Energieverbrauch geringer, vor allem dort, wo der Deckel häufig geöffnet wird, etwa in Supermärkten, macht sich dies positiv bemerkbar. Im Haushalt ist es aber ein Nachteil, dass der Inhalt übereinander liegt und daher nicht so übersichtlich angeordnet ist wie in einem Gefrierschrank. Beim Abtauen oder der Reinigung sammelt sich zudem das anfallende Wasser auf dem Boden der Kühltruhe und lässt sich daher nicht so leicht entfernen. Manche Kühltruhen besitzen daher einen normalerweise mit einem Stopfen verschlossenen Ablauf oder eine herausnehmbare Schale zum Auffangen des Wassers. Kühlregal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Großes Kühlregal in einem Supermarkt In Supermärkten werden spezielle offene Kühlgeräte verwendet, um Lebensmittel, die einer dauerhaften Kühlung bedürfen, für Kunden leicht zugänglich aufzubewahren. Da hier, anders als bei geschlossenen Kühlgeräten, ein ständiger Austausch mit der wärmeren Umgebungsluft stattfindet, ist der Energieverbrauch deutlich höher. Tiefkühltruhen mit Zugang von oben wurden in der Vergangenheit über Nacht mit einfachen Plastikdeckeln abgedeckt, seit etwa dem Jahre 2005 sind Schiebedeckel aus Isolierglas (Zweischeiben, metallbedampft) üblich. Tiefkühlvitrinen mit Zugriff von vorne (erhöhen den Warenumsatz pro Fläche) haben selbstschließende Isolierglastüren mit Offenhalter und Scheibenheizung gegen Kondenswasser. Hinweisschilder wie „Auswählen – dann erst öffnen“ sollen die Erwärmung gering halten. An der Vorderseite von Kühlregalen ohne Türen fließt ständig ein kalter Luftstrom nach unten, der dort aufgefangen, gekühlt und oben schleichend wieder ausgeblasen wird. Nachts werden sie mit aluminisierten Vorhängen aus Schaumkunststoff verschlossen. Während früher die Abwärme dieser Kältemaschinen an jedem Kühlgerät in den Geschäftsraum abgegeben wurde, wird die Abwärme in neueren Geschäftslokalen per isoliertem Kältemittelrohrkreis in eine Energiezentrale geleitet, die der Klimatisierung (Heizung, Kühlung, Lüftung) der Räume und der Warmwasserbereitung dient. Probleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Umweltprobleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Im Haushalt eingesetzte Kühlschränke arbeiten nach dem Kompressor-Prinzip. Die dort als Kältemittel lange Zeit verwendeten FCKW-haltigen Kältemittel sind ökologisch sehr bedenklich, da sie stark ozonabbauend wirken. Darüber hinaus wurden die in der Isolierung verwendeten Schaumstoffe ebenfalls mit FCKW aufgeblasen. Da die FCKW jedoch erst bei Verschrottung des Kühlschranks frei werden, sollten die betreffenden Kühlschränke nicht aus diesem Grund vorzeitig ersetzt werden. Beim Schäumungsmittel ist man in den 1990er Jahren z. B. auf n-Pentan umgestiegen. In neueren Kühlgeräten werden seit Mitte der 1990er Jahre vorwiegend andere Kältemittel wie beispielsweise Isobutan oder R134a eingesetzt. Das Wiederauffüllen von Kühlschränken oder Klimaanlagen mit ursprünglich FCKW-haltigen Kältemitteln ist verboten bzw. nur noch mit passenden FCKW-freien Ersatzkältemitteln zulässig. Ältere, schon installierte industrielle Kühlanlagen sind von dieser Regelung ausgenommen. Die Energieeffizienz des Kühlschranks hängt im Wesentlichen von der Differenz zwischen Umgebungstemperatur und Kühlraumtemperatur ab. Je höher die Umgebungstemperatur (z. B. im Sommer), bzw. je kälter die am Kühlschrank eingestellte Temperatur desto höher der Stromverbrauch. Gesundheitsrisiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Nach einer Untersuchung von Jean-Pierre Hugot vom Pariser Hôpital Robert Debré könnte es sein, dass die klimatischen Verhältnisse innerhalb eines Kühlschranks die Verbreitung bestimmter kälteliebender Mikroben wie Yersinien und Listerien begünstigen. Diese Mikroorganismen sind möglicherweise Verursacher des Morbus Crohn (Krankheit des Verdauungssystems).[13] Der Verzehr verdorbener Speisen wegen Verzicht auf die Kühlung dürfte allerdings mit größeren Krankheitsrisiken behaftet sein. Dem Bundesinstitut für Risikobewertung zufolge sind die von vielen Herstellern verwendeten antibakteriellen Silberbeschichtungen in Kühlschränken überflüssig.[14] Eine mögliche Folge der Verwendung antibakterieller Silberbeschichtungen ist die Übertragung von Silberteilchen in Nahrungsmittel. Silber hemmt das Bakterienwachstum, ist jedoch für den menschlichen Organismus weitgehend unbedenklich, daher (neben Gold und Aluminium) auch als Lebensmittelfarbe zugelassen. Reparaturen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bauteile wie beispielsweise der Kompressor, die Anlassvorrichtung des Kompressors und der Thermostat sind höheren Beanspruchungen ausgesetzt. Während der Austausch eines Thermostaten von fast jedem Elektrobetrieb durchgeführt werden kann, muss man sich bei einem beschädigten Kompressor in der Regel an den Reparaturdienst des Geräteherstellers oder aber an einen Fachbetrieb für Kältetechnik wenden. Der Austausch eines Kompressors kann so teuer sein, dass ein Wechsel des gesamten Kühlgerätes wirtschaftlicher sein dürfte, da nicht nur der Kompressor, sondern auch die gesamte Kältemittelfüllung ersetzt werden muss. Die Anlassvorrichtung ist hohen Strömen und hohen Temperaturunterschieden ausgesetzt. Bei kunden- und umweltfreundlich konstruierten Kühlgeräten kann sie getrennt vom Kompressor ausgetauscht werden. Wurde eine Kühlfläche aus Aluminium, meist hergestellt durch Roll-bonding und Aufblasen – etwa durch ungeeignetes Nachhelfen beim Abtauen durch Kratzen oder Stoßen – perforiert, lohnt sich eine Reparatur kaum. Es gibt zwar ein Klebeverfahren, es ist jedoch aufwändig, und der Kältekreislauf muss zusätzlich in einer Fachwerkstatt auf Dichtheit geprüft und wiederbefüllt werden. Die zu klebende Stelle ist nur von außen zugänglich, während der Druck von innen wirkt. Eine Klebung wird durch Feuchtigkeit und häufige starke Temperaturwechsel hoch beansprucht. Einfacher zu reparieren erscheint der Bruch eines Rohrs zum Verdampfer hinten. Kupferrohr kann gut gelötet werden. Einschalten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Wird ein Kompressorkühlschrank ausgeschaltet, kann der Kompressor gegen den noch im Verflüssiger vorhandenen Druck nicht sofort wieder anlaufen. Erst nach einiger Zeit (ein bis zwei Minuten) gleicht sich der Druck durch die Drossel und den Kondensator aus, und der Anlauf ist wieder möglich. Die im Kühlschrank eingebaute Regelung beachtet diese Wartezeit automatisch. Wird jedoch im laufenden Betrieb der Stecker gezogen, so sollte er erst nach einigen Minuten wieder eingesteckt werden, um den Kompressorantrieb nicht unnötig zu überlasten. Wird der Stecker dennoch sofort wieder eingesteckt, wird nach erfolglosen Startversuchen durch einen (selbstrückstellenden) Motorschutzschalter eine Wartezeit verursacht. Transport und Lagerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Wurde ein für stehenden Betrieb ausgelegter Kompressorkühlschrank längere Zeit liegend transportiert, so kann sich Schmiermittel aus dem Kompressor in den Kühlkreislauf verlagert haben. In diesem Fall sollte der Kühlschrank erst ca. zwölf Stunden in seiner normalen Lage stehen, bevor er wieder in Betrieb genommen wird. Dadurch wird dem Schmiermittel genügend Zeit gegeben, in den Kompressor zurückzufließen. Wird ein gebrauchter Kühlschrank vorübergehend außer Betrieb gesetzt, sollte zur Vermeidung von Schimmelpilzbildung die Kühlschranktür geöffnet bleiben. Durch das enthaltene Kältemittel fallen Kühlmaschinen (incl. Kühlaggregat) unter die UN-Nummer 3358. Die Sondervorschrift 291 befreit jedoch vom ADR, solange weniger als 12 kg Gas enthalten ist. Wenn ein nicht entzündbares Gas enthalten ist, gilt UN-Nummer 2857. Auch hier gibt es eine Sondervorschrift 119, die bis 12 l bzw. kg Gasinhalt in diesen Kältemaschinen die Anwendung des ADR nicht erforderlich macht. Im Haushaltskühlschrank ist die Füllmenge an brennbaren Kältemittel auf maximal 0,15 kg gesetzlich festgelegt.[15] Einsperr-Falle für Kinder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kühlschränke hatten ursprünglich einen einschnappenden Schließmechanismus, der von innen nicht wieder geöffnet werden kann. Ausrangierte Kühlschränke wurden damals vom Handel nicht zurückgenommen, sondern anderweitig entsorgt oder abgestellt. Wenn die Fächer entnommen waren, konnten sich ein oder zwei kleine Kinder darin verstecken. Wurde die Tür zugezogen oder fiel die Tür eines zumindest schräg liegenden Schranks zu, war das Kind akustisch und von der Luftzufuhr her abgeschlossen. Nicht selten kam es dabei zu tödlichen Unfällen. Aus diesem Grund wurde der Refrigerator Safety Act erlassen.[16] Daraufhin wurden die Kühlschränke mit nur magnetisch schließenden Gummihohlwulstdichtungen ausgestattet, die mit relativ geringer Kraft aufgedrückt werden können. Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Ökodesign-Richtlinie Lot 12 und Lot 13 Kühlschrankpoesie Thermodynamik Wärmeleitung Luftfeuchtigkeit Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] 1.Hochspringen ↑ Encyclopædia Britannica, 2004 2.Hochspringen ↑ Die Hauptabnehmer des Zeller Eises www.brgzell.salzburg.at, abgerufen am 2. Januar 2015 3.Hochspringen ↑ DAS ETIKETT (PDF, 1,8 MB) Richtlinie 94/2/EG; eur-lex.europa.eu, abgerufen am 2. Januar 2015 4.Hochspringen ↑ Die Energieeffizienzklassen A bis G service.hea.de, abgerufen am 20. Mai 2016 5.Hochspringen ↑ Richtlinie der Kommission 94/2/EG (PDF, 1,8 MB), abgerufen am 2. Januar 2015 eur-lex.europa.eu 6.Hochspringen ↑ Richtlinie der Kommission 2003/66/EG (PDF; 241 KB), abgerufen am 2. Januar 2015 eur-lex.europa.eu 7.Hochspringen ↑ DELEGIERTE VERORDNUNG (EU) Nr. 1060/2010 der Kommission (PDF; 4,7 MB), abgerufen am 2. Januar 2015 eur-lex.europa.eu 8.Hochspringen ↑ Woher kommen die Tropfen in unserem Kühlschrank? www.kids-and-science.de, abgerufen am 2. Januar 2015 9.Hochspringen ↑ HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e. V. über No-Frost-Systeme 10.Hochspringen ↑ Richtlinie 2003/66/EG (…) betreffend die Energieetikettierung für elektrische Haushaltskühl- und -gefriergeräte (…), abgerufen am 27. Mai 2010 In: Amtsblatt der Europäischen Union. 11.Hochspringen ↑ Test Kühl-Gefrier-Kombis der Stiftung Warentest In: test.de und test 07/2012 12.Hochspringen ↑ [1] service.hea.de, abgerufen am 20. Mai 2016 13.Hochspringen ↑ Jean-Pierre Hugot, Corinne Alberti, Dominique Berrebi, Edouard Bingen, Jean-Pierre Cézard: Crohn’s disease: the cold chain hypothesis. In: The Lancet. Band 362, Nr. 9400, 2003, S. 2012–2015, doi:10.1016/S0140-6736(03)15024-6. 14.Hochspringen ↑ Bundesinstitut für Risikobewertung: Antimikrobielle Innenraumbeschichtung bei Kühlschränken ist überflüssig (PDF; 84 kB). 15.Hochspringen ↑ Jürgensen und Tiedemann: Propan in hermetischen Kältegeräten und Wärmepumpen In: KI Luft- und Kältetechnik 3/2003, abgerufen am 1. Juli 2015 16.Hochspringen ↑ Fee Anabelle Riebeling: Magnet-Türen verhindern Tod im Kühlschrank. In:halloEin Kühlschrank (österreichisch gebräuchlich als Eiskasten) ist ein schrankförmiges Gerät, das üblicherweise elektrisch, einige auch mit Brennstoffen betrieben wird und die Temperatur in seinem Inneren selbständig niedrig hält. Mittels eines häufig an der Rückseite befindlichen und per Temperaturregler geregelten Kühlaggregates wird das Kühlschrankinnere gekühlt. Ebenso existieren Kühlschränke auf der Basis von Verdunstungskühlung oder durch Nutzung niedriger Außentemperaturen. Kühlschränke finden Verwendung für die Lagerung von Nahrungsmitteln, Medikamenten, Chemikalien usw. Durch die niedrigere Temperatur laufen chemische Reaktionen und biologische Prozesse, die beispielsweise Lebensmittel ungenießbar und Medikamente unbrauchbar werden lassen, langsamer ab. Die typische Betriebstemperatur im Innern von Haushaltskühlschränken liegt zwischen 2 °C und 8 °C. Das Gehäuse der Kühlfächer ist wärmegedämmt, um den Energieaufwand zur Erhaltung der Differenz zur Umgebungstemperatur niedrig zu halten. Kühlschränke gehören zu den meistverbreiteten und regelmäßig verwendeten Haushaltsgeräten und haben einen bedeutenden Anteil am Haushaltsstromverbrauch. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Geschichte 2 Funktionsweise 2.1 Kompressorkühlschrank 2.2 Absorberkühlschrank 2.3 Thermoelektrischer Kühlschrank 3 Aufbau 4 Betrieb 4.1 Temperaturzonen 4.2 Umgebungstemperatur 4.3 Energiebedarf 4.4 Abtauen, Wartung 4.4.1 Manuelles Abtauen 4.4.2 Kühlschrank 4.4.3 Gefrierschrank 4.5 Sternekennzeichnung für Gefrierfächer 5 Verwandte Kühlgeräte 5.1 Gefrierschrank/-truhe 5.2 Kühlregal 6 Probleme 6.1 Umweltprobleme 6.2 Gesundheitsrisiken 6.3 Reparaturen 6.4 Einschalten 6.5 Transport und Lagerung 6.6 Einsperr-Falle für Kinder 7 Siehe auch 8 Fußnoten 9 Weblinks Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kühlschrankbelieferung mit Blockeis in Mexico 2015 Kühlung wurde schon in der Antike erreicht, indem man Eis aus den Bergen in Orte transportierte und in tiefen Kellern (sog. Eiskellern) zur Lagerung von Lebensmitteln einsetzte. 1748 zeigte William Cullen die erste künstliche Kühlung an der Universität Glasgow. Der moderne Kühlschrank wurde ab 1834 kommerziell vermarktet, und zwar von Alexander Twinning; seine Kühlschränke kühlten durch Luftkompression. Eine wichtige Weiterentwicklung war der Einsatz von Ammoniak durch Ferdinand Carré 1859.[1] Bis etwa 1950 wurden auch hölzerne Eisschränke, gespeist mit Eis aus Fabrik oder Teich (gelagert im Keller unter Sägespänen), verwendet. Sie enthalten innen ein Gefäß aus gelötetem Zinkblech. Oben wird Eis (zerkleinert oder am Stück, z. B. Eiszapfen) eingefüllt, unten das abtropfende Wasser gesammelt, in der Mitte ist eine dann von Eis umgebene Kammer ausgebildet, die das Kühlgut auf (Marmor-)Fächern aufnimmt und mit einer Tür verschlossen wird. In Graz erinnern die Adressen Eisteichgasse (-siedlung) nahe den ehemaligen Ziegel-Lehmgruben und Am Eisbach sowie der Ort Eisbach an diese Form der winterlichen Eisgewinnung. In Vallorbe wurde das Eis vom Lac de Joux für Paris auf die Eisenbahn verladen, Zell am See lieferte das Eis für deutsche Brauereien[2] Datei:Eerste coöperatieve diepvrieskluis in de Alblasserwaard Weeknummer, 56-25 - Open Beelden - 13421.ogv Mediendatei abspielen Kollektive Kühltruhen im Alblasserwaard, niederländische Kinonachrichten von 1956 1876 entwickelte der deutsche Ingenieur und Unternehmer Carl von Linde das für die Wissenschaft und Technik fundamentale Linde-Verfahren. Seine Erfindung erlaubte es, die Zuverlässigkeit des Kompressors und der gesamten Kältemaschine so zu verbessern, dass diese industrietauglich wurde. Nun konnte man Wassereis ganzjährig industriell herstellen; man war nicht mehr auf Natureis angewiesen. Auch seine Erstentwicklung wurde damals noch mit Ammoniak betrieben. Diese Substanz ist ätzend und verursachte nicht nur Lecks, sondern auch einen üblen Geruch, so dass Kühlschränke erst in den 1920er Jahren seit der Entwicklung von Ersatzchemikalien für den Hausgebrauch geeignet waren. In den 1930er Jahren wurde er in den USA und Kuba zur Standardausstattung privater Haushalte; bereits 1937 hatte jeder zweite amerikanische Haushalt einen Kühlschrank. Lackierung von Kühlschrankgehäusen in Magdeburg (1958) Kühlschrankproduktion bei VEB Kühlautomat Berlin 1988 Der erste europäische Kühlschrank wurde 1929 von den durch Jørgen Skafte Rasmussen gegründeten Zschopauer Motorenwerken J.S. Rasmussen entwickelt. Aus der Marke DKW-Kühlung ging 1931 die Deutsche Kühl- und Kraftmaschinen GmbH in Scharfenstein hervor. Die ersten Kühlschränke wurden mit Methylchlorid, Ammoniak oder Schwefeldioxid betrieben; dies brachte Probleme für die Lagerung der beweglichen Teile im Kompressor und bei Undichtigkeiten den Austritt giftiger Gase oder Verpuffungen mit sich. Ab 1930 wurden Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) technisch hergestellt und bald als Kältemittel in Kältemaschinen eingesetzt. Damit wurden die genannten Probleme vermieden. In den 1980er Jahren wurde das Ozonloch über der Antarktis entdeckt und gelang der wissenschaftliche Nachweis, dass die FCKWs die Ozonschicht abbauten. Im Montreal-Protokoll verpflichteten sich die Unterzeichner-Staaten, keine FCKW mehr zu verwenden. Der erste FCKW-freie Kühlschrank der Welt in neuerer Zeit wurde 1992 durch das sächsische Unternehmen „dkk Scharfenstein“ (später unter dem Namen „Foron“) produziert. Angeregt wurde die Entwicklung von Greenpeace und dem Hygieneinstitut Dortmund unter der Leitung von Harry Rosin. Der erste FCKW-freie Kühlschrank dieser Art wurde durch die Lare GmbH als Laborgerät für das Hygieneinstitut Dortmund umgebaut. Die Hersteller von Kühlschränken hatten damals noch kein Interesse daran, diese Technik einzuführen. Seit dem Jahr 2000 sind Haushalts- und Gewerbekühlgeräte mit brennbaren Kältemitteln mehr und mehr auf dem Markt vertreten. Das System kühlt mit der sogenannten „Dortmunder Mischung“, einem Gemisch aus Propan und Butan, die weder das Ozonloch vergrößert noch den Treibhauseffekt verstärkt, dafür allerdings brennbar ist. Mit der Verbreitung des elektrischen Stroms und des Kühlschranks verlor sein Vorläufer, der stromlose Eisschrank, an Attraktivität. Das Wort Eisschrank (in Österreich Eiskasten) wird bis in unsere Zeit umgangssprachlich für den heute gebräuchlichen Kühlschrank verwendet. Bevor Kühlschränke für Privathaushalte allgemein erschwinglich waren, wurden vor allem in den 1950er und 1960er Jahren von Gefriergemeinschaften kleine Kühlhäuser betrieben, in denen hauptsächlich tiefgekühlte Lebensmittel gelagert wurden. Funktionsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kreislauf im Kompressorkühlschrank: flüssig, sehr kalt, geringer Druck. Das Kühlmittel siedet im Verdampfer. gasförmig, kühl, geringer Druck. Der Kompressor verdichtet das Gas. gasförmig, heiß, hoher Druck. Im Verflüssiger gibt das Gas seine Energie an die Umgebung ab. flüssig, warm, hoher Druck. Die Drossel reduziert den Druck. Kompressor und Wärmeübertrager (Verflüssiger) an der Rückwand eines Haushaltskühlschrankes Bei allen Kühlschranktypen wird mittels Wärmeüberträgern dem Innenraum des Kühlschranks Wärme entzogen und an die Umgebung abgegeben (siehe Kältemaschine und Wärmepumpe). Je nach dem, wie dies erreicht wird, unterscheidet man drei Typen: Kompressorkühlschränke, Absorberkühlschränke und Kühlschränke mit Peltier-Element. Kompressorkühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] → Hauptartikel: Kompressionskältemaschine Auf diesem Prinzip basieren die in Haushalt und Industrie üblicherweise verwendeten Kühlanlagen: Beim Kompressorkühlschrank wird ein gasförmiges Kältemittel durch einen Kompressor adiabatisch verdichtet, wodurch sich das Kältemittel erwärmt. Im Verflüssiger, der aus schwarzen an der Rückseite des Geräts angebrachten Kühlschlangen besteht, wird die Wärme an die Umgebung abgegeben, wodurch das Medium kondensiert. Danach strömt es zur Druckabsenkung durch eine Drossel – z. B. ein Expansionsventil oder ein Kapillarrohr – und dann weiter in den Verdampfer im Inneren des Kühlschranks. Hier entnimmt das verdampfende Kältemittel aus den Kühlfächern die notwendige Verdampfungswärme (Siedekühlung) und strömt als Gas weiter zum außenliegenden Kompressor. Ein Kompressorkühlschrank entspricht in der Funktion einer Wärmepumpe, er unterscheidet sich lediglich in der Nutzung der Wärmeüberträger. Die Temperaturregelung erfolgt mit einem Thermostaten, der den Kompressor je nach gewünschter Temperatur ein- bzw. ausschaltet. Absorberkühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] → Hauptartikel: Absorptionskältemaschine Minikühlschrank Der Absorberkühlschrank arbeitet mit einem Wasser-Ammoniak-Gemisch in einer Wasserstoffatmosphäre. Im Kocher werden Ammoniak und Wasser durch Wärmezufuhr (z. B. Gasflamme, elektrische Beheizung, Sonnenwärme) in gasförmiges Ammoniak und Wasser getrennt. Danach werden das flüssige Wasser und das gasförmige Ammoniak über verschiedene Rohrsysteme weitergeleitet. Das Ammoniak wird im Kondensator verflüssigt; hier gibt der Kühlschrank Wärme an die Umgebung ab. Im Verdampfer im Innenraum verdampft das flüssige Ammoniak wegen des geringen Partialdrucks, der Wasserstoff dient als Druckausgleich – an dieser Stelle kühlt der Kühlschrank. Anschließend wird das Ammoniak im Absorber mit dem abgekühlten Wasser aus dem Kocher in Lösung gebracht. Eine ausführliche Funktionsbeschreibung findet sich im Artikel der Diffusionsabsorptionskältemaschine. Absorberkühlschränke werden z. B. in Kraftfahrzeugen oder im Campingbedarf eingesetzt. Sie haben, zumindest bei Elektrobetrieb, einen schlechteren Wirkungsgrad als Kompressorkühlschränke. Werden sie direkt mit Gas oder Motorabwärme betrieben, sind sie durch die direkte Nutzung von Primärenergie etwa gleich effizient wie Kompressorgeräte. Da sie außer der Arbeitsflüssigkeit keine bewegten Teile besitzen, sind sie praktisch lautlos; diese Eigenschaft verschafft ihnen ein breites Anwendungsgebiet z. B. als Minibar in Hotelzimmern. Für den Einsatz in besonders entlegenen Gebieten gibt es auch Absorberkühlschränke mit Petroleum- oder Benzinbetrieb. Für kleine Absorberkühlschränke für Wohnmobile, Wohnwagen und für Hotelzimmer ist Electrolux praktisch alleiniger europäischer Marktführer (2008) (Produktname Electrolux RM nnn). Baugleiche Geräte werden auch unter dem Namen „Dometic“ verkauft. Vorteile der Absorberkühlschränke Geräuschlos und Vibrationslos Betrieb auch mit Brenngasen (üblich ist Propan) möglich Keine Verschleißteile Nachteile des Absorber-Kühlsystems Schlechter Wirkungsgrad, damit höherer Energieverbrauch Leistungsabfall ab 35 °C Außentemperatur möglich Bewegungs- und schräglagenempfindlich Definierte Bauweise des Absorber-Kühlsystems Aufgrund geringer Produktionszahlen teurer als vergleichbare Kompressionskühlschränke Thermoelektrischer Kühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Zur mobilen Anwendung werden seit Jahren verbreitet Kühlboxen nach dem thermoelektrischen Prinzip (Peltier-Effekt) angeboten. Sie arbeiten direkt mit 12 V Gleichspannung und sind daher ideal für den Einsatz im Auto. Außerdem arbeiten sie prinzipiell völlig geräuschlos, werden aber in der Regel durch Lüfter unterstützt, die einen gewissen Geräuschpegel erzeugen. Die Vorteile werden jedoch durch einen sehr niedrigen Wirkungsgrad erkauft: Während ein Kompressorkühlschrank zur Übertragung von 1 Watt „Kühlleistung“ ungefähr 0,5 Watt verbraucht, benötigt ein Peltierelement für den gleichen Energietransport über 2 Watt. Ein Einsatz dieser Geräte im Haushalt ist daher energietechnisch nicht sinnvoll. Aufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Verschiedene freistehende Kühl-Gefrier-Kombinationsschränke Ein typischer Tischkühlschrank (Standmodell) hat ca. 150 Liter Inhalt und wiegt ca. 40 kg. Eine Kühl-Gefrier-Kombination hat ca. 250 Liter Inhalt und wiegt etwa 65 kg. Es existieren verschiedene Raumaufteilungen für Kühlschränke. Am bekanntesten und am gebräuchlichsten ist dabei die Variante mit einer großen Außentür und einer inneren Klappe zum Gefrierabteil im oberen Bereich. Das Gefrierabteil besitzt meist ein Fassungsvermögen von maximal 20 Litern, das Kühlabteil kann Größen bis zu 250 Litern (evtl. größer) annehmen. Andere Varianten verfügen über getrennte Türen für Kühl- und Gefrierfach. Sie werden als Kühl-Gefrier-Kombination bezeichnet. Die Abteile können übereinander oder auch nebeneinander liegen; letztere Version ist vor allem in den USA sehr populär und verfügt meist über einen integrierten Eiswürfelbereiter und optional über eine zusätzliche Getränkeklappe in der großen Tür des Kühlsegments. Ein solcher „Side-by-side“-Kühlschrank – auch amerikanischer Kühlschrank genannt – kann mehr als 500 Liter (Kühlteil etwa 350 Liter, Gefrierteil etwa 150 Liter) aufnehmen. Größere Varianten verfügen beispielsweise über eine Doppeltür zum obenliegenden Kühlbereich und unten über eine sehr breite Schublade für das Gefriersegment. Diese Varianten werden französischer Kühlschrank genannt. Betrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Geöffneter Einbaukühlschrank Fach für Obst und Gemüse mit speziellen LEDs zum Vitaminschutz Temperaturzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] In einem modernen Haushalts-Kühlschrank herrschen verschiedene Temperaturzonen: Oben ist es am wärmsten, dort können gekochte Speisen und Marmeladen gut gelagert werden. Im Mittelbereich sind unter anderem Milchprodukte (Joghurt, Käse) gut aufgehoben. Am kältesten ist es mit etwa 2 °C unten im Fach über den Gemüsefächern. Hierhin gehören leicht verderbliche Dinge wie Fleisch und Wurst. Die Schubfächer ganz unten sind mit etwa 8 °C günstig für Obst und Gemüse. Unter der Abdeckung sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit geeignet, Vitamine und Aussehen der Ware zu erhalten. In den Türfächern ist es relativ warm, aber kühl genug für Butter und Eier. Moderne Kühlschränke haben zudem teilweise eine 0-°C-Kühlzone, die Lebensmittel besonders lange frisch halten soll. Eine weitere Neuerung ist die Ausstattung eines Extrafaches für Obst und Gemüse mit LEDs, die bei geschlossener Tür weiter leuchten. Dies sind beispielsweise zwei blinkende LEDs, die den Blau- und Grünanteil des Sonnenlichts simulieren. Auf diese Weise sollen die natürlichen Schutzmechanismen von Obst und Gemüse aktiviert werden, um dem Vitaminabbau, der bei Lagerung im Dunkeln eintritt, entgegenzuwirken. Umgebungstemperatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bei Kühlschränken mit Eisfach, besonders mit Tiefkühlfächern, ist die vom Hersteller angegebene Umgebungstemperatur des Aufstellorts, angegeben als Klimaklasse, zu berücksichtigen: Klimaklasse SN (Subnormal) Umgebungstemperaturen von +10 °C bis +32 °C Klimaklasse N (Normal) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +32 °C Klimaklasse ST (Subtropen) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +38 °C mit dieser Klasse darf ein Gerät um 10 % mehr Energie verbrauchen als die normale Klasse um das gleiche Energielabel zu erhalten (z. B. A++) Klimaklasse T (Tropen) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +43 °C mit dieser Klasse darf ein Gerät um 20 % mehr Energie verbrauchen als die normale Klasse um das gleiche Energielabel zu erhalten (z. B. A++) Während eine geringe Umgebungstemperatur des Aufstellungsortes zunächst hilft, Energie zu sparen, führt – scheinbar paradoxerweise – das Unterschreiten der Mindesttemperatur zu einem Auftauen im Eis-/Tiefkühlfach. Das hängt damit zusammen, dass der Kühlraum und die Tiefkühlfächer meist einen gemeinsamen Kompressor haben, der über einen Thermostaten im Kühlraum geregelt wird. Bei einer geringen Außentemperatur, z. B. 8 °C, muss der Kompressor nur selten laufen, um z. B. eine Temperatur von 6 °C im Kühlraum zu gewährleisten. Diese Aktivität des Kompressors reicht nicht aus, um gegen den deutlich größeren Unterschied (Wärmestrom) zwischen Außentemperatur und Temperatur im Tiefkühlfach, z. B. −18 °C, zu arbeiten. Davon abgesehen können unterhalb der Mindestbetriebstemperatur Schmiermittel im Kompressor zu zähflüssig werden. Kühlschränke der Klimaklasse SN haben daher häufig eine Heizung in Nähe des Thermostaten im Kühlraum von ca. 8 Watt. Manchmal wird einfach die Glühlampe (üblich: 15 Watt) nicht ausgeschaltet, um die Betriebstemperatur von der Klimaklasse N auf SN zu erweitern. Wer Energie sparen und ein Kühlgerät in einem ungeheizten Raum aufstellen möchte, bei dem auch dauerhafte Temperaturen unter 10 °C zu erwarten sind, entscheidet sich besser gegen eine Kühl-/Gefrierkombination und für einen getrennten Kühl- und Tiefkühlschrank bzw. noch besser für eine Tiefkühltruhe. In letzter Zeit setzen sich in privaten Haushalten auch immer mehr kleine Kühl- und Tiefkühlzellen durch. Für gewerbliche Nutzer gibt es noch einige andere Kühlgeräte wie z. B. Wandkühlregale (zur Präsentation von hauptsächlich verpackten Lebensmitteln), Freikühltresen, Bierkühlungen usw. Manche Lebensmittelläden bieten Getränke – auch in Kisten – kühl temperiert in ganz normalen Regalen an, indem ein kleiner Bereich geringerer Raumhöhe als Kühlraum ausgebildet ist, der nur durch einen etwa 1 m breiten ziemlich luftstromdichten, transparenten Folienstreifenvorhang zu betreten ist. Energiebedarf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Der Energiebedarf wird in Mitteleuropa für Umgebungstemperaturen zwischen +16 °C bis +32 °C definiert und als Klimaklasse N klassifiziert. Die Energieverbrauchskennzeichnung (umgangssprachlich Energielabel) aus dem Jahre 1998 dient zur Unterstützung der Kaufentscheidung. Für das Etikett hat die EU-Kommission[3] ein einheitliches, verbindliches Muster festgelegt. Die Energieeffizienzklassen [4] reichen hierbei von G bis A und spiegeln den jeweiligen Stand der Technik zu der Zeit wider. Für besonders stromsparende Kühl- und Gefriergeräte wurden 2003 die Erweiterungen A+ und A++ eingeführt, die jeweils noch besser als die Energieeffizienzklasse A sind und für einen sehr niedrigen Energieverbrauch stehen. Energielabel an Kühlschränken Das europäische Parlament verabschiedete mit der Richtlinie 2010/30/EU im Mai 2010 eine ab 2011 geltende Neuregelung der Energieeffizienzklassen für Haushaltsgeräte. Zusätzlich zu Klassen A+ und A++ wurde die Klasse A+++ eingeführt und auf dem Energielabel dargestellt. Die neue A+ darf 5 % mehr Energie verbrauchen als die alte A+ Klasse und die neue A++ darf 10 % mehr brauchen. Alte Richtlinie für Haushaltsgeräte: 92/75/EWG für Kühlschränke: Richtlinie 94/2/EG [5] Änderung: Richtlinie 2003/66/EG [6] Neue Richtlinie für Haushaltsgeräte: 2010/30/EU für Kühlschränke: Verordnung (EU) Nr. 1060/2010 [7] In der neuen Richtlinie ist festgelegt, dass seit Juli 2011 keine schlechteren Haushaltsgeräte mit Kompressoren als Klasse A mehr auf den Markt gebracht werden dürfen (z. B. Absorbergeräte dürfen nach wie vor deutlich schlechter sein). 1983 baute das Rocky Mountain Institute (RMI) einen Sun-Frost-Kühlschrank mit nur 0,19 kWh/l pro Jahr (22 W/m³), dessen Wärmeüberträger außen am Gebäude angebracht war und die Hälfte der benötigten Kühlenergie passiv erzeugt wurde. Das RMI hielt eine Entwicklung von Geräten mit noch geringeren Verbrauchswerten, z. B. durch Vakuumisolationsschichten, für möglich. Die sparsamsten Kühl-/Gefrierkombinationen erreichen Verbrauchswerte von 0,48 kWh/l pro Jahr (55 W/m³, bei 25 °C Umgebungstemperatur) wie der Blomberg CT 1300A (nicht mehr im Handel) oder 0,34 kWh/l pro Jahr (39 W/m³, bei 21 °C) der Sun Frost RF16. Ein vergleichbares Gerät der Energieeffizienzklasse A benötigt 1,26 kWh/l pro Jahr (144 W/m³, Stand 2006). Deutlich sparsamer sind reine Kühlgeräte ohne Gefrierfach. Diese sind dann zu empfehlen, wenn ohnehin eine separate Gefriertruhe vorhanden ist. Abtauen, Wartung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Die Wartung durch das Abtauen von Kühlschränken ist eine Maßnahme, um Energieverschwendung zu verhindern. Beim Öffnen der Kühlschranktür gelangt warme Luft in das Kühlschrankinnere. Wird die Tür geschlossen, senkt der Kühlschrank die Innentemperatur wieder ab. Da kältere Luft und insbesondere die Verdampferflächen, die Kondensationsrate des in der Luft befindlichen Wasserdampfs steigern und gleichzeitig die Verdampfungsrate verringern, verringert sich der Sättigungsdampfdruck. Der durch das Öffnen mit der Umgebungsluft in den Kühlschrank eingebrachte Wasserdampf kondensiert auf den Flächen und gefriert. Die Vereisung der Kühlflächen verringert die Kühlleistung, da die Eisschicht isolierend wirkt. Dies führt dazu, dass der Kühlschrank für dieselbe Leistung mehr Energie (Strom) aufwenden muss.[8] Um den Energieverbrauch wieder zu senken, müssen die Eisschichten von Zeit zu Zeit entfernt werden. Dies kann entweder manuell oder mit unterschiedlichen Techniken automatisch erfolgen. Bei den automatischen Abtauverfahren wird unterschieden zwischen einer Kühlraumtemperatur über 0 °C, die das Abtauen bei Solltemperatur erlaubt, typischerweise Kühlschränke und einer Kühlraumtemperatur deutlich unter 0 °C, wie sie bei Gefrierschränken verwendet wird. Manuelles Abtauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bis zur Entwicklung automatischer Abtauverfahren mussten sowohl Kühlschränke als auch Gefrierschränke manuell abgetaut werden. Bei vielen Gefrierschränken oder Kühl-/Gefrierkombinationen ohne No-Frost-Technik ist dies für das Gefrierteil nach wie vor notwendig. Um einen Kühlraum abzutauen, muss das Kühlgut zunächst in einem anderen Kühlraum oder gut isoliert provisorisch zwischengelagert werden. Anschließend kann das Kühlaggregat ausgeschaltet und die Tür geöffnet werden, wodurch das Eis zu tauen beginnt. Der Prozess kann beschleunigt werden, indem vor der Tür ein Ventilator oder Heizlüfter Warmluft in den Kühlraum bläst. Anfallende

hhe, am 23.11.2017 um 09:11 Uhr, kommentierte:

halloEin Kühlschrank (österreichisch gebräuchlich als Eiskasten) ist ein schrankförmiges Gerät, das üblicherweise elektrisch, einige auch mit Brennstoffen betrieben wird und die Temperatur in seinem Inneren selbständig niedrig hält. Mittels eines häufig an der Rückseite befindlichen und per Temperaturregler geregelten Kühlaggregates wird das Kühlschrankinnere gekühlt. Ebenso existieren Kühlschränke auf der Basis von Verdunstungskühlung oder durch Nutzung niedriger Außentemperaturen. Kühlschränke finden Verwendung für die Lagerung von Nahrungsmitteln, Medikamenten, Chemikalien usw. Durch die niedrigere Temperatur laufen chemische Reaktionen und biologische Prozesse, die beispielsweise Lebensmittel ungenießbar und Medikamente unbrauchbar werden lassen, langsamer ab. Die typische Betriebstemperatur im Innern von Haushaltskühlschränken liegt zwischen 2 °C und 8 °C. Das Gehäuse der Kühlfächer ist wärmegedämmt, um den Energieaufwand zur Erhaltung der Differenz zur Umgebungstemperatur niedrig zu halten. Kühlschränke gehören zu den meistverbreiteten und regelmäßig verwendeten Haushaltsgeräten und haben einen bedeutenden Anteil am Haushaltsstromverbrauch. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Geschichte 2 Funktionsweise 2.1 Kompressorkühlschrank 2.2 Absorberkühlschrank 2.3 Thermoelektrischer Kühlschrank 3 Aufbau 4 Betrieb 4.1 Temperaturzonen 4.2 Umgebungstemperatur 4.3 Energiebedarf 4.4 Abtauen, Wartung 4.4.1 Manuelles Abtauen 4.4.2 Kühlschrank 4.4.3 Gefrierschrank 4.5 Sternekennzeichnung für Gefrierfächer 5 Verwandte Kühlgeräte 5.1 Gefrierschrank/-truhe 5.2 Kühlregal 6 Probleme 6.1 Umweltprobleme 6.2 Gesundheitsrisiken 6.3 Reparaturen 6.4 Einschalten 6.5 Transport und Lagerung 6.6 Einsperr-Falle für Kinder 7 Siehe auch 8 Fußnoten 9 Weblinks Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kühlschrankbelieferung mit Blockeis in Mexico 2015 Kühlung wurde schon in der Antike erreicht, indem man Eis aus den Bergen in Orte transportierte und in tiefen Kellern (sog. Eiskellern) zur Lagerung von Lebensmitteln einsetzte. 1748 zeigte William Cullen die erste künstliche Kühlung an der Universität Glasgow. Der moderne Kühlschrank wurde ab 1834 kommerziell vermarktet, und zwar von Alexander Twinning; seine Kühlschränke kühlten durch Luftkompression. Eine wichtige Weiterentwicklung war der Einsatz von Ammoniak durch Ferdinand Carré 1859.[1] Bis etwa 1950 wurden auch hölzerne Eisschränke, gespeist mit Eis aus Fabrik oder Teich (gelagert im Keller unter Sägespänen), verwendet. Sie enthalten innen ein Gefäß aus gelötetem Zinkblech. Oben wird Eis (zerkleinert oder am Stück, z. B. Eiszapfen) eingefüllt, unten das abtropfende Wasser gesammelt, in der Mitte ist eine dann von Eis umgebene Kammer ausgebildet, die das Kühlgut auf (Marmor-)Fächern aufnimmt und mit einer Tür verschlossen wird. In Graz erinnern die Adressen Eisteichgasse (-siedlung) nahe den ehemaligen Ziegel-Lehmgruben und Am Eisbach sowie der Ort Eisbach an diese Form der winterlichen Eisgewinnung. In Vallorbe wurde das Eis vom Lac de Joux für Paris auf die Eisenbahn verladen, Zell am See lieferte das Eis für deutsche Brauereien[2] Datei:Eerste coöperatieve diepvrieskluis in de Alblasserwaard Weeknummer, 56-25 - Open Beelden - 13421.ogv Mediendatei abspielen Kollektive Kühltruhen im Alblasserwaard, niederländische Kinonachrichten von 1956 1876 entwickelte der deutsche Ingenieur und Unternehmer Carl von Linde das für die Wissenschaft und Technik fundamentale Linde-Verfahren. Seine Erfindung erlaubte es, die Zuverlässigkeit des Kompressors und der gesamten Kältemaschine so zu verbessern, dass diese industrietauglich wurde. Nun konnte man Wassereis ganzjährig industriell herstellen; man war nicht mehr auf Natureis angewiesen. Auch seine Erstentwicklung wurde damals noch mit Ammoniak betrieben. Diese Substanz ist ätzend und verursachte nicht nur Lecks, sondern auch einen üblen Geruch, so dass Kühlschränke erst in den 1920er Jahren seit der Entwicklung von Ersatzchemikalien für den Hausgebrauch geeignet waren. In den 1930er Jahren wurde er in den USA und Kuba zur Standardausstattung privater Haushalte; bereits 1937 hatte jeder zweite amerikanische Haushalt einen Kühlschrank. Lackierung von Kühlschrankgehäusen in Magdeburg (1958) Kühlschrankproduktion bei VEB Kühlautomat Berlin 1988 Der erste europäische Kühlschrank wurde 1929 von den durch Jørgen Skafte Rasmussen gegründeten Zschopauer Motorenwerken J.S. Rasmussen entwickelt. Aus der Marke DKW-Kühlung ging 1931 die Deutsche Kühl- und Kraftmaschinen GmbH in Scharfenstein hervor. Die ersten Kühlschränke wurden mit Methylchlorid, Ammoniak oder Schwefeldioxid betrieben; dies brachte Probleme für die Lagerung der beweglichen Teile im Kompressor und bei Undichtigkeiten den Austritt giftiger Gase oder Verpuffungen mit sich. Ab 1930 wurden Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) technisch hergestellt und bald als Kältemittel in Kältemaschinen eingesetzt. Damit wurden die genannten Probleme vermieden. In den 1980er Jahren wurde das Ozonloch über der Antarktis entdeckt und gelang der wissenschaftliche Nachweis, dass die FCKWs die Ozonschicht abbauten. Im Montreal-Protokoll verpflichteten sich die Unterzeichner-Staaten, keine FCKW mehr zu verwenden. Der erste FCKW-freie Kühlschrank der Welt in neuerer Zeit wurde 1992 durch das sächsische Unternehmen „dkk Scharfenstein“ (später unter dem Namen „Foron“) produziert. Angeregt wurde die Entwicklung von Greenpeace und dem Hygieneinstitut Dortmund unter der Leitung von Harry Rosin. Der erste FCKW-freie Kühlschrank dieser Art wurde durch die Lare GmbH als Laborgerät für das Hygieneinstitut Dortmund umgebaut. Die Hersteller von Kühlschränken hatten damals noch kein Interesse daran, diese Technik einzuführen. Seit dem Jahr 2000 sind Haushalts- und Gewerbekühlgeräte mit brennbaren Kältemitteln mehr und mehr auf dem Markt vertreten. Das System kühlt mit der sogenannten „Dortmunder Mischung“, einem Gemisch aus Propan und Butan, die weder das Ozonloch vergrößert noch den Treibhauseffekt verstärkt, dafür allerdings brennbar ist. Mit der Verbreitung des elektrischen Stroms und des Kühlschranks verlor sein Vorläufer, der stromlose Eisschrank, an Attraktivität. Das Wort Eisschrank (in Österreich Eiskasten) wird bis in unsere Zeit umgangssprachlich für den heute gebräuchlichen Kühlschrank verwendet. Bevor Kühlschränke für Privathaushalte allgemein erschwinglich waren, wurden vor allem in den 1950er und 1960er Jahren von Gefriergemeinschaften kleine Kühlhäuser betrieben, in denen hauptsächlich tiefgekühlte Lebensmittel gelagert wurden. Funktionsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kreislauf im Kompressorkühlschrank: flüssig, sehr kalt, geringer Druck. Das Kühlmittel siedet im Verdampfer. gasförmig, kühl, geringer Druck. Der Kompressor verdichtet das Gas. gasförmig, heiß, hoher Druck. Im Verflüssiger gibt das Gas seine Energie an die Umgebung ab. flüssig, warm, hoher Druck. Die Drossel reduziert den Druck. Kompressor und Wärmeübertrager (Verflüssiger) an der Rückwand eines Haushaltskühlschrankes Bei allen Kühlschranktypen wird mittels Wärmeüberträgern dem Innenraum des Kühlschranks Wärme entzogen und an die Umgebung abgegeben (siehe Kältemaschine und Wärmepumpe). Je nach dem, wie dies erreicht wird, unterscheidet man drei Typen: Kompressorkühlschränke, Absorberkühlschränke und Kühlschränke mit Peltier-Element. Kompressorkühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] → Hauptartikel: Kompressionskältemaschine Auf diesem Prinzip basieren die in Haushalt und Industrie üblicherweise verwendeten Kühlanlagen: Beim Kompressorkühlschrank wird ein gasförmiges Kältemittel durch einen Kompressor adiabatisch verdichtet, wodurch sich das Kältemittel erwärmt. Im Verflüssiger, der aus schwarzen an der Rückseite des Geräts angebrachten Kühlschlangen besteht, wird die Wärme an die Umgebung abgegeben, wodurch das Medium kondensiert. Danach strömt es zur Druckabsenkung durch eine Drossel – z. B. ein Expansionsventil oder ein Kapillarrohr – und dann weiter in den Verdampfer im Inneren des Kühlschranks. Hier entnimmt das verdampfende Kältemittel aus den Kühlfächern die notwendige Verdampfungswärme (Siedekühlung) und strömt als Gas weiter zum außenliegenden Kompressor. Ein Kompressorkühlschrank entspricht in der Funktion einer Wärmepumpe, er unterscheidet sich lediglich in der Nutzung der Wärmeüberträger. Die Temperaturregelung erfolgt mit einem Thermostaten, der den Kompressor je nach gewünschter Temperatur ein- bzw. ausschaltet. Absorberkühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] → Hauptartikel: Absorptionskältemaschine Minikühlschrank Der Absorberkühlschrank arbeitet mit einem Wasser-Ammoniak-Gemisch in einer Wasserstoffatmosphäre. Im Kocher werden Ammoniak und Wasser durch Wärmezufuhr (z. B. Gasflamme, elektrische Beheizung, Sonnenwärme) in gasförmiges Ammoniak und Wasser getrennt. Danach werden das flüssige Wasser und das gasförmige Ammoniak über verschiedene Rohrsysteme weitergeleitet. Das Ammoniak wird im Kondensator verflüssigt; hier gibt der Kühlschrank Wärme an die Umgebung ab. Im Verdampfer im Innenraum verdampft das flüssige Ammoniak wegen des geringen Partialdrucks, der Wasserstoff dient als Druckausgleich – an dieser Stelle kühlt der Kühlschrank. Anschließend wird das Ammoniak im Absorber mit dem abgekühlten Wasser aus dem Kocher in Lösung gebracht. Eine ausführliche Funktionsbeschreibung findet sich im Artikel der Diffusionsabsorptionskältemaschine. Absorberkühlschränke werden z. B. in Kraftfahrzeugen oder im Campingbedarf eingesetzt. Sie haben, zumindest bei Elektrobetrieb, einen schlechteren Wirkungsgrad als Kompressorkühlschränke. Werden sie direkt mit Gas oder Motorabwärme betrieben, sind sie durch die direkte Nutzung von Primärenergie etwa gleich effizient wie Kompressorgeräte. Da sie außer der Arbeitsflüssigkeit keine bewegten Teile besitzen, sind sie praktisch lautlos; diese Eigenschaft verschafft ihnen ein breites Anwendungsgebiet z. B. als Minibar in Hotelzimmern. Für den Einsatz in besonders entlegenen Gebieten gibt es auch Absorberkühlschränke mit Petroleum- oder Benzinbetrieb. Für kleine Absorberkühlschränke für Wohnmobile, Wohnwagen und für Hotelzimmer ist Electrolux praktisch alleiniger europäischer Marktführer (2008) (Produktname Electrolux RM nnn). Baugleiche Geräte werden auch unter dem Namen „Dometic“ verkauft. Vorteile der Absorberkühlschränke Geräuschlos und Vibrationslos Betrieb auch mit Brenngasen (üblich ist Propan) möglich Keine Verschleißteile Nachteile des Absorber-Kühlsystems Schlechter Wirkungsgrad, damit höherer Energieverbrauch Leistungsabfall ab 35 °C Außentemperatur möglich Bewegungs- und schräglagenempfindlich Definierte Bauweise des Absorber-Kühlsystems Aufgrund geringer Produktionszahlen teurer als vergleichbare Kompressionskühlschränke Thermoelektrischer Kühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Zur mobilen Anwendung werden seit Jahren verbreitet Kühlboxen nach dem thermoelektrischen Prinzip (Peltier-Effekt) angeboten. Sie arbeiten direkt mit 12 V Gleichspannung und sind daher ideal für den Einsatz im Auto. Außerdem arbeiten sie prinzipiell völlig geräuschlos, werden aber in der Regel durch Lüfter unterstützt, die einen gewissen Geräuschpegel erzeugen. Die Vorteile werden jedoch durch einen sehr niedrigen Wirkungsgrad erkauft: Während ein Kompressorkühlschrank zur Übertragung von 1 Watt „Kühlleistung“ ungefähr 0,5 Watt verbraucht, benötigt ein Peltierelement für den gleichen Energietransport über 2 Watt. Ein Einsatz dieser Geräte im Haushalt ist daher energietechnisch nicht sinnvoll. Aufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Verschiedene freistehende Kühl-Gefrier-Kombinationsschränke Ein typischer Tischkühlschrank (Standmodell) hat ca. 150 Liter Inhalt und wiegt ca. 40 kg. Eine Kühl-Gefrier-Kombination hat ca. 250 Liter Inhalt und wiegt etwa 65 kg. Es existieren verschiedene Raumaufteilungen für Kühlschränke. Am bekanntesten und am gebräuchlichsten ist dabei die Variante mit einer großen Außentür und einer inneren Klappe zum Gefrierabteil im oberen Bereich. Das Gefrierabteil besitzt meist ein Fassungsvermögen von maximal 20 Litern, das Kühlabteil kann Größen bis zu 250 Litern (evtl. größer) annehmen. Andere Varianten verfügen über getrennte Türen für Kühl- und Gefrierfach. Sie werden als Kühl-Gefrier-Kombination bezeichnet. Die Abteile können übereinander oder auch nebeneinander liegen; letztere Version ist vor allem in den USA sehr populär und verfügt meist über einen integrierten Eiswürfelbereiter und optional über eine zusätzliche Getränkeklappe in der großen Tür des Kühlsegments. Ein solcher „Side-by-side“-Kühlschrank – auch amerikanischer Kühlschrank genannt – kann mehr als 500 Liter (Kühlteil etwa 350 Liter, Gefrierteil etwa 150 Liter) aufnehmen. Größere Varianten verfügen beispielsweise über eine Doppeltür zum obenliegenden Kühlbereich und unten über eine sehr breite Schublade für das Gefriersegment. Diese Varianten werden französischer Kühlschrank genannt. Betrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Geöffneter Einbaukühlschrank Fach für Obst und Gemüse mit speziellen LEDs zum Vitaminschutz Temperaturzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] In einem modernen Haushalts-Kühlschrank herrschen verschiedene Temperaturzonen: Oben ist es am wärmsten, dort können gekochte Speisen und Marmeladen gut gelagert werden. Im Mittelbereich sind unter anderem Milchprodukte (Joghurt, Käse) gut aufgehoben. Am kältesten ist es mit etwa 2 °C unten im Fach über den Gemüsefächern. Hierhin gehören leicht verderbliche Dinge wie Fleisch und Wurst. Die Schubfächer ganz unten sind mit etwa 8 °C günstig für Obst und Gemüse. Unter der Abdeckung sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit geeignet, Vitamine und Aussehen der Ware zu erhalten. In den Türfächern ist es relativ warm, aber kühl genug für Butter und Eier. Moderne Kühlschränke haben zudem teilweise eine 0-°C-Kühlzone, die Lebensmittel besonders lange frisch halten soll. Eine weitere Neuerung ist die Ausstattung eines Extrafaches für Obst und Gemüse mit LEDs, die bei geschlossener Tür weiter leuchten. Dies sind beispielsweise zwei blinkende LEDs, die den Blau- und Grünanteil des Sonnenlichts simulieren. Auf diese Weise sollen die natürlichen Schutzmechanismen von Obst und Gemüse aktiviert werden, um dem Vitaminabbau, der bei Lagerung im Dunkeln eintritt, entgegenzuwirken. Umgebungstemperatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bei Kühlschränken mit Eisfach, besonders mit Tiefkühlfächern, ist die vom Hersteller angegebene Umgebungstemperatur des Aufstellorts, angegeben als Klimaklasse, zu berücksichtigen: Klimaklasse SN (Subnormal) Umgebungstemperaturen von +10 °C bis +32 °C Klimaklasse N (Normal) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +32 °C Klimaklasse ST (Subtropen) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +38 °C mit dieser Klasse darf ein Gerät um 10 % mehr Energie verbrauchen als die normale Klasse um das gleiche Energielabel zu erhalten (z. B. A++) Klimaklasse T (Tropen) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +43 °C mit dieser Klasse darf ein Gerät um 20 % mehr Energie verbrauchen als die normale Klasse um das gleiche Energielabel zu erhalten (z. B. A++) Während eine geringe Umgebungstemperatur des Aufstellungsortes zunächst hilft, Energie zu sparen, führt – scheinbar paradoxerweise – das Unterschreiten der Mindesttemperatur zu einem Auftauen im Eis-/Tiefkühlfach. Das hängt damit zusammen, dass der Kühlraum und die Tiefkühlfächer meist einen gemeinsamen Kompressor haben, der über einen Thermostaten im Kühlraum geregelt wird. Bei einer geringen Außentemperatur, z. B. 8 °C, muss der Kompressor nur selten laufen, um z. B. eine Temperatur von 6 °C im Kühlraum zu gewährleisten. Diese Aktivität des Kompressors reicht nicht aus, um gegen den deutlich größeren Unterschied (Wärmestrom) zwischen Außentemperatur und Temperatur im Tiefkühlfach, z. B. −18 °C, zu arbeiten. Davon abgesehen können unterhalb der Mindestbetriebstemperatur Schmiermittel im Kompressor zu zähflüssig werden. Kühlschränke der Klimaklasse SN haben daher häufig eine Heizung in Nähe des Thermostaten im Kühlraum von ca. 8 Watt. Manchmal wird einfach die Glühlampe (üblich: 15 Watt) nicht ausgeschaltet, um die Betriebstemperatur von der Klimaklasse N auf SN zu erweitern. Wer Energie sparen und ein Kühlgerät in einem ungeheizten Raum aufstellen möchte, bei dem auch dauerhafte Temperaturen unter 10 °C zu erwarten sind, entscheidet sich besser gegen eine Kühl-/Gefrierkombination und für einen getrennten Kühl- und Tiefkühlschrank bzw. noch besser für eine Tiefkühltruhe. In letzter Zeit setzen sich in privaten Haushalten auch immer mehr kleine Kühl- und Tiefkühlzellen durch. Für gewerbliche Nutzer gibt es noch einige andere Kühlgeräte wie z. B. Wandkühlregale (zur Präsentation von hauptsächlich verpackten Lebensmitteln), Freikühltresen, Bierkühlungen usw. Manche Lebensmittelläden bieten Getränke – auch in Kisten – kühl temperiert in ganz normalen Regalen an, indem ein kleiner Bereich geringerer Raumhöhe als Kühlraum ausgebildet ist, der nur durch einen etwa 1 m breiten ziemlich luftstromdichten, transparenten Folienstreifenvorhang zu betreten ist. Energiebedarf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Der Energiebedarf wird in Mitteleuropa für Umgebungstemperaturen zwischen +16 °C bis +32 °C definiert und als Klimaklasse N klassifiziert. Die Energieverbrauchskennzeichnung (umgangssprachlich Energielabel) aus dem Jahre 1998 dient zur Unterstützung der Kaufentscheidung. Für das Etikett hat die EU-Kommission[3] ein einheitliches, verbindliches Muster festgelegt. Die Energieeffizienzklassen [4] reichen hierbei von G bis A und spiegeln den jeweiligen Stand der Technik zu der Zeit wider. Für besonders stromsparende Kühl- und Gefriergeräte wurden 2003 die Erweiterungen A+ und A++ eingeführt, die jeweils noch besser als die Energieeffizienzklasse A sind und für einen sehr niedrigen Energieverbrauch stehen. Energielabel an Kühlschränken Das europäische Parlament verabschiedete mit der Richtlinie 2010/30/EU im Mai 2010 eine ab 2011 geltende Neuregelung der Energieeffizienzklassen für Haushaltsgeräte. Zusätzlich zu Klassen A+ und A++ wurde die Klasse A+++ eingeführt und auf dem Energielabel dargestellt. Die neue A+ darf 5 % mehr Energie verbrauchen als die alte A+ Klasse und die neue A++ darf 10 % mehr brauchen. Alte Richtlinie für Haushaltsgeräte: 92/75/EWG für Kühlschränke: Richtlinie 94/2/EG [5] Änderung: Richtlinie 2003/66/EG [6] Neue Richtlinie für Haushaltsgeräte: 2010/30/EU für Kühlschränke: Verordnung (EU) Nr. 1060/2010 [7] In der neuen Richtlinie ist festgelegt, dass seit Juli 2011 keine schlechteren Haushaltsgeräte mit Kompressoren als Klasse A mehr auf den Markt gebracht werden dürfen (z. B. Absorbergeräte dürfen nach wie vor deutlich schlechter sein). 1983 baute das Rocky Mountain Institute (RMI) einen Sun-Frost-Kühlschrank mit nur 0,19 kWh/l pro Jahr (22 W/m³), dessen Wärmeüberträger außen am Gebäude angebracht war und die Hälfte der benötigten Kühlenergie passiv erzeugt wurde. Das RMI hielt eine Entwicklung von Geräten mit noch geringeren Verbrauchswerten, z. B. durch Vakuumisolationsschichten, für möglich. Die sparsamsten Kühl-/Gefrierkombinationen erreichen Verbrauchswerte von 0,48 kWh/l pro Jahr (55 W/m³, bei 25 °C Umgebungstemperatur) wie der Blomberg CT 1300A (nicht mehr im Handel) oder 0,34 kWh/l pro Jahr (39 W/m³, bei 21 °C) der Sun Frost RF16. Ein vergleichbares Gerät der Energieeffizienzklasse A benötigt 1,26 kWh/l pro Jahr (144 W/m³, Stand 2006). Deutlich sparsamer sind reine Kühlgeräte ohne Gefrierfach. Diese sind dann zu empfehlen, wenn ohnehin eine separate Gefriertruhe vorhanden ist. Abtauen, Wartung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Die Wartung durch das Abtauen von Kühlschränken ist eine Maßnahme, um Energieverschwendung zu verhindern. Beim Öffnen der Kühlschranktür gelangt warme Luft in das Kühlschrankinnere. Wird die Tür geschlossen, senkt der Kühlschrank die Innentemperatur wieder ab. Da kältere Luft und insbesondere die Verdampferflächen, die Kondensationsrate des in der Luft befindlichen Wasserdampfs steigern und gleichzeitig die Verdampfungsrate verringern, verringert sich der Sättigungsdampfdruck. Der durch das Öffnen mit der Umgebungsluft in den Kühlschrank eingebrachte Wasserdampf kondensiert auf den Flächen und gefriert. Die Vereisung der Kühlflächen verringert die Kühlleistung, da die Eisschicht isolierend wirkt. Dies führt dazu, dass der Kühlschrank für dieselbe Leistung mehr Energie (Strom) aufwenden muss.[8] Um den Energieverbrauch wieder zu senken, müssen die Eisschichten von Zeit zu Zeit entfernt werden. Dies kann entweder manuell oder mit unterschiedlichen Techniken automatisch erfolgen. Bei den automatischen Abtauverfahren wird unterschieden zwischen einer Kühlraumtemperatur über 0 °C, die das Abtauen bei Solltemperatur erlaubt, typischerweise Kühlschränke und einer Kühlraumtemperatur deutlich unter 0 °C, wie sie bei Gefrierschränken verwendet wird. Manuelles Abtauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bis zur Entwicklung automatischer Abtauverfahren mussten sowohl Kühlschränke als auch Gefrierschränke manuell abgetaut werden. Bei vielen Gefrierschränken oder Kühl-/Gefrierkombinationen ohne No-Frost-Technik ist dies für das Gefrierteil nach wie vor notwendig. Um einen Kühlraum abzutauen, muss das Kühlgut zunächst in einem anderen Kühlraum oder gut isoliert provisorisch zwischengelagert werden. Anschließend kann das Kühlaggregat ausgeschaltet und die Tür geöffnet werden, wodurch das Eis zu tauen beginnt. Der Prozess kann beschleunigt werden, indem vor der Tür ein Ventilator oder Heizlüfter Warmluft in den Kühlraum bläst. Anfallendes Tauwasser sammelt sich in einer speziellen Schale oder im unteren Kühlraumbereich. Kühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bei Modellen ab der mittleren Preisklasse ist die Abtauautomatik für den Kühlteil seit den 1980er Jahren Standard, während sie im Gefrierteil nur bei Modellen in Gastronomiequalität üblich ist. Kühlschränke früherer Baujahre müssen manuell abgetaut werden, indem man sie einige Stunden ausschaltet und den Eispanzer, der sich an der Innenrückwand aus gefrorenem Kondenswasser gebildet hat, durch Verflüssigung in einen Extrabehälter ablaufen lässt oder manuell entfernt. Eine Technik, dieses Problem zu vermeiden, besteht darin, mit einem Umluftsystem im Inneren des Kühlschranks dafür zu sorgen, dass die Luft einem Verdampfer – außerhalb des eigentlichen Kühlraums – zugeführt wird, an dem sich dann Eis bildet. Dieser Verdampfer wiederum taut sich regelmäßig selbständig ab, und die entstehende Flüssigkeit wird außerhalb des Gerätes in einer Schale aufgefangen und kann dort, unterstützt durch die Kompressorabwärme, verdunsten. Dadurch ist die Luft im Kühlschrank trocken, und es kann sich kaum Eis bilden. Eine andere Technik, die z. B. im Kühlabteil des Kühl-/Gefrierschranks BBC-Duplo aus den 1970er Jahren eingesetzt wurde, besteht darin, dass an der Rückseite des im oberen hinteren Bereich des Kühlraums senkrecht angebrachten plattenförmigen Verdampfers eine Heizplatte angebracht ist (beim genannten Gerät 20 Watt), die jeweils automatisch eingeschaltet wird, wenn der Kompressor durch den Thermostaten zum Stillstand gebracht wird und bei dessen Wiederanlauf sich dann gleichzeitig ausschaltet. Das allenfalls vorhandene Abtauwasser wird in einem flachen, in der inneren Rückwand integrierten darunterliegenden Trichter gesammelt, der den Ausgang an der Rückseite des Kühlschranks hat. Dort wird das Wasser mittels eines Schlauchs nach unten zu einem offenen Behälter geleitet. Dieser wird durch die Kältemittelleitung unmittelbar am Ausgang des Kompressors – wo diese verhältnismäßig hohe Temperaturen erreicht – beheizt, womit das Abtauwasser leichter in die Umgebung verdunsten kann; dadurch trägt es auch zum Kühlen des komprimierten Kühlmediums im Kondensator bei; ein Teil der in der Abtau-Heizplatte verbrauchten Energie wird hier zurückgewonnen. Seit etwa 1995 ist häufig die Kühlfläche für das Kühlabteil in die Innen-Rückwand integriert, da wegen der Einführung des brennbaren Kältemittels R600a der Verdampfer aus Sicherheitsgründen besser geschützt sein muss. Nach der Kühlphase wird solange gewartet, bis die Fläche 5 °C hat, damit der dort gebildete Reifbelag abtaut. Das Wasser rinnt herunter bis zu einer trichterförmigen Rinne und durch eine 10 mm große Öffnung nach außen in eine Tasse über dem Kompressor, dessen Abwärme das Kondenswasser verdunsten lässt. Im Betrieb ist zu beachten, dass nichts vom Kühlgut an der Rückwand steht, da das Kondenswasser sonst in den Kühlraum rinnt. Das Abflussloch ist frei von Verstopfung zu halten. Manche sind mit Staubkappen abzudecken, die mit einem federnden Fortsatz in die Abflussöffnung gesteckt werden. Zum einmal jährlich empfohlenen Freistechen des Abflusses eignet sich beispielsweise ein Strohhalm. Bei diesen Gerätetypen muss nur ein eventuell vorhandenes Gefrierabteil eigens abgetaut werden. Gefrierschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Um eine Abtauautomatik auch bei Kühlraumtemperaturen unter dem Gefrierpunkt umzusetzen, ist es erforderlich, den eigentlichen Kühlraum von dem Raum, in dem die Luft auf die Solltemperatur gekühlt wird, zu trennen. Während der Kühlphase bläst ein Ventilator die kalte Luft in den Gefrierraum. Die Geräte sind dabei so ausgelegt, dass Luft durch alle Fächer zirkuliert und als Kreislauf wieder in das Kühlteil eintritt. Da die Kondensationsrate des in der Luft enthaltenen Wasserdampfs an den Kühllamellen besonders hoch ist, schlägt sich diese als Reif hauptsächlich dort nieder. In festgelegten Zeitintervallen taut eine Heizung die Kühllamellen ab, und die Eisschicht tritt über eine Rinne als Wasser aus dem Gerät heraus und landet in einem Verdunstungsbehälter. Da der Ventilator in der Abtauphase nicht läuft, bleibt der Gefrierraum weiterhin gekühlt. Durch diese Technik wird nicht nur verhindert, dass die Kühlrippen vereisen, sondern es sinkt die Luftfeuchtigkeit im gesamten Gerät, und es bilden sich nahezu keine Eisschichten mehr. Ein anfänglicher Nachteil dieser als No-Frost bezeichneten Technik ist ein höherer Energieverbrauch. Dies relativiert sich jedoch, da eine Energieverschwendung durch Eisbildung und die Abtauvorgänge vermieden werden.[9] Dieser Tatsache wird Rechnung getragen, indem bei No-Frost-Geräten bei gleicher Energieeffizienzklasse ein 20-prozentiger Mehrverbrauch erlaubt ist.[10] Durch Effizienzsteigerung konnte der Mehrverbrauch durch die No-Frost-Technik bei aktuellen Geräten deutlich reduziert werden.[11] Sternekennzeichnung für Gefrierfächer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kennzeichnung Temperatur Nutzungs- und Leistungsvorgabe < 0 °C nicht geeignet zur Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln (Hauptsächlich für Eiswürfel) * ≤ −6 °C geeignet zur kurzzeitigen Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln (ca. 1 Woche) ** ≤ −12 °C geeignet zur Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln bis ca. 2 Wochen *** ≤ −18 °C geeignet zur Langzeitlagerung von gefrorenen Lebensmitteln **** ≤ −18 °C geeignet zur Langzeitlagerung von gefrorenen Lebensmitteln, geeignet zum Einfrieren, ohne dass bereits eingelagertes Gefriergut auftaut Quelle[12] Verwandte Kühlgeräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Gefrierschrank/-truhe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] SB-Kühltruhe in Thailand Käse-Kühlregal Gefrierschränke und -truhen funktionieren nach demselben Prinzip wie ein Kühlschrank, kühlen jedoch mit einer Innentemperatur von −18 °C und kälter, wodurch die langfristige Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln möglich ist. Mit 4-Sterne-Gefrierschränken können Lebensmittel zudem eingefroren werden. Viele Geräte besitzen zudem einen Schalter zum Schnellgefrieren (der sich entweder selbsttätig zurückstellt oder zurückgestellt werden muss), der den Kompressor dauerhaft einschaltet. Auf diese Weise wird das Gefriergut weit unter -18 °C gekühlt, so dass größere Mengen eingefroren werden können, ohne dass bereits eingelagertes Gefriergut antaut. Vielfach sind die Geräte auch mit einem separaten Schnellgefrierfach ausgestattet (es befindet sich meist oben und ist mit einer separaten Klappe versehen, während die anderen Gefrierfächer wie eine Schublade funktionieren). Gefriertruhen eignen sich zur Aufbewahrung von Gefriergut in größeren Stücken (z. B. unzerteiltes Fleisch). Durch ihre Form (kalte Luft sinkt nach unten, daher entweicht beim Öffnen des Deckels weniger Kälte als beim Öffnen der Tür eines Gefrierschranks) ist ihr Energieverbrauch geringer, vor allem dort, wo der Deckel häufig geöffnet wird, etwa in Supermärkten, macht sich dies positiv bemerkbar. Im Haushalt ist es aber ein Nachteil, dass der Inhalt übereinander liegt und daher nicht so übersichtlich angeordnet ist wie in einem Gefrierschrank. Beim Abtauen oder der Reinigung sammelt sich zudem das anfallende Wasser auf dem Boden der Kühltruhe und lässt sich daher nicht so leicht entfernen. Manche Kühltruhen besitzen daher einen normalerweise mit einem Stopfen verschlossenen Ablauf oder eine herausnehmbare Schale zum Auffangen des Wassers. Kühlregal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Großes Kühlregal in einem Supermarkt In Supermärkten werden spezielle offene Kühlgeräte verwendet, um Lebensmittel, die einer dauerhaften Kühlung bedürfen, für Kunden leicht zugänglich aufzubewahren. Da hier, anders als bei geschlossenen Kühlgeräten, ein ständiger Austausch mit der wärmeren Umgebungsluft stattfindet, ist der Energieverbrauch deutlich höher. Tiefkühltruhen mit Zugang von oben wurden in der Vergangenheit über Nacht mit einfachen Plastikdeckeln abgedeckt, seit etwa dem Jahre 2005 sind Schiebedeckel aus Isolierglas (Zweischeiben, metallbedampft) üblich. Tiefkühlvitrinen mit Zugriff von vorne (erhöhen den Warenumsatz pro Fläche) haben selbstschließende Isolierglastüren mit Offenhalter und Scheibenheizung gegen Kondenswasser. Hinweisschilder wie „Auswählen – dann erst öffnen“ sollen die Erwärmung gering halten. An der Vorderseite von Kühlregalen ohne Türen fließt ständig ein kalter Luftstrom nach unten, der dort aufgefangen, gekühlt und oben schleichend wieder ausgeblasen wird. Nachts werden sie mit aluminisierten Vorhängen aus Schaumkunststoff verschlossen. Während früher die Abwärme dieser Kältemaschinen an jedem Kühlgerät in den Geschäftsraum abgegeben wurde, wird die Abwärme in neueren Geschäftslokalen per isoliertem Kältemittelrohrkreis in eine Energiezentrale geleitet, die der Klimatisierung (Heizung, Kühlung, Lüftung) der Räume und der Warmwasserbereitung dient. Probleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Umweltprobleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Im Haushalt eingesetzte Kühlschränke arbeiten nach dem Kompressor-Prinzip. Die dort als Kältemittel lange Zeit verwendeten FCKW-haltigen Kältemittel sind ökologisch sehr bedenklich, da sie stark ozonabbauend wirken. Darüber hinaus wurden die in der Isolierung verwendeten Schaumstoffe ebenfalls mit FCKW aufgeblasen. Da die FCKW jedoch erst bei Verschrottung des Kühlschranks frei werden, sollten die betreffenden Kühlschränke nicht aus diesem Grund vorzeitig ersetzt werden. Beim Schäumungsmittel ist man in den 1990er Jahren z. B. auf n-Pentan umgestiegen. In neueren Kühlgeräten werden seit Mitte der 1990er Jahre vorwiegend andere Kältemittel wie beispielsweise Isobutan oder R134a eingesetzt. Das Wiederauffüllen von Kühlschränken oder Klimaanlagen mit ursprünglich FCKW-haltigen Kältemitteln ist verboten bzw. nur noch mit passenden FCKW-freien Ersatzkältemitteln zulässig. Ältere, schon installierte industrielle Kühlanlagen sind von dieser Regelung ausgenommen. Die Energieeffizienz des Kühlschranks hängt im Wesentlichen von der Differenz zwischen Umgebungstemperatur und Kühlraumtemperatur ab. Je höher die Umgebungstemperatur (z. B. im Sommer), bzw. je kälter die am Kühlschrank eingestellte Temperatur desto höher der Stromverbrauch. Gesundheitsrisiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Nach einer Untersuchung von Jean-Pierre Hugot vom Pariser Hôpital Robert Debré könnte es sein, dass die klimatischen Verhältnisse innerhalb eines Kühlschranks die Verbreitung bestimmter kälteliebender Mikroben wie Yersinien und Listerien begünstigen. Diese Mikroorganismen sind möglicherweise Verursacher des Morbus Crohn (Krankheit des Verdauungssystems).[13] Der Verzehr verdorbener Speisen wegen Verzicht auf die Kühlung dürfte allerdings mit größeren Krankheitsrisiken behaftet sein. Dem Bundesinstitut für Risikobewertung zufolge sind die von vielen Herstellern verwendeten antibakteriellen Silberbeschichtungen in Kühlschränken überflüssig.[14] Eine mögliche Folge der Verwendung antibakterieller Silberbeschichtungen ist die Übertragung von Silberteilchen in Nahrungsmittel. Silber hemmt das Bakterienwachstum, ist jedoch für den menschlichen Organismus weitgehend unbedenklich, daher (neben Gold und Aluminium) auch als Lebensmittelfarbe zugelassen. Reparaturen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bauteile wie beispielsweise der Kompressor, die Anlassvorrichtung des Kompressors und der Thermostat sind höheren Beanspruchungen ausgesetzt. Während der Austausch eines Thermostaten von fast jedem Elektrobetrieb durchgeführt werden kann, muss man sich bei einem beschädigten Kompressor in der Regel an den Reparaturdienst des Geräteherstellers oder aber an einen Fachbetrieb für Kältetechnik wenden. Der Austausch eines Kompressors kann so teuer sein, dass ein Wechsel des gesamten Kühlgerätes wirtschaftlicher sein dürfte, da nicht nur der Kompressor, sondern auch die gesamte Kältemittelfüllung ersetzt werden muss. Die Anlassvorrichtung ist hohen Strömen und hohen Temperaturunterschieden ausgesetzt. Bei kunden- und umweltfreundlich konstruierten Kühlgeräten kann sie getrennt vom Kompressor ausgetauscht werden. Wurde eine Kühlfläche aus Aluminium, meist hergestellt durch Roll-bonding und Aufblasen – etwa durch ungeeignetes Nachhelfen beim Abtauen durch Kratzen oder Stoßen – perforiert, lohnt sich eine Reparatur kaum. Es gibt zwar ein Klebeverfahren, es ist jedoch aufwändig, und der Kältekreislauf muss zusätzlich in einer Fachwerkstatt auf Dichtheit geprüft und wiederbefüllt werden. Die zu klebende Stelle ist nur von außen zugänglich, während der Druck von innen wirkt. Eine Klebung wird durch Feuchtigkeit und häufige starke Temperaturwechsel hoch beansprucht. Einfacher zu reparieren erscheint der Bruch eines Rohrs zum Verdampfer hinten. Kupferrohr kann gut gelötet werden. Einschalten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Wird ein Kompressorkühlschrank ausgeschaltet, kann der Kompressor gegen den noch im Verflüssiger vorhandenen Druck nicht sofort wieder anlaufen. Erst nach einiger Zeit (ein bis zwei Minuten) gleicht sich der Druck durch die Drossel und den Kondensator aus, und der Anlauf ist wieder möglich. Die im Kühlschrank eingebaute Regelung beachtet diese Wartezeit automatisch. Wird jedoch im laufenden Betrieb der Stecker gezogen, so sollte er erst nach einigen Minuten wieder eingesteckt werden, um den Kompressorantrieb nicht unnötig zu überlasten. Wird der Stecker dennoch sofort wieder eingesteckt, wird nach erfolglosen Startversuchen durch einen (selbstrückstellenden) Motorschutzschalter eine Wartezeit verursacht. Transport und Lagerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Wurde ein für stehenden Betrieb ausgelegter Kompressorkühlschrank längere Zeit liegend transportiert, so kann sich Schmiermittel aus dem Kompressor in den Kühlkreislauf verlagert haben. In diesem Fall sollte der Kühlschrank erst ca. zwölf Stunden in seiner normalen Lage stehen, bevor er wieder in Betrieb genommen wird. Dadurch wird dem Schmiermittel genügend Zeit gegeben, in den Kompressor zurückzufließen. Wird ein gebrauchter Kühlschrank vorübergehend außer Betrieb gesetzt, sollte zur Vermeidung von Schimmelpilzbildung die Kühlschranktür geöffnet bleiben. Durch das enthaltene Kältemittel fallen Kühlmaschinen (incl. Kühlaggregat) unter die UN-Nummer 3358. Die Sondervorschrift 291 befreit jedoch vom ADR, solange weniger als 12 kg Gas enthalten ist. Wenn ein nicht entzündbares Gas enthalten ist, gilt UN-Nummer 2857. Auch hier gibt es eine Sondervorschrift 119, die bis 12 l bzw. kg Gasinhalt in diesen Kältemaschinen die Anwendung des ADR nicht erforderlich macht. Im Haushaltskühlschrank ist die Füllmenge an brennbaren Kältemittel auf maximal 0,15 kg gesetzlich festgelegt.[15] Einsperr-Falle für Kinder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kühlschränke hatten ursprünglich einen einschnappenden Schließmechanismus, der von innen nicht wieder geöffnet werden kann. Ausrangierte Kühlschränke wurden damals vom Handel nicht zurückgenommen, sondern anderweitig entsorgt oder abgestellt. Wenn die Fächer entnommen waren, konnten sich ein oder zwei kleine Kinder darin verstecken. Wurde die Tür zugezogen oder fiel die Tür eines zumindest schräg liegenden Schranks zu, war das Kind akustisch und von der Luftzufuhr her abgeschlossen. Nicht selten kam es dabei zu tödlichen Unfällen. Aus diesem Grund wurde der Refrigerator Safety Act erlassen.[16] Daraufhin wurden die Kühlschränke mit nur magnetisch schließenden Gummihohlwulstdichtungen ausgestattet, die mit relativ geringer Kraft aufgedrückt werden können. Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Ökodesign-Richtlinie Lot 12 und Lot 13 Kühlschrankpoesie Thermodynamik Wärmeleitung Luftfeuchtigkeit Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] 1.Hochspringen ↑ Encyclopædia Britannica, 2004 2.Hochspringen ↑ Die Hauptabnehmer des Zeller Eises www.brgzell.salzburg.at, abgerufen am 2. Januar 2015 3.Hochspringen ↑ DAS ETIKETT (PDF, 1,8 MB) Richtlinie 94/2/EG; eur-lex.europa.eu, abgerufen am 2. Januar 2015 4.Hochspringen ↑ Die Energieeffizienzklassen A bis G service.hea.de, abgerufen am 20. Mai 2016 5.Hochspringen ↑ Richtlinie der Kommission 94/2/EG (PDF, 1,8 MB), abgerufen am 2. Januar 2015 eur-lex.europa.eu 6.Hochspringen ↑ Richtlinie der Kommission 2003/66/EG (PDF; 241 KB), abgerufen am 2. Januar 2015 eur-lex.europa.eu 7.Hochspringen ↑ DELEGIERTE VERORDNUNG (EU) Nr. 1060/2010 der Kommission (PDF; 4,7 MB), abgerufen am 2. Januar 2015 eur-lex.europa.eu 8.Hochspringen ↑ Woher kommen die Tropfen in unserem Kühlschrank? www.kids-and-science.de, abgerufen am 2. Januar 2015 9.Hochspringen ↑ HEA – Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung e. V. über No-Frost-Systeme 10.Hochspringen ↑ Richtlinie 2003/66/EG (…) betreffend die Energieetikettierung für elektrische Haushaltskühl- und -gefriergeräte (…), abgerufen am 27. Mai 2010 In: Amtsblatt der Europäischen Union. 11.Hochspringen ↑ Test Kühl-Gefrier-Kombis der Stiftung Warentest In: test.de und test 07/2012 12.Hochspringen ↑ [1] service.hea.de, abgerufen am 20. Mai 2016 13.Hochspringen ↑ Jean-Pierre Hugot, Corinne Alberti, Dominique Berrebi, Edouard Bingen, Jean-Pierre Cézard: Crohn’s disease: the cold chain hypothesis. In: The Lancet. Band 362, Nr. 9400, 2003, S. 2012–2015, doi:10.1016/S0140-6736(03)15024-6. 14.Hochspringen ↑ Bundesinstitut für Risikobewertung: Antimikrobielle Innenraumbeschichtung bei Kühlschränken ist überflüssig (PDF; 84 kB). 15.Hochspringen ↑ Jürgensen und Tiedemann: Propan in hermetischen Kältegeräten und Wärmepumpen In: KI Luft- und Kältetechnik 3/2003, abgerufen am 1. Juli 2015 16.Hochspringen ↑ Fee Anabelle Riebeling: Magnet-Türen verhindern Tod im Kühlschrank. In:halloEin Kühlschrank (österreichisch gebräuchlich als Eiskasten) ist ein schrankförmiges Gerät, das üblicherweise elektrisch, einige auch mit Brennstoffen betrieben wird und die Temperatur in seinem Inneren selbständig niedrig hält. Mittels eines häufig an der Rückseite befindlichen und per Temperaturregler geregelten Kühlaggregates wird das Kühlschrankinnere gekühlt. Ebenso existieren Kühlschränke auf der Basis von Verdunstungskühlung oder durch Nutzung niedriger Außentemperaturen. Kühlschränke finden Verwendung für die Lagerung von Nahrungsmitteln, Medikamenten, Chemikalien usw. Durch die niedrigere Temperatur laufen chemische Reaktionen und biologische Prozesse, die beispielsweise Lebensmittel ungenießbar und Medikamente unbrauchbar werden lassen, langsamer ab. Die typische Betriebstemperatur im Innern von Haushaltskühlschränken liegt zwischen 2 °C und 8 °C. Das Gehäuse der Kühlfächer ist wärmegedämmt, um den Energieaufwand zur Erhaltung der Differenz zur Umgebungstemperatur niedrig zu halten. Kühlschränke gehören zu den meistverbreiteten und regelmäßig verwendeten Haushaltsgeräten und haben einen bedeutenden Anteil am Haushaltsstromverbrauch. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Geschichte 2 Funktionsweise 2.1 Kompressorkühlschrank 2.2 Absorberkühlschrank 2.3 Thermoelektrischer Kühlschrank 3 Aufbau 4 Betrieb 4.1 Temperaturzonen 4.2 Umgebungstemperatur 4.3 Energiebedarf 4.4 Abtauen, Wartung 4.4.1 Manuelles Abtauen 4.4.2 Kühlschrank 4.4.3 Gefrierschrank 4.5 Sternekennzeichnung für Gefrierfächer 5 Verwandte Kühlgeräte 5.1 Gefrierschrank/-truhe 5.2 Kühlregal 6 Probleme 6.1 Umweltprobleme 6.2 Gesundheitsrisiken 6.3 Reparaturen 6.4 Einschalten 6.5 Transport und Lagerung 6.6 Einsperr-Falle für Kinder 7 Siehe auch 8 Fußnoten 9 Weblinks Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kühlschrankbelieferung mit Blockeis in Mexico 2015 Kühlung wurde schon in der Antike erreicht, indem man Eis aus den Bergen in Orte transportierte und in tiefen Kellern (sog. Eiskellern) zur Lagerung von Lebensmitteln einsetzte. 1748 zeigte William Cullen die erste künstliche Kühlung an der Universität Glasgow. Der moderne Kühlschrank wurde ab 1834 kommerziell vermarktet, und zwar von Alexander Twinning; seine Kühlschränke kühlten durch Luftkompression. Eine wichtige Weiterentwicklung war der Einsatz von Ammoniak durch Ferdinand Carré 1859.[1] Bis etwa 1950 wurden auch hölzerne Eisschränke, gespeist mit Eis aus Fabrik oder Teich (gelagert im Keller unter Sägespänen), verwendet. Sie enthalten innen ein Gefäß aus gelötetem Zinkblech. Oben wird Eis (zerkleinert oder am Stück, z. B. Eiszapfen) eingefüllt, unten das abtropfende Wasser gesammelt, in der Mitte ist eine dann von Eis umgebene Kammer ausgebildet, die das Kühlgut auf (Marmor-)Fächern aufnimmt und mit einer Tür verschlossen wird. In Graz erinnern die Adressen Eisteichgasse (-siedlung) nahe den ehemaligen Ziegel-Lehmgruben und Am Eisbach sowie der Ort Eisbach an diese Form der winterlichen Eisgewinnung. In Vallorbe wurde das Eis vom Lac de Joux für Paris auf die Eisenbahn verladen, Zell am See lieferte das Eis für deutsche Brauereien[2] Datei:Eerste coöperatieve diepvrieskluis in de Alblasserwaard Weeknummer, 56-25 - Open Beelden - 13421.ogv Mediendatei abspielen Kollektive Kühltruhen im Alblasserwaard, niederländische Kinonachrichten von 1956 1876 entwickelte der deutsche Ingenieur und Unternehmer Carl von Linde das für die Wissenschaft und Technik fundamentale Linde-Verfahren. Seine Erfindung erlaubte es, die Zuverlässigkeit des Kompressors und der gesamten Kältemaschine so zu verbessern, dass diese industrietauglich wurde. Nun konnte man Wassereis ganzjährig industriell herstellen; man war nicht mehr auf Natureis angewiesen. Auch seine Erstentwicklung wurde damals noch mit Ammoniak betrieben. Diese Substanz ist ätzend und verursachte nicht nur Lecks, sondern auch einen üblen Geruch, so dass Kühlschränke erst in den 1920er Jahren seit der Entwicklung von Ersatzchemikalien für den Hausgebrauch geeignet waren. In den 1930er Jahren wurde er in den USA und Kuba zur Standardausstattung privater Haushalte; bereits 1937 hatte jeder zweite amerikanische Haushalt einen Kühlschrank. Lackierung von Kühlschrankgehäusen in Magdeburg (1958) Kühlschrankproduktion bei VEB Kühlautomat Berlin 1988 Der erste europäische Kühlschrank wurde 1929 von den durch Jørgen Skafte Rasmussen gegründeten Zschopauer Motorenwerken J.S. Rasmussen entwickelt. Aus der Marke DKW-Kühlung ging 1931 die Deutsche Kühl- und Kraftmaschinen GmbH in Scharfenstein hervor. Die ersten Kühlschränke wurden mit Methylchlorid, Ammoniak oder Schwefeldioxid betrieben; dies brachte Probleme für die Lagerung der beweglichen Teile im Kompressor und bei Undichtigkeiten den Austritt giftiger Gase oder Verpuffungen mit sich. Ab 1930 wurden Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) technisch hergestellt und bald als Kältemittel in Kältemaschinen eingesetzt. Damit wurden die genannten Probleme vermieden. In den 1980er Jahren wurde das Ozonloch über der Antarktis entdeckt und gelang der wissenschaftliche Nachweis, dass die FCKWs die Ozonschicht abbauten. Im Montreal-Protokoll verpflichteten sich die Unterzeichner-Staaten, keine FCKW mehr zu verwenden. Der erste FCKW-freie Kühlschrank der Welt in neuerer Zeit wurde 1992 durch das sächsische Unternehmen „dkk Scharfenstein“ (später unter dem Namen „Foron“) produziert. Angeregt wurde die Entwicklung von Greenpeace und dem Hygieneinstitut Dortmund unter der Leitung von Harry Rosin. Der erste FCKW-freie Kühlschrank dieser Art wurde durch die Lare GmbH als Laborgerät für das Hygieneinstitut Dortmund umgebaut. Die Hersteller von Kühlschränken hatten damals noch kein Interesse daran, diese Technik einzuführen. Seit dem Jahr 2000 sind Haushalts- und Gewerbekühlgeräte mit brennbaren Kältemitteln mehr und mehr auf dem Markt vertreten. Das System kühlt mit der sogenannten „Dortmunder Mischung“, einem Gemisch aus Propan und Butan, die weder das Ozonloch vergrößert noch den Treibhauseffekt verstärkt, dafür allerdings brennbar ist. Mit der Verbreitung des elektrischen Stroms und des Kühlschranks verlor sein Vorläufer, der stromlose Eisschrank, an Attraktivität. Das Wort Eisschrank (in Österreich Eiskasten) wird bis in unsere Zeit umgangssprachlich für den heute gebräuchlichen Kühlschrank verwendet. Bevor Kühlschränke für Privathaushalte allgemein erschwinglich waren, wurden vor allem in den 1950er und 1960er Jahren von Gefriergemeinschaften kleine Kühlhäuser betrieben, in denen hauptsächlich tiefgekühlte Lebensmittel gelagert wurden. Funktionsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kreislauf im Kompressorkühlschrank: flüssig, sehr kalt, geringer Druck. Das Kühlmittel siedet im Verdampfer. gasförmig, kühl, geringer Druck. Der Kompressor verdichtet das Gas. gasförmig, heiß, hoher Druck. Im Verflüssiger gibt das Gas seine Energie an die Umgebung ab. flüssig, warm, hoher Druck. Die Drossel reduziert den Druck. Kompressor und Wärmeübertrager (Verflüssiger) an der Rückwand eines Haushaltskühlschrankes Bei allen Kühlschranktypen wird mittels Wärmeüberträgern dem Innenraum des Kühlschranks Wärme entzogen und an die Umgebung abgegeben (siehe Kältemaschine und Wärmepumpe). Je nach dem, wie dies erreicht wird, unterscheidet man drei Typen: Kompressorkühlschränke, Absorberkühlschränke und Kühlschränke mit Peltier-Element. Kompressorkühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] → Hauptartikel: Kompressionskältemaschine Auf diesem Prinzip basieren die in Haushalt und Industrie üblicherweise verwendeten Kühlanlagen: Beim Kompressorkühlschrank wird ein gasförmiges Kältemittel durch einen Kompressor adiabatisch verdichtet, wodurch sich das Kältemittel erwärmt. Im Verflüssiger, der aus schwarzen an der Rückseite des Geräts angebrachten Kühlschlangen besteht, wird die Wärme an die Umgebung abgegeben, wodurch das Medium kondensiert. Danach strömt es zur Druckabsenkung durch eine Drossel – z. B. ein Expansionsventil oder ein Kapillarrohr – und dann weiter in den Verdampfer im Inneren des Kühlschranks. Hier entnimmt das verdampfende Kältemittel aus den Kühlfächern die notwendige Verdampfungswärme (Siedekühlung) und strömt als Gas weiter zum außenliegenden Kompressor. Ein Kompressorkühlschrank entspricht in der Funktion einer Wärmepumpe, er unterscheidet sich lediglich in der Nutzung der Wärmeüberträger. Die Temperaturregelung erfolgt mit einem Thermostaten, der den Kompressor je nach gewünschter Temperatur ein- bzw. ausschaltet. Absorberkühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] → Hauptartikel: Absorptionskältemaschine Minikühlschrank Der Absorberkühlschrank arbeitet mit einem Wasser-Ammoniak-Gemisch in einer Wasserstoffatmosphäre. Im Kocher werden Ammoniak und Wasser durch Wärmezufuhr (z. B. Gasflamme, elektrische Beheizung, Sonnenwärme) in gasförmiges Ammoniak und Wasser getrennt. Danach werden das flüssige Wasser und das gasförmige Ammoniak über verschiedene Rohrsysteme weitergeleitet. Das Ammoniak wird im Kondensator verflüssigt; hier gibt der Kühlschrank Wärme an die Umgebung ab. Im Verdampfer im Innenraum verdampft das flüssige Ammoniak wegen des geringen Partialdrucks, der Wasserstoff dient als Druckausgleich – an dieser Stelle kühlt der Kühlschrank. Anschließend wird das Ammoniak im Absorber mit dem abgekühlten Wasser aus dem Kocher in Lösung gebracht. Eine ausführliche Funktionsbeschreibung findet sich im Artikel der Diffusionsabsorptionskältemaschine. Absorberkühlschränke werden z. B. in Kraftfahrzeugen oder im Campingbedarf eingesetzt. Sie haben, zumindest bei Elektrobetrieb, einen schlechteren Wirkungsgrad als Kompressorkühlschränke. Werden sie direkt mit Gas oder Motorabwärme betrieben, sind sie durch die direkte Nutzung von Primärenergie etwa gleich effizient wie Kompressorgeräte. Da sie außer der Arbeitsflüssigkeit keine bewegten Teile besitzen, sind sie praktisch lautlos; diese Eigenschaft verschafft ihnen ein breites Anwendungsgebiet z. B. als Minibar in Hotelzimmern. Für den Einsatz in besonders entlegenen Gebieten gibt es auch Absorberkühlschränke mit Petroleum- oder Benzinbetrieb. Für kleine Absorberkühlschränke für Wohnmobile, Wohnwagen und für Hotelzimmer ist Electrolux praktisch alleiniger europäischer Marktführer (2008) (Produktname Electrolux RM nnn). Baugleiche Geräte werden auch unter dem Namen „Dometic“ verkauft. Vorteile der Absorberkühlschränke Geräuschlos und Vibrationslos Betrieb auch mit Brenngasen (üblich ist Propan) möglich Keine Verschleißteile Nachteile des Absorber-Kühlsystems Schlechter Wirkungsgrad, damit höherer Energieverbrauch Leistungsabfall ab 35 °C Außentemperatur möglich Bewegungs- und schräglagenempfindlich Definierte Bauweise des Absorber-Kühlsystems Aufgrund geringer Produktionszahlen teurer als vergleichbare Kompressionskühlschränke Thermoelektrischer Kühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Zur mobilen Anwendung werden seit Jahren verbreitet Kühlboxen nach dem thermoelektrischen Prinzip (Peltier-Effekt) angeboten. Sie arbeiten direkt mit 12 V Gleichspannung und sind daher ideal für den Einsatz im Auto. Außerdem arbeiten sie prinzipiell völlig geräuschlos, werden aber in der Regel durch Lüfter unterstützt, die einen gewissen Geräuschpegel erzeugen. Die Vorteile werden jedoch durch einen sehr niedrigen Wirkungsgrad erkauft: Während ein Kompressorkühlschrank zur Übertragung von 1 Watt „Kühlleistung“ ungefähr 0,5 Watt verbraucht, benötigt ein Peltierelement für den gleichen Energietransport über 2 Watt. Ein Einsatz dieser Geräte im Haushalt ist daher energietechnisch nicht sinnvoll. Aufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Verschiedene freistehende Kühl-Gefrier-Kombinationsschränke Ein typischer Tischkühlschrank (Standmodell) hat ca. 150 Liter Inhalt und wiegt ca. 40 kg. Eine Kühl-Gefrier-Kombination hat ca. 250 Liter Inhalt und wiegt etwa 65 kg. Es existieren verschiedene Raumaufteilungen für Kühlschränke. Am bekanntesten und am gebräuchlichsten ist dabei die Variante mit einer großen Außentür und einer inneren Klappe zum Gefrierabteil im oberen Bereich. Das Gefrierabteil besitzt meist ein Fassungsvermögen von maximal 20 Litern, das Kühlabteil kann Größen bis zu 250 Litern (evtl. größer) annehmen. Andere Varianten verfügen über getrennte Türen für Kühl- und Gefrierfach. Sie werden als Kühl-Gefrier-Kombination bezeichnet. Die Abteile können übereinander oder auch nebeneinander liegen; letztere Version ist vor allem in den USA sehr populär und verfügt meist über einen integrierten Eiswürfelbereiter und optional über eine zusätzliche Getränkeklappe in der großen Tür des Kühlsegments. Ein solcher „Side-by-side“-Kühlschrank – auch amerikanischer Kühlschrank genannt – kann mehr als 500 Liter (Kühlteil etwa 350 Liter, Gefrierteil etwa 150 Liter) aufnehmen. Größere Varianten verfügen beispielsweise über eine Doppeltür zum obenliegenden Kühlbereich und unten über eine sehr breite Schublade für das Gefriersegment. Diese Varianten werden französischer Kühlschrank genannt. Betrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Geöffneter Einbaukühlschrank Fach für Obst und Gemüse mit speziellen LEDs zum Vitaminschutz Temperaturzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] In einem modernen Haushalts-Kühlschrank herrschen verschiedene Temperaturzonen: Oben ist es am wärmsten, dort können gekochte Speisen und Marmeladen gut gelagert werden. Im Mittelbereich sind unter anderem Milchprodukte (Joghurt, Käse) gut aufgehoben. Am kältesten ist es mit etwa 2 °C unten im Fach über den Gemüsefächern. Hierhin gehören leicht verderbliche Dinge wie Fleisch und Wurst. Die Schubfächer ganz unten sind mit etwa 8 °C günstig für Obst und Gemüse. Unter der Abdeckung sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit geeignet, Vitamine und Aussehen der Ware zu erhalten. In den Türfächern ist es relativ warm, aber kühl genug für Butter und Eier. Moderne Kühlschränke haben zudem teilweise eine 0-°C-Kühlzone, die Lebensmittel besonders lange frisch halten soll. Eine weitere Neuerung ist die Ausstattung eines Extrafaches für Obst und Gemüse mit LEDs, die bei geschlossener Tür weiter leuchten. Dies sind beispielsweise zwei blinkende LEDs, die den Blau- und Grünanteil des Sonnenlichts simulieren. Auf diese Weise sollen die natürlichen Schutzmechanismen von Obst und Gemüse aktiviert werden, um dem Vitaminabbau, der bei Lagerung im Dunkeln eintritt, entgegenzuwirken. Umgebungstemperatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bei Kühlschränken mit Eisfach, besonders mit Tiefkühlfächern, ist die vom Hersteller angegebene Umgebungstemperatur des Aufstellorts, angegeben als Klimaklasse, zu berücksichtigen: Klimaklasse SN (Subnormal) Umgebungstemperaturen von +10 °C bis +32 °C Klimaklasse N (Normal) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +32 °C Klimaklasse ST (Subtropen) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +38 °C mit dieser Klasse darf ein Gerät um 10 % mehr Energie verbrauchen als die normale Klasse um das gleiche Energielabel zu erhalten (z. B. A++) Klimaklasse T (Tropen) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +43 °C mit dieser Klasse darf ein Gerät um 20 % mehr Energie verbrauchen als die normale Klasse um das gleiche Energielabel zu erhalten (z. B. A++) Während eine geringe Umgebungstemperatur des Aufstellungsortes zunächst hilft, Energie zu sparen, führt – scheinbar paradoxerweise – das Unterschreiten der Mindesttemperatur zu einem Auftauen im Eis-/Tiefkühlfach. Das hängt damit zusammen, dass der Kühlraum und die Tiefkühlfächer meist einen gemeinsamen Kompressor haben, der über einen Thermostaten im Kühlraum geregelt wird. Bei einer geringen Außentemperatur, z. B. 8 °C, muss der Kompressor nur selten laufen, um z. B. eine Temperatur von 6 °C im Kühlraum zu gewährleisten. Diese Aktivität des Kompressors reicht nicht aus, um gegen den deutlich größeren Unterschied (Wärmestrom) zwischen Außentemperatur und Temperatur im Tiefkühlfach, z. B. −18 °C, zu arbeiten. Davon abgesehen können unterhalb der Mindestbetriebstemperatur Schmiermittel im Kompressor zu zähflüssig werden. Kühlschränke der Klimaklasse SN haben daher häufig eine Heizung in Nähe des Thermostaten im Kühlraum von ca. 8 Watt. Manchmal wird einfach die Glühlampe (üblich: 15 Watt) nicht ausgeschaltet, um die Betriebstemperatur von der Klimaklasse N auf SN zu erweitern. Wer Energie sparen und ein Kühlgerät in einem ungeheizten Raum aufstellen möchte, bei dem auch dauerhafte Temperaturen unter 10 °C zu erwarten sind, entscheidet sich besser gegen eine Kühl-/Gefrierkombination und für einen getrennten Kühl- und Tiefkühlschrank bzw. noch besser für eine Tiefkühltruhe. In letzter Zeit setzen sich in privaten Haushalten auch immer mehr kleine Kühl- und Tiefkühlzellen durch. Für gewerbliche Nutzer gibt es noch einige andere Kühlgeräte wie z. B. Wandkühlregale (zur Präsentation von hauptsächlich verpackten Lebensmitteln), Freikühltresen, Bierkühlungen usw. Manche Lebensmittelläden bieten Getränke – auch in Kisten – kühl temperiert in ganz normalen Regalen an, indem ein kleiner Bereich geringerer Raumhöhe als Kühlraum ausgebildet ist, der nur durch einen etwa 1 m breiten ziemlich luftstromdichten, transparenten Folienstreifenvorhang zu betreten ist. Energiebedarf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Der Energiebedarf wird in Mitteleuropa für Umgebungstemperaturen zwischen +16 °C bis +32 °C definiert und als Klimaklasse N klassifiziert. Die Energieverbrauchskennzeichnung (umgangssprachlich Energielabel) aus dem Jahre 1998 dient zur Unterstützung der Kaufentscheidung. Für das Etikett hat die EU-Kommission[3] ein einheitliches, verbindliches Muster festgelegt. Die Energieeffizienzklassen [4] reichen hierbei von G bis A und spiegeln den jeweiligen Stand der Technik zu der Zeit wider. Für besonders stromsparende Kühl- und Gefriergeräte wurden 2003 die Erweiterungen A+ und A++ eingeführt, die jeweils noch besser als die Energieeffizienzklasse A sind und für einen sehr niedrigen Energieverbrauch stehen. Energielabel an Kühlschränken Das europäische Parlament verabschiedete mit der Richtlinie 2010/30/EU im Mai 2010 eine ab 2011 geltende Neuregelung der Energieeffizienzklassen für Haushaltsgeräte. Zusätzlich zu Klassen A+ und A++ wurde die Klasse A+++ eingeführt und auf dem Energielabel dargestellt. Die neue A+ darf 5 % mehr Energie verbrauchen als die alte A+ Klasse und die neue A++ darf 10 % mehr brauchen. Alte Richtlinie für Haushaltsgeräte: 92/75/EWG für Kühlschränke: Richtlinie 94/2/EG [5] Änderung: Richtlinie 2003/66/EG [6] Neue Richtlinie für Haushaltsgeräte: 2010/30/EU für Kühlschränke: Verordnung (EU) Nr. 1060/2010 [7] In der neuen Richtlinie ist festgelegt, dass seit Juli 2011 keine schlechteren Haushaltsgeräte mit Kompressoren als Klasse A mehr auf den Markt gebracht werden dürfen (z. B. Absorbergeräte dürfen nach wie vor deutlich schlechter sein). 1983 baute das Rocky Mountain Institute (RMI) einen Sun-Frost-Kühlschrank mit nur 0,19 kWh/l pro Jahr (22 W/m³), dessen Wärmeüberträger außen am Gebäude angebracht war und die Hälfte der benötigten Kühlenergie passiv erzeugt wurde. Das RMI hielt eine Entwicklung von Geräten mit noch geringeren Verbrauchswerten, z. B. durch Vakuumisolationsschichten, für möglich. Die sparsamsten Kühl-/Gefrierkombinationen erreichen Verbrauchswerte von 0,48 kWh/l pro Jahr (55 W/m³, bei 25 °C Umgebungstemperatur) wie der Blomberg CT 1300A (nicht mehr im Handel) oder 0,34 kWh/l pro Jahr (39 W/m³, bei 21 °C) der Sun Frost RF16. Ein vergleichbares Gerät der Energieeffizienzklasse A benötigt 1,26 kWh/l pro Jahr (144 W/m³, Stand 2006). Deutlich sparsamer sind reine Kühlgeräte ohne Gefrierfach. Diese sind dann zu empfehlen, wenn ohnehin eine separate Gefriertruhe vorhanden ist. Abtauen, Wartung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Die Wartung durch das Abtauen von Kühlschränken ist eine Maßnahme, um Energieverschwendung zu verhindern. Beim Öffnen der Kühlschranktür gelangt warme Luft in das Kühlschrankinnere. Wird die Tür geschlossen, senkt der Kühlschrank die Innentemperatur wieder ab. Da kältere Luft und insbesondere die Verdampferflächen, die Kondensationsrate des in der Luft befindlichen Wasserdampfs steigern und gleichzeitig die Verdampfungsrate verringern, verringert sich der Sättigungsdampfdruck. Der durch das Öffnen mit der Umgebungsluft in den Kühlschrank eingebrachte Wasserdampf kondensiert auf den Flächen und gefriert. Die Vereisung der Kühlflächen verringert die Kühlleistung, da die Eisschicht isolierend wirkt. Dies führt dazu, dass der Kühlschrank für dieselbe Leistung mehr Energie (Strom) aufwenden muss.[8] Um den Energieverbrauch wieder zu senken, müssen die Eisschichten von Zeit zu Zeit entfernt werden. Dies kann entweder manuell oder mit unterschiedlichen Techniken automatisch erfolgen. Bei den automatischen Abtauverfahren wird unterschieden zwischen einer Kühlraumtemperatur über 0 °C, die das Abtauen bei Solltemperatur erlaubt, typischerweise Kühlschränke und einer Kühlraumtemperatur deutlich unter 0 °C, wie sie bei Gefrierschränken verwendet wird. Manuelles Abtauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bis zur Entwicklung automatischer Abtauverfahren mussten sowohl Kühlschränke als auch Gefrierschränke manuell abgetaut werden. Bei vielen Gefrierschränken oder Kühl-/Gefrierkombinationen ohne No-Frost-Technik ist dies für das Gefrierteil nach wie vor notwendig. Um einen Kühlraum abzutauen, muss das Kühlgut zunächst in einem anderen Kühlraum oder gut isoliert provisorisch zwischengelagert werden. Anschließend kann das Kühlaggregat ausgeschaltet und die Tür geöffnet werden, wodurch das Eis zu tauen beginnt. Der Prozess kann beschleunigt werden, indem vor der Tür ein Ventilator oder Heizlüfter Warmluft in den Kühlraum bläst. Anfallende

Marina, am 26.11.2017 um 15:45 Uhr, kommentierte:

Schaut mal auf meiner Seite vorbei: http://literaturlaie.blogspot.de/ (würde mich freuen)

justus gödicke, am 28.11.2017 um 08:17 Uhr, kommentierte:

wo macht man die aufgaben weiter

justus gödicke, am 28.11.2017 um 08:18 Uhr, kommentierte:

wo macht man die aufgaben weiter

justus gödicke, am 28.11.2017 um 08:19 Uhr, kommentierte:

wo macht man die aufgaben weiter

fern gewalt tieger, am 28.11.2017 um 08:20 Uhr, kommentierte:

habe sueßigkeiten will wer mit mir mit kommen ?

haterboy88, am 28.11.2017 um 08:32 Uhr, kommentierte:

ihr seit alle scheiße genau wie die seite

Der typ, am 29.11.2017 um 10:09 Uhr, kommentierte:

Hey guyz

SWB, am 02.12.2017 um 17:59 Uhr, kommentierte:

gibt es daß nciht mehr

SWB, am 02.12.2017 um 18:02 Uhr, kommentierte:

lösung gefunden https://www.dassdas.com/regeln.php

cayo, am 07.12.2017 um 10:21 Uhr, kommentierte:

OK, akzeptieren! Diese Webseite benutzt Cookies und benötigt dafür deine Zustimmung. Weitere Infos » dass/dasseit/seidwie/alseinzigsteStandart/Standard Startseite Regeln Übungen Fundgrube Anderen zeigen Gleichgesinnte Fehler melden Anzeige Regeln für die Verwendung von »dass« und »das« Wann verwendet man dass, wann das? Das Ganze ist eigentlich recht einfach - wenn man ein paar einfache Regeln beachtet. Regel 1 - "daß" ist tot Das Wörtchen daß ist vor vielen Jahren "gestorben". In der neuen Rechtschreibung gibt es das Wort nicht mehr. Gar nicht mehr, ohne Ausnahme! Lass das Wort also am besten aus deinem Kopf verschwinden. Dort wo früher daß stand, steht heute dass. Regel 2 - "das" ist ein Artikel oder ein Pronomen Das kurze Wörtchen das hat mehrere Bedeutungen. Zum einen kann es ein Artikel sein. Es folgen einige Beispiele: Das Pferd läuft schnell. Das Bier schmeckt super. Wenn ich an das Unglück denke, wird mir übel. Zum anderen kann das als Pronomen, also als Fürwort, verwendet werden. Als rückbezügliches Fürwort steht es zum Beispiel in einem Nebensatz für ein Nomen, das im Hauptsatz definiert wurde (Bsp. 1 und 2). In diesem Fall können für das das als Fürwort auch andere Wörter eingesetzt werden, zum Beispiel welches. Ebenso kann es als unpersönliches Fürwort verwendet werden (Bsp. 3). Wieder ein paar Beispiele: Das Kätzchen, das so süß aussieht, ist erst drei Wochen alt. (Das Kätzchen, welches so süß aussieht, ist erst drei Wochen alt.) Ein Bier, das gut gekühlt ist, schmeckt viel besser. (Ein Bier, welches gut gekühlt ist, schmeckt viel besser.) Ich hab ihm gesagt, dass das nicht richtig von ihm war. Regel 3 - "dass" ist eine Konjunktion Dass ist eine Konjunktion, es leitet oft einen Nebensatz ein. Viele Menschen glauben, dass auf einen Beistrich (Komma) automatisch ein dass folgt. Das ist leider ein Trugschluss. Nach einem Beistrich steht zwar oft ein dass, aber bei weitem nicht immer. Wie die oberen Beispiele zeigen, steht auch oft ein das direkt hinter dem Beistrich. Nun ein paar Beispiele zum Wörtchen dass. Ich war mir sicher, dass ich die Wette gewinnen würde. Dass ich mein ganzes Geld verloren habe, wollte ich nicht zugeben. Ich war so schlecht, dass ich selbst von meiner Leistung enttäuscht war. Anzeige Kommentare Jürgen, am 11.12.2010 um 11:32 Uhr, kommentierte: Tolle Seite, sollte man unbedingt weiterempfehlen! =) lactobacillus, am 11.12.2010 um 12:33 Uhr, kommentierte: 0 Fehler bei der Übung, yeah. Aber ich glaube so manche werden da ihre Schwierigkeiten haben. Alex, am 12.12.2010 um 12:44 Uhr, kommentierte: Ich find, das was auf dieser Seite steht, sollte eigentlich jeder wissen. Klar, man muss nicht die Regeln für die Verwendung von dass und das auswendig können. Zwischen dass und das aber grundsätzlich zu unterscheiden und das richtige Wort zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen, ich glaube das sollte jeder können. Es ist ja auch gar nicht kompliziert. Wenn man es mal verstanden hat ist es sogar richtig einfach. Trotzdem scheinen einige Menschen es einfach nicht verstehen zu wollen oder sie haben einfach keine Lust für einen kurzen Moment den Kopf einzuschalten. *kopfschüttel* T@helfer, am 12.12.2010 um 18:49 Uhr, kommentierte: So matt, schreib dir auch nochmal ein Lob. Echt gelungen.:) T@Helfer nochmal, am 12.12.2010 um 18:51 Uhr, kommentierte: Alex, dass das "dass oder das"-Problem jeder kennen sollte, dass ist mir auch klar, aber trotzdem geschehen sehr häufig gerade diese primitiven Fehler, die bei einer Arbeit viele Punkte kosten können. Alex, am 12.12.2010 um 19:54 Uhr, kommentierte: @T@Helfer: In deinem Satz ist ein dass-Fehler drinnen ;-). "dass ist mir auch klar" ist falsch -> "das ist mir auch klar" T@helfer, am 13.12.2010 um 16:13 Uhr, kommentierte: ;) So´n Quatsch, am 14.12.2010 um 15:43 Uhr, kommentierte: die NeuAlte Rechtschreibung besagt, dass ist das unwichtigere Thema bei der Reglelung von Schreibeigenheiten. Frag mal im nächsten Schwimmbad die Schwimm-meisterin (ja tatsächlich 3M) ob die Naß ist oder dich nass macht. That´s it ist ja auch now thats enough. Das es jetzt reicht is klar, darum Ciao, Merhaba und ich geh jetzt eine Gyros mit ohne Schaaf essen. Maus, am 14.12.2010 um 17:45 Uhr, kommentierte: @SonQuatsch: Wenn ich deinen Beitrag lese, wird mir übel. Doss, am 19.12.2010 um 23:07 Uhr, kommentierte: Dass das viele nicht verstehen, ja das ist mir schon klar. Das gefällt mir nicht aber mit dem müssen wir leben. hermann dass, am 03.01.2011 um 22:06 Uhr, kommentierte: dass das das heißt und nicht dass ist das einzig richtige wort Rechtschreibfehler-Max, am 09.01.2011 um 01:45 Uhr, kommentierte: Ich muss mich hier anschließen. Dass sehr viele den Unterschied zwischen dass und das nicht kennen stimmt leider. Das ist ein Artikel, dass ein Synonym für welches oder jenes. Jedenfalls hab ich mir das in der Schule immer so gemerkt und irgendwann hat man das im Gefühl. Naja es gibt viele dumme Rechtschreibfehler, aber der dass das Fehler wird dermaßen oft gemacht, dass einem schon fast unheimlich werden kann. Oliver, am 11.01.2011 um 13:44 Uhr, kommentierte: Hallo, tolle Seite! Auch ich ärgere mich immer über die "dass/das"-Fehler. Übrigens denke ich, dass bei Deinen Beschreibungen manchmal "das" bzw." "dass" in Anführungsstriche gehört. z.B. Das Wörtchen "daß" ist vor vielen Jahren "gestorben". In der neuen Rechtschreibung gibt es das Wort nicht mehr. Gar nicht mehr, ohne Ausnahme! Lass das Wort also am besten aus deinem Kopf verschwinden. Dort wo früher "daß" stand, steht heute "dass" Viele Grüße Oliver Oliver, am 11.01.2011 um 13:51 Uhr, kommentierte: @ Max " Naja es gibt viele dumme Rechtschreibfehler, aber der "dass/das"-Fehler wird dermaßen oft gemacht, dass einem schon fast unheimlich werden kann. " Michael, am 11.01.2011 um 15:59 Uhr, kommentierte: Vergewaltigt ruhig die deutsche Sprache weiter. Das Wort daß bleibt immer richtig, egal was die Regierung und ihre Nachläufer auch wollen! Jerns, am 11.01.2011 um 16:01 Uhr, kommentierte: @Michael: Nein, "daß" ist nicht richtig. Ganz einfach, weil die s-Schreibung mit der neuen Rechtschreibung klar und eindeutig ist. Wer das nicht verstehen will, ist selber Schuld. Allerdings finde ich ein "daß" statt "dass" deutlich weniger schlimm, als ein "dass" statt "das". Bei ersterem handelt es sich nämlich "nur" um einen Rechtschreibfehler, bei letzterem allerdings um einen Grammatikfehler, der den Sinn des Satzes komplett über den Haufen wirft. eku, am 12.01.2011 um 09:21 Uhr, kommentierte: Mir wurde bei der Übung keinerlei Fehler bescheinigt, außer 5 mal [Du hast "daß" eingegeben]. Also, irgendwas stimmt net an dem Programm! Ich möchte daher mal eine Verbesserung anregen... ;-) Ingo, am 20.01.2011 um 13:57 Uhr, kommentierte: Super Übung! Einfach ausprobieren, ich habs auch fehlerfrei geschafft:-) gast, am 26.02.2011 um 00:48 Uhr, kommentierte: Null Fehler bei der der Übung, war aber auch ziemlich einfach... hermann, am 03.03.2011 um 15:57 Uhr, kommentierte: that wird im englischen auch anders gebraucht! du solltest den punkt vier weglassen. sonst finde ich deine bemühungen wirklich bemerkenswert. hermann, am 03.03.2011 um 16:04 Uhr, kommentierte: ich lernte in der schule noch folgendes: kann dass durch damit ersetzt werden, wird es eben dass geschrieben. und dass leitet sogenannte konsekutivsätze ein, also folgesätze, die von bedingungen abhängen, wie zum beispiel ich finde, dass beni, am 06.03.2011 um 19:40 Uhr, kommentierte: ich habe fünf Fehler, weil ich die recht Schreibung nicht beachtet habe Jakob, am 07.03.2011 um 15:00 Uhr, kommentierte: ich habe 0 fehler juhu Diana, am 31.03.2011 um 19:35 Uhr, kommentierte: Ich schreibe eine Deutsch Arbeit über Groß und klein Schreibung und s,ss,ß. Diese Seite hat mir echt gefallen und natürlich Geholfen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ich hoffe ich schreibe mit der Hilfe dieser Seite eine Gute Note wen nicht dann ist auch egal aber ich glaube ich schreibe eine Gute Note weil ich hab schon so viel gelernt. Boris, am 25.04.2011 um 15:46 Uhr, kommentierte: Ich hatte vier Fehler, weil die Seite Wert auf Groß- und Kleinschreibung legt - schön =) fabio, am 09.05.2011 um 15:51 Uhr, kommentierte: ich 0 Robin, am 22.06.2011 um 09:15 Uhr, kommentierte: Was geht Lars, am 22.06.2011 um 18:09 Uhr, kommentierte: Wozu brauchen wir überhaupt eine Unterscheidung zwischen dem Bindewort "dass" und und dem Relativpronomen "das" über die Schreibweise ? Die Aussprache ist genau die gleiche und die Bedeutung über den Kontext ebenso zu erkennen. Einen gesprochenen Satz versteht man ja auch ohne eine besondere Unterscheidung dieser Wörter. Meiner Meinung nach eine völlig überflüssige Regelung. "dass" sollte einfach durch "das" ersetzt werden und wir haben ein Problem weniger. ego ille qui quondam, am 07.07.2011 um 22:54 Uhr, kommentierte: "Manchmal sollte man sich den Satz auch in einer anderen Sprache vorstellen. In Englisch zum Beispiel steht that für dass und the für das. Eine Verwechslung ist also dort nicht möglich." - Falsch! the horse, that I bought last year etc. Ugh!, am 01.08.2011 um 18:37 Uhr, kommentierte: Wird Zeit, dass diese total unsinnige Regel abgeschafft wird! statistnr27, am 08.08.2011 um 14:44 Uhr, kommentierte: @alex du hast 2 mal "dass" mit nur einen "s" geschrieben und schreibst darüber dass es doch so einfach ist D: statistnr27, am 08.08.2011 um 14:46 Uhr, kommentierte: sry dafür dass ich es so oft geschrieben hab D: pc hatte schlechte internetverbindung und habe gedacht dass der das nicht regisriert hat sollte kein spam werden :) Verärgerter Gast, am 01.09.2011 um 21:18 Uhr, kommentierte: Was soll der Blödsinn? Auf solche Belehrungen wie "schalte deinen Kopf ein" etc. kann ich gut verzichten. Ich wollte nur die Regel für die Verwendung von das und dass haben. Wenn ich meinen Kopf dauerhaft auf standby hätte wäre ich wohl kaum auf diese Seite gekommen, oder? FÜHLE MICH IRGENDWIE VERARSCHT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Vielleicht sollten die Autoren dieser Seite mal ihr Hirn aktivieren! Danke für gar nichts. Hochachtungsvoll Jemand, der sein Hirn nie anschaltet, da es ihm zu viel Energie frisst tommi, am 05.09.2011 um 11:00 Uhr, kommentierte: deutsch ist doof löscht die seite xety979, am 05.09.2011 um 11:03 Uhr, kommentierte: dise seite ist gut zum üben Horsti, am 09.09.2011 um 14:24 Uhr, kommentierte: Das mit dem englischen THAT stimmt nicht! "Is that right?" "you mean this one or that one?". Das ist beides im deutschen DAS! Horsti, am 09.09.2011 um 17:19 Uhr, kommentierte: Dianalein, jetzt musst du nur nochmal auf www.deppenleerzeichen.de nachgucken, wie man "Deutscharbeit" richtig schreibt! EnglischTeufel, am 16.12.2011 um 10:31 Uhr, kommentierte: Das mit dem "that" ist Bullshit! Korrigiert das mal. So kann man die Seite ja nicht ernsthaft an jemand anderen weiterleiten. Dann doch lieber: www.dass-das.de oder www.das-dass.de Aber die Admins dieser Seite scheinen eh zu schlafen, sonst gäbe es nicht schon so viele Kommentare darüber ohne, dass sich was geändert hat. admin, am 16.12.2011 um 11:12 Uhr, kommentierte: Hallo EnglischTeufel, danke für die Meldung. Die Zeile wurde entfernt! Berni, am 16.12.2011 um 23:20 Uhr, kommentierte: Ich bin froh, dass das das Größte Problem ist! Hab ich das Dass und die Das jetzt richtig geschrieben? heiden jujun, am 15.01.2012 um 17:46 Uhr, kommentierte: das war nicht so einfach weil es im internet aber trotzdem macht spass Vanessa, am 16.01.2012 um 13:45 Uhr, kommentierte: das ist echt eine coole seite habe in der klassenarbeit eine 1 geschrieben (-: chery, am 22.01.2012 um 14:08 Uhr, kommentierte: naja sie ist sch okee Mäxje, am 27.01.2012 um 07:04 Uhr, kommentierte: Dass das Das das Dass nicht ist und dass das Dass das Das nicht ist, dass soll jeder Deutsche wissen. jinga, am 02.02.2012 um 19:24 Uhr, kommentierte: ja jona, am 02.02.2012 um 19:30 Uhr, kommentierte: ich finde es eine colle seite das oder dasskann ich jetzt endlich unterscheiden danke.ich finde es gar nicht so einfach es zu unterscheiden aber mit euer hilfe kann ich es jetz und ich finde es nicht mehr schwierig jungina, am 02.02.2012 um 19:31 Uhr, kommentierte: coll Jogoesonline, am 22.02.2012 um 21:08 Uhr, kommentierte: Klugscheisserische Seite. dominik, am 23.02.2012 um 15:02 Uhr, kommentierte: hallo der tipp ist gut aber auch schlech keine anung was ich sage er ist gut ok hhhhhhhhhhhhhhhhhhhiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii, am 28.02.2012 um 19:09 Uhr, kommentierte: ich hasse es hatte 5 fehler anne weber, am 28.02.2012 um 19:11 Uhr, kommentierte: hhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii bin single blueberry, am 29.02.2012 um 18:30 Uhr, kommentierte: find ich cool burcu, am 06.03.2012 um 19:19 Uhr, kommentierte: ich hatte nur 2 fehler -.- !! aber ich find das auch cool ich bin 17 :D burcu, am 06.03.2012 um 19:20 Uhr, kommentierte: hahahah genau 19:19 uhr gepostet das war nur zufall :D Wessmoal, am 08.03.2012 um 08:28 Uhr, kommentierte: seas lol, am 25.03.2012 um 17:45 Uhr, kommentierte: ahm ich verstehe es zwar aber mein bruder nich und der ist 4jahre älter lol, am 25.03.2012 um 17:46 Uhr, kommentierte: wer kanns nich Liz, am 29.03.2012 um 16:10 Uhr, kommentierte: Das ist eine gute Übung aber es erklärt nicht wie man danach frägt:( h, am 10.04.2012 um 17:39 Uhr, kommentierte: ihr opfer Marcus, am 16.04.2012 um 22:55 Uhr, kommentierte: Also das muss mir jetzt aber mal jemand erklären: http://dl.dropbox.com/u/2891476/Bild%201.png Interessanter Fehler!:) xD, am 17.04.2012 um 21:41 Uhr, kommentierte: Ig raf es einfach nicht :D Dx, am 19.04.2012 um 08:18 Uhr, kommentierte: alta leck mich fett deine mutta, am 19.04.2012 um 08:22 Uhr, kommentierte: alta deine mutta is so fett wen sie ein grunes t-shirt anzieht schrein alle; scheisse hulk ist wida da deine mutta, am 19.04.2012 um 08:22 Uhr, kommentierte: alta deine mutta is so fett wen sie ein grunes t-shirt anzieht schrein alle; scheisse hulk ist wida da ...Why...?!, am 07.05.2012 um 15:05 Uhr, kommentierte: kake ich krig das einfach nicht hin ...Why...?!, am 07.05.2012 um 15:09 Uhr, kommentierte: scheiß seite erlich ...Why...?!, am 07.05.2012 um 15:12 Uhr, kommentierte: Jürgen die seite kann man nicht weiter empfehlen ehrlich die zeigen fehler an obwohl mans richtig hat der jhtzuzvht, am 14.05.2012 um 08:15 Uhr, kommentierte: lach güllewasser, am 14.05.2012 um 08:21 Uhr, kommentierte: ist ganz ok dampf, am 19.05.2012 um 17:58 Uhr, kommentierte: Die meisten Menschen können leider kein dass und das. Ist traurig aber wahr. Ein Glück, dass ich es kann. benny, am 22.05.2012 um 21:06 Uhr, kommentierte: ja Lea, am 23.05.2012 um 19:08 Uhr, kommentierte: Glaubt das hohe Gericht wirklich, dass das das Gesicht eines Verbrechers ist? Morgen Deutsch Ex................................................................. ::((((( monther, am 09.06.2012 um 20:49 Uhr, kommentierte: echt krass ssae, am 10.06.2012 um 16:09 Uhr, kommentierte: ist echt cool ssae, am 10.06.2012 um 16:10 Uhr, kommentierte: ist echt blöd :D lol, am 12.06.2012 um 11:25 Uhr, kommentierte: IM SORRY FOR EXCUSE ME martin, am 14.06.2012 um 19:27 Uhr, kommentierte: boaaaaaaaaaa hoffentlich hat es mir geholfen die deutsch schulaufgabe morgen one problem zu löse so dass ich entweder ne note 4 bekomme oder die note 3 bekomme. :):(:D martin, am 14.06.2012 um 19:28 Uhr, kommentierte: boaaaaaaaaaa hoffentlich hat es mir geholfen die deutsch schulaufgabe morgen one problem zu löse so dass ich entweder ne note 4 bekomme oder die note 3 bekomme. :):(:D martin, am 14.06.2012 um 19:28 Uhr, kommentierte: boaaaaaaaaaa hoffentlich hat es mir geholfen die deutsch schulaufgabe morgen one problem zu löse so dass ich entweder ne note 4 bekomme oder die note 3 bekomme. :):(:D CoD, am 14.06.2012 um 19:40 Uhr, kommentierte: coll of duty ist echt cool :) Ronny, am 25.06.2012 um 15:44 Uhr, kommentierte: Bei den Übungen wird bei folgendem Satz das zweite "das" als Fehler angezeigt: Das Pferd, das das Rennen gewann, war riesengroß. Es müsste doch aber so korrekt sein, oder nicht? Erste beiden beziehen sich auf "Pferd", das dritte auf "Rennen"?! Administrator, am 25.06.2012 um 15:45 Uhr, kommentierte: Hallo Ronny, so wie du das geschrieben hast, stimmt es. Und es wird auch in den Übungen als richtig angezeigt. Ronny 2, am 25.06.2012 um 15:49 Uhr, kommentierte: Yes. Hab grad nochmal probiert, hat geklappt. Wahrscheinlich war vorhin ein Leerzeichen zuviel gewesen oder sowas ;) Deutschprofi 2000, am 29.09.2012 um 11:53 Uhr, kommentierte: Sehr hilfreich . Softdrink 2000, am 11.10.2012 um 10:38 Uhr, kommentierte: Hey , Martin ich glaube du musst noch mal hinter die Bücher , du hast ohne ohne h geschrieben. jana, am 18.11.2012 um 19:21 Uhr, kommentierte: coole seite gut für kinder Pferdefan, am 29.11.2012 um 17:51 Uhr, kommentierte: Ich finde das alle was hier steht sehr hilfreich und bin nun fuer den deutsch Test morgen gut gewappnet!!! Anfaenger, am 27.01.2013 um 17:44 Uhr, kommentierte: Leider ist die Seite fast nur als Seite fuer Angeber zu gebrauchen, welche das Thema schon beherrschen. Wie bitte, soll der sich nicht zu recht findende Anfaenger die Fehler erklaeren? Man haette ihm das deutlich leichter machen koennen, wenn man Erklaerungen neben die Fehleranzeigen geschrieben haette. Dyskolos, am 01.02.2013 um 12:47 Uhr, kommentierte: Per se gute Seite, aber: Das "daß" ist nicht gestorben, es wurde herzlos und hinterrücks gemeuchelt. Da die "neue" Rechtschreibung lediglich für Behörden, Schulen u.ä. verbindlich ist, gilt für mich: Es lebe das "daß"! hey, am 04.02.2013 um 17:58 Uhr, kommentierte: Ja Diese seit ist echt super zum üben ich habe null fehler Jesus, am 20.03.2013 um 20:51 Uhr, kommentierte: Das Wort "daß" ist und wird immer richtig bleiben. Völlig gleich wie klar und eindeutig die neue Rechtschreibung sein mag. Ganz einfach weil die alte Rechtschreibung nämlich auch klar und eindeutig ist und auch heute noch ihre Gültigkeit hat. Und wer das nicht verstehen will, ist ebenfalls selber Schuld. Ich hab es nach der alten Rechtschreibung so gelernt und werde es auch weiter so handhaben. Punkt. Ende. Philipp, am 10.06.2015 um 08:05 Uhr, kommentierte: Sehr gute Seite !!! Monika, am 26.07.2015 um 19:59 Uhr, kommentierte: Diese Seite gefällt mir, habe alle Kommentare gelesen. DOCH niemend hat geschrieben, wie mir mein Vater das vor 50 Jahren beigebracht bzw. erklärt hat und ich auch immer gerne weitergebe. Wenn man DES (typisch im österr. Dialekt) sagen kann, schreibt man NIE "dass" Super Beispiel von Mäxjel: doch auch ein Fehler eingeschlichen Dass das Das das Dass nicht ist und dass das Dass das Das nicht ist, dass soll jeder Deutsche wissen. Dass des Des des Dass nicht ist und dass des Dass des Des nicht ist, DES soll jeder Deutsche wissen. Fazit: Man kann bei "dass" NIE "des" verwenden Monika Ralph, am 01.09.2015 um 01:44 Uhr, kommentierte: Leute die Betreiber können es leider selber nicht. Bei der Übung wurde mir in meinem richtigen Satz: "Dass das alles nicht funktionieren würde, war mir von vornherein schon klar." ein Fehler angezeigt, nämlich das erste "Dass". Das ist ziemlich peinlich, findet Ihr nicht? Trashken, am 10.09.2015 um 07:10 Uhr, kommentierte: Muss das nachher dem deutschgrundkurs erklären (als Schüler) hoffentlich klappt das -.- Mik, am 14.09.2015 um 18:28 Uhr, kommentierte: Hatte alle recht Pennis, am 22.09.2015 um 11:58 Uhr, kommentierte: Ja stimmt Seb, am 23.09.2015 um 06:07 Uhr, kommentierte: Zitat von dieser Seite: „Regel 1 - "daß" ist tot“ So etwas kann nur von Befehlsempfängern kommen.Die Politik mit ihren Stasi Leuten bestimmt eine neue Rechtschreibung, ein Buchstabe nach dem anderen verschwindet einfach und ihr lauft blind hinterher. Von solchen soll ich mir sagen lassen wie es richtig geht? Das Schreibschriftverbot ist auch schon halb durch, ach und natürlich wird es nicht so genannt werden, 6, setzen! Tanya, am 18.11.2015 um 01:35 Uhr, kommentierte: Ich kann das nicht glauben: Ihr habt mir 5 Fehler attestiert, obwohl alles richtig war. Ich habe den Test aus Langeweile in einer halben Minute gemacht. Nicht um mich zu testen. Ihr könnt ja das Einfachste selber nicht! Was ist das denn für eine Seite?? okay, am 08.12.2015 um 22:50 Uhr, kommentierte: sorry ihr streber das ich diese regel nicht kenne und mir rechtschreibung am arsch vorbei geht frank, am 09.12.2015 um 15:20 Uhr, kommentierte: 0 Fehler. locker easy Jürgen Torsthan, am 13.01.2016 um 17:01 Uhr, kommentierte: echt coole Seite hat echt weitergeholfen :) :D der hd, am 15.01.2016 um 16:11 Uhr, kommentierte: ich bin so cool dass alle sterben sollen xXSORAAROSXx, am 25.01.2016 um 17:03 Uhr, kommentierte: ich finde es gut das man hier abschreiben kann Poncho, am 12.02.2016 um 13:02 Uhr, kommentierte: Ich frage, mich, ob wir es bei der Unfähigkeit, das und dass zu unterscheiden, mit einem Anzeichen für den Zerfall des Bildungswesens oder mit einer Modeerscheidung zu tun haben. Schlage für die Betroffenen die Bezeichnung "Idioten-Dasler" vor. Moahmmed der 6., am 19.04.2016 um 13:09 Uhr, kommentierte: Ziemlich easy, alhamchum Der boss, am 21.04.2016 um 09:16 Uhr, kommentierte: Las ficken du fotze Der Maker, am 22.04.2016 um 17:15 Uhr, kommentierte: war eh voll leicht hatte nur 1 fehler ein feher, am 28.04.2016 um 10:19 Uhr, kommentierte: ersten die seite ist gut und 1fehler ist schlecht bei so was Antur, am 30.04.2016 um 14:04 Uhr, kommentierte: Ich denke ein Teil der Verwirrung entsteht auch durch die unsinnige Festlegung der neuen Seltsamschreibung mit kurzem und langem Vokal vor dem ß oder ss. Vereinfachte Regel: kurz => ss, lang =>ß. Da grätscht dann auch noch das einfache s aus Missverständnis (schon wieder so ein Fall) hinein. Es _ist_ nun eben so, dass phonetisch im Norden von .de praktisch nicht unterschieden wird. Dort wird der Vokal vor dem s/ss/ß tendenziell immer kurz gesprochen. Nun unterscheide das dass und das das nach der obigen Regel mal ... Im Süden fällt es leichter. Hier hört man beim Sprechen, was wohin gehört. Meine unrepräsentative persönliche Statistik weist darauf hin, dass die "Nordlichter" deutlich mehr Probleme damit haben. xy, am 01.05.2016 um 22:11 Uhr, kommentierte: Ich denke, dass diese Seite vielen hilft. Ich hatte 0 Fehler und hoffe, dass das in der Deutscharbeit genauso gut laufen wird. ;) Allerdings wird bei uns noch verlangt, dass wir schreiben, ob es sich um ein Relativpronomen, Demonstrativpronomen,.... handelt. Schade bloß, dass so viele diese einfache Regel nicht beherrschen. Und: "Daß" ist für mich gestorben :) Boss_Imnice, am 10.05.2016 um 14:26 Uhr, kommentierte: Diese Seite hilft echt vorallen den Schüler wie mich die es nicht verstanden hatten bb, am 19.05.2016 um 08:22 Uhr, kommentierte: die Seite hat mir gut gefalen ich habe viel gelernt kuttelehmann, am 23.05.2016 um 15:09 Uhr, kommentierte: aber warum schafft man es nicht einfach ab, würde keinen stören "das" mit einen "s" zuschreiben !!! völlig unnütze regeln genau wie der konjunktiv !!! kein mensch den ich kenne schreibt so, oder schrieb so, oder hätte so geschrieben !!! ;) ronayking, am 08.06.2016 um 20:12 Uhr, kommentierte: vallah ich schwöre gute seite AMK Immi, am 21.06.2016 um 23:36 Uhr, kommentierte: Hat mir geholfen LeaH, am 06.07.2016 um 17:16 Uhr, kommentierte: Mein Tipp : Wen man ,,das/dass" durch dieses, welches und jenes ersetzten kann , schreibt man ,,das". Wenn nicht , dann schreibt man ,,dass" ;-) LeaH, am 06.07.2016 um 17:18 Uhr, kommentierte: Richtig hilfreich ;-) ^_^ Anna, am 13.07.2016 um 11:33 Uhr, kommentierte: Schöne Übung, kleine Anmerkung für die Verantwortlichen: Es wäre schön, wenn ihr die Goß- und Kleinschreibung hier außer Acht lassen könntet, dass also auch ein Wort am Satzanfang als richtig erachtet wird, wenn es kleingeschrieben ist. Ansonsten für die Schwächeren der Lernerfolg verfälscht, da es nicht ausreicht, zwischen s und ss zu entscheiden, um ein richtiges Ergebnis zu erhalten. Sie müssen quasi zwei Regeln auf einmal beachten, und auch wenn das für viele nicht als schwierig erachtet wird, gibt es Leute, die das überfordert. Trotzdem großes Lob! xX Terminator Xx, am 16.11.2016 um 18:20 Uhr, kommentierte: Ich fand das*(s)* die Seite gut ist. *Wer weiß was da hin muss* Hag2bard, am 20.11.2016 um 13:33 Uhr, kommentierte: Das Ei mit einem S soll falsch sein. What the fuck? Sonst alles richtig. kevin, am 26.11.2016 um 10:43 Uhr, kommentierte: ich fant die ubungen echt schwer kevin, am 26.11.2016 um 10:43 Uhr, kommentierte: ich fant die ubungen echt schwer Hahahahahah, am 16.12.2016 um 10:00 Uhr, kommentierte: Julia ist gaaaaaay Larry, am 16.12.2016 um 10:01 Uhr, kommentierte: Julia 17 weiß nicht was sie mit ihren leben anfangen soll -Opfer Geil😂😂, am 11.01.2017 um 14:51 Uhr, kommentierte: Diese Seite ist wirklich Megaaaa gut mann versteht alles direkt super gut wenn nich liest mach noch einmal aber ansonsten ist diese Seite wirklich wirklich suuuuuper geil Hi, am 12.01.2017 um 14:11 Uhr, kommentierte: Wie können Menschen, die die Regeln angeblich beherrschen, gleichzeitig gar kein Verständnis für andere Menschen haben, die die Regeln angeblich nicht anwenden können? Wie können Menschen, die die Regeln angeblich beherrschen, gleichzeitig so unfähig sein, diese anderen Menschen zu vermitteln? Diese Seite ist der beste Beweis für Frontenbildung, Differenzierung, Abspaltung, Hetze und nur eine kleine bis gar keine Hilfe für die, welche es lernen wollen. Maximilian, am 12.01.2017 um 14:58 Uhr, kommentierte: Eigendlich ganz toll aber ich meine jeder lernt in der Schule die dass-das Regeln Maximilian, am 12.01.2017 um 14:58 Uhr, kommentierte: Eigendlich ganz toll aber ich meine jeder lernt in der Schule die dass-das Regeln Michael, am 06.02.2017 um 17:45 Uhr, kommentierte: Gute Seite, allerdings wird man als Leser sehr von oben herab behandelt: "Eigentlich ist es ja so einfach, aber Fehler mit dass, daß und das passieren immer wieder." "Schalte beim Schreiben deinen Kopf ein." "Und denk das nächste Mal bitte nach, bevor du ein das oder dass benutzt. Danke! " Frederik, am 06.02.2017 um 18:24 Uhr, kommentierte: Das war ganz toll.Super gemacht Fr.Frenzel, am 09.02.2017 um 10:46 Uhr, kommentierte: Ich bin die Sozialarbeiterin der RST (website. www.rs-Tiengen.de) Georg Michel, am 09.02.2017 um 10:46 Uhr, kommentierte: War mega scheße ich will es verbessern und bekomme mehr fehler SCHLECHTE SEITE !!!!!!!!1111!1!1!1 JayJay.com, am 09.02.2017 um 10:48 Uhr, kommentierte: hey loide ich bins der JayJay.com aboniert mich auf YT Justin Strottmatter, am 09.02.2017 um 10:49 Uhr, kommentierte: hi Henrik.Altvater, am 09.02.2017 um 10:54 Uhr, kommentierte: Ich haber por*** gemacht guckt mal vorbei mit meiner Freundin Katja diekrassebitch (www.Ichbinhenrik-unddrehepor*os.de) Alex Schultheiss, am 09.02.2017 um 10:55 Uhr, kommentierte: Hi was macht ihr??? Georg Michel, am 09.02.2017 um 10:56 Uhr, kommentierte: Rtl ist geil kommt Kino was geht???, am 09.02.2017 um 10:57 Uhr, kommentierte: ich liebe OMA Russe oder Pole, am 09.02.2017 um 11:02 Uhr, kommentierte: Drück die Ware raus Georg.Michel, am 09.02.2017 um 11:04 Uhr, kommentierte: Ihr macht ja voll den scheiß, diese seite dient dazu da Sprachen zu lernen und später kann man einen Komentar schreiben wie man das fandet und ihr ,macht nur Blödsinn. War kein bot, am 13.02.2017 um 18:07 Uhr, kommentierte: Habs nur die ganze Zeit kopiert War kein bot, am 13.02.2017 um 18:07 Uhr, kommentierte: Habs nur die ganze Zeit kopiert Mirko, am 29.03.2017 um 18:31 Uhr, kommentierte: Dass das dass oft mit dem das verwechselt wird, das macht dem das doch zu schaffen. Doch dass dass oft mit dem das verwechselt wird, das juckt kaum jemanden. Aber dass das dass mit dem das verwechselt wird, führt dazu, dass das das das nicht mehr erträgt und dass das das das dass dann erschießt. Dann gibt es nur noch das das- und alle sind zufrieden. hi, am 24.04.2017 um 07:58 Uhr, kommentierte: wasser ist nicht nass sondern feucht malik, am 09.05.2017 um 19:56 Uhr, kommentierte: ich hatte 3 fehler aber nur bei der letzten aufgabe. habt ihr mir Tipps für eine andere seite hi, am 09.05.2017 um 19:59 Uhr, kommentierte: hi Hallo, am 16.05.2017 um 15:51 Uhr, kommentierte: Coole Seite Hallo, am 16.05.2017 um 15:51 Uhr, kommentierte: Coole Seite Lena, am 17.05.2017 um 17:13 Uhr, kommentierte: Hatte 0 Fehler. Tolle Seite cöp, am 10.06.2017 um 15:59 Uhr, kommentierte: soo cool hat mir sehr geholfen dlscmvnq4vorq, am 26.06.2017 um 17:21 Uhr, kommentierte: Wasse ist nass irrrra, am 26.06.2017 um 17:22 Uhr, kommentierte: Wasser ist nass eivbewqbv, am 26.06.2017 um 17:27 Uhr, kommentierte: ich bin so schlau durch diese Übungen geworden "Thanke you"! :^) :^) :^) jay cool, am 06.07.2017 um 07:04 Uhr, kommentierte: ich finde es cool es hat mir geholfen :):):):) Jürgen, am 09.08.2017 um 09:19 Uhr, kommentierte: folgt mir auf instagramm @c.olin_sq_ ´ / 9* +- De Klookschieter, am 27.09.2017 um 00:32 Uhr, kommentierte: Darf das Das das? Das darf das Das! Dass das Das das darf...? Und das Dass mit ß war früher einfach unsinnig, genau wie z.B. die Nuß oder der Fluß! Schönen Gruß Peter Pan, am 03.10.2017 um 02:12 Uhr, kommentierte: Satan hat das "dass" erfunden. Argghhh MLGpussySlayer, am 07.10.2017 um 17:28 Uhr, kommentierte: diese Seite hat mir echt weiter geholfen und ich bin zufrieden mit der Aufstellung!Aber die aufgaben sind viel zu kurz und das wenn mann 2 Fehler hat und direkt die Antwort kommt"Autsch 2 Fehler!Du musst wohl mehr üben"Ist echt doof bitte verbessern! Jan W., am 07.11.2017 um 16:49 Uhr, kommentierte: Diese Seite ist cool nur es sollte mehr Übungen geben . Hatte 0 Fehler . Ist Wasser nass .Soll das echt euer ernst sein . Oxpskkdkfdo, am 07.11.2017 um 16:52 Uhr, kommentierte: Ich liebe Omas Unterhosen . rtrtt, am 23.11.2017 um 09:09 Uhr, kommentierte: halloEin Kühlschrank (österreichisch gebräuchlich als Eiskasten) ist ein schrankförmiges Gerät, das üblicherweise elektrisch, einige auch mit Brennstoffen betrieben wird und die Temperatur in seinem Inneren selbständig niedrig hält. Mittels eines häufig an der Rückseite befindlichen und per Temperaturregler geregelten Kühlaggregates wird das Kühlschrankinnere gekühlt. Ebenso existieren Kühlschränke auf der Basis von Verdunstungskühlung oder durch Nutzung niedriger Außentemperaturen. Kühlschränke finden Verwendung für die Lagerung von Nahrungsmitteln, Medikamenten, Chemikalien usw. Durch die niedrigere Temperatur laufen chemische Reaktionen und biologische Prozesse, die beispielsweise Lebensmittel ungenießbar und Medikamente unbrauchbar werden lassen, langsamer ab. Die typische Betriebstemperatur im Innern von Haushaltskühlschränken liegt zwischen 2 °C und 8 °C. Das Gehäuse der Kühlfächer ist wärmegedämmt, um den Energieaufwand zur Erhaltung der Differenz zur Umgebungstemperatur niedrig zu halten. Kühlschränke gehören zu den meistverbreiteten und regelmäßig verwendeten Haushaltsgeräten und haben einen bedeutenden Anteil am Haushaltsstromverbrauch. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Geschichte 2 Funktionsweise 2.1 Kompressorkühlschrank 2.2 Absorberkühlschrank 2.3 Thermoelektrischer Kühlschrank 3 Aufbau 4 Betrieb 4.1 Temperaturzonen 4.2 Umgebungstemperatur 4.3 Energiebedarf 4.4 Abtauen, Wartung 4.4.1 Manuelles Abtauen 4.4.2 Kühlschrank 4.4.3 Gefrierschrank 4.5 Sternekennzeichnung für Gefrierfächer 5 Verwandte Kühlgeräte 5.1 Gefrierschrank/-truhe 5.2 Kühlregal 6 Probleme 6.1 Umweltprobleme 6.2 Gesundheitsrisiken 6.3 Reparaturen 6.4 Einschalten 6.5 Transport und Lagerung 6.6 Einsperr-Falle für Kinder 7 Siehe auch 8 Fußnoten 9 Weblinks Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kühlschrankbelieferung mit Blockeis in Mexico 2015 Kühlung wurde schon in der Antike erreicht, indem man Eis aus den Bergen in Orte transportierte und in tiefen Kellern (sog. Eiskellern) zur Lagerung von Lebensmitteln einsetzte. 1748 zeigte William Cullen die erste künstliche Kühlung an der Universität Glasgow. Der moderne Kühlschrank wurde ab 1834 kommerziell vermarktet, und zwar von Alexander Twinning; seine Kühlschränke kühlten durch Luftkompression. Eine wichtige Weiterentwicklung war der Einsatz von Ammoniak durch Ferdinand Carré 1859.[1] Bis etwa 1950 wurden auch hölzerne Eisschränke, gespeist mit Eis aus Fabrik oder Teich (gelagert im Keller unter Sägespänen), verwendet. Sie enthalten innen ein Gefäß aus gelötetem Zinkblech. Oben wird Eis (zerkleinert oder am Stück, z. B. Eiszapfen) eingefüllt, unten das abtropfende Wasser gesammelt, in der Mitte ist eine dann von Eis umgebene Kammer ausgebildet, die das Kühlgut auf (Marmor-)Fächern aufnimmt und mit einer Tür verschlossen wird. In Graz erinnern die Adressen Eisteichgasse (-siedlung) nahe den ehemaligen Ziegel-Lehmgruben und Am Eisbach sowie der Ort Eisbach an diese Form der winterlichen Eisgewinnung. In Vallorbe wurde das Eis vom Lac de Joux für Paris auf die Eisenbahn verladen, Zell am See lieferte das Eis für deutsche Brauereien[2] Datei:Eerste coöperatieve diepvrieskluis in de Alblasserwaard Weeknummer, 56-25 - Open Beelden - 13421.ogv Mediendatei abspielen Kollektive Kühltruhen im Alblasserwaard, niederländische Kinonachrichten von 1956 1876 entwickelte der deutsche Ingenieur und Unternehmer Carl von Linde das für die Wissenschaft und Technik fundamentale Linde-Verfahren. Seine Erfindung erlaubte es, die Zuverlässigkeit des Kompressors und der gesamten Kältemaschine so zu verbessern, dass diese industrietauglich wurde. Nun konnte man Wassereis ganzjährig industriell herstellen; man war nicht mehr auf Natureis angewiesen. Auch seine Erstentwicklung wurde damals noch mit Ammoniak betrieben. Diese Substanz ist ätzend und verursachte nicht nur Lecks, sondern auch einen üblen Geruch, so dass Kühlschränke erst in den 1920er Jahren seit der Entwicklung von Ersatzchemikalien für den Hausgebrauch geeignet waren. In den 1930er Jahren wurde er in den USA und Kuba zur Standardausstattung privater Haushalte; bereits 1937 hatte jeder zweite amerikanische Haushalt einen Kühlschrank. Lackierung von Kühlschrankgehäusen in Magdeburg (1958) Kühlschrankproduktion bei VEB Kühlautomat Berlin 1988 Der erste europäische Kühlschrank wurde 1929 von den durch Jørgen Skafte Rasmussen gegründeten Zschopauer Motorenwerken J.S. Rasmussen entwickelt. Aus der Marke DKW-Kühlung ging 1931 die Deutsche Kühl- und Kraftmaschinen GmbH in Scharfenstein hervor. Die ersten Kühlschränke wurden mit Methylchlorid, Ammoniak oder Schwefeldioxid betrieben; dies brachte Probleme für die Lagerung der beweglichen Teile im Kompressor und bei Undichtigkeiten den Austritt giftiger Gase oder Verpuffungen mit sich. Ab 1930 wurden Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) technisch hergestellt und bald als Kältemittel in Kältemaschinen eingesetzt. Damit wurden die genannten Probleme vermieden. In den 1980er Jahren wurde das Ozonloch über der Antarktis entdeckt und gelang der wissenschaftliche Nachweis, dass die FCKWs die Ozonschicht abbauten. Im Montreal-Protokoll verpflichteten sich die Unterzeichner-Staaten, keine FCKW mehr zu verwenden. Der erste FCKW-freie Kühlschrank der Welt in neuerer Zeit wurde 1992 durch das sächsische Unternehmen „dkk Scharfenstein“ (später unter dem Namen „Foron“) produziert. Angeregt wurde die Entwicklung von Greenpeace und dem Hygieneinstitut Dortmund unter der Leitung von Harry Rosin. Der erste FCKW-freie Kühlschrank dieser Art wurde durch die Lare GmbH als Laborgerät für das Hygieneinstitut Dortmund umgebaut. Die Hersteller von Kühlschränken hatten damals noch kein Interesse daran, diese Technik einzuführen. Seit dem Jahr 2000 sind Haushalts- und Gewerbekühlgeräte mit brennbaren Kältemitteln mehr und mehr auf dem Markt vertreten. Das System kühlt mit der sogenannten „Dortmunder Mischung“, einem Gemisch aus Propan und Butan, die weder das Ozonloch vergrößert noch den Treibhauseffekt verstärkt, dafür allerdings brennbar ist. Mit der Verbreitung des elektrischen Stroms und des Kühlschranks verlor sein Vorläufer, der stromlose Eisschrank, an Attraktivität. Das Wort Eisschrank (in Österreich Eiskasten) wird bis in unsere Zeit umgangssprachlich für den heute gebräuchlichen Kühlschrank verwendet. Bevor Kühlschränke für Privathaushalte allgemein erschwinglich waren, wurden vor allem in den 1950er und 1960er Jahren von Gefriergemeinschaften kleine Kühlhäuser betrieben, in denen hauptsächlich tiefgekühlte Lebensmittel gelagert wurden. Funktionsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kreislauf im Kompressorkühlschrank: flüssig, sehr kalt, geringer Druck. Das Kühlmittel siedet im Verdampfer. gasförmig, kühl, geringer Druck. Der Kompressor verdichtet das Gas. gasförmig, heiß, hoher Druck. Im Verflüssiger gibt das Gas seine Energie an die Umgebung ab. flüssig, warm, hoher Druck. Die Drossel reduziert den Druck. Kompressor und Wärmeübertrager (Verflüssiger) an der Rückwand eines Haushaltskühlschrankes Bei allen Kühlschranktypen wird mittels Wärmeüberträgern dem Innenraum des Kühlschranks Wärme entzogen und an die Umgebung abgegeben (siehe Kältemaschine und Wärmepumpe). Je nach dem, wie dies erreicht wird, unterscheidet man drei Typen: Kompressorkühlschränke, Absorberkühlschränke und Kühlschränke mit Peltier-Element. Kompressorkühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] → Hauptartikel: Kompressionskältemaschine Auf diesem Prinzip basieren die in Haushalt und Industrie üblicherweise verwendeten Kühlanlagen: Beim Kompressorkühlschrank wird ein gasförmiges Kältemittel durch einen Kompressor adiabatisch verdichtet, wodurch sich das Kältemittel erwärmt. Im Verflüssiger, der aus schwarzen an der Rückseite des Geräts angebrachten Kühlschlangen besteht, wird die Wärme an die Umgebung abgegeben, wodurch das Medium kondensiert. Danach strömt es zur Druckabsenkung durch eine Drossel – z. B. ein Expansionsventil oder ein Kapillarrohr – und dann weiter in den Verdampfer im Inneren des Kühlschranks. Hier entnimmt das verdampfende Kältemittel aus den Kühlfächern die notwendige Verdampfungswärme (Siedekühlung) und strömt als Gas weiter zum außenliegenden Kompressor. Ein Kompressorkühlschrank entspricht in der Funktion einer Wärmepumpe, er unterscheidet sich lediglich in der Nutzung der Wärmeüberträger. Die Temperaturregelung erfolgt mit einem Thermostaten, der den Kompressor je nach gewünschter Temperatur ein- bzw. ausschaltet. Absorberkühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] → Hauptartikel: Absorptionskältemaschine Minikühlschrank Der Absorberkühlschrank arbeitet mit einem Wasser-Ammoniak-Gemisch in einer Wasserstoffatmosphäre. Im Kocher werden Ammoniak und Wasser durch Wärmezufuhr (z. B. Gasflamme, elektrische Beheizung, Sonnenwärme) in gasförmiges Ammoniak und Wasser getrennt. Danach werden das flüssige Wasser und das gasförmige Ammoniak über verschiedene Rohrsysteme weitergeleitet. Das Ammoniak wird im Kondensator verflüssigt; hier gibt der Kühlschrank Wärme an die Umgebung ab. Im Verdampfer im Innenraum verdampft das flüssige Ammoniak wegen des geringen Partialdrucks, der Wasserstoff dient als Druckausgleich – an dieser Stelle kühlt der Kühlschrank. Anschließend wird das Ammoniak im Absorber mit dem abgekühlten Wasser aus dem Kocher in Lösung gebracht. Eine ausführliche Funktionsbeschreibung findet sich im Artikel der Diffusionsabsorptionskältemaschine. Absorberkühlschränke werden z. B. in Kraftfahrzeugen oder im Campingbedarf eingesetzt. Sie haben, zumindest bei Elektrobetrieb, einen schlechteren Wirkungsgrad als Kompressorkühlschränke. Werden sie direkt mit Gas oder Motorabwärme betrieben, sind sie durch die direkte Nutzung von Primärenergie etwa gleich effizient wie Kompressorgeräte. Da sie außer der Arbeitsflüssigkeit keine bewegten Teile besitzen, sind sie praktisch lautlos; diese Eigenschaft verschafft ihnen ein breites Anwendungsgebiet z. B. als Minibar in Hotelzimmern. Für den Einsatz in besonders entlegenen Gebieten gibt es auch Absorberkühlschränke mit Petroleum- oder Benzinbetrieb. Für kleine Absorberkühlschränke für Wohnmobile, Wohnwagen und für Hotelzimmer ist Electrolux praktisch alleiniger europäischer Marktführer (2008) (Produktname Electrolux RM nnn). Baugleiche Geräte werden auch unter dem Namen „Dometic“ verkauft. Vorteile der Absorberkühlschränke Geräuschlos und Vibrationslos Betrieb auch mit Brenngasen (üblich ist Propan) möglich Keine Verschleißteile Nachteile des Absorber-Kühlsystems Schlechter Wirkungsgrad, damit höherer Energieverbrauch Leistungsabfall ab 35 °C Außentemperatur möglich Bewegungs- und schräglagenempfindlich Definierte Bauweise des Absorber-Kühlsystems Aufgrund geringer Produktionszahlen teurer als vergleichbare Kompressionskühlschränke Thermoelektrischer Kühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Zur mobilen Anwendung werden seit Jahren verbreitet Kühlboxen nach dem thermoelektrischen Prinzip (Peltier-Effekt) angeboten. Sie arbeiten direkt mit 12 V Gleichspannung und sind daher ideal für den Einsatz im Auto. Außerdem arbeiten sie prinzipiell völlig geräuschlos, werden aber in der Regel durch Lüfter unterstützt, die einen gewissen Geräuschpegel erzeugen. Die Vorteile werden jedoch durch einen sehr niedrigen Wirkungsgrad erkauft: Während ein Kompressorkühlschrank zur Übertragung von 1 Watt „Kühlleistung“ ungefähr 0,5 Watt verbraucht, benötigt ein Peltierelement für den gleichen Energietransport über 2 Watt. Ein Einsatz dieser Geräte im Haushalt ist daher energietechnisch nicht sinnvoll. Aufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Verschiedene freistehende Kühl-Gefrier-Kombinationsschränke Ein typischer Tischkühlschrank (Standmodell) hat ca. 150 Liter Inhalt und wiegt ca. 40 kg. Eine Kühl-Gefrier-Kombination hat ca. 250 Liter Inhalt und wiegt etwa 65 kg. Es existieren verschiedene Raumaufteilungen für Kühlschränke. Am bekanntesten und am gebräuchlichsten ist dabei die Variante mit einer großen Außentür und einer inneren Klappe zum Gefrierabteil im oberen Bereich. Das Gefrierabteil besitzt meist ein Fassungsvermögen von maximal 20 Litern, das Kühlabteil kann Größen bis zu 250 Litern (evtl. größer) annehmen. Andere Varianten verfügen über getrennte Türen für Kühl- und Gefrierfach. Sie werden als Kühl-Gefrier-Kombination bezeichnet. Die Abteile können übereinander oder auch nebeneinander liegen; letztere Version ist vor allem in den USA sehr populär und verfügt meist über einen integrierten Eiswürfelbereiter und optional über eine zusätzliche Getränkeklappe in der großen Tür des Kühlsegments. Ein solcher „Side-by-side“-Kühlschrank – auch amerikanischer Kühlschrank genannt – kann mehr als 500 Liter (Kühlteil etwa 350 Liter, Gefrierteil etwa 150 Liter) aufnehmen. Größere Varianten verfügen beispielsweise über eine Doppeltür zum obenliegenden Kühlbereich und unten über eine sehr breite Schublade für das Gefriersegment. Diese Varianten werden französischer Kühlschrank genannt. Betrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Geöffneter Einbaukühlschrank Fach für Obst und Gemüse mit speziellen LEDs zum Vitaminschutz Temperaturzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] In einem modernen Haushalts-Kühlschrank herrschen verschiedene Temperaturzonen: Oben ist es am wärmsten, dort können gekochte Speisen und Marmeladen gut gelagert werden. Im Mittelbereich sind unter anderem Milchprodukte (Joghurt, Käse) gut aufgehoben. Am kältesten ist es mit etwa 2 °C unten im Fach über den Gemüsefächern. Hierhin gehören leicht verderbliche Dinge wie Fleisch und Wurst. Die Schubfächer ganz unten sind mit etwa 8 °C günstig für Obst und Gemüse. Unter der Abdeckung sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit geeignet, Vitamine und Aussehen der Ware zu erhalten. In den Türfächern ist es relativ warm, aber kühl genug für Butter und Eier. Moderne Kühlschränke haben zudem teilweise eine 0-°C-Kühlzone, die Lebensmittel besonders lange frisch halten soll. Eine weitere Neuerung ist die Ausstattung eines Extrafaches für Obst und Gemüse mit LEDs, die bei geschlossener Tür weiter leuchten. Dies sind beispielsweise zwei blinkende LEDs, die den Blau- und Grünanteil des Sonnenlichts simulieren. Auf diese Weise sollen die natürlichen Schutzmechanismen von Obst und Gemüse aktiviert werden, um dem Vitaminabbau, der bei Lagerung im Dunkeln eintritt, entgegenzuwirken. Umgebungstemperatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bei Kühlschränken mit Eisfach, besonders mit Tiefkühlfächern, ist die vom Hersteller angegebene Umgebungstemperatur des Aufstellorts, angegeben als Klimaklasse, zu berücksichtigen: Klimaklasse SN (Subnormal) Umgebungstemperaturen von +10 °C bis +32 °C Klimaklasse N (Normal) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +32 °C Klimaklasse ST (Subtropen) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +38 °C mit dieser Klasse darf ein Gerät um 10 % mehr Energie verbrauchen als die normale Klasse um das gleiche Energielabel zu erhalten (z. B. A++) Klimaklasse T (Tropen) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +43 °C mit dieser Klasse darf ein Gerät um 20 % mehr Energie verbrauchen als die normale Klasse um das gleiche Energielabel zu erhalten (z. B. A++) Während eine geringe Umgebungstemperatur des Aufstellungsortes zunächst hilft, Energie zu sparen, führt – scheinbar paradoxerweise – das Unterschreiten der Mindesttemperatur zu einem Auftauen im Eis-/Tiefkühlfach. Das hängt damit zusammen, dass der Kühlraum und die Tiefkühlfächer meist einen gemeinsamen Kompressor haben, der über einen Thermostaten im Kühlraum geregelt wird. Bei einer geringen Außentemperatur, z. B. 8 °C, muss der Kompressor nur selten laufen, um z. B. eine Temperatur von 6 °C im Kühlraum zu gewährleisten. Diese Aktivität des Kompressors reicht nicht aus, um gegen den deutlich größeren Unterschied (Wärmestrom) zwischen Außentemperatur und Temperatur im Tiefkühlfach, z. B. −18 °C, zu arbeiten. Davon abgesehen können unterhalb der Mindestbetriebstemperatur Schmiermittel im Kompressor zu zähflüssig werden. Kühlschränke der Klimaklasse SN haben daher häufig eine Heizung in Nähe des Thermostaten im Kühlraum von ca. 8 Watt. Manchmal wird einfach die Glühlampe (üblich: 15 Watt) nicht ausgeschaltet, um die Betriebstemperatur von der Klimaklasse N auf SN zu erweitern. Wer Energie sparen und ein Kühlgerät in einem ungeheizten Raum aufstellen möchte, bei dem auch dauerhafte Temperaturen unter 10 °C zu erwarten sind, entscheidet sich besser gegen eine Kühl-/Gefrierkombination und für einen getrennten Kühl- und Tiefkühlschrank bzw. noch besser für eine Tiefkühltruhe. In letzter Zeit setzen sich in privaten Haushalten auch immer mehr kleine Kühl- und Tiefkühlzellen durch. Für gewerbliche Nutzer gibt es noch einige andere Kühlgeräte wie z. B. Wandkühlregale (zur Präsentation von hauptsächlich verpackten Lebensmitteln), Freikühltresen, Bierkühlungen usw. Manche Lebensmittelläden bieten Getränke – auch in Kisten – kühl temperiert in ganz normalen Regalen an, indem ein kleiner Bereich geringerer Raumhöhe als Kühlraum ausgebildet ist, der nur durch einen etwa 1 m breiten ziemlich luftstromdichten, transparenten Folienstreifenvorhang zu betreten ist. Energiebedarf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Der Energiebedarf wird in Mitteleuropa für Umgebungstemperaturen zwischen +16 °C bis +32 °C definiert und als Klimaklasse N klassifiziert. Die Energieverbrauchskennzeichnung (umgangssprachlich Energielabel) aus dem Jahre 1998 dient zur Unterstützung der Kaufentscheidung. Für das Etikett hat die EU-Kommission[3] ein einheitliches, verbindliches Muster festgelegt. Die Energieeffizienzklassen [4] reichen hierbei von G bis A und spiegeln den jeweiligen Stand der Technik zu der Zeit wider. Für besonders stromsparende Kühl- und Gefriergeräte wurden 2003 die Erweiterungen A+ und A++ eingeführt, die jeweils noch besser als die Energieeffizienzklasse A sind und für einen sehr niedrigen Energieverbrauch stehen. Energielabel an Kühlschränken Das europäische Parlament verabschiedete mit der Richtlinie 2010/30/EU im Mai 2010 eine ab 2011 geltende Neuregelung der Energieeffizienzklassen für Haushaltsgeräte. Zusätzlich zu Klassen A+ und A++ wurde die Klasse A+++ eingeführt und auf dem Energielabel dargestellt. Die neue A+ darf 5 % mehr Energie verbrauchen als die alte A+ Klasse und die neue A++ darf 10 % mehr brauchen. Alte Richtlinie für Haushaltsgeräte: 92/75/EWG für Kühlschränke: Richtlinie 94/2/EG [5] Änderung: Richtlinie 2003/66/EG [6] Neue Richtlinie für Haushaltsgeräte: 2010/30/EU für Kühlschränke: Verordnung (EU) Nr. 1060/2010 [7] In der neuen Richtlinie ist festgelegt, dass seit Juli 2011 keine schlechteren Haushaltsgeräte mit Kompressoren als Klasse A mehr auf den Markt gebracht werden dürfen (z. B. Absorbergeräte dürfen nach wie vor deutlich schlechter sein). 1983 baute das Rocky Mountain Institute (RMI) einen Sun-Frost-Kühlschrank mit nur 0,19 kWh/l pro Jahr (22 W/m³), dessen Wärmeüberträger außen am Gebäude angebracht war und die Hälfte der benötigten Kühlenergie passiv erzeugt wurde. Das RMI hielt eine Entwicklung von Geräten mit noch geringeren Verbrauchswerten, z. B. durch Vakuumisolationsschichten, für möglich. Die sparsamsten Kühl-/Gefrierkombinationen erreichen Verbrauchswerte von 0,48 kWh/l pro Jahr (55 W/m³, bei 25 °C Umgebungstemperatur) wie der Blomberg CT 1300A (nicht mehr im Handel) oder 0,34 kWh/l pro Jahr (39 W/m³, bei 21 °C) der Sun Frost RF16. Ein vergleichbares Gerät der Energieeffizienzklasse A benötigt 1,26 kWh/l pro Jahr (144 W/m³, Stand 2006). Deutlich sparsamer sind reine Kühlgeräte ohne Gefrierfach. Diese sind dann zu empfehlen, wenn ohnehin eine separate Gefriertruhe vorhanden ist. Abtauen, Wartung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Die Wartung durch das Abtauen von Kühlschränken ist eine Maßnahme, um Energieverschwendung zu verhindern. Beim Öffnen der Kühlschranktür gelangt warme Luft in das Kühlschrankinnere. Wird die Tür geschlossen, senkt der Kühlschrank die Innentemperatur wieder ab. Da kältere Luft und insbesondere die Verdampferflächen, die Kondensationsrate des in der Luft befindlichen Wasserdampfs steigern und gleichzeitig die Verdampfungsrate verringern, verringert sich der Sättigungsdampfdruck. Der durch das Öffnen mit der Umgebungsluft in den Kühlschrank eingebrachte Wasserdampf kondensiert auf den Flächen und gefriert. Die Vereisung der Kühlflächen verringert die Kühlleistung, da die Eisschicht isolierend wirkt. Dies führt dazu, dass der Kühlschrank für dieselbe Leistung mehr Energie (Strom) aufwenden muss.[8] Um den Energieverbrauch wieder zu senken, müssen die Eisschichten von Zeit zu Zeit entfernt werden. Dies kann entweder manuell oder mit unterschiedlichen Techniken automatisch erfolgen. Bei den automatischen Abtauverfahren wird unterschieden zwischen einer Kühlraumtemperatur über 0 °C, die das Abtauen bei Solltemperatur erlaubt, typischerweise Kühlschränke und einer Kühlraumtemperatur deutlich unter 0 °C, wie sie bei Gefrierschränken verwendet wird. Manuelles Abtauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bis zur Entwicklung automatischer Abtauverfahren mussten sowohl Kühlschränke als auch Gefrierschränke manuell abgetaut werden. Bei vielen Gefrierschränken oder Kühl-/Gefrierkombinationen ohne No-Frost-Technik ist dies für das Gefrierteil nach wie vor notwendig. Um einen Kühlraum abzutauen, muss das Kühlgut zunächst in einem anderen Kühlraum oder gut isoliert provisorisch zwischengelagert werden. Anschließend kann das Kühlaggregat ausgeschaltet und die Tür geöffnet werden, wodurch das Eis zu tauen beginnt. Der Prozess kann beschleunigt werden, indem vor der Tür ein Ventilator oder Heizlüfter Warmluft in den Kühlraum bläst. Anfallendes Tauwasser sammelt sich in einer speziellen Schale oder im unteren Kühlraumbereich. Kühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bei Modellen ab der mittleren Preisklasse ist die Abtauautomatik für den Kühlteil seit den 1980er Jahren Standard, während sie im Gefrierteil nur bei Modellen in Gastronomiequalität üblich ist. Kühlschränke früherer Baujahre müssen manuell abgetaut werden, indem man sie einige Stunden ausschaltet und den Eispanzer, der sich an der Innenrückwand aus gefrorenem Kondenswasser gebildet hat, durch Verflüssigung in einen Extrabehälter ablaufen lässt oder manuell entfernt. Eine Technik, dieses Problem zu vermeiden, besteht darin, mit einem Umluftsystem im Inneren des Kühlschranks dafür zu sorgen, dass die Luft einem Verdampfer – außerhalb des eigentlichen Kühlraums – zugeführt wird, an dem sich dann Eis bildet. Dieser Verdampfer wiederum taut sich regelmäßig selbständig ab, und die entstehende Flüssigkeit wird außerhalb des Gerätes in einer Schale aufgefangen und kann dort, unterstützt durch die Kompressorabwärme, verdunsten. Dadurch ist die Luft im Kühlschrank trocken, und es kann sich kaum Eis bilden. Eine andere Technik, die z. B. im Kühlabteil des Kühl-/Gefrierschranks BBC-Duplo aus den 1970er Jahren eingesetzt wurde, besteht darin, dass an der Rückseite des im oberen hinteren Bereich des Kühlraums senkrecht angebrachten plattenförmigen Verdampfers eine Heizplatte angebracht ist (beim genannten Gerät 20 Watt), die jeweils automatisch eingeschaltet wird, wenn der Kompressor durch den Thermostaten zum Stillstand gebracht wird und bei dessen Wiederanlauf sich dann gleichzeitig ausschaltet. Das allenfalls vorhandene Abtauwasser wird in einem flachen, in der inneren Rückwand integrierten darunterliegenden Trichter gesammelt, der den Ausgang an der Rückseite des Kühlschranks hat. Dort wird das Wasser mittels eines Schlauchs nach unten zu einem offenen Behälter geleitet. Dieser wird durch die Kältemittelleitung unmittelbar am Ausgang des Kompressors – wo diese verhältnismäßig hohe Temperaturen erreicht – beheizt, womit das Abtauwasser leichter in die Umgebung verdunsten kann; dadurch trägt es auch zum Kühlen des komprimierten Kühlmediums im Kondensator bei; ein Teil der in der Abtau-Heizplatte verbrauchten Energie wird hier zurückgewonnen. Seit etwa 1995 ist häufig die Kühlfläche für das Kühlabteil in die Innen-Rückwand integriert, da wegen der Einführung des brennbaren Kältemittels R600a der Verdampfer aus Sicherheitsgründen besser geschützt sein muss. Nach der Kühlphase wird solange gewartet, bis die Fläche 5 °C hat, damit der dort gebildete Reifbelag abtaut. Das Wasser rinnt herunter bis zu einer trichterförmigen Rinne und durch eine 10 mm große Öffnung nach außen in eine Tasse über dem Kompressor, dessen Abwärme das Kondenswasser verdunsten lässt. Im Betrieb ist zu beachten, dass nichts vom Kühlgut an der Rückwand steht, da das Kondenswasser sonst in den Kühlraum rinnt. Das Abflussloch ist frei von Verstopfung zu halten. Manche sind mit Staubkappen abzudecken, die mit einem federnden Fortsatz in die Abflussöffnung gesteckt werden. Zum einmal jährlich empfohlenen Freistechen des Abflusses eignet sich beispielsweise ein Strohhalm. Bei diesen Gerätetypen muss nur ein eventuell vorhandenes Gefrierabteil eigens abgetaut werden. Gefrierschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Um eine Abtauautomatik auch bei Kühlraumtemperaturen unter dem Gefrierpunkt umzusetzen, ist es erforderlich, den eigentlichen Kühlraum von dem Raum, in dem die Luft auf die Solltemperatur gekühlt wird, zu trennen. Während der Kühlphase bläst ein Ventilator die kalte Luft in den Gefrierraum. Die Geräte sind dabei so ausgelegt, dass Luft durch alle Fächer zirkuliert und als Kreislauf wieder in das Kühlteil eintritt. Da die Kondensationsrate des in der Luft enthaltenen Wasserdampfs an den Kühllamellen besonders hoch ist, schlägt sich diese als Reif hauptsächlich dort nieder. In festgelegten Zeitintervallen taut eine Heizung die Kühllamellen ab, und die Eisschicht tritt über eine Rinne als Wasser aus dem Gerät heraus und landet in einem Verdunstungsbehälter. Da der Ventilator in der Abtauphase nicht läuft, bleibt der Gefrierraum weiterhin gekühlt. Durch diese Technik wird nicht nur verhindert, dass die Kühlrippen vereisen, sondern es sinkt die Luftfeuchtigkeit im gesamten Gerät, und es bilden sich nahezu keine Eisschichten mehr. Ein anfänglicher Nachteil dieser als No-Frost bezeichneten Technik ist ein höherer Energieverbrauch. Dies relativiert sich jedoch, da eine Energieverschwendung durch Eisbildung und die Abtauvorgänge vermieden werden.[9] Dieser Tatsache wird Rechnung getragen, indem bei No-Frost-Geräten bei gleicher Energieeffizienzklasse ein 20-prozentiger Mehrverbrauch erlaubt ist.[10] Durch Effizienzsteigerung konnte der Mehrverbrauch durch die No-Frost-Technik bei aktuellen Geräten deutlich reduziert werden.[11] Sternekennzeichnung für Gefrierfächer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kennzeichnung Temperatur Nutzungs- und Leistungsvorgabe < 0 °C nicht geeignet zur Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln (Hauptsächlich für Eiswürfel) * ≤ −6 °C geeignet zur kurzzeitigen Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln (ca. 1 Woche) ** ≤ −12 °C geeignet zur Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln bis ca. 2 Wochen *** ≤ −18 °C geeignet zur Langzeitlagerung von gefrorenen Lebensmitteln **** ≤ −18 °C geeignet zur Langzeitlagerung von gefrorenen Lebensmitteln, geeignet zum Einfrieren, ohne dass bereits eingelagertes Gefriergut auftaut Quelle[12] Verwandte Kühlgeräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Gefrierschrank/-truhe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] SB-Kühltruhe in Thailand Käse-Kühlregal Gefrierschränke und -truhen funktionieren nach demselben Prinzip wie ein Kühlschrank, kühlen jedoch mit einer Innentemperatur von −18 °C und kälter, wodurch die langfristige Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln möglich ist. Mit 4-Sterne-Gefrierschränken können Lebensmittel zudem eingefroren werden. Viele Geräte besitzen zudem einen Schalter zum Schnellgefrieren (der sich entweder selbsttätig zurückstellt oder zurückgestellt werden muss), der den Kompressor dauerhaft einschaltet. Auf diese Weise wird das Gefriergut weit unter -18 °C gekühlt, so dass größere Mengen eingefroren werden können, ohne dass bereits eingelagertes Gefriergut antaut. Vielfach sind die Geräte auch mit einem separaten Schnellgefrierfach ausgestattet (es befindet sich meist oben und ist mit einer separaten Klappe versehen, während die anderen Gefrierfächer wie eine Schublade funktionieren). Gefriertruhen eignen sich zur Aufbewahrung von Gefriergut in größeren Stücken (z. B. unzerteiltes Fleisch). Durch ihre Form (kalte Luft sinkt nach unten, daher entweicht beim Öffnen des Deckels weniger Kälte als beim Öffnen der Tür eines Gefrierschranks) ist ihr Energieverbrauch geringer, vor allem dort, wo der Deckel häufig geöffnet wird, etwa in Supermärkten, macht sich dies positiv bemerkbar. Im Haushalt ist es aber ein Nachteil, dass der Inhalt übereinander liegt und daher nicht so übersichtlich angeordnet ist wie in einem Gefrierschrank. Beim Abtauen oder der Reinigung sammelt sich zudem das anfallende Wasser auf dem Boden der Kühltruhe und lässt sich daher nicht so leicht entfernen. Manche Kühltruhen besitzen daher einen normalerweise mit einem Stopfen verschlossenen Ablauf oder eine herausnehmbare Schale zum Auffangen des Wassers. Kühlregal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Großes Kühlregal in einem Supermarkt In Supermärkten werden spezielle offene Kühlgeräte verwendet, um Lebensmittel, die einer dauerhaften Kühlung bedürfen, für Kunden leicht zugänglich aufzubewahren. Da hier, anders als bei geschlossenen Kühlgeräten, ein ständiger Austausch mit der wärmeren Umgebungsluft stattfindet, ist der Energieverbrauch deutlich höher. Tiefkühltruhen mit Zugang von oben wurden in der Vergangenheit über Nacht mit einfachen Plastikdeckeln abgedeckt, seit etwa dem Jahre 2005 sind Schiebedeckel aus Isolierglas (Zweischeiben, metallbedampft) üblich. Tiefkühlvitrinen mit Zugriff von vorne (erhöhen den Warenumsatz pro Fläche) haben selbstschließende Isolierglastüren mit Offenhalter und Scheibenheizung gegen Kondenswasser. Hinweisschilder wie „Auswählen – dann erst öffnen“ sollen die Erwärmung gering halten. An der Vorderseite von Kühlregalen ohne Türen fließt ständig ein kalter Luftstrom nach unten, der dort aufgefangen, gekühlt und oben schleichend wieder ausgeblasen wird. Nachts werden sie mit aluminisierten Vorhängen aus Schaumkunststoff verschlossen. Während früher die Abwärme dieser Kältemaschinen an jedem Kühlgerät in den Geschäftsraum abgegeben wurde, wird die Abwärme in neueren Geschäftslokalen per isoliertem Kältemittelrohrkreis in eine Energiezentrale geleitet, die der Klimatisierung (Heizung, Kühlung, Lüftung) der Räume und der Warmwasserbereitung dient. Probleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Umweltprobleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Im Haushalt eingesetzte Kühlschränke arbeiten nach dem Kompressor-Prinzip. Die dort als Kältemittel lange Zeit verwendeten FCKW-haltigen Kältemittel sind ökologisch sehr bedenklich, da sie stark ozonabbauend wirken. Darüber hinaus wurden die in der Isolierung verwendeten Schaumstoffe ebenfalls mit FCKW aufgeblasen. Da die FCKW jedoch erst bei Verschrottung des Kühlschranks frei werden, sollten die betreffenden Kühlschränke nicht aus diesem Grund vorzeitig ersetzt werden. Beim Schäumungsmittel ist man in den 1990er Jahren z. B. auf n-Pentan umgestiegen. In neueren Kühlgeräten werden seit Mitte der 1990er Jahre vorwiegend andere Kältemittel wie beispielsweise Isobutan oder R134a eingesetzt. Das Wiederauffüllen von Kühlschränken oder Klimaanlagen mit ursprünglich FCKW-haltigen Kältemitteln ist verboten bzw. nur noch mit passenden FCKW-freien Ersatzkältemitteln zulässig. Ältere, schon installierte industrielle Kühlanlagen sind von dieser Regelung ausge

Sophie_123, am 22.12.2017 um 21:16 Uhr, kommentierte:

Für alle Schwaben und sonstigen Dialektredner: kann das durch des ersetzt werden, schreibt man es mit einem s. "des isch ja gscheid", "des war mir scho klar, dass des so isch", "des Lichtle brennt ja nett"...

öle, am 16.01.2018 um 08:47 Uhr, kommentierte:

fickteuvch fett ins knie ich bin schon 9 ihr seit bestimmt erst 12

Wasser, am 17.01.2018 um 08:06 Uhr, kommentierte:

nice

hansgünter vom partyland, am 29.01.2018 um 10:20 Uhr, kommentierte:

dass wir mir alles viel zu blöd ich geh jetzt ins party land ps wenn ich dänse mit de gänse

lol, am 29.01.2018 um 10:33 Uhr, kommentierte:

lol.

nina, am 29.01.2018 um 10:44 Uhr, kommentierte:

ich bin stink sauer!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! es ist eindeutig diskriminierend dass ich nun mich mit so einer seite abgeben muss!!!!!!!!!!! das ist mir viel zu einfach ich weis janichz,ob ich einfach exrem schlau bin oder alle andern dumm. also was für ein pipfax die aufgaben waren easy peasy !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! fals ihr meine Meinung teilt folgt nir doch auf facebook lernen.mit.nina

kannst du dir ausdenken, am 29.01.2018 um 10:51 Uhr, kommentierte:

Tolle Seite, sollte man unbedingt weiterempfehlen! =) lactobacillus, am 11.12.2010 um 12:33 Uhr, kommentierte: 0 Fehler bei der Übung, yeah. Aber ich glaube so manche werden da ihre Schwierigkeiten haben. Alex, am 12.12.2010 um 12:44 Uhr, kommentierte: Ich find, das was auf dieser Seite steht, sollte eigentlich jeder wissen. Klar, man muss nicht die Regeln für die Verwendung von dass und das auswendig können. Zwischen dass und das aber grundsätzlich zu unterscheiden und das richtige Wort zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen, ich glaube das sollte jeder können. Es ist ja auch gar nicht kompliziert. Wenn man es mal verstanden hat ist es sogar richtig einfach. Trotzdem scheinen einige Menschen es einfach nicht verstehen zu wollen oder sie haben einfach keine Lust für einen kurzen Moment den Kopf einzuschalten. *kopfschüttel* T@helfer, am 12.12.2010 um 18:49 Uhr, kommentierte: So matt, schreib dir auch nochmal ein Lob. Echt gelungen.:) T@Helfer nochmal, am 12.12.2010 um 18:51 Uhr, kommentierte: Alex, dass das "dass oder das"-Problem jeder kennen sollte, dass ist mir auch klar, aber trotzdem geschehen sehr häufig gerade diese primitiven Fehler, die bei einer Arbeit viele Punkte kosten können. Alex, am 12.12.2010 um 19:54 Uhr, kommentierte: @T@Helfer: In deinem Satz ist ein dass-Fehler drinnen ;-). "dass ist mir auch klar" ist falsch -> "das ist mir auch klar" T@helfer, am 13.12.2010 um 16:13 Uhr, kommentierte: ;) So´n Quatsch, am 14.12.2010 um 15:43 Uhr, kommentierte: die NeuAlte Rechtschreibung besagt, dass ist das unwichtigere Thema bei der Reglelung von Schreibeigenheiten. Frag mal im nächsten Schwimmbad die Schwimm-meisterin (ja tatsächlich 3M) ob die Naß ist oder dich nass macht. That´s it ist ja auch now thats enough. Das es jetzt reicht is klar, darum Ciao, Merhaba und ich geh jetzt eine Gyros mit ohne Schaaf essen. Maus, am 14.12.2010 um 17:45 Uhr, kommentierte: @SonQuatsch: Wenn ich deinen Beitrag lese, wird mir übel. Doss, am 19.12.2010 um 23:07 Uhr, kommentierte: Dass das viele nicht verstehen, ja das ist mir schon klar. Das gefällt mir nicht aber mit dem müssen wir leben. hermann dass, am 03.01.2011 um 22:06 Uhr, kommentierte: dass das das heißt und nicht dass ist das einzig richtige wort Rechtschreibfehler-Max, am 09.01.2011 um 01:45 Uhr, kommentierte: Ich muss mich hier anschließen. Dass sehr viele den Unterschied zwischen dass und das nicht kennen stimmt leider. Das ist ein Artikel, dass ein Synonym für welches oder jenes. Jedenfalls hab ich mir das in der Schule immer so gemerkt und irgendwann hat man das im Gefühl. Naja es gibt viele dumme Rechtschreibfehler, aber der dass das Fehler wird dermaßen oft gemacht, dass einem schon fast unheimlich werden kann. Oliver, am 11.01.2011 um 13:44 Uhr, kommentierte: Hallo, tolle Seite! Auch ich ärgere mich immer über die "dass/das"-Fehler. Übrigens denke ich, dass bei Deinen Beschreibungen manchmal "das" bzw." "dass" in Anführungsstriche gehört. z.B. Das Wörtchen "daß" ist vor vielen Jahren "gestorben". In der neuen Rechtschreibung gibt es das Wort nicht mehr. Gar nicht mehr, ohne Ausnahme! Lass das Wort also am besten aus deinem Kopf verschwinden. Dort wo früher "daß" stand, steht heute "dass" Viele Grüße Oliver Oliver, am 11.01.2011 um 13:51 Uhr, kommentierte: @ Max " Naja es gibt viele dumme Rechtschreibfehler, aber der "dass/das"-Fehler wird dermaßen oft gemacht, dass einem schon fast unheimlich werden kann. " Michael, am 11.01.2011 um 15:59 Uhr, kommentierte: Vergewaltigt ruhig die deutsche Sprache weiter. Das Wort daß bleibt immer richtig, egal was die Regierung und ihre Nachläufer auch wollen! Jerns, am 11.01.2011 um 16:01 Uhr, kommentierte: @Michael: Nein, "daß" ist nicht richtig. Ganz einfach, weil die s-Schreibung mit der neuen Rechtschreibung klar und eindeutig ist. Wer das nicht verstehen will, ist selber Schuld. Allerdings finde ich ein "daß" statt "dass" deutlich weniger schlimm, als ein "dass" statt "das". Bei ersterem handelt es sich nämlich "nur" um einen Rechtschreibfehler, bei letzterem allerdings um einen Grammatikfehler, der den Sinn des Satzes komplett über den Haufen wirft. eku, am 12.01.2011 um 09:21 Uhr, kommentierte: Mir wurde bei der Übung keinerlei Fehler bescheinigt, außer 5 mal [Du hast "daß" eingegeben]. Also, irgendwas stimmt net an dem Programm! Ich möchte daher mal eine Verbesserung anregen... ;-) Ingo, am 20.01.2011 um 13:57 Uhr, kommentierte: Super Übung! Einfach ausprobieren, ich habs auch fehlerfrei geschafft:-) gast, am 26.02.2011 um 00:48 Uhr, kommentierte: Null Fehler bei der der Übung, war aber auch ziemlich einfach... hermann, am 03.03.2011 um 15:57 Uhr, kommentierte: that wird im englischen auch anders gebraucht! du solltest den punkt vier weglassen. sonst finde ich deine bemühungen wirklich bemerkenswert. hermann, am 03.03.2011 um 16:04 Uhr, kommentierte: ich lernte in der schule noch folgendes: kann dass durch damit ersetzt werden, wird es eben dass geschrieben. und dass leitet sogenannte konsekutivsätze ein, also folgesätze, die von bedingungen abhängen, wie zum beispiel ich finde, dass beni, am 06.03.2011 um 19:40 Uhr, kommentierte: ich habe fünf Fehler, weil ich die recht Schreibung nicht beachtet habe Jakob, am 07.03.2011 um 15:00 Uhr, kommentierte: ich habe 0 fehler juhu Diana, am 31.03.2011 um 19:35 Uhr, kommentierte: Ich schreibe eine Deutsch Arbeit über Groß und klein Schreibung und s,ss,ß. Diese Seite hat mir echt gefallen und natürlich Geholfen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Ich hoffe ich schreibe mit der Hilfe dieser Seite eine Gute Note wen nicht dann ist auch egal aber ich glaube ich schreibe eine Gute Note weil ich hab schon so viel gelernt. Boris, am 25.04.2011 um 15:46 Uhr, kommentierte: Ich hatte vier Fehler, weil die Seite Wert auf Groß- und Kleinschreibung legt - schön =) fabio, am 09.05.2011 um 15:51 Uhr, kommentierte: ich 0 Robin, am 22.06.2011 um 09:15 Uhr, kommentierte: Was geht Lars, am 22.06.2011 um 18:09 Uhr, kommentierte: Wozu brauchen wir überhaupt eine Unterscheidung zwischen dem Bindewort "dass" und und dem Relativpronomen "das" über die Schreibweise ? Die Aussprache ist genau die gleiche und die Bedeutung über den Kontext ebenso zu erkennen. Einen gesprochenen Satz versteht man ja auch ohne eine besondere Unterscheidung dieser Wörter. Meiner Meinung nach eine völlig überflüssige Regelung. "dass" sollte einfach durch "das" ersetzt werden und wir haben ein Problem weniger. ego ille qui quondam, am 07.07.2011 um 22:54 Uhr, kommentierte: "Manchmal sollte man sich den Satz auch in einer anderen Sprache vorstellen. In Englisch zum Beispiel steht that für dass und the für das. Eine Verwechslung ist also dort nicht möglich." - Falsch! the horse, that I bought last year etc. Ugh!, am 01.08.2011 um 18:37 Uhr, kommentierte: Wird Zeit, dass diese total unsinnige Regel abgeschafft wird! statistnr27, am 08.08.2011 um 14:44 Uhr, kommentierte: @alex du hast 2 mal "dass" mit nur einen "s" geschrieben und schreibst darüber dass es doch so einfach ist D: statistnr27, am 08.08.2011 um 14:46 Uhr, kommentierte: sry dafür dass ich es so oft geschrieben hab D: pc hatte schlechte internetverbindung und habe gedacht dass der das nicht regisriert hat sollte kein spam werden :) Verärgerter Gast, am 01.09.2011 um 21:18 Uhr, kommentierte: Was soll der Blödsinn? Auf solche Belehrungen wie "schalte deinen Kopf ein" etc. kann ich gut verzichten. Ich wollte nur die Regel für die Verwendung von das und dass haben. Wenn ich meinen Kopf dauerhaft auf standby hätte wäre ich wohl kaum auf diese Seite gekommen, oder? FÜHLE MICH IRGENDWIE VERARSCHT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Vielleicht sollten die Autoren dieser Seite mal ihr Hirn aktivieren! Danke für gar nichts. Hochachtungsvoll Jemand, der sein Hirn nie anschaltet, da es ihm zu viel Energie frisst tommi, am 05.09.2011 um 11:00 Uhr, kommentierte: deutsch ist doof löscht die seite xety979, am 05.09.2011 um 11:03 Uhr, kommentierte: dise seite ist gut zum üben Horsti, am 09.09.2011 um 14:24 Uhr, kommentierte: Das mit dem englischen THAT stimmt nicht! "Is that right?" "you mean this one or that one?". Das ist beides im deutschen DAS! Horsti, am 09.09.2011 um 17:19 Uhr, kommentierte: Dianalein, jetzt musst du nur nochmal auf www.deppenleerzeichen.de nachgucken, wie man "Deutscharbeit" richtig schreibt! EnglischTeufel, am 16.12.2011 um 10:31 Uhr, kommentierte: Das mit dem "that" ist Bullshit! Korrigiert das mal. So kann man die Seite ja nicht ernsthaft an jemand anderen weiterleiten. Dann doch lieber: www.dass-das.de oder www.das-dass.de Aber die Admins dieser Seite scheinen eh zu schlafen, sonst gäbe es nicht schon so viele Kommentare darüber ohne, dass sich was geändert hat. admin, am 16.12.2011 um 11:12 Uhr, kommentierte: Hallo EnglischTeufel, danke für die Meldung. Die Zeile wurde entfernt! Berni, am 16.12.2011 um 23:20 Uhr, kommentierte: Ich bin froh, dass das das Größte Problem ist! Hab ich das Dass und die Das jetzt richtig geschrieben? heiden jujun, am 15.01.2012 um 17:46 Uhr, kommentierte: das war nicht so einfach weil es im internet aber trotzdem macht spass Vanessa, am 16.01.2012 um 13:45 Uhr, kommentierte: das ist echt eine coole seite habe in der klassenarbeit eine 1 geschrieben (-: chery, am 22.01.2012 um 14:08 Uhr, kommentierte: naja sie ist sch okee Mäxje, am 27.01.2012 um 07:04 Uhr, kommentierte: Dass das Das das Dass nicht ist und dass das Dass das Das nicht ist, dass soll jeder Deutsche wissen. jinga, am 02.02.2012 um 19:24 Uhr, kommentierte: ja jona, am 02.02.2012 um 19:30 Uhr, kommentierte: ich finde es eine colle seite das oder dasskann ich jetzt endlich unterscheiden danke.ich finde es gar nicht so einfach es zu unterscheiden aber mit euer hilfe kann ich es jetz und ich finde es nicht mehr schwierig jungina, am 02.02.2012 um 19:31 Uhr, kommentierte: coll Jogoesonline, am 22.02.2012 um 21:08 Uhr, kommentierte: Klugscheisserische Seite. dominik, am 23.02.2012 um 15:02 Uhr, kommentierte: hallo der tipp ist gut aber auch schlech keine anung was ich sage er ist gut ok hhhhhhhhhhhhhhhhhhhiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii, am 28.02.2012 um 19:09 Uhr, kommentierte: ich hasse es hatte 5 fehler anne weber, am 28.02.2012 um 19:11 Uhr, kommentierte: hhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii bin single blueberry, am 29.02.2012 um 18:30 Uhr, kommentierte: find ich cool burcu, am 06.03.2012 um 19:19 Uhr, kommentierte: ich hatte nur 2 fehler -.- !! aber ich find das auch cool ich bin 17 :D burcu, am 06.03.2012 um 19:20 Uhr, kommentierte: hahahah genau 19:19 uhr gepostet das war nur zufall :D Wessmoal, am 08.03.2012 um 08:28 Uhr, kommentierte: seas lol, am 25.03.2012 um 17:45 Uhr, kommentierte: ahm ich verstehe es zwar aber mein bruder nich und der ist 4jahre älter lol, am 25.03.2012 um 17:46 Uhr, kommentierte: wer kanns nich Liz, am 29.03.2012 um 16:10 Uhr, kommentierte: Das ist eine gute Übung aber es erklärt nicht wie man danach frägt:( h, am 10.04.2012 um 17:39 Uhr, kommentierte: ihr opfer Marcus, am 16.04.2012 um 22:55 Uhr, kommentierte: Also das muss mir jetzt aber mal jemand erklären: http://dl.dropbox.com/u/2891476/Bild%201.png Interessanter Fehler!:) xD, am 17.04.2012 um 21:41 Uhr, kommentierte: Ig raf es einfach nicht :D Dx, am 19.04.2012 um 08:18 Uhr, kommentierte: alta leck mich fett deine mutta, am 19.04.2012 um 08:22 Uhr, kommentierte: alta deine mutta is so fett wen sie ein grunes t-shirt anzieht schrein alle; scheisse hulk ist wida da deine mutta, am 19.04.2012 um 08:22 Uhr, kommentierte: alta deine mutta is so fett wen sie ein grunes t-shirt anzieht schrein alle; scheisse hulk ist wida da ...Why...?!, am 07.05.2012 um 15:05 Uhr, kommentierte: kake ich krig das einfach nicht hin ...Why...?!, am 07.05.2012 um 15:09 Uhr, kommentierte: scheiß seite erlich ...Why...?!, am 07.05.2012 um 15:12 Uhr, kommentierte: Jürgen die seite kann man nicht weiter empfehlen ehrlich die zeigen fehler an obwohl mans richtig hat der jhtzuzvht, am 14.05.2012 um 08:15 Uhr, kommentierte: lach güllewasser, am 14.05.2012 um 08:21 Uhr, kommentierte: ist ganz ok dampf, am 19.05.2012 um 17:58 Uhr, kommentierte: Die meisten Menschen können leider kein dass und das. Ist traurig aber wahr. Ein Glück, dass ich es kann. benny, am 22.05.2012 um 21:06 Uhr, kommentierte: ja Lea, am 23.05.2012 um 19:08 Uhr, kommentierte: Glaubt das hohe Gericht wirklich, dass das das Gesicht eines Verbrechers ist? Morgen Deutsch Ex................................................................. ::((((( monther, am 09.06.2012 um 20:49 Uhr, kommentierte: echt krass ssae, am 10.06.2012 um 16:09 Uhr, kommentierte: ist echt cool ssae, am 10.06.2012 um 16:10 Uhr, kommentierte: ist echt blöd :D lol, am 12.06.2012 um 11:25 Uhr, kommentierte: IM SORRY FOR EXCUSE ME martin, am 14.06.2012 um 19:27 Uhr, kommentierte: boaaaaaaaaaa hoffentlich hat es mir geholfen die deutsch schulaufgabe morgen one problem zu löse so dass ich entweder ne note 4 bekomme oder die note 3 bekomme. :):(:D martin, am 14.06.2012 um 19:28 Uhr, kommentierte: boaaaaaaaaaa hoffentlich hat es mir geholfen die deutsch schulaufgabe morgen one problem zu löse so dass ich entweder ne note 4 bekomme oder die note 3 bekomme. :):(:D martin, am 14.06.2012 um 19:28 Uhr, kommentierte: boaaaaaaaaaa hoffentlich hat es mir geholfen die deutsch schulaufgabe morgen one problem zu löse so dass ich entweder ne note 4 bekomme oder die note 3 bekomme. :):(:D CoD, am 14.06.2012 um 19:40 Uhr, kommentierte: coll of duty ist echt cool :) Ronny, am 25.06.2012 um 15:44 Uhr, kommentierte: Bei den Übungen wird bei folgendem Satz das zweite "das" als Fehler angezeigt: Das Pferd, das das Rennen gewann, war riesengroß. Es müsste doch aber so korrekt sein, oder nicht? Erste beiden beziehen sich auf "Pferd", das dritte auf "Rennen"?! Administrator, am 25.06.2012 um 15:45 Uhr, kommentierte: Hallo Ronny, so wie du das geschrieben hast, stimmt es. Und es wird auch in den Übungen als richtig angezeigt. Ronny 2, am 25.06.2012 um 15:49 Uhr, kommentierte: Yes. Hab grad nochmal probiert, hat geklappt. Wahrscheinlich war vorhin ein Leerzeichen zuviel gewesen oder sowas ;) Deutschprofi 2000, am 29.09.2012 um 11:53 Uhr, kommentierte: Sehr hilfreich . Softdrink 2000, am 11.10.2012 um 10:38 Uhr, kommentierte: Hey , Martin ich glaube du musst noch mal hinter die Bücher , du hast ohne ohne h geschrieben. jana, am 18.11.2012 um 19:21 Uhr, kommentierte: coole seite gut für kinder Pferdefan, am 29.11.2012 um 17:51 Uhr, kommentierte: Ich finde das alle was hier steht sehr hilfreich und bin nun fuer den deutsch Test morgen gut gewappnet!!! Anfaenger, am 27.01.2013 um 17:44 Uhr, kommentierte: Leider ist die Seite fast nur als Seite fuer Angeber zu gebrauchen, welche das Thema schon beherrschen. Wie bitte, soll der sich nicht zu recht findende Anfaenger die Fehler erklaeren? Man haette ihm das deutlich leichter machen koennen, wenn man Erklaerungen neben die Fehleranzeigen geschrieben haette. Dyskolos, am 01.02.2013 um 12:47 Uhr, kommentierte: Per se gute Seite, aber: Das "daß" ist nicht gestorben, es wurde herzlos und hinterrücks gemeuchelt. Da die "neue" Rechtschreibung lediglich für Behörden, Schulen u.ä. verbindlich ist, gilt für mich: Es lebe das "daß"! hey, am 04.02.2013 um 17:58 Uhr, kommentierte: Ja Diese seit ist echt super zum üben ich habe null fehler Jesus, am 20.03.2013 um 20:51 Uhr, kommentierte: Das Wort "daß" ist und wird immer richtig bleiben. Völlig gleich wie klar und eindeutig die neue Rechtschreibung sein mag. Ganz einfach weil die alte Rechtschreibung nämlich auch klar und eindeutig ist und auch heute noch ihre Gültigkeit hat. Und wer das nicht verstehen will, ist ebenfalls selber Schuld. Ich hab es nach der alten Rechtschreibung so gelernt und werde es auch weiter so handhaben. Punkt. Ende. Philipp, am 10.06.2015 um 08:05 Uhr, kommentierte: Sehr gute Seite !!! Monika, am 26.07.2015 um 19:59 Uhr, kommentierte: Diese Seite gefällt mir, habe alle Kommentare gelesen. DOCH niemend hat geschrieben, wie mir mein Vater das vor 50 Jahren beigebracht bzw. erklärt hat und ich auch immer gerne weitergebe. Wenn man DES (typisch im österr. Dialekt) sagen kann, schreibt man NIE "dass" Super Beispiel von Mäxjel: doch auch ein Fehler eingeschlichen Dass das Das das Dass nicht ist und dass das Dass das Das nicht ist, dass soll jeder Deutsche wissen. Dass des Des des Dass nicht ist und dass des Dass des Des nicht ist, DES soll jeder Deutsche wissen. Fazit: Man kann bei "dass" NIE "des" verwenden Monika Ralph, am 01.09.2015 um 01:44 Uhr, kommentierte: Leute die Betreiber können es leider selber nicht. Bei der Übung wurde mir in meinem richtigen Satz: "Dass das alles nicht funktionieren würde, war mir von vornherein schon klar." ein Fehler angezeigt, nämlich das erste "Dass". Das ist ziemlich peinlich, findet Ihr nicht? Trashken, am 10.09.2015 um 07:10 Uhr, kommentierte: Muss das nachher dem deutschgrundkurs erklären (als Schüler) hoffentlich klappt das -.- Mik, am 14.09.2015 um 18:28 Uhr, kommentierte: Hatte alle recht Pennis, am 22.09.2015 um 11:58 Uhr, kommentierte: Ja stimmt Seb, am 23.09.2015 um 06:07 Uhr, kommentierte: Zitat von dieser Seite: „Regel 1 - "daß" ist tot“ So etwas kann nur von Befehlsempfängern kommen.Die Politik mit ihren Stasi Leuten bestimmt eine neue Rechtschreibung, ein Buchstabe nach dem anderen verschwindet einfach und ihr lauft blind hinterher. Von solchen soll ich mir sagen lassen wie es richtig geht? Das Schreibschriftverbot ist auch schon halb durch, ach und natürlich wird es nicht so genannt werden, 6, setzen! Tanya, am 18.11.2015 um 01:35 Uhr, kommentierte: Ich kann das nicht glauben: Ihr habt mir 5 Fehler attestiert, obwohl alles richtig war. Ich habe den Test aus Langeweile in einer halben Minute gemacht. Nicht um mich zu testen. Ihr könnt ja das Einfachste selber nicht! Was ist das denn für eine Seite?? okay, am 08.12.2015 um 22:50 Uhr, kommentierte: sorry ihr streber das ich diese regel nicht kenne und mir rechtschreibung am arsch vorbei geht frank, am 09.12.2015 um 15:20 Uhr, kommentierte: 0 Fehler. locker easy Jürgen Torsthan, am 13.01.2016 um 17:01 Uhr, kommentierte: echt coole Seite hat echt weitergeholfen :) :D der hd, am 15.01.2016 um 16:11 Uhr, kommentierte: ich bin so cool dass alle sterben sollen xXSORAAROSXx, am 25.01.2016 um 17:03 Uhr, kommentierte: ich finde es gut das man hier abschreiben kann Poncho, am 12.02.2016 um 13:02 Uhr, kommentierte: Ich frage, mich, ob wir es bei der Unfähigkeit, das und dass zu unterscheiden, mit einem Anzeichen für den Zerfall des Bildungswesens oder mit einer Modeerscheidung zu tun haben. Schlage für die Betroffenen die Bezeichnung "Idioten-Dasler" vor. Moahmmed der 6., am 19.04.2016 um 13:09 Uhr, kommentierte: Ziemlich easy, alhamchum Der boss, am 21.04.2016 um 09:16 Uhr, kommentierte: Las ficken du fotze Der Maker, am 22.04.2016 um 17:15 Uhr, kommentierte: war eh voll leicht hatte nur 1 fehler ein feher, am 28.04.2016 um 10:19 Uhr, kommentierte: ersten die seite ist gut und 1fehler ist schlecht bei so was Antur, am 30.04.2016 um 14:04 Uhr, kommentierte: Ich denke ein Teil der Verwirrung entsteht auch durch die unsinnige Festlegung der neuen Seltsamschreibung mit kurzem und langem Vokal vor dem ß oder ss. Vereinfachte Regel: kurz => ss, lang =>ß. Da grätscht dann auch noch das einfache s aus Missverständnis (schon wieder so ein Fall) hinein. Es _ist_ nun eben so, dass phonetisch im Norden von .de praktisch nicht unterschieden wird. Dort wird der Vokal vor dem s/ss/ß tendenziell immer kurz gesprochen. Nun unterscheide das dass und das das nach der obigen Regel mal ... Im Süden fällt es leichter. Hier hört man beim Sprechen, was wohin gehört. Meine unrepräsentative persönliche Statistik weist darauf hin, dass die "Nordlichter" deutlich mehr Probleme damit haben. xy, am 01.05.2016 um 22:11 Uhr, kommentierte: Ich denke, dass diese Seite vielen hilft. Ich hatte 0 Fehler und hoffe, dass das in der Deutscharbeit genauso gut laufen wird. ;) Allerdings wird bei uns noch verlangt, dass wir schreiben, ob es sich um ein Relativpronomen, Demonstrativpronomen,.... handelt. Schade bloß, dass so viele diese einfache Regel nicht beherrschen. Und: "Daß" ist für mich gestorben :) Boss_Imnice, am 10.05.2016 um 14:26 Uhr, kommentierte: Diese Seite hilft echt vorallen den Schüler wie mich die es nicht verstanden hatten bb, am 19.05.2016 um 08:22 Uhr, kommentierte: die Seite hat mir gut gefalen ich habe viel gelernt kuttelehmann, am 23.05.2016 um 15:09 Uhr, kommentierte: aber warum schafft man es nicht einfach ab, würde keinen stören "das" mit einen "s" zuschreiben !!! völlig unnütze regeln genau wie der konjunktiv !!! kein mensch den ich kenne schreibt so, oder schrieb so, oder hätte so geschrieben !!! ;) ronayking, am 08.06.2016 um 20:12 Uhr, kommentierte: vallah ich schwöre gute seite AMK Immi, am 21.06.2016 um 23:36 Uhr, kommentierte: Hat mir geholfen LeaH, am 06.07.2016 um 17:16 Uhr, kommentierte: Mein Tipp : Wen man ,,das/dass" durch dieses, welches und jenes ersetzten kann , schreibt man ,,das". Wenn nicht , dann schreibt man ,,dass" ;-) LeaH, am 06.07.2016 um 17:18 Uhr, kommentierte: Richtig hilfreich ;-) ^_^ Anna, am 13.07.2016 um 11:33 Uhr, kommentierte: Schöne Übung, kleine Anmerkung für die Verantwortlichen: Es wäre schön, wenn ihr die Goß- und Kleinschreibung hier außer Acht lassen könntet, dass also auch ein Wort am Satzanfang als richtig erachtet wird, wenn es kleingeschrieben ist. Ansonsten für die Schwächeren der Lernerfolg verfälscht, da es nicht ausreicht, zwischen s und ss zu entscheiden, um ein richtiges Ergebnis zu erhalten. Sie müssen quasi zwei Regeln auf einmal beachten, und auch wenn das für viele nicht als schwierig erachtet wird, gibt es Leute, die das überfordert. Trotzdem großes Lob! xX Terminator Xx, am 16.11.2016 um 18:20 Uhr, kommentierte: Ich fand das*(s)* die Seite gut ist. *Wer weiß was da hin muss* Hag2bard, am 20.11.2016 um 13:33 Uhr, kommentierte: Das Ei mit einem S soll falsch sein. What the fuck? Sonst alles richtig. kevin, am 26.11.2016 um 10:43 Uhr, kommentierte: ich fant die ubungen echt schwer kevin, am 26.11.2016 um 10:43 Uhr, kommentierte: ich fant die ubungen echt schwer Hahahahahah, am 16.12.2016 um 10:00 Uhr, kommentierte: Julia ist gaaaaaay Larry, am 16.12.2016 um 10:01 Uhr, kommentierte: Julia 17 weiß nicht was sie mit ihren leben anfangen soll -Opfer Geil😂😂, am 11.01.2017 um 14:51 Uhr, kommentierte: Diese Seite ist wirklich Megaaaa gut mann versteht alles direkt super gut wenn nich liest mach noch einmal aber ansonsten ist diese Seite wirklich wirklich suuuuuper geil Hi, am 12.01.2017 um 14:11 Uhr, kommentierte: Wie können Menschen, die die Regeln angeblich beherrschen, gleichzeitig gar kein Verständnis für andere Menschen haben, die die Regeln angeblich nicht anwenden können? Wie können Menschen, die die Regeln angeblich beherrschen, gleichzeitig so unfähig sein, diese anderen Menschen zu vermitteln? Diese Seite ist der beste Beweis für Frontenbildung, Differenzierung, Abspaltung, Hetze und nur eine kleine bis gar keine Hilfe für die, welche es lernen wollen. Maximilian, am 12.01.2017 um 14:58 Uhr, kommentierte: Eigendlich ganz toll aber ich meine jeder lernt in der Schule die dass-das Regeln Maximilian, am 12.01.2017 um 14:58 Uhr, kommentierte: Eigendlich ganz toll aber ich meine jeder lernt in der Schule die dass-das Regeln Michael, am 06.02.2017 um 17:45 Uhr, kommentierte: Gute Seite, allerdings wird man als Leser sehr von oben herab behandelt: "Eigentlich ist es ja so einfach, aber Fehler mit dass, daß und das passieren immer wieder." "Schalte beim Schreiben deinen Kopf ein." "Und denk das nächste Mal bitte nach, bevor du ein das oder dass benutzt. Danke! " Frederik, am 06.02.2017 um 18:24 Uhr, kommentierte: Das war ganz toll.Super gemacht Fr.Frenzel, am 09.02.2017 um 10:46 Uhr, kommentierte: Ich bin die Sozialarbeiterin der RST (website. www.rs-Tiengen.de) Georg Michel, am 09.02.2017 um 10:46 Uhr, kommentierte: War mega scheße ich will es verbessern und bekomme mehr fehler SCHLECHTE SEITE !!!!!!!!1111!1!1!1 JayJay.com, am 09.02.2017 um 10:48 Uhr, kommentierte: hey loide ich bins der JayJay.com aboniert mich auf YT Justin Strottmatter, am 09.02.2017 um 10:49 Uhr, kommentierte: hi Henrik.Altvater, am 09.02.2017 um 10:54 Uhr, kommentierte: Ich haber por*** gemacht guckt mal vorbei mit meiner Freundin Katja diekrassebitch (www.Ichbinhenrik-unddrehepor*os.de) Alex Schultheiss, am 09.02.2017 um 10:55 Uhr, kommentierte: Hi was macht ihr??? Georg Michel, am 09.02.2017 um 10:56 Uhr, kommentierte: Rtl ist geil kommt Kino was geht???, am 09.02.2017 um 10:57 Uhr, kommentierte: ich liebe OMA Russe oder Pole, am 09.02.2017 um 11:02 Uhr, kommentierte: Drück die Ware raus Georg.Michel, am 09.02.2017 um 11:04 Uhr, kommentierte: Ihr macht ja voll den scheiß, diese seite dient dazu da Sprachen zu lernen und später kann man einen Komentar schreiben wie man das fandet und ihr ,macht nur Blödsinn. War kein bot, am 13.02.2017 um 18:07 Uhr, kommentierte: Habs nur die ganze Zeit kopiert War kein bot, am 13.02.2017 um 18:07 Uhr, kommentierte: Habs nur die ganze Zeit kopiert Mirko, am 29.03.2017 um 18:31 Uhr, kommentierte: Dass das dass oft mit dem das verwechselt wird, das macht dem das doch zu schaffen. Doch dass dass oft mit dem das verwechselt wird, das juckt kaum jemanden. Aber dass das dass mit dem das verwechselt wird, führt dazu, dass das das das nicht mehr erträgt und dass das das das dass dann erschießt. Dann gibt es nur noch das das- und alle sind zufrieden. hi, am 24.04.2017 um 07:58 Uhr, kommentierte: wasser ist nicht nass sondern feucht malik, am 09.05.2017 um 19:56 Uhr, kommentierte: ich hatte 3 fehler aber nur bei der letzten aufgabe. habt ihr mir Tipps für eine andere seite hi, am 09.05.2017 um 19:59 Uhr, kommentierte: hi Hallo, am 16.05.2017 um 15:51 Uhr, kommentierte: Coole Seite Hallo, am 16.05.2017 um 15:51 Uhr, kommentierte: Coole Seite Lena, am 17.05.2017 um 17:13 Uhr, kommentierte: Hatte 0 Fehler. Tolle Seite cöp, am 10.06.2017 um 15:59 Uhr, kommentierte: soo cool hat mir sehr geholfen dlscmvnq4vorq, am 26.06.2017 um 17:21 Uhr, kommentierte: Wasse ist nass irrrra, am 26.06.2017 um 17:22 Uhr, kommentierte: Wasser ist nass eivbewqbv, am 26.06.2017 um 17:27 Uhr, kommentierte: ich bin so schlau durch diese Übungen geworden "Thanke you"! :^) :^) :^) jay cool, am 06.07.2017 um 07:04 Uhr, kommentierte: ich finde es cool es hat mir geholfen :):):):) Jürgen, am 09.08.2017 um 09:19 Uhr, kommentierte: folgt mir auf instagramm @c.olin_sq_ ´ / 9* +- De Klookschieter, am 27.09.2017 um 00:32 Uhr, kommentierte: Darf das Das das? Das darf das Das! Dass das Das das darf...? Und das Dass mit ß war früher einfach unsinnig, genau wie z.B. die Nuß oder der Fluß! Schönen Gruß Peter Pan, am 03.10.2017 um 02:12 Uhr, kommentierte: Satan hat das "dass" erfunden. Argghhh MLGpussySlayer, am 07.10.2017 um 17:28 Uhr, kommentierte: diese Seite hat mir echt weiter geholfen und ich bin zufrieden mit der Aufstellung!Aber die aufgaben sind viel zu kurz und das wenn mann 2 Fehler hat und direkt die Antwort kommt"Autsch 2 Fehler!Du musst wohl mehr üben"Ist echt doof bitte verbessern! Jan W., am 07.11.2017 um 16:49 Uhr, kommentierte: Diese Seite ist cool nur es sollte mehr Übungen geben . Hatte 0 Fehler . Ist Wasser nass .Soll das echt euer ernst sein . Oxpskkdkfdo, am 07.11.2017 um 16:52 Uhr, kommentierte: Ich liebe Omas Unterhosen . rtrtt, am 23.11.2017 um 09:09 Uhr, kommentierte: halloEin Kühlschrank (österreichisch gebräuchlich als Eiskasten) ist ein schrankförmiges Gerät, das üblicherweise elektrisch, einige auch mit Brennstoffen betrieben wird und die Temperatur in seinem Inneren selbständig niedrig hält. Mittels eines häufig an der Rückseite befindlichen und per Temperaturregler geregelten Kühlaggregates wird das Kühlschrankinnere gekühlt. Ebenso existieren Kühlschränke auf der Basis von Verdunstungskühlung oder durch Nutzung niedriger Außentemperaturen. Kühlschränke finden Verwendung für die Lagerung von Nahrungsmitteln, Medikamenten, Chemikalien usw. Durch die niedrigere Temperatur laufen chemische Reaktionen und biologische Prozesse, die beispielsweise Lebensmittel ungenießbar und Medikamente unbrauchbar werden lassen, langsamer ab. Die typische Betriebstemperatur im Innern von Haushaltskühlschränken liegt zwischen 2 °C und 8 °C. Das Gehäuse der Kühlfächer ist wärmegedämmt, um den Energieaufwand zur Erhaltung der Differenz zur Umgebungstemperatur niedrig zu halten. Kühlschränke gehören zu den meistverbreiteten und regelmäßig verwendeten Haushaltsgeräten und haben einen bedeutenden Anteil am Haushaltsstromverbrauch. Inhaltsverzeichnis [Verbergen] 1 Geschichte 2 Funktionsweise 2.1 Kompressorkühlschrank 2.2 Absorberkühlschrank 2.3 Thermoelektrischer Kühlschrank 3 Aufbau 4 Betrieb 4.1 Temperaturzonen 4.2 Umgebungstemperatur 4.3 Energiebedarf 4.4 Abtauen, Wartung 4.4.1 Manuelles Abtauen 4.4.2 Kühlschrank 4.4.3 Gefrierschrank 4.5 Sternekennzeichnung für Gefrierfächer 5 Verwandte Kühlgeräte 5.1 Gefrierschrank/-truhe 5.2 Kühlregal 6 Probleme 6.1 Umweltprobleme 6.2 Gesundheitsrisiken 6.3 Reparaturen 6.4 Einschalten 6.5 Transport und Lagerung 6.6 Einsperr-Falle für Kinder 7 Siehe auch 8 Fußnoten 9 Weblinks Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kühlschrankbelieferung mit Blockeis in Mexico 2015 Kühlung wurde schon in der Antike erreicht, indem man Eis aus den Bergen in Orte transportierte und in tiefen Kellern (sog. Eiskellern) zur Lagerung von Lebensmitteln einsetzte. 1748 zeigte William Cullen die erste künstliche Kühlung an der Universität Glasgow. Der moderne Kühlschrank wurde ab 1834 kommerziell vermarktet, und zwar von Alexander Twinning; seine Kühlschränke kühlten durch Luftkompression. Eine wichtige Weiterentwicklung war der Einsatz von Ammoniak durch Ferdinand Carré 1859.[1] Bis etwa 1950 wurden auch hölzerne Eisschränke, gespeist mit Eis aus Fabrik oder Teich (gelagert im Keller unter Sägespänen), verwendet. Sie enthalten innen ein Gefäß aus gelötetem Zinkblech. Oben wird Eis (zerkleinert oder am Stück, z. B. Eiszapfen) eingefüllt, unten das abtropfende Wasser gesammelt, in der Mitte ist eine dann von Eis umgebene Kammer ausgebildet, die das Kühlgut auf (Marmor-)Fächern aufnimmt und mit einer Tür verschlossen wird. In Graz erinnern die Adressen Eisteichgasse (-siedlung) nahe den ehemaligen Ziegel-Lehmgruben und Am Eisbach sowie der Ort Eisbach an diese Form der winterlichen Eisgewinnung. In Vallorbe wurde das Eis vom Lac de Joux für Paris auf die Eisenbahn verladen, Zell am See lieferte das Eis für deutsche Brauereien[2] Datei:Eerste coöperatieve diepvrieskluis in de Alblasserwaard Weeknummer, 56-25 - Open Beelden - 13421.ogv Mediendatei abspielen Kollektive Kühltruhen im Alblasserwaard, niederländische Kinonachrichten von 1956 1876 entwickelte der deutsche Ingenieur und Unternehmer Carl von Linde das für die Wissenschaft und Technik fundamentale Linde-Verfahren. Seine Erfindung erlaubte es, die Zuverlässigkeit des Kompressors und der gesamten Kältemaschine so zu verbessern, dass diese industrietauglich wurde. Nun konnte man Wassereis ganzjährig industriell herstellen; man war nicht mehr auf Natureis angewiesen. Auch seine Erstentwicklung wurde damals noch mit Ammoniak betrieben. Diese Substanz ist ätzend und verursachte nicht nur Lecks, sondern auch einen üblen Geruch, so dass Kühlschränke erst in den 1920er Jahren seit der Entwicklung von Ersatzchemikalien für den Hausgebrauch geeignet waren. In den 1930er Jahren wurde er in den USA und Kuba zur Standardausstattung privater Haushalte; bereits 1937 hatte jeder zweite amerikanische Haushalt einen Kühlschrank. Lackierung von Kühlschrankgehäusen in Magdeburg (1958) Kühlschrankproduktion bei VEB Kühlautomat Berlin 1988 Der erste europäische Kühlschrank wurde 1929 von den durch Jørgen Skafte Rasmussen gegründeten Zschopauer Motorenwerken J.S. Rasmussen entwickelt. Aus der Marke DKW-Kühlung ging 1931 die Deutsche Kühl- und Kraftmaschinen GmbH in Scharfenstein hervor. Die ersten Kühlschränke wurden mit Methylchlorid, Ammoniak oder Schwefeldioxid betrieben; dies brachte Probleme für die Lagerung der beweglichen Teile im Kompressor und bei Undichtigkeiten den Austritt giftiger Gase oder Verpuffungen mit sich. Ab 1930 wurden Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) technisch hergestellt und bald als Kältemittel in Kältemaschinen eingesetzt. Damit wurden die genannten Probleme vermieden. In den 1980er Jahren wurde das Ozonloch über der Antarktis entdeckt und gelang der wissenschaftliche Nachweis, dass die FCKWs die Ozonschicht abbauten. Im Montreal-Protokoll verpflichteten sich die Unterzeichner-Staaten, keine FCKW mehr zu verwenden. Der erste FCKW-freie Kühlschrank der Welt in neuerer Zeit wurde 1992 durch das sächsische Unternehmen „dkk Scharfenstein“ (später unter dem Namen „Foron“) produziert. Angeregt wurde die Entwicklung von Greenpeace und dem Hygieneinstitut Dortmund unter der Leitung von Harry Rosin. Der erste FCKW-freie Kühlschrank dieser Art wurde durch die Lare GmbH als Laborgerät für das Hygieneinstitut Dortmund umgebaut. Die Hersteller von Kühlschränken hatten damals noch kein Interesse daran, diese Technik einzuführen. Seit dem Jahr 2000 sind Haushalts- und Gewerbekühlgeräte mit brennbaren Kältemitteln mehr und mehr auf dem Markt vertreten. Das System kühlt mit der sogenannten „Dortmunder Mischung“, einem Gemisch aus Propan und Butan, die weder das Ozonloch vergrößert noch den Treibhauseffekt verstärkt, dafür allerdings brennbar ist. Mit der Verbreitung des elektrischen Stroms und des Kühlschranks verlor sein Vorläufer, der stromlose Eisschrank, an Attraktivität. Das Wort Eisschrank (in Österreich Eiskasten) wird bis in unsere Zeit umgangssprachlich für den heute gebräuchlichen Kühlschrank verwendet. Bevor Kühlschränke für Privathaushalte allgemein erschwinglich waren, wurden vor allem in den 1950er und 1960er Jahren von Gefriergemeinschaften kleine Kühlhäuser betrieben, in denen hauptsächlich tiefgekühlte Lebensmittel gelagert wurden. Funktionsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kreislauf im Kompressorkühlschrank: flüssig, sehr kalt, geringer Druck. Das Kühlmittel siedet im Verdampfer. gasförmig, kühl, geringer Druck. Der Kompressor verdichtet das Gas. gasförmig, heiß, hoher Druck. Im Verflüssiger gibt das Gas seine Energie an die Umgebung ab. flüssig, warm, hoher Druck. Die Drossel reduziert den Druck. Kompressor und Wärmeübertrager (Verflüssiger) an der Rückwand eines Haushaltskühlschrankes Bei allen Kühlschranktypen wird mittels Wärmeüberträgern dem Innenraum des Kühlschranks Wärme entzogen und an die Umgebung abgegeben (siehe Kältemaschine und Wärmepumpe). Je nach dem, wie dies erreicht wird, unterscheidet man drei Typen: Kompressorkühlschränke, Absorberkühlschränke und Kühlschränke mit Peltier-Element. Kompressorkühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] → Hauptartikel: Kompressionskältemaschine Auf diesem Prinzip basieren die in Haushalt und Industrie üblicherweise verwendeten Kühlanlagen: Beim Kompressorkühlschrank wird ein gasförmiges Kältemittel durch einen Kompressor adiabatisch verdichtet, wodurch sich das Kältemittel erwärmt. Im Verflüssiger, der aus schwarzen an der Rückseite des Geräts angebrachten Kühlschlangen besteht, wird die Wärme an die Umgebung abgegeben, wodurch das Medium kondensiert. Danach strömt es zur Druckabsenkung durch eine Drossel – z. B. ein Expansionsventil oder ein Kapillarrohr – und dann weiter in den Verdampfer im Inneren des Kühlschranks. Hier entnimmt das verdampfende Kältemittel aus den Kühlfächern die notwendige Verdampfungswärme (Siedekühlung) und strömt als Gas weiter zum außenliegenden Kompressor. Ein Kompressorkühlschrank entspricht in der Funktion einer Wärmepumpe, er unterscheidet sich lediglich in der Nutzung der Wärmeüberträger. Die Temperaturregelung erfolgt mit einem Thermostaten, der den Kompressor je nach gewünschter Temperatur ein- bzw. ausschaltet. Absorberkühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] → Hauptartikel: Absorptionskältemaschine Minikühlschrank Der Absorberkühlschrank arbeitet mit einem Wasser-Ammoniak-Gemisch in einer Wasserstoffatmosphäre. Im Kocher werden Ammoniak und Wasser durch Wärmezufuhr (z. B. Gasflamme, elektrische Beheizung, Sonnenwärme) in gasförmiges Ammoniak und Wasser getrennt. Danach werden das flüssige Wasser und das gasförmige Ammoniak über verschiedene Rohrsysteme weitergeleitet. Das Ammoniak wird im Kondensator verflüssigt; hier gibt der Kühlschrank Wärme an die Umgebung ab. Im Verdampfer im Innenraum verdampft das flüssige Ammoniak wegen des geringen Partialdrucks, der Wasserstoff dient als Druckausgleich – an dieser Stelle kühlt der Kühlschrank. Anschließend wird das Ammoniak im Absorber mit dem abgekühlten Wasser aus dem Kocher in Lösung gebracht. Eine ausführliche Funktionsbeschreibung findet sich im Artikel der Diffusionsabsorptionskältemaschine. Absorberkühlschränke werden z. B. in Kraftfahrzeugen oder im Campingbedarf eingesetzt. Sie haben, zumindest bei Elektrobetrieb, einen schlechteren Wirkungsgrad als Kompressorkühlschränke. Werden sie direkt mit Gas oder Motorabwärme betrieben, sind sie durch die direkte Nutzung von Primärenergie etwa gleich effizient wie Kompressorgeräte. Da sie außer der Arbeitsflüssigkeit keine bewegten Teile besitzen, sind sie praktisch lautlos; diese Eigenschaft verschafft ihnen ein breites Anwendungsgebiet z. B. als Minibar in Hotelzimmern. Für den Einsatz in besonders entlegenen Gebieten gibt es auch Absorberkühlschränke mit Petroleum- oder Benzinbetrieb. Für kleine Absorberkühlschränke für Wohnmobile, Wohnwagen und für Hotelzimmer ist Electrolux praktisch alleiniger europäischer Marktführer (2008) (Produktname Electrolux RM nnn). Baugleiche Geräte werden auch unter dem Namen „Dometic“ verkauft. Vorteile der Absorberkühlschränke Geräuschlos und Vibrationslos Betrieb auch mit Brenngasen (üblich ist Propan) möglich Keine Verschleißteile Nachteile des Absorber-Kühlsystems Schlechter Wirkungsgrad, damit höherer Energieverbrauch Leistungsabfall ab 35 °C Außentemperatur möglich Bewegungs- und schräglagenempfindlich Definierte Bauweise des Absorber-Kühlsystems Aufgrund geringer Produktionszahlen teurer als vergleichbare Kompressionskühlschränke Thermoelektrischer Kühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Zur mobilen Anwendung werden seit Jahren verbreitet Kühlboxen nach dem thermoelektrischen Prinzip (Peltier-Effekt) angeboten. Sie arbeiten direkt mit 12 V Gleichspannung und sind daher ideal für den Einsatz im Auto. Außerdem arbeiten sie prinzipiell völlig geräuschlos, werden aber in der Regel durch Lüfter unterstützt, die einen gewissen Geräuschpegel erzeugen. Die Vorteile werden jedoch durch einen sehr niedrigen Wirkungsgrad erkauft: Während ein Kompressorkühlschrank zur Übertragung von 1 Watt „Kühlleistung“ ungefähr 0,5 Watt verbraucht, benötigt ein Peltierelement für den gleichen Energietransport über 2 Watt. Ein Einsatz dieser Geräte im Haushalt ist daher energietechnisch nicht sinnvoll. Aufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Verschiedene freistehende Kühl-Gefrier-Kombinationsschränke Ein typischer Tischkühlschrank (Standmodell) hat ca. 150 Liter Inhalt und wiegt ca. 40 kg. Eine Kühl-Gefrier-Kombination hat ca. 250 Liter Inhalt und wiegt etwa 65 kg. Es existieren verschiedene Raumaufteilungen für Kühlschränke. Am bekanntesten und am gebräuchlichsten ist dabei die Variante mit einer großen Außentür und einer inneren Klappe zum Gefrierabteil im oberen Bereich. Das Gefrierabteil besitzt meist ein Fassungsvermögen von maximal 20 Litern, das Kühlabteil kann Größen bis zu 250 Litern (evtl. größer) annehmen. Andere Varianten verfügen über getrennte Türen für Kühl- und Gefrierfach. Sie werden als Kühl-Gefrier-Kombination bezeichnet. Die Abteile können übereinander oder auch nebeneinander liegen; letztere Version ist vor allem in den USA sehr populär und verfügt meist über einen integrierten Eiswürfelbereiter und optional über eine zusätzliche Getränkeklappe in der großen Tür des Kühlsegments. Ein solcher „Side-by-side“-Kühlschrank – auch amerikanischer Kühlschrank genannt – kann mehr als 500 Liter (Kühlteil etwa 350 Liter, Gefrierteil etwa 150 Liter) aufnehmen. Größere Varianten verfügen beispielsweise über eine Doppeltür zum obenliegenden Kühlbereich und unten über eine sehr breite Schublade für das Gefriersegment. Diese Varianten werden französischer Kühlschrank genannt. Betrieb[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Geöffneter Einbaukühlschrank Fach für Obst und Gemüse mit speziellen LEDs zum Vitaminschutz Temperaturzonen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] In einem modernen Haushalts-Kühlschrank herrschen verschiedene Temperaturzonen: Oben ist es am wärmsten, dort können gekochte Speisen und Marmeladen gut gelagert werden. Im Mittelbereich sind unter anderem Milchprodukte (Joghurt, Käse) gut aufgehoben. Am kältesten ist es mit etwa 2 °C unten im Fach über den Gemüsefächern. Hierhin gehören leicht verderbliche Dinge wie Fleisch und Wurst. Die Schubfächer ganz unten sind mit etwa 8 °C günstig für Obst und Gemüse. Unter der Abdeckung sind Temperatur und Luftfeuchtigkeit geeignet, Vitamine und Aussehen der Ware zu erhalten. In den Türfächern ist es relativ warm, aber kühl genug für Butter und Eier. Moderne Kühlschränke haben zudem teilweise eine 0-°C-Kühlzone, die Lebensmittel besonders lange frisch halten soll. Eine weitere Neuerung ist die Ausstattung eines Extrafaches für Obst und Gemüse mit LEDs, die bei geschlossener Tür weiter leuchten. Dies sind beispielsweise zwei blinkende LEDs, die den Blau- und Grünanteil des Sonnenlichts simulieren. Auf diese Weise sollen die natürlichen Schutzmechanismen von Obst und Gemüse aktiviert werden, um dem Vitaminabbau, der bei Lagerung im Dunkeln eintritt, entgegenzuwirken. Umgebungstemperatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bei Kühlschränken mit Eisfach, besonders mit Tiefkühlfächern, ist die vom Hersteller angegebene Umgebungstemperatur des Aufstellorts, angegeben als Klimaklasse, zu berücksichtigen: Klimaklasse SN (Subnormal) Umgebungstemperaturen von +10 °C bis +32 °C Klimaklasse N (Normal) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +32 °C Klimaklasse ST (Subtropen) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +38 °C mit dieser Klasse darf ein Gerät um 10 % mehr Energie verbrauchen als die normale Klasse um das gleiche Energielabel zu erhalten (z. B. A++) Klimaklasse T (Tropen) Umgebungstemperaturen von +16 °C bis +43 °C mit dieser Klasse darf ein Gerät um 20 % mehr Energie verbrauchen als die normale Klasse um das gleiche Energielabel zu erhalten (z. B. A++) Während eine geringe Umgebungstemperatur des Aufstellungsortes zunächst hilft, Energie zu sparen, führt – scheinbar paradoxerweise – das Unterschreiten der Mindesttemperatur zu einem Auftauen im Eis-/Tiefkühlfach. Das hängt damit zusammen, dass der Kühlraum und die Tiefkühlfächer meist einen gemeinsamen Kompressor haben, der über einen Thermostaten im Kühlraum geregelt wird. Bei einer geringen Außentemperatur, z. B. 8 °C, muss der Kompressor nur selten laufen, um z. B. eine Temperatur von 6 °C im Kühlraum zu gewährleisten. Diese Aktivität des Kompressors reicht nicht aus, um gegen den deutlich größeren Unterschied (Wärmestrom) zwischen Außentemperatur und Temperatur im Tiefkühlfach, z. B. −18 °C, zu arbeiten. Davon abgesehen können unterhalb der Mindestbetriebstemperatur Schmiermittel im Kompressor zu zähflüssig werden. Kühlschränke der Klimaklasse SN haben daher häufig eine Heizung in Nähe des Thermostaten im Kühlraum von ca. 8 Watt. Manchmal wird einfach die Glühlampe (üblich: 15 Watt) nicht ausgeschaltet, um die Betriebstemperatur von der Klimaklasse N auf SN zu erweitern. Wer Energie sparen und ein Kühlgerät in einem ungeheizten Raum aufstellen möchte, bei dem auch dauerhafte Temperaturen unter 10 °C zu erwarten sind, entscheidet sich besser gegen eine Kühl-/Gefrierkombination und für einen getrennten Kühl- und Tiefkühlschrank bzw. noch besser für eine Tiefkühltruhe. In letzter Zeit setzen sich in privaten Haushalten auch immer mehr kleine Kühl- und Tiefkühlzellen durch. Für gewerbliche Nutzer gibt es noch einige andere Kühlgeräte wie z. B. Wandkühlregale (zur Präsentation von hauptsächlich verpackten Lebensmitteln), Freikühltresen, Bierkühlungen usw. Manche Lebensmittelläden bieten Getränke – auch in Kisten – kühl temperiert in ganz normalen Regalen an, indem ein kleiner Bereich geringerer Raumhöhe als Kühlraum ausgebildet ist, der nur durch einen etwa 1 m breiten ziemlich luftstromdichten, transparenten Folienstreifenvorhang zu betreten ist. Energiebedarf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Der Energiebedarf wird in Mitteleuropa für Umgebungstemperaturen zwischen +16 °C bis +32 °C definiert und als Klimaklasse N klassifiziert. Die Energieverbrauchskennzeichnung (umgangssprachlich Energielabel) aus dem Jahre 1998 dient zur Unterstützung der Kaufentscheidung. Für das Etikett hat die EU-Kommission[3] ein einheitliches, verbindliches Muster festgelegt. Die Energieeffizienzklassen [4] reichen hierbei von G bis A und spiegeln den jeweiligen Stand der Technik zu der Zeit wider. Für besonders stromsparende Kühl- und Gefriergeräte wurden 2003 die Erweiterungen A+ und A++ eingeführt, die jeweils noch besser als die Energieeffizienzklasse A sind und für einen sehr niedrigen Energieverbrauch stehen. Energielabel an Kühlschränken Das europäische Parlament verabschiedete mit der Richtlinie 2010/30/EU im Mai 2010 eine ab 2011 geltende Neuregelung der Energieeffizienzklassen für Haushaltsgeräte. Zusätzlich zu Klassen A+ und A++ wurde die Klasse A+++ eingeführt und auf dem Energielabel dargestellt. Die neue A+ darf 5 % mehr Energie verbrauchen als die alte A+ Klasse und die neue A++ darf 10 % mehr brauchen. Alte Richtlinie für Haushaltsgeräte: 92/75/EWG für Kühlschränke: Richtlinie 94/2/EG [5] Änderung: Richtlinie 2003/66/EG [6] Neue Richtlinie für Haushaltsgeräte: 2010/30/EU für Kühlschränke: Verordnung (EU) Nr. 1060/2010 [7] In der neuen Richtlinie ist festgelegt, dass seit Juli 2011 keine schlechteren Haushaltsgeräte mit Kompressoren als Klasse A mehr auf den Markt gebracht werden dürfen (z. B. Absorbergeräte dürfen nach wie vor deutlich schlechter sein). 1983 baute das Rocky Mountain Institute (RMI) einen Sun-Frost-Kühlschrank mit nur 0,19 kWh/l pro Jahr (22 W/m³), dessen Wärmeüberträger außen am Gebäude angebracht war und die Hälfte der benötigten Kühlenergie passiv erzeugt wurde. Das RMI hielt eine Entwicklung von Geräten mit noch geringeren Verbrauchswerten, z. B. durch Vakuumisolationsschichten, für möglich. Die sparsamsten Kühl-/Gefrierkombinationen erreichen Verbrauchswerte von 0,48 kWh/l pro Jahr (55 W/m³, bei 25 °C Umgebungstemperatur) wie der Blomberg CT 1300A (nicht mehr im Handel) oder 0,34 kWh/l pro Jahr (39 W/m³, bei 21 °C) der Sun Frost RF16. Ein vergleichbares Gerät der Energieeffizienzklasse A benötigt 1,26 kWh/l pro Jahr (144 W/m³, Stand 2006). Deutlich sparsamer sind reine Kühlgeräte ohne Gefrierfach. Diese sind dann zu empfehlen, wenn ohnehin eine separate Gefriertruhe vorhanden ist. Abtauen, Wartung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Die Wartung durch das Abtauen von Kühlschränken ist eine Maßnahme, um Energieverschwendung zu verhindern. Beim Öffnen der Kühlschranktür gelangt warme Luft in das Kühlschrankinnere. Wird die Tür geschlossen, senkt der Kühlschrank die Innentemperatur wieder ab. Da kältere Luft und insbesondere die Verdampferflächen, die Kondensationsrate des in der Luft befindlichen Wasserdampfs steigern und gleichzeitig die Verdampfungsrate verringern, verringert sich der Sättigungsdampfdruck. Der durch das Öffnen mit der Umgebungsluft in den Kühlschrank eingebrachte Wasserdampf kondensiert auf den Flächen und gefriert. Die Vereisung der Kühlflächen verringert die Kühlleistung, da die Eisschicht isolierend wirkt. Dies führt dazu, dass der Kühlschrank für dieselbe Leistung mehr Energie (Strom) aufwenden muss.[8] Um den Energieverbrauch wieder zu senken, müssen die Eisschichten von Zeit zu Zeit entfernt werden. Dies kann entweder manuell oder mit unterschiedlichen Techniken automatisch erfolgen. Bei den automatischen Abtauverfahren wird unterschieden zwischen einer Kühlraumtemperatur über 0 °C, die das Abtauen bei Solltemperatur erlaubt, typischerweise Kühlschränke und einer Kühlraumtemperatur deutlich unter 0 °C, wie sie bei Gefrierschränken verwendet wird. Manuelles Abtauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bis zur Entwicklung automatischer Abtauverfahren mussten sowohl Kühlschränke als auch Gefrierschränke manuell abgetaut werden. Bei vielen Gefrierschränken oder Kühl-/Gefrierkombinationen ohne No-Frost-Technik ist dies für das Gefrierteil nach wie vor notwendig. Um einen Kühlraum abzutauen, muss das Kühlgut zunächst in einem anderen Kühlraum oder gut isoliert provisorisch zwischengelagert werden. Anschließend kann das Kühlaggregat ausgeschaltet und die Tür geöffnet werden, wodurch das Eis zu tauen beginnt. Der Prozess kann beschleunigt werden, indem vor der Tür ein Ventilator oder Heizlüfter Warmluft in den Kühlraum bläst. Anfallendes Tauwasser sammelt sich in einer speziellen Schale oder im unteren Kühlraumbereich. Kühlschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bei Modellen ab der mittleren Preisklasse ist die Abtauautomatik für den Kühlteil seit den 1980er Jahren Standard, während sie im Gefrierteil nur bei Modellen in Gastronomiequalität üblich ist. Kühlschränke früherer Baujahre müssen manuell abgetaut werden, indem man sie einige Stunden ausschaltet und den Eispanzer, der sich an der Innenrückwand aus gefrorenem Kondenswasser gebildet hat, durch Verflüssigung in einen Extrabehälter ablaufen lässt oder manuell entfernt. Eine Technik, dieses Problem zu vermeiden, besteht darin, mit einem Umluftsystem im Inneren des Kühlschranks dafür zu sorgen, dass die Luft einem Verdampfer – außerhalb des eigentlichen Kühlraums – zugeführt wird, an dem sich dann Eis bildet. Dieser Verdampfer wiederum taut sich regelmäßig selbständig ab, und die entstehende Flüssigkeit wird außerhalb des Gerätes in einer Schale aufgefangen und kann dort, unterstützt durch die Kompressorabwärme, verdunsten. Dadurch ist die Luft im Kühlschrank trocken, und es kann sich kaum Eis bilden. Eine andere Technik, die z. B. im Kühlabteil des Kühl-/Gefrierschranks BBC-Duplo aus den 1970er Jahren eingesetzt wurde, besteht darin, dass an der Rückseite des im oberen hinteren Bereich des Kühlraums senkrecht angebrachten plattenförmigen Verdampfers eine Heizplatte angebracht ist (beim genannten Gerät 20 Watt), die jeweils automatisch eingeschaltet wird, wenn der Kompressor durch den Thermostaten zum Stillstand gebracht wird und bei dessen Wiederanlauf sich dann gleichzeitig ausschaltet. Das allenfalls vorhandene Abtauwasser wird in einem flachen, in der inneren Rückwand integrierten darunterliegenden Trichter gesammelt, der den Ausgang an der Rückseite des Kühlschranks hat. Dort wird das Wasser mittels eines Schlauchs nach unten zu einem offenen Behälter geleitet. Dieser wird durch die Kältemittelleitung unmittelbar am Ausgang des Kompressors – wo diese verhältnismäßig hohe Temperaturen erreicht – beheizt, womit das Abtauwasser leichter in die Umgebung verdunsten kann; dadurch trägt es auch zum Kühlen des komprimierten Kühlmediums im Kondensator bei; ein Teil der in der Abtau-Heizplatte verbrauchten Energie wird hier zurückgewonnen. Seit etwa 1995 ist häufig die Kühlfläche für das Kühlabteil in die Innen-Rückwand integriert, da wegen der Einführung des brennbaren Kältemittels R600a der Verdampfer aus Sicherheitsgründen besser geschützt sein muss. Nach der Kühlphase wird solange gewartet, bis die Fläche 5 °C hat, damit der dort gebildete Reifbelag abtaut. Das Wasser rinnt herunter bis zu einer trichterförmigen Rinne und durch eine 10 mm große Öffnung nach außen in eine Tasse über dem Kompressor, dessen Abwärme das Kondenswasser verdunsten lässt. Im Betrieb ist zu beachten, dass nichts vom Kühlgut an der Rückwand steht, da das Kondenswasser sonst in den Kühlraum rinnt. Das Abflussloch ist frei von Verstopfung zu halten. Manche sind mit Staubkappen abzudecken, die mit einem federnden Fortsatz in die Abflussöffnung gesteckt werden. Zum einmal jährlich empfohlenen Freistechen des Abflusses eignet sich beispielsweise ein Strohhalm. Bei diesen Gerätetypen muss nur ein eventuell vorhandenes Gefrierabteil eigens abgetaut werden. Gefrierschrank[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Um eine Abtauautomatik auch bei Kühlraumtemperaturen unter dem Gefrierpunkt umzusetzen, ist es erforderlich, den eigentlichen Kühlraum von dem Raum, in dem die Luft auf die Solltemperatur gekühlt wird, zu trennen. Während der Kühlphase bläst ein Ventilator die kalte Luft in den Gefrierraum. Die Geräte sind dabei so ausgelegt, dass Luft durch alle Fächer zirkuliert und als Kreislauf wieder in das Kühlteil eintritt. Da die Kondensationsrate des in der Luft enthaltenen Wasserdampfs an den Kühllamellen besonders hoch ist, schlägt sich diese als Reif hauptsächlich dort nieder. In festgelegten Zeitintervallen taut eine Heizung die Kühllamellen ab, und die Eisschicht tritt über eine Rinne als Wasser aus dem Gerät heraus und landet in einem Verdunstungsbehälter. Da der Ventilator in der Abtauphase nicht läuft, bleibt der Gefrierraum weiterhin gekühlt. Durch diese Technik wird nicht nur verhindert, dass die Kühlrippen vereisen, sondern es sinkt die Luftfeuchtigkeit im gesamten Gerät, und es bilden sich nahezu keine Eisschichten mehr. Ein anfänglicher Nachteil dieser als No-Frost bezeichneten Technik ist ein höherer Energieverbrauch. Dies relativiert sich jedoch, da eine Energieverschwendung durch Eisbildung und die Abtauvorgänge vermieden werden.[9] Dieser Tatsache wird Rechnung getragen, indem bei No-Frost-Geräten bei gleicher Energieeffizienzklasse ein 20-prozentiger Mehrverbrauch erlaubt ist.[10] Durch Effizienzsteigerung konnte der Mehrverbrauch durch die No-Frost-Technik bei aktuellen Geräten deutlich reduziert werden.[11] Sternekennzeichnung für Gefrierfächer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Kennzeichnung Temperatur Nutzungs- und Leistungsvorgabe < 0 °C nicht geeignet zur Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln (Hauptsächlich für Eiswürfel) * ≤ −6 °C geeignet zur kurzzeitigen Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln (ca. 1 Woche) ** ≤ −12 °C geeignet zur Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln bis ca. 2 Wochen *** ≤ −18 °C geeignet zur Langzeitlagerung von gefrorenen Lebensmitteln **** ≤ −18 °C geeignet zur Langzeitlagerung von gefrorenen Lebensmitteln, geeignet zum Einfrieren, ohne dass bereits eingelagertes Gefriergut auftaut Quelle[12] Verwandte Kühlgeräte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Gefrierschrank/-truhe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] SB-Kühltruhe in Thailand Käse-Kühlregal Gefrierschränke und -truhen funktionieren nach demselben Prinzip wie ein Kühlschrank, kühlen jedoch mit einer Innentemperatur von −18 °C und kälter, wodurch die langfristige Lagerung von gefrorenen Lebensmitteln möglich ist. Mit 4-Sterne-Gefrierschränken können Lebensmittel zudem eingefroren werden. Viele Geräte besitzen zudem einen Schalter zum Schnellgefrieren (der sich entweder selbsttätig zurückstellt oder zurückgestellt werden muss), der den Kompressor dauerhaft einschaltet. Auf diese Weise wird das Gefriergut weit unter -18 °C gekühlt, so dass größere Mengen eingefroren werden können, ohne dass bereits eingelagertes Gefriergut antaut. Vielfach sind die Geräte auch mit einem separaten Schnellgefrierfach ausgestattet (es befindet sich meist oben und ist mit einer separaten Klappe versehen, während die anderen Gefrierfächer wie eine Schublade funktionieren). Gefriertruhen eignen sich zur Aufbewahrung von Gefriergut in größeren Stücken (z. B. unzerteiltes Fleisch). Durch ihre Form (kalte Luft sinkt nach unten, daher entweicht beim Öffnen des Deckels weniger Kälte als beim Öffnen der Tür eines Gefrierschranks) ist ihr Energieverbrauch geringer, vor allem dort, wo der Deckel häufig geöffnet wird, etwa in Supermärkten, macht sich dies positiv bemerkbar. Im Haushalt ist es aber ein Nachteil, dass der Inhalt übereinander liegt und daher nicht so übersichtlich angeordnet ist wie in einem Gefrierschrank. Beim Abtauen oder der Reinigung sammelt sich zudem das anfallende Wasser auf dem Boden der Kühltruhe und lässt sich daher nicht so leicht entfernen. Manche Kühltruhen besitzen daher einen normalerweise mit einem Stopfen verschlossenen Ablauf oder eine herausnehmbare Schale zum Auffangen des Wassers. Kühlregal[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Großes Kühlregal in einem Supermarkt In Supermärkten werden spezielle offene Kühlgeräte verwendet, um Lebensmittel, die einer dauerhaften Kühlung bedürfen, für Kunden leicht zugänglich aufzubewahren. Da hier, anders als bei geschlossenen Kühlgeräten, ein ständiger Austausch mit der wärmeren Umgebungsluft stattfindet, ist der Energieverbrauch deutlich höher. Tiefkühltruhen mit Zugang von oben wurden in der Vergangenheit über Nacht mit einfachen Plastikdeckeln abgedeckt, seit etwa dem Jahre 2005 sind Schiebedeckel aus Isolierglas (Zweischeiben, metallbedampft) üblich. Tiefkühlvitrinen mit Zugriff von vorne (erhöhen den Warenumsatz pro Fläche) haben selbstschließende Isolierglastüren mit Offenhalter und Scheibenheizung gegen Kondenswasser. Hinweisschilder wie „Auswählen – dann erst öffnen“ sollen die Erwärmung gering halten. An der Vorderseite von Kühlregalen ohne Türen fließt ständig ein kalter Luftstrom nach unten, der dort aufgefangen, gekühlt und oben schleichend wieder ausgeblasen wird. Nachts werden sie mit aluminisierten Vorhängen aus Schaumkunststoff verschlossen. Während früher die Abwärme dieser Kältemaschinen an jedem Kühlgerät in den Geschäftsraum abgegeben wurde, wird die Abwärme in neueren Geschäftslokalen per isoliertem Kältemittelrohrkreis in eine Energiezentrale geleitet, die der Klimatisierung (Heizung, Kühlung, Lüftung) der Räume und der Warmwasserbereitung dient. Probleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Umweltprobleme[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Im Haushalt eingesetzte Kühlschränke arbeiten nach dem Kompressor-Prinzip. Die dort als Kältemittel lange Zeit verwendeten FCKW-haltigen Kältemittel sind ökologisch sehr bedenklich, da sie stark ozonabbauend wirken. Darüber hinaus wurden die in der Isolierung verwendeten Schaumstoffe ebenfalls mit FCKW aufgeblasen. Da die FCKW jedoch erst bei Verschrottung des Kühlschranks frei werden, sollten die betreffenden Kühlschränke nicht aus diesem Grund vorzeitig ersetzt werden. Beim Schäumungsmittel ist man in den 1990er Jahren z. B. auf n-Pentan umgestiegen. In neueren Kühlgeräten werden seit Mitte der 1990er Jahre vorwiegend andere Kältemittel wie beispielsweise Isobutan oder R134a eingesetzt. Das Wiederauffüllen von Kühlschränken oder Klimaanlagen mit ursprünglich FCKW-haltigen Kältemitteln ist verboten bzw. nur noch mit passenden FCKW-freien Ersatzkältemitteln zulässig. Ältere, schon installierte industrielle Kühlanlagen sind von dieser Regelung ausgenommen. Die Energieeffizienz des Kühlschranks hängt im Wesentlichen von der Differenz zwischen Umgebungstemperatur und Kühlraumtemperatur ab. Je höher die Umgebungstemperatur (z. B. im Sommer), bzw. je kälter die am Kühlschrank eingestellte Temperatur desto höher der Stromverbrauch. Gesundheitsrisiken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Nach einer Untersuchung von Jean-Pierre Hugot vom Pariser Hôpital Robert Debré könnte es sein, dass die klimatischen Verhältnisse innerhalb eines Kühlschranks die Verbreitung bestimmter kälteliebender Mikroben wie Yersinien und Listerien begünstigen. Diese Mikroorganismen sind möglicherweise Verursacher des Morbus Crohn (Krankheit des Verdauungssystems).[13] Der Verzehr verdorbener Speisen wegen Verzicht auf die Kühlung dürfte allerdings mit größeren Krankheitsrisiken behaftet sein. Dem Bundesinstitut für Risikobewertung zufolge sind die von vielen Herstellern verwendeten antibakteriellen Silberbeschichtungen in Kühlschränken überflüssig.[14] Eine mögliche Folge der Verwendung antibakterieller Silberbeschichtungen ist die Übertragung von Silberteilchen in Nahrungsmittel. Silber hemmt das Bakterienwachstum, ist jedoch für den menschlichen Organismus weitgehend unbedenklich, daher (neben Gold und Aluminium) auch als Lebensmittelfarbe zugelassen. Reparaturen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Bauteile wie beispielsweise der Kompressor, die Anlassvorrichtung des Kompressors und der Thermostat sind höheren Beanspruchungen ausgesetzt. Während der Austausch eines Thermostaten von fast jedem Elektrobetrieb durchgeführt werden kann, muss man sich bei einem beschädigten Kompressor in der Regel an den Reparaturdienst des Geräteherstellers oder aber an einen Fachbetrieb für Kältetechnik wenden. Der Austausch eines Kompressors kann so teuer sein, dass ein Wechsel des gesamten Kühlgerätes wirtschaftlicher sein dürfte, da nicht nur der Kompressor, sondern auch die gesamte Kältemittelfüllung ersetzt werden muss. Die Anlassvorrichtung ist hohen Strömen und hohen Temperaturunterschieden ausgesetzt. Bei kunden- und umweltfreundlich konstruierten Kühlgeräten kann sie getrennt vom Kompressor ausgetauscht werden. Wurde eine Kühlfläche aus Aluminium, meist hergestellt durch Roll-bonding und Aufblasen – etwa durch ungeeignetes Nachhelfen beim Abtauen durch Kratzen oder Stoßen – perforiert, lohnt sich eine Repa

das alphabet, am 29.01.2018 um 10:55 Uhr, kommentierte:

abcdefghijklmnoopqrstufwxyz

Besserwessie, am 09.02.2018 um 16:19 Uhr, kommentierte:

Einer der Vorkommentatoren "Lars" meinte, dass das "Dass" und "Das" abgeschafft gehört, da man beide Versionen angeblich gleich ausspricht. Das kann nur jemand sagen, der den Unterschied nicht kennt. Genau das ist ja das Leichte daran, dass es ganz anders ausgesprochen wird. Deshalb ist es für mich z.B. sehr einfach die Beiden zu unterscheiden ohne überhaupt nachdenken zu müssen.

Besserwessie, am 09.02.2018 um 16:22 Uhr, kommentierte:

Nachtrag: Und seine Muttersprache sollte man schon beherrschen. So viel Stolz muss man haben. ;-)

Fabio, am 20.02.2018 um 20:44 Uhr, kommentierte:

ich versteh dass nicht, wieso "dass Ei ist oval"? ich bin einer von den 3mio debilen. Das ist doch einfach ein Artikel? DAS EI...kakscheiß...

Fabio, am 20.02.2018 um 20:47 Uhr, kommentierte:

Achso, egal ob man das oder dass eingibt, es ist immer ein Fehler...jetzt ist alles wieder ok....

fjxdfjhsdiltzgk,, am 04.05.2018 um 12:33 Uhr, kommentierte:

scheise in der unterhose macht beim rutschen braune soße

hui, am 15.05.2018 um 14:33 Uhr, kommentierte:

haha sehr lustig

Deine Mudda, am 28.06.2018 um 08:35 Uhr, kommentierte:

total schade das es keine weiteren Übungen gibt :(

karo, am 18.11.2018 um 13:05 Uhr, kommentierte:

coole Sache

EINHORN, am 18.11.2018 um 13:09 Uhr, kommentierte:

DAS HABE ICH VERSTANDEN

EIS, am 18.11.2018 um 13:13 Uhr, kommentierte:

DANKE FÜR DIESE AUSFÜLICHEN ANTWORTEN ICH FANT SIE SEHR NUTZ FOLL UND ICH HOFFE AUCH ANDERE MENSCHEN HILFE DARIN FINDEN LIEBE GRÜßE EIS

12345678901234567890212434564573467458597569086707899ß89, am 18.11.2018 um 13:15 Uhr, kommentierte:

mein Kind hat es sehr geholfen vielen vielen dank

derultraswagger, am 17.01.2019 um 11:31 Uhr, kommentierte:

yo bois was geht??? ich finde schule nicht toll bitte tretet in meinem klan für dumme leute ein...… eure memeboi

derehrennehmer, am 17.01.2019 um 11:32 Uhr, kommentierte:

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gezfhsdsjrh, am 17.01.2019 um 11:34 Uhr, kommentierte:

igibuegvntfghiuztzgfdrsedfrewtasew3q2we456trgzhughjbkjhjklöoiuzfgghzutrdfgrtewasdfgtzresdfgftredsfgdsewqASWQASEW"!WESDRTE%$RDGFHJUZGHJKIUrerdfgfcvbhgtfdfghzutdfxvbgzjghkghfjdgchgfzrthsfxvcfdsrwsfdrw3ret5tfgvhjvbjhnmop,ülü.öpölpkojibnoihufztufztdrseawqae32e45r6t7zguhgzutfdrrseydxfcgvhgczfxyrsdxfcgvhbjnkjbhvgtdrsedtfghjnhgfdresawsdfgvhjnkljhgfdsedfghjkjhgftdseawsdfghjkmjhzgtrewq12w3e4tzuikoljhgftre4rtgvfcdesrtzuhjnb vcxdsertzuhjnbhgfdre4r5t6

DerDönerTester, am 17.01.2019 um 11:38 Uhr, kommentierte:

eh hab nen ddönerladen kommt vorbei hier die Adresse: lolstraße 87 in eichenheim

DERKEGGY, am 17.01.2019 um 11:41 Uhr, kommentierte:

Mikrowellenherd Zur Navigation springen Zur Suche springen Mikrowellenherd Bauknecht MWUT 1617, um 1988. Mit rechteckigem Glasteller, Flügelrad in Kunststoffkapselung, Eingabetastatur, Türöffnungstaste, LED-Digitalanzeige. Ein Mikrowellenherd, auch Mikrowellenofen oder Mikrowellengerät (kurz Mikrowelle), ist ein Gerät zum schnellen Erwärmen, Garen und Kochen von Speisen, Flüssigkeiten und anderen geeigneten Stoffen. Seine Wirkung beruht auf der Umwandlung elektromagnetischer Feldenergie in Wärmeenergie bei der Absorption von Mikrowellen. Inhaltsverzeichnis 1 Geschichte 2 Wirkungsweise 2.1 Wirkungsgrad 3 Aufbau 3.1 Leistungsregulierung 3.2 Auftauen 3.3 Popcorn-Bereitung 4 Gefahren 4.1 Mikrowellenstrahlung 4.2 Effekte mit elektrisch leitenden Stoffen (u. a. Metallen) 4.3 Brandgefahr 4.4 Auswirkung auf Nährstoffe 4.5 Hygiene der Nahrung 5 Ausbleibende Bräunungsreaktion 6 Weitere Anwendungen 6.1 Therapeutische Nutzung 6.2 Trocknung 6.3 Mikroorganismen 6.4 Zerstörung von RFID-Chips 7 Literatur 8 Weblinks 9 Einzelnachweise Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Der US-amerikanische Ingenieur Percy Spencer (1894–1970) entdeckte, dass Nahrung per Mikrowellenstrahlung erwärmt werden kann, als er Magnetrone für Radaranlagen bei Raytheon (einem Hersteller von Hochfrequenztechnik) baute. Als er gerade an einem Radargerät arbeitete, verspürte er ein seltsames Gefühl und bemerkte, dass ein Schokoriegel in seiner Tasche zu schmelzen begann. Er war nicht der erste, der dieses Phänomen bemerkte, allerdings war er als Inhaber von 120 Patenten mit Entdeckungen und Experimenten vertraut und verstand, was geschehen war: Das Radar hatte die Schokolade durch die Mikrowellenstrahlung geschmolzen. Popcorn war das erste Nahrungsmittel, das gezielt auf diese Weise zubereitet wurde, das zweite ein Ei (welches vor den Augen der Experimentatoren explodierte). In Nordamerika ist Mikrowellen-Popcorn eine der am häufigsten in der Mikrowelle zubereiteten Speisen. Andere Verfahren der privaten Zubereitung (beispielsweise mit Heißluft) wurden fast vollständig verdrängt. Im Jahr 1946[1] baute Spencer das erste Exemplar eines „Radarherdes“[2] (Mikrowellenherd), genannt Raydarange[3] (1947 Radarange[4] genannt);[5] er war fast 1,80 m hoch und wog 340 kg. Er besaß eine Wasserkühlung und hatte eine Leistung von 3000 W, etwa das Dreifache von heute üblichen Haushaltsgeräten. 1954 hatte einer der ersten kommerziellen Mikrowellenherde eine Leistung von 1600 W und kostete zwischen 2000 und 3000 USD. Mikrowellenherde wurden von Unternehmen entwickelt und angeboten, die Erfahrungen mit Magnetronen aus der Entwicklung von Radargeräten hatten; sie wurden zunächst hauptsächlich für Passagierflugzeuge hergestellt, bevor die Geräte auch ihren Weg in Großküchen und die privaten Haushalte fanden. 1965 kam das erste Gerät mit weiter Verbreitung für 495 USD (Kaufkraft 2015, je nach Berechnungsmethode, mindestens 3700 USD) auf den Markt. Genehmigungsschreiben für den Betrieb eines Mikrowellenherds 1988 Da die Preise für Mikrowellenherde in den 1970er Jahren rapide sanken, stiegen die Verkaufszahlen deutlich an. 1970 wurden in den USA 40.000 Geräte verkauft, 1975 war es schon eine Million. 1997 besaßen 95 % der amerikanischen Haushalte ein Mikrowellengerät,[6] in Deutschland waren es 2016 74 %.[7] Wirkungsweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Dipolmoment eines H2O-Moleküls, rot: negative Teilladung blau: positive Teilladung grün: gerichteter Dipol Die Permittivität von Wasser (20 °C) hängt schwach von der Temperatur, aber sehr stark von der Frequenz ab. Der Realanteil ist für die Kapazitätsberechnung eines Kondensators ausschlaggebend, der Imaginäranteil kennzeichnet die Energieabsorption. Mikrowellen erwärmen bestimmte Materialien anders, als es beispielsweise durch Absorption von Infrarotstrahlung oder durch Wärmeleitung geschieht. Die Erwärmung erfolgt zwar ebenfalls durch Absorption, jedoch ist im Bereich der Mikrowellen die Eindringtiefe sehr viel größer – es zeigt sich quasi eine gewisse Transparenz –, so dass die Absorption auch in der Tiefe des Kochguts stattfindet. Übliches Mikrowellengeschirr ist praktisch vollkommen transparent für Mikrowellen (Ausnahme: Bräunungsgeschirr). Bei der konventionellen Erwärmung über Strahlung (z. B. Feuer, Grill, Ofen, Glaskeramikkochfeld) hingegen findet die Absorption in den obersten Schichten statt, da thermische Strahlung im relevanten Wellenlängenbereich nur eine sehr geringe Eindringtiefe hat – zumindest bei üblichen Materialien, aus denen Speisen und Kochgeschirr bestehen; diese Materialien sind gleichsam undurchsichtig. Von der Oberfläche verteilt sich die Wärme durch Wärmeleitung und ggf. Konvektion. Genauer betrachtet regt Infrarotstrahlung Molekülschwingungen an, wobei die Atomkerne Zitterbewegungen um ihre Ruhelage ausführen. Für diese Anregung ist ein äußeres Dipolmoment nicht erforderlich. Ein ganz anderer Mechanismus wirkt, wenn Mikrowellen auf Moleküle treffen, die ein elektrisches Dipolmoment besitzen, und dieser Dipol sich drehen kann. In einer Kristallstruktur, wie beispielsweise in gefrorenem Wasser (Eis), ist diese Beweglichkeit nicht gegeben. In flüssigem Wasser dagegen sind die bewegungshemmenden Wasserstoffbrücken sehr kurzlebig, in der Größenordnung von 200 fs (Femtosekunden; zum Vergleich: die Periodendauer der üblichen 2,455 GHz-Schwingung ist mehr als zweitausendmal größer),[8] sodass die Wassermoleküle mit einer ausreichenden Anregung in Bewegung versetzt werden können. Bei der Bestrahlung mit Mikrowellen bewirkt die elektrische Feldstärkekomponente der elektromagnetischen Welle (E-Feld-Komponente) nun eine Kraftwirkung auf das Wassermolekül (Kraft ist gleich Feldstärke mal Ladung), sodass auf das Molekül ein Drehmoment wirkt und es eine Drehbewegung vollzieht. Benachbarte Moleküle erfahren ebenfalls ein Drehmoment und drehen sich. Durch die Rotation erhöht sich die kinetische Energie des Wassers und somit die Temperatur. Ein quantitatives Modell dieser dielektrischen Erwärmung wurde von Peter Debye entwickelt und nach ihm benannt. Gemäß der Debye-Relaxation existiert keine Resonanzfrequenz im strengen Sinn, wohl aber ein breiter Frequenzbereich, in dem der dielektrische Verlustfaktor (das ist der Imaginärteil der komplexen Permittivität eines Materials bei vorgegebener Frequenz) besonders groß ist. Für Wasser liegt er, abhängig von der Temperatur und vom Salzgehalt, in der Größenordnung von 30 GHz.[9] Bei zu hohen Frequenzen können die Moleküle auf Grund ihrer Trägheit nicht mehr der Änderung des elektromagnetischen Feldes folgen, und es findet keine Rotationsanregung und somit keine Temperaturerhöhung statt. In der technischen Praxis ist dies allerdings weitgehend irrelevant, da aus anderen Gründen sowieso deutlich niedrigere Frequenzen zum Einsatz kommen. Die weit verbreitete Annahme, dass die Frequenz des Mikrowellenherds einer besonderen Resonanzfrequenz des Wassers entspreche, ist falsch.[10] Die niedrigste Resonanzfrequenz des freien Wassermoleküls liegt bei 22,23508 GHz. Sobald unmittelbare Nachbarn stören, wird die entsprechende Spektrallinie bis zur Unkenntlichkeit verbreitert, sodass auch relativ weit davon entfernte Frequenzen zu einer Anregung führen. Wegen der weiteren technischen und praktischen Randbedingungen wird eine deutlich niedrigere Frequenz eingesetzt: Der Leistungsoszillator (Magnetron) mit mindestens 500 W muss sich einfach und billig herstellen lassen und einen hohen Wirkungsgrad besitzen. Die Wellenlänge muss deutlich kleiner sein als die Abmessungen des Garraumes. Die Wellenlänge muss konstant bleiben, weil die Resonanzdichtung des Türspaltes darauf abgestimmt ist und bei zu großen Abweichungen unwirksam wird. Der Frequenzbereich muss für private und industrielle Anwendungen frei verfügbar sein (ISM-Band). Die Eindringtiefe der elektromagnetischen Wellen in Speisen soll einige Zentimeter betragen. Je niedriger die Frequenz, desto größer ist die Eindringtiefe, desto geringer aber auch die Absorption. Bei zu hoher Frequenz ist die Eindringtiefe klein, so dass nur die Oberfläche erwärmt wird. In der Praxis hat sich weitgehend die Frequenz von 2,455 GHz durchgesetzt, entsprechend einer Wellenlänge von 12,22 cm. Ein Magnetron zur Erzeugung elektromagnetischer Felder mit dieser Frequenz lässt sich kostengünstig und kompakt herstellen; dessen Frequenz ist durch die inneren mechanischen Abmessungen unveränderlich. Die Eindringtiefe in organische Stoffe und auch Wasser liegt dann im Bereich einiger Zentimeter. In manchen Ländern wie den Vereinigten Staaten kommt für industrielle Mikrowellenherde auch die Frequenz um 915 MHz zum Einsatz. Dort ist der Bereich zwischen 902 und 928 MHz als ISM-Frequenzband frei verwendbar. Wirkungsgrad[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Zwar verwandelt ein Mikrowellenherd nur 65 Prozent[11] der aufgenommenen elektrischen Energie in Mikrowellenstrahlung (der Rest wird Abwärme), die erzeugten Mikrowellen erwärmen aber nur das Gargut und nicht den Herd selbst oder dessen Umgebung. Deshalb ist der Mikrowellenherd bei kleineren Portionen energetisch effizienter. Als Richtwert gelten 250 ml Flüssigsubstanz. Es ist günstiger, 250 ml Flüssigkeit (oder 250 Gramm einer wasserhaltigen Speise) im Mikrowellenherd zu erhitzen statt in einem Topf auf dem Elektroherd. Dazu kommt, dass im Mikrowellenherd Speisen direkt auf dem Teller und Getränke (etwa Milch) in der Tasse bzw. im Glas erwärmt werden können. Die nach der Benutzung eines gewöhnlichen Herdes zusätzlich notwendige Reinigung des Kochgeschirrs entfällt. Schließt man deren Ressourcenverbrauch (Energie, Wasser, Reinigungsmittel) in die Betrachtung ein, verschlechtert sich die Effizienz der gesamten Zubereitung auf einem konventionellen Herd weiter. Aufbau[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Magnetron eines Mikrowellenherdes, Kupferkapsel aufgeschnitten (Magnete und Kühlrippen entfernt) Schaltbild: Beschaltung des Magnetrons: Magnetron schematisch Einphasen-Synchronmotor ohne Starthilfe als Drehteller­antrieb (2005) In einem gebrauchten Mikrowellenherd – 360°-Foto Als Kugelpanorama anzeigen Die Mikrowellen werden mit Hilfe eines Magnetrons erzeugt und mittels eines Hohlleiters in den Garraum geleitet. Dieser Garraum ist metallisch abgeschirmt, wodurch die Ausbreitung der Mikrowellen aus dem Gerät heraus verhindert wird. Zur Versorgung des Magnetrons ist eine hohe Anodenspannung erforderlich (etwa 5 kV), die im Gerät mit Hilfe eines Hochspannungstransformators und einer Spannungsverdopplerschaltung erzeugt wird. Die an der Kathode anliegende Hochspannung wechselt dabei mit einer Frequenz von 50 Hz periodisch zwischen 0 und etwa 5 kV. Die Schwellspannung des Magnetrons bewirkt, dass lediglich dann, wenn die Versorgungsspannung größer als die Schwellspannung wird, kurze Stromimpulse auftreten. Um die Größe des Kondensators (ca. 10 cm) zu begrenzen, ist er so dimensioniert, dass er die sekundärseitige Streuinduktivität des Transformators (im Schaltbild nicht mit angegeben) in etwa kompensiert. Das Magnetron wird so angeschlossen, dass die Anode mit dem Gehäuse des Mikrowellenherdes verbunden ist, weil dann die Sendeantenne nicht auf Hochspannungspotential liegt. Der Transformator versorgt auch die Glühkathode des Magnetrons mit Strom. Ein Ventilator kühlt das Magnetron und bläst dessen Verlustwärme durch den Garraum, um ihn trocken zu halten. Das Strahlungsfeld der eingebauten Mikrowellenantenne füllt den Garraum des Herdes ungleichmäßig aus. Um eine gleichmäßige Erwärmung der Speisen zu erreichen, werden sogenannte Wobbler oder Stirrer – rotierende metallische Flügelräder – eingesetzt, die die Schwingungsmoden des Garraumes ständig ändern. Diese Räder sitzen meist unter einer Kunstglimmer- oder Plaste-Abdeckung in der Decke des Garraumes und werden durch den Kühlluftstrom angetrieben. In vielen Geräten wird das Gargut außerdem auf einem Drehteller mechanisch bewegt. Die Tür ist in mehrfacher Hinsicht sicherheitsrelevant. Sie schirmt die Mikrowellen im Inneren des Herdes ab und verhindert durch ihren Verschlussmechanismus, dass das Gerät bei geöffneter Tür arbeitet. Weiterhin gewährt sie durch eine Scheibe, vor der sich innen ein Lochblech befindet, Einblick in den Garraum. Die Öffnungen im Lochblech sind sehr viel kleiner als die Wellenlänge der Mikrowellen von etwa 12 cm, sodass die Umgebung trotzdem von dem elektromagnetischen Feld im Garraum abgeschirmt bleibt. Der Türrahmen bildet mit dem Garraum einen umlaufenden Spalt, der sich im Türrahmen fortsetzt. Es handelt sich um eine sogenannte Resonanzdichtung. Die Breite des Türspaltes beträgt ein Viertel der Wellenlänge (λ/4), also ca. 3 cm, die Dicke des Spaltes (Abstand Tür/Garraum) ist unkritisch. Der Spalt wirkt ohne elektrischen Kontakt als frequenzselektive Dichtung für die elektromagnetischen Felder im Ofen. Die Funktion beruht auf der geschickten Kombination von Stücken, die eine Länge von λ/4 haben. Ähnliches wird bei Hohlleiteranschlüssen angewendet. Leistungsregulierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Die Leistungsregulierung eines Mikrowellenherdes erfolgt bei den meisten Geräten durch Intervallbetrieb mittels einer mechanischen Schaltuhr oder einem Mikrocontroller. Das Magnetron wird zum Erreichen der vom Bediener eingestellten Leistung im Rhythmus von einigen Sekunden samt seiner Heizspannung über den Transformator ein- und ausgeschaltet. Durch das Verhältnis von Ein- und Auszeit wird die mittlere Leistung gesteuert. Ein 1200-Watt-Gerät, das der Bediener auf 600 Watt Leistung eingestellt hat, wird also wechselnd beispielsweise 5 Sekunden lang 1200 Watt Strahlungsleistung auf das Kochgut geben und danach 5 Sekunden im Leerlauf sein. Die Leistungsvorgabe über das Bedienfeld ist dabei der Mittelwert. Die Schaltperiode ist aufgrund der mechanischen Schalter (Relais, Schaltuhr) und des lebensdauerverringernden Einschaltens des Magnetrons ohne Kathodenvorheizung nicht weiter verkürzbar und kann je nach Maximalleistung auch bei gleicher Leistungsvorwahl zu unterschiedlichen Ergebnissen führen; bei empfindlichen Speisen, wie z. B. Fisch, kann auch die kurzzeitige Anwendung des Leistungsmaximums zu lokalen Verbrennungen führen. Es gibt daher Geräte mit Schaltnetzteil (sogenannte Inverter-Technologie), die die Kathode durchgehend heizen und den mittleren Anodenstrom elektronisch steuern können. Vom Magnetron wird dann quasi durchgehend die gewünschte Leistung abgegeben. Interferenz (Bild) kann örtliche Überhitzungen (hot spots) im Gargut verursachen Ein Mikrowellenherd sollte nie mit leerem Garraum eingeschaltet werden, da die abgegebene Leistung des Magnetrons immer ausreichend absorbiert werden muss. Andernfalls wird sie ins Magnetron zurückreflektiert, wodurch es Schaden nehmen könnte. Aufgrund der Reflexionen entsteht im Garraum ein dreidimensionales Muster aus Interferenzmaxima, hot spots genannt, an denen mehr Energie an das Gargut abgegeben wird. Durch Einlegen von Thermopapier lässt sich die Lage von Hotspots leicht detektieren.[12] Trotz Gegenmaßnahmen wie Drehtellern oder Reflexionsdrehspiegeln können daher einzelne Areale im Gargut überhitzen. Wegen des unterschiedlichen Wassergehalts verschiedener Speisen kann es trotz Stirrer (englisch für „Rührer“) und Drehteller zu inhomogener Erwärmung kommen. So erwärmen sich Knochen im Vergleich zum Fleisch nur gering. Salziges erwärmt sich stärker als Fettiges. Zum sicheren Durchgaren der Speisen ist es daher ratsam, diese abzudecken und gegebenenfalls mit geringerer Leistung länger zu garen oder nach kurzen Aufwärmphasen umzurühren. Vor allem bei gebrauchsfertiger Babykost ist ein Vermischen vor der Verabreichung sinnvoll. Bekannt sind auch hot spots in trockenen Speisen; an diesen Stellen können Verkohlungen auftreten und so Schadstoffe entstehen. Allgemein wird empfohlen, die Speisen in Intervallen mit Pausen zu erwärmen. Der Effekt des Überhitzens von Wasser (siehe Siedeverzug) in glatten Gefäßen ist eine mögliche Gefahrenquelle. Dabei kann es passieren, dass Wasser über den Siedepunkt hinaus erhitzt wird, ohne zu sieden – diese Gefahr besteht vor allem bei wiederholtem Erhitzen in der Mikrowelle aufgrund des geringer werdenden Anteils gelöster Gase. Das überhitzte Wasser kann bei Bewegung (beispielsweise bei der Entnahme) plötzlich verdampfen; dabei verdampft ein Teil des Wassers explosionsartig, siedendes Wasser wird aus dem Gefäß geschleudert. Ein ins Gefäß gestellter Glasstab oder Löffel und vorheriges Kratzen mit diesen Geräten am Gefäßboden helfen, den Siedeverzug zu vermeiden, da die Berührungsstellen am Boden als Keim für die Dampfblasenbildung wirken. Normales Geschirr aus Porzellan oder Kunststoff absorbiert keine Mikrowellen und wird somit durch die Strahlung nicht erwärmt, sondern nur indirekt vom Gargut durch Wärmeleitung. Bei Kunststoffen ist zu beachten, dass diese ab einer bestimmten Temperatur schmelzen können. Daher werden manche Behälter mit dem Zeichen „mikrowellengeeignet“ ausgestattet.[13] Spezielles sogenanntes Bräunungsgeschirr sowie andere verlustbehaftete dielektrische oder elektrisch mittelmäßig leitfähige Stoffe sowie ferromagnetische Keramik werden dagegen auch direkt erwärmt. Unglasiertes Steingutgeschirr oder solches mit Rissen in der Glasur kann sich (beim Abwaschen) mit Wasser vollsaugen, wodurch es dann ebenfalls direkt erwärmt wird. Das führt z. B. dazu, dass eine Suppenschale zu heiß zum Anfassen wird, während die Suppe im Inneren nur an der Oberfläche (der Eindringtiefe entsprechend) erwärmt ist. Auftauen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Problematisch beim Auftauen ist, dass in Eis die Wassermoleküle, da sie fest gebunden sind, nicht rotieren können (sie können aber hin und her schwingen). Daher absorbieren bereits aufgetaute Bereiche des Gefrierguts mehr Mikrowellenenergie als noch gefrorene, so dass die bereits getauten Bereiche schnell wärmer werden, während gefrorene Bereiche kühler bleiben. Das Auftauen von Gefriergut erfolgt besser in Verbindung mit flüssigem Wasser, entweder in im Gefriergut eingeschlossenen Lösungen mit anderem Gefrierpunkt oder an einer durch die Umgebungsluft angetauten Oberfläche. Das Auftauen wird beschleunigt, wenn man das Gefriergut vorher kurz abspült; das anhaftende und eingedrungene Wasser erwärmt sich leichter und kann die Wärme an noch gefrorene Teile abgeben. Die Auftaufunktion eines Mikrowellenherds arbeitet daher mit geringer Leistung, so dass genug Zeit bleibt, dass die Wärme von den flüssigen Bereichen an die festen durch Wärmeleitung abgegeben werden kann. Popcorn-Bereitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Popcorn-Körner werden im Mikrowellenherd in speziellen Tüten erwärmt, bei denen der Tütenboden die Mikrowellen besser absorbiert und sich stärker erhitzt. Dadurch poppen die Körner eher, als wenn man sie lose in einem Gefäß erhitzen würde. Beim Poppen springen die Körner hoch; rohe Körner gelangen dadurch auf den erhitzten Boden und können ihrerseits aufpoppen.[14] Gefahren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Mikrowellenstrahlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Warnsymbol vor nicht ionisierender Strahlung, wie es Mikrowellen sind Mikrowellenstrahlung wirkt auch auf menschliches Gewebe erwärmend. Bei handelsüblichen 2,45 GHz wird die Eindringtiefe mit einigen Zentimetern angegeben. Durch lokales Erhitzen kann sie zu Schädigungen des Gewebes (Verbrennungen, Denaturierungen) führen. Insbesondere schwach durchblutetes Gewebe, das Wärme über den Blutkreislauf nicht schnell abführen kann und das außerdem oberflächennah gelegen ist (wie zum Beispiel die Augen), ist in erhöhtem Maß vor Mikrowellenenergie zu schützen. Auch durch elektromagnetische Felder induzierte Augenstruktur- und Funktionsveränderungen im sogenannten nicht-thermischen Bereich (niedrigere Leistung, ohne relevante Temperaturerhöhung) wurden im Tierversuch bereits nachgewiesen.[15][16] Bei einem intakten Mikrowellenherd ist die Leckstrahlung aufgrund der Abschirmung des Garraums verhältnismäßig gering. Gemäß Bundesamt für Strahlenschutz ist in den geltenden Sicherheitsnormen hierfür ein „Emissionsgrenzwert von fünf Milliwatt pro Quadratzentimeter (entspricht 50 Watt pro Quadratmeter) in einem Abstand von fünf Zentimeter von der Geräteoberfläche“ festgelegt (Strahlungsdichte oder Leistungsflussdichte in W/m2). Die Grenzwerte seien bei Kontrollen stets eingehalten worden. Dennoch empfiehlt das BfS „grundsätzlich, unnötige Belastung mit hochfrequenten Feldern zu vermeiden“. Daher solle „insbesondere darauf geachtet werden, dass sich Kinder während der Zubereitung des Essens nicht unmittelbar vor oder neben dem Gerät aufhalten“. Weiterhin nennt das BfS Schwangere als besonders gefährdete Personen.[17] In 30 Zentimetern Entfernung ist nur „noch etwa fünf bis zehn Prozent der an der Oberfläche des Gerätes gemessenen Mikrowellenintensität“ vorhanden. Mikrowellenherde sind auch im Fehlerfall durch mehrfach vorhandene Sicherungen gut gegen Betrieb mit offener Tür geschützt. Geräte mit beschädigtem oder verbogenem Gehäuse oder Türen sollten nicht weiterverwendet werden, da in diesem Fall auch außerhalb des Geräts verhältnismäßig starke hochfrequente elektromagnetische Felder auftreten können, die eine Verletzungsgefahr bergen. Die vereinzelt anzutreffende Meinung, der Umgang mit Mikrowellen erzeuge Krebs, ist wissenschaftlich nicht haltbar. Eine mutagene Wirkung elektromagnetischer Strahlung tritt nur bei ionisierender Strahlung auf. Der Bereich ionisierender Strahlung beginnt bei Wellenlängen kürzer als etwa 250 nm, entsprechend einer Frequenz größer als 1.200.000 GHz; das ist im Ultraviolettbereich (Übergang von UV-A zu UV-B). Die Frequenz von Mikrowellen liegt aber fast sechs Größenordnungen unterhalb der Grenze zur ionisierenden Strahlung. Effekte mit elektrisch leitenden Stoffen (u. a. Metallen)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Wegen der hohen Sendeleistung des Magnetrons können in allen leitfähigen Materialien, so auch Metallteilen im Garraum, Ströme von mehr als 20 Ampere fließen. Dünne Metallschichten, beispielsweise Alufolie, metallische Verzierungen an Geschirr oder der Goldrand von Tellern, können deswegen (und aufgrund von Lichtbögen) sogar schmelzen, Lebensmittel mit schlechter elektrischer und thermischer Leitfähigkeit (wie etwa gepopptes Popcorn) können verkohlen. Dickere Gegenstände wie Besteck werden dagegen nur heiß. Die gelegentlich verbreitete Ansicht, Metall sei in der Mikrowelle grundsätzlich tabu, ist dagegen falsch. Wenn man Metallstücke mit ungeeigneter Geometrie, wie etwa Gabeln, oder mit geringem Abstand zur Wandung in den Garraum einbringt, können Funkenüberschläge entstehen, falls die erzeugte elektrische Feldstärke ausreichend ist (= 106 V·m−1). Die Erwärmung von Speisen, die in ganz oder teilweise in Aluminium verpackt sind, erfolgt schneller und energiesparender, wenn die Speisen aus den Aluminiumbehältern auf einen Teller umgefüllt werden bzw. wenn der metallische Deckel entfernt wird, denn das Aluminium würde die Mikrowellen reflektieren. Brandgefahr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Mikrowellenherd mit Drehreglern für Leistung und Dauer. Rauchbildung durch überhitztes Gargut. Bestimmte Speisen und andere Stoffe können sich in einer Mikrowelle so weit erhitzen, dass sie zu schwelen oder zu brennen beginnen. Mikrowellen erhitzen nicht nur Wassermoleküle, sondern alle Moleküle mit einem Dipolmoment und elektrisch leitfähige Stoffe. Durch die hohen Feldstärken kann es auch zur Bildung von Lichtbögen in Lebensmitteln kommen. Starke induzierte Ströme können ebenfalls zu Verkohlungen führen. Diese sind oft nicht – zumindest von außen – sichtbar. Entstehende Verkohlungen und auch Flammen absorbieren Mikrowellenstrahlung wiederum und verstärken den Effekt. Viele Mikrowellenherde besitzen daher über dem Garraum im Bereich des Luftaustritts einen Thermoschalter, der das Gerät bei Überhitzung abschaltet. Im Inneren ablaufende Brände sind durch das doppelwandige Gehäuse von der Umgebung isoliert, können jedoch gesundheitsschädliche Brandgase entwickeln, die durch den nach der Heizzeit meist noch nachlaufenden Ventilator auch nach außen geführt werden. Auswirkung auf Nährstoffe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Mikrowellen übertragen zu wenig Energie, um chemisch stabile Molekülbindungen aufzubrechen, können jedoch Wasserstoffbrückenbindungen in Wasser und in Biomolekülen stören und dadurch die Denaturierung und Inaktivierung von Biomolekülen (beispielsweise Proteine, RNA, DNA, Zellmembranen[18]) auslösen. Ebenso können über Polarisationseffekte die Ladungen vorhandener Radikale (Moleküle mit reaktionsfreudigen Elektronen) umgeordnet werden, wodurch sich neue Reaktionsprodukte ergeben können.[19] Die Ansicht, Mikrowellenherde würden den Nährstoffgehalt von Nahrungsmitteln durch Zerstörung von Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen stärker als andere Erhitzungsvorgänge verringern, ist weitestgehend unbelegt. Eine Studie[20] ergab im Einzelfall, dass Antioxidantien zum Beispiel in Brokkoli durch Erhitzung im Mikrowellenherd stärker zerstört werden als durch andere Erhitzungsverfahren.[21] Generelle Aussagen sind allerdings schwierig, da die Werte für einzelne Nährstoffe in bestimmten Lebensmitteln sehr unterschiedlich sind und stets der Vergleich mit anderen Erhitzungsverfahren bedacht werden muss. Die Entstehung von Schadstoffen durch das Verfahren der Mikrowellenerwärmung wird wiederkehrend diskutiert. Eine mögliche Quelle von Schadstoffen können – wie auch bei anderen Garverfahren – lokale Verbrennungen an Speisen sein. Eine tatsächliche Gefahr für die Nährstoffe stellt die Überhitzung von Nahrungsmitteln dar, da viele Nährstoffe bei hohen Temperaturen zerstört werden. Das trifft zwar ebenso auf die Zubereitung im Topf auf dem Herd zu; eine unbedachte oder ungeeignete Einstellung des Mikrowellenherdes führt jedoch sehr schnell zu dem unerwünschten Effekt. Insbesondere beim Garen von Speisen besteht eine erhöhte Gefahr der Überhitzung. Hygiene der Nahrung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Wie oben unter Anwendungshinweise schon erwähnt, erfolgt die Erwärmung ungleichmäßig. Neben den dort erwähnten hot spots gibt es auch cold spots, also kühle Stellen. Sie bergen eine hygienische Gefahr bei der Erwärmung von Nahrungsmitteln mit Mikrowellenstrahlung, da dort Salmonellen bzw. Listerien überleben können. Amerikanische Forscher ließen in einem Experiment frisch eingekaufte, listerienbefallene Hähnchen in der Mikrowelle garen. In mehr als der Hälfte der Proben waren danach weiterhin Listerien nachweisbar, unabhängig von Leistung, Garraumgröße oder davon, ob ein Drehteller vorhanden war. Aus diesem Grund empfiehlt auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung zum Beispiel kein Hähnchen oder Hackfleisch in Mikrowellenherden zu erwärmen.[22] Ausbleibende Bräunungsreaktion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Beim normalen Garen (also abgesehen von den schon erwähnten lokalen Verbrennungsvorgängen) in der Mikrowelle werden Temperaturen, wie sie für die Entstehung von Bräunungsreaktionen (Maillard-Reaktion, z. B. bei Braten oder Spiegelei) nötig sind, nicht erreicht. Die mit der Maillard-Reaktion einhergehende Bildung von Melanoidinen (Röst-Aromastoffen) bleibt dann aus. Aus diesem Grund werden auch Mikrowellenherde mit Grill- bzw. Heißluftfunktion (Kombi-Geräte) angeboten. Es gibt auch spezielles Bräunungsgeschirr für kleinere Fleischportionen, wo in der Oberflächenbeschichtung Metalloxide eingelagert sind, die sich durch die Mikrowellenenergie erhitzen und somit Bräunungseffekte erzielen können.[23] Weitere Anwendungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Große Mikrowellengeräte werden industriell als Alternative zu Autoklaven für die Herstellung von Faserverbundwerkstoffen eingesetzt; deren Einsatzmöglichkeiten werden erforscht. Dabei ist die Energieersparnis im Vergleich zu anderen Herstellungsmethoden von Faserverbundwerkstoffen interessant. Diese beruht auf der Tatsache, dass nur das Werkstück selbst erhitzt wird (siehe Wirkungsweise und Wirkungsgrad). Weitere Anwendungen sind das Trocknen von Lebensmitteln wie zum Beispiel Nudeln, das Hitzestabilisieren von Getreidekeimlingen oder das Trocknen anderer Materialien. Weiterhin werden Mikrowellengeräte zur Synthese im chemischen Labor verwendet.[24] Siehe auch: Dielektrische Erwärmung Therapeutische Nutzung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Mikrowellen mit bis zu mehreren hundert Watt werden auch therapeutisch zur Gewebeerwärmung beim medizinischen Verfahren der Diathermie eingesetzt. Der Wärmeeintrag wird wie beim Mikrowellenherd über gepulstes An- und Abschalten gesteuert. Trocknung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Mikrowellen mit Leistungen von vielen Kilowatt werden zur industriellen Trocknung und Erwärmung, zur Plasmageneration und in Teilchenbeschleunigern eingesetzt. Sie werden wie in der Mikrowelle mit Magnetronen oder auch mit Klystronen erzeugt. Mikroorganismen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Spül- und Putzlappen sind geeignete Lebensräume für Mikroorganismen. Eine Studie von 2007[25] zeigte, dass sich Mikrowellenherde auch für die Sterilisation kontaminierter Schwämme oder Tücher eignen. Bereits zwei Minuten in einem solchen Ofen bei voller Leistung töten rund 99 Prozent aller Keime, sowohl Bakterien als auch Viren; vier Minuten sind ausreichend, um auch hartnäckige Bakteriensporen zu inaktivieren. Da Mikrowellen die Erwärmung hauptsächlich durch Absorption in Wasser erzeugen, müssen Schwämme oder Tücher in nassem Zustand in die Mikrowelle gegeben werden. Die Keime, Bakterien und Viren werden durch die von der Strahlung hervorgerufenen hohen Temperatur und nicht durch die Strahlung abgetötet. Zerstörung von RFID-Chips[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Nach der Einführung des ePasses wurde seitens des Chaos Computer Clubs und Gegnern zunehmender Überwachungsmaßnahmen als Akt zivilen Ungehorsams dazu aufgerufen, den im Dokument enthaltenen Chip, auf dem persönliche Daten des Inhabers gespeichert sind, mittels eines Mikrowellenherdes zu zerstören. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass der Pass dennoch seine Gültigkeit behält, da er nach wie vor eine Identifikation der Person ermöglicht.[26] Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Thorsten Oliver Kraemer: Wer hat eigentlich die Mikrowelle erfunden? Große Erfindungen und ihre Erfinder. Books on Demand, Norderstedt 2009, ISBN 3-8370-3777-0. Klaus-Peter Möllmann, Michael Vollmer: Kochen mit Zentimeterwellen: Die Physik der Haushaltsmikrowelle. In: Physik in unserer Zeit. Band 35(1), 2004. S. 38–44, ISSN 0031-9252 Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Commons: Mikrowellenherde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien Wiktionary: Mikrowellenherd – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen Funktionsweise des Mikrowellenherds aus physikalischer Sicht Experimente in der Mikrowelle Mikrowelle: Kein negativer Einfluss auf Lebensmittel Kulinarische Physik (PDF; 2,9 MB) – Diplomarbeit (2002) von Silke Maier am Institut für Experimentalphysik der Karl-Franzens-Universität Graz, abgerufen am 1. Dezember 2011; die Arbeit erläutert u. a. den Aufbau eines Mikrowellenherds mit aufschlussreichen Schnittzeichnungen Marc Pitzke: Erfindung des Mikrowellenherds – Ssssss... Bing! In: einestages vom 23. Januar 2015 Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] ↑ Bildunterschrift unter [1] ↑ HAUSHALT / MIKROWELLENHERDE: Dann eben rosa. In: Der Spiegel Ausgabe 14/1968. 1. April 1968, abgerufen am 30. Januar 2017. ↑ Siehe Logo auf dem Foto unter [2] ↑ Siehe Logo auf und Bildunterschrift zu dem Foto unter [3] ↑ Erfindung des Mikrowellenherds – Ssssss… Bing! bei spiegel.de/einestages, eingefügt 25. Jan. 2015. ↑ Paul R. Liegey: Hedonic Quality Adjustment Methods For Microwave Ovens In the U. S. CPI. Bureau of Labor Statistics, United States Department of Labor, 16. Oktober 2001, abgerufen am 5. Oktober 2013 (amerikanisches Englisch). ↑ Statistisches Bundesamt, Stichtag 1. Januar 2011. DeStatis und DSTATIS – Wirtschaftsrechnungen, Fachserie 15, Reihe 2, S. 11, 2011. ↑ Richard J. Saykally et al.: Unified description of temperature-dependent hydrogen-bond rearrangements in liquid water. In: PNAS. Vol. 102, 2005, S. 14171–14174 doi:10.1073/pnas.0506899102 ↑ Martin Chaplin: Water Structure and Science. ↑ Camelia Gabriel, Sami Gabriel, Edward H. Grant, Edward H. Grant, Ben S. J. Halstead, D. Michael P. Mingos: Dielectric parameters relevant to microwave dielectric heating. In: Chemical Society Reviews. 27, Nr. 3, Januar 1998, S. 213–224. ISSN 1460-4744. doi:10.1039/A827213Z.. ↑ Mehr Experimente mit der Haushaltsmikrowelle. (PDF; 406 kB). ↑ Institut Dr. Flad: Chemie in der Mikrowelle, Kap.7: Ermitteln von Hotspots. In: Eduthek Dr. Flad. Institut Dr. Flad, 1. August 2018, abgerufen am 5. Januar 2019. ↑ https://praxistipps.chip.de/mikrowelle-das-sind-geeignete-gefaesse_32632 ↑ Jearl Walker: Der fliegende Zirkus der Physik.. ↑ H. A. Kues, J. C. Monahan et al.: Increased sensitivity of the non-human primate eye to microwave radiation following ophthalmic drug pretreatment. In: Bioelectromagnetics. Band 13 (5), S. 379–393. ↑ K. Saito, T. Saiga et al.: Reversible irritative effect of acute 2.45GHz microwave exposure on rabbit eyes – a preliminary evaluation. In: The Journal of Toxicological Sciences. Band 23 (3), S. 197–203. ↑ Bundesamt für Strahlenschutz, Hochfrequente elektromagnetische Felder im Haushalt: Mikrowellengeräte, Infoblatt, Stand: September 2012 (PDF; 451 kB). ↑ Shckorbatov YG, Pasiuga VN, Kolchigin NN, Grabina VA, Batrakov DO, Kalashnikov VV, Ivanchenko DD, Bykov VN (2009): The influence of differently polarised microwave radiation on chromatin in human cells. International Journal of Radiation Biology 85 (4), Seiten 322–329. ↑ A. J. Hoff, H. Rademaker, R. van Grondelle, L. N. M. Duysens: On the magnetic fields dependence of the yield of the triplet state in reaction centers of photosynthetic bacteria. In: Biochim. Biophys. Acta 460 (1977), S. 547–551. ↑ James Randerson:Microwave cooking zaps nutrients. In: Journal of the Science of Food and Agriculture. Band 83. Seite 1511. ↑ Mikrowellen zerstören Inhaltsstoffe von Gemüse. Bei orf.at ↑ https://www.test.de/Mikrowellengeraete-Vorsicht-bei-Gefluegel-17296-0/ ↑ HEA-Fachwissen / Mikrowellen - Anwendung. Abgerufen am 4. Januar 2019. ↑ Fabian Fischer: Synthesen mit Mikrowellen: Moderne Organische Chemie. In: Chemie in unserer Zeit. Band 36, Nr. 4, 2002, ISSN 1521-3781, S. 240–244, doi:10.1002/1521-3781(200208)36:43.0.CO;2-W (https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1002/1521-3781%28200208%2936%3A4%3C240%3A%3AAID-CIUZ240%3E3.0.CO%3B2-W (kostenpflichtig) [abgerufen am 4. Januar 2019]). ↑ Gabriel Bitton (University of Florida, Gainesville) et al.: Journal of Environmental Health. Band 69. S. 17 (Bericht in www.wissenschaft.de, 24. Januar 2007). ↑ Hacken im Polizeistaat. In: Die Zeit vom 2. Januar 2006. Kategorien: ElektrohaushaltsgerätElektrowärmegerät Navigationsmenü Nicht angemeldet Diskussionsseite Beiträge Benutzerkonto erstellen Anmelden Artikel Diskussion Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte Suche Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel Mitmachen Artikel verbessern Neuen Artikel anlegen Autorenportal Hilfe Letzte Änderungen Kontakt Spenden Werkzeuge Links auf diese Seite Änderungen an verlinkten Seiten Spezialseiten Permanenter Link Seiten­informationen Wikidata-Datenobjekt Artikel zitieren Drucken/­exportieren Buch erstellen Als PDF herunterladen Druckversion In anderen Projekten Commons In anderen Sprachen Dansk English Español Français Hrvatski Italiano Nederlands Русский Türkçe 61 weitere Links bearbeiten Diese Seite wurde zuletzt am 5. Januar 2019 um 16:35 Uhr bearbeitet. 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DERGEILE, am 17.01.2019 um 11:43 Uhr, kommentierte:

Ventilator Zur Navigation springen Zur Suche springen Abluftventilator Ein Ventilator (von lat. ventilare „Wind erzeugen“, „Kühlung zufächeln“) ist eine fremd angetriebene Strömungsmaschine (in der Ausführung als Arbeitsmaschine), die meist mittels eines in einem Gehäuse rotierenden Laufrads ein gasförmiges Dispersionsmedium fördert sowie dabei zwischen Ansaug- und Druckseite ein Druckverhältnis zwischen 1 und 1,3 erzielt (Kleinventilatoren bis 1,03). Ventilatoren setzen max. 25000 J/kg•K um, was bei einer angenommen Dichte von 1,2 kg/m3 (Luft) 30000 Pa entspricht, daher der Faktor 1,3 laut DIN 5801 und 13349. Strömungsmaschinen, die ein Druckverhältnis größer 1,3 erreichen, heißen Verdichter. Im technischen Sprachgebrauch sollen laut Norm die Begriffe "Gebläse" und "Lüfter" nicht mehr verwendet werden. Inhaltsverzeichnis 1 Einordnung nach Maschinenart 1.1 Axialventilator 1.2 Diagonalventilator 1.3 Radial-/ Zentrifugalventilator 1.4 Tangential- oder Querstromventilatoren 2 Technische Kennzahlen von Ventilatoren 3 Unverbindliche Referenzwerte für Ventilatoren 3.1 Anforderungen der ErP-Ökodesign-Richtlinie an Ventilatoren 3.2 Anforderungen an die Produktinformationen zu Ventilatoren 4 Anwendung 4.1 Anwendungen von Ventilatoren im PC-Bereich 4.2 Bilder 5 Zur Geschichte der Ventilator-Herstellung im 19. und 20. Jahrhundert in Deutschland 6 Trivia 7 Literatur 8 Weblinks 9 Einzelnachweise Einordnung nach Maschinenart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Ventilatoren sind Strömungsmaschinen, die als Arbeitsmaschinen wirken. Da sie durch kontinuierliche Rotation eines Axial- bzw. Radiallaufrads arbeiten, sind es Turbomaschinen. Axialventilator[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Axialventilator Wirkprinzip des Axialventilators Axialventilatoren sind die gebräuchlichste Bauform. Die Drehachse des Axiallaufrads verläuft parallel bzw. axial zum Luftstrom. Die Luft wird durch das Axiallaufrad ähnlich wie bei einem Flugzeug- oder Schiffspropeller bewegt. Die Vorteile von Axialventilatoren sind die im Verhältnis zum hohen geförderten Luftdurchsatz geringen Abmessungen. Der Nachteil ist die geringere Druckerhöhung im Verhältnis zum Radialventilator. Die Ausführung ohne Gehäuse ist bei Tisch- und Deckenventilatoren (Lüftern) üblich. Axialventilatoren mit Gehäuse und innen liegendem Antriebsmotor haben den Nachteil des Nabentotwassers hinter der Laufradnabe, den man jedoch durch geeignete Einbauten (Innendiffusor) weitgehend vermeiden kann. Da die Luft durch die Rotation hinter dem Axiallaufrad drallbehaftet austritt, wird durch feststehende Einbauten (Nachleitrad) eine statische Druckerhöhung erreicht, indem der im Drall (Drehimpuls) enthaltene, dynamische Energieanteil in potentielle Energie (statischer Druck) umgesetzt wird. Um die Druckaustrittsverluste aus dem Axialventilator zu minimieren, werden bei größeren Ventilatoren Außendiffusoren eingesetzt. Diagonalventilator[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Eine weitere Ausführung der Strömungsmaschinen ist der so genannte Diagonalventilator, bei dem das Gehäuse und die Lüfterschaufeln konisch geformt sind (der Radius wird zur Druckseite hin größer) damit die Luft nicht axial, sondern diagonal austritt. Diagonalventilatoren haben bei gleicher Leistung und Größe einen größeren Luftdurchsatz und bauen einen höheren Druck auf, deshalb können sie z. B. bei gleichem Effekt bei geringerer Drehzahl betrieben werden und sind somit leiser. Beide Ausführungen haben ein so genanntes Nabentotwasser (auch: „Dead Spot“), das sich hinter dem in der Mitte des Geräts angeordneten Motor befindet: Dort findet kaum eine Luftbewegung statt. Deshalb wurden auch schon Axialventilatoren entwickelt, die den Motor in einem umgebenden Gehäuse enthalten und bei denen sich nur noch das Lager in der Mitte befindet. Diese Ausführung ist jedoch aufgrund der ungewöhnlichen Bauform des Motors eher selten und auch teurer als vergleichbare Axialventilatoren. Aufwändig ist auch das Auswuchten wegen der großen, außen liegenden umlaufenden Masse des Antriebs. Besonders kompakte Ventilatoren werden üblicherweise von einem Außenläufermotor direkt angetrieben. Radial-/ Zentrifugalventilator[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Radialventilator mit Direktantrieb Radialventilatoren werden überall dort verwendet, wo es im Vergleich zu Axialventilatoren auf größere Druckerhöhung bei gleicher Luftmenge ankommt. Die Luft wird parallel bzw. axial zur Antriebsachse des Radialventilators angesaugt und durch die Rotation des Radiallaufrads um 90° umgelenkt und radial ausgeblasen. Man unterscheidet Laufräder mit rückwärtsgekrümmten Schaufeln (bei hohen Drücken und Wirkungsgraden), geraden Schaufeln (für Sonderzwecke wie etwa partikelbehaftete Strömungen um Anhaftungen zu reduzieren) und vorwärtsgekrümmten Schaufeln (bei geringen Drücken und Wirkungsgraden, siehe auch Abschnitt Querstromventilatoren). Es gibt einseitig und beidseitig ansaugende Radialventilatoren mit und ohne Gehäuse. Bei der Ausführung mit schneckenförmigem Gehäuse ist dieses so orientiert, dass die verbleibende Tangentialkomponente der Strömung in Richtung Auslass gerichtet ist. Die Luft wird meist an einem Flansch oder einen Rohrstutzen ausgeblasen. Um die Druckverluste durch die hohe Austrittsgeschwindigkeit aus dem Radialventilator zu minimieren, muss auf geeignete weiterführende Kanalgestaltung geachtet werden (ggf. Einsetzen eines Diffusors). Bei der Ausführung ohne spiralförmiges Gehäuse wird die Luft radial aus dem Radiallaufrad ausgeblasen und durch eine geeignete Gehäuseausführung wie bei Dachventilatoren ins Freie geblasen. Solche Ventilatoren oder auch diejenigen, die weitere Verdichterstufen enthalten (z. B. Staubsaugergebläse), besitzen am Austrittsumfang oft Leitschaufeln, um die tangentiale Strömungskomponente zu nutzen. Tangential- oder Querstromventilatoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Diese sehen auf den ersten Blick aus wie breite oder auch längliche Radialventilatoren, das Funktionsprinzip ist jedoch grundlegend anders. Sie besitzen nach vorn, also in Laufrichtung weisende Schaufeln. Bei den Tangentialventilatoren wird die Luft zweimal durch das Lüfterrad geführt: sie wird großflächig etwa über die halbe Oberfläche des Lüfterrads tangential angesaugt, durch das Innere des Rads geführt und ebenfalls tangential wieder abgegeben. Einen geringen Luftanteil befördert das Rad außen mit. Der Luftaustritt geschieht dann meist über einen schmalen Spalt in der Breite des Lüfterrads auf der gegenüber liegenden Seite. Der Antriebsmotor sitzt meist im oder am Ende des Laufrades; entsprechend kleine Motoren sind auch im Inneren des Lüfterrads unterzubringen, was auch deren Kühlung verbessert. Tangentialventilatoren können große Luftmengen gleichmäßig über eine breite Austrittsfläche abgeben und kommen in Klimageräten, Nachtspeicheröfen und Heizlüftern zum Einsatz. Da sie schon bei geringen Drehzahlen einen ausreichenden Luftdurchsatz haben, sind die meist von Spaltpolmotoren angetriebenen Tangentialventilatoren im Betrieb sehr leise und daher gut zur Kühlung von z. B. Tageslichtprojektoren geeignet. Außerdem sind sie bevorzugt in Säulen- oder Turmventilatoren zu finden. Diese Ventilatorenbauform ist nicht zum Aufbau höherer Drücke geeignet. Technische Kennzahlen von Ventilatoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Siehe auch: Ventilatorkennlinie In Abhängigkeit des geförderten Volumenstromes verändert sich die erreichte Druckerhöhung. Um Ventilatoren untereinander vergleichen zu können, können Kennzahlen verwendet werden. Diese Kennzahlen sind Druckzahl Lieferzahl bzw. Durchflusszahl Laufzahl Durchmesserzahl Wirkungsgrad spezifischer Schallleistungspegel Eine Einordnung der Ventilatoren kann im Cordier-Diagramm vorgenommen werden. Unverbindliche Referenzwerte für Ventilatoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Die Tabelle enthält Werte der Ventilatoren mit der besten zur Zeit der Verabschiedung dieser Verordnung auf dem Markt verfügbaren Technik. Diese Referenzwerte können möglicherweise nicht immer in allen Anwendungen oder für das gesamte von dieser Verordnung erfasste Leistungsspektrum erreicht werden:[1] Ventilatortyp Messkategorie (A–D) Effizienzkategorie (statischer oder totaler Wirkungsgrad) Effizienzgrad (N) Axialventilator A, C B, D statisch total 65 75 Radialventilator mit vorwärtsgekrümmten Schaufeln und Radialventilator mit Radialschaufeln A, C B, D statisch total 62 65 Radialventilator mit rückwärtsgekrümmten Schaufeln ohne Gehäuse A, C statisch 70 Radialventilator mit rückwärtsgekrümmten Schaufeln mit Gehäuse A, C B, D statisch total 72 75 Diagonalventilator A, C B, D statisch total 61 65 Querstromventilator B, D total 32 Begriffsbestimmung: „Messkategorie“ bezeichnet eine Prüfung, Messung oder Betriebsanordnung, die die Einlass- und Auslassbedingungen des geprüften Ventilators festlegt (Einbausituationen gemäß ISO 5801)[2] „Messkategorie A“ bezeichnet eine Anordnung, bei der Messungen am Ventilator mit freien Einlass- und Auslassbedingungen vorgenommen werden „Messkategorie B“ bezeichnet eine Anordnung, bei der Messungen am Ventilator mit freiem Einlass und mit einer am Auslass montierten Rohrleitung vorgenommen werden „Messkategorie C“ bezeichnet eine Anordnung, bei der Messungen am Ventilator mit einer am Einlass montierten Rohrleitung und mit freien Auslassbedingungen vorgenommen werden „Messkategorie D“ bezeichnet eine Anordnung, bei der Messungen am Ventilator mit einer am Einlass und einer am Auslass montierten Rohrleitung vorgenommen werden „Effizienzkategorie“ bezeichnet die zur Ermittlung der Energieeffizienz – d. h. des statischen Wirkungsgrads oder des totalen Wirkungsgrads – des Ventilators herangezogene Ausgangsenergieform des Ventilatorgases, wobei a) der „statische Ventilatordruck“ (psf) zur Ermittlung der Ventilatorgasleistung in der Effizienzgleichung für den statischen Wirkungsgrad des Ventilators herangezogen wurde und b) der „totale Druck des Ventilators“ (pf) zur Ermittlung der Ventilatorgasleistung in der Effizienzgleichung für den totalen Wirkungsgrad des Ventilators herangezogen wurde „Effizienzgrad“ bezeichnet einen Parameter in der Berechnung der Zielenergieeffizienz eines Ventilators mit einer bestimmten elektrischen Eingangsleistung am Energieeffizienzoptimum (in der Berechnung der Energieeffizienz des Ventilators als Parameter „N“ dargestellt) „Zielenergieeffizienz“ηZiel ist die Mindestenergieeffizienz, die ein Ventilator erreichen muss, um den Anforderungen zu entsprechen; sie beruht auf seiner elektrischen Eingangsleistung am Energieeffizienzoptimum, wobei ηZiel der Ausgangswert aus der entsprechenden Gleichung in Anhang II Abschnitt 3 ist, unter Verwendung der betreffenden ganzen Zahl N des Effizienzgrads (Anhang I Abschnitt 2, Tabellen 1 und 2) und der in kW ausgedrückten elektrischen Eingangsleistung Pe(d)des Ventilators an seinem Energieeffizienzoptimum in der betreffenden Energieeffizienzformel „Gesamteffizienz“ bezeichnet je nach zutreffendem Fall entweder den „statischen Wirkungsgrad“ oder den „totalen Wirkungsgrad“ Anforderungen der ErP-Ökodesign-Richtlinie an Ventilatoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Das Entscheidungskriterium für die Energieeffizienz von Ventilatoren ist der Systemwirkungsgrad, der sich aus den Wirkungsgraden des Ventilators, des Motors und der Steuerungselektronik zusammensetzt.[3] Die Anforderungen wurden per 1. Januar 2015 in einer zweiten Stufe nochmals angehoben (siehe Tabelle). Ventilatorkategorie Messkategorie (A–D) Ventilatordruck Leistungsbereich > 0,125 kW Wirkungsgrade Leistungsbereich > 10 kW Wirkungsgrade Leistungsbereich > 500 kW Wirkungsgrade Axialventilator A, C B, D statisch total 28 46 40 58 43 61 Radialventilator mit vorwärtsgekrümmten Schaufeln und Radialventilator mit Radialschaufeln A, C B, D statisch total 32 37 44 49 47 52 Radialventilator mit rückwärtsgekrümmten Schaufeln ohne Gehäuse A, C statisch 42 62 66 Radialventilator mit rückwärtsgekrümmten Schaufeln mit Gehäuse A, C B, D statisch total 41 44 61 64 65 68 Diagonalventilator A, C B, D statisch total 30 42 50 62 54 66 Querstromventilator B, D total 16 21 21 Der Systemwirkungsgrad Der Systemwirkungsgrad der Ventilatoreinheit η S y s {displaystyle eta _{mathrm {Sys} }} setzt sich aus den Wirkungsgraden des Ventilators ( η V {displaystyle eta _{mathrm {V} }} ), des Motors ( η M {displaystyle eta _{mathrm {M} }} ), des Antriebs ( η A {displaystyle eta _{mathrm {A} }} ) und der Regelung ( η R {displaystyle eta _{mathrm {R} }} ) wie folgt zusammen: η S y s = η V η M η A η R {displaystyle eta _{mathrm {Sys} }=eta _{mathrm {V} }eta _{M}eta _{mathrm {A} }eta _{mathrm {R} }} [4] Je nach Bauart des Ventilators und der eingesetzten Technik unterscheidet sich der Systemwirkungsgrad sehr stark. Beispielsweise liegt der Wirkungsgrad bei Axialventilatoren bis 10 kW Aufnahmeleistung im Mittel zwischen 25 und 45 % und bei Freiläufern mit rückwärts gekrümmten Schaufeln bis 10 kW Aufnahmeleistung zwischen 35 und 60 %. Mit steigendem Volumenstrom und Aufnahmeleistung des Motors verbessert sich der Systemwirkungsgrad, da sich der Motorwirkungsgrad (75 bis 95 %) und die Antriebswirkungsgrade (90 bis 95 % bei Keilriemen bis 97 % bei Flachriemen) wesentlich verbessern. Der Ventilatorwirkungsgrad erhöht sich nur moderat. Da die meisten RLT-Anlagen variabel betrieben werden, wird entweder ein Frequenzumrichter mit einem Wirkungsgrad von 95 bis 97 % oder eine in den Motor integrierte Steuerung zur Regelung eingesetzt. Anforderungen an die Produktinformationen zu Ventilatoren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Anforderungen:[5] Nr. 1. Die in Nr. 2 Punkte 1 bis 14 genannten Informationen zu Ventilatoren müssen wie folgt sichtbar bereitgestellt werden: a) in den technischen Unterlagen zu Ventilatoren b) auf frei zugänglichen Internetseiten der Ventilatorenhersteller Nr. 2. Dabei ist anzugeben: Gesamteffizienz (η), gerundet auf eine Dezimalstelle zur Ermittlung der Energieeffizienz verwendete Messkategorie (A–D) Effizienzkategorie (statischer Wirkungsgrad oder totaler Wirkungsgrad) Wirkungsgrad am Energieeffizienzoptimum ob die Berechnung der Ventilatoreffizienz auf der Annahme beruht, dass eine Drehzahlregelung zum Einsatz kommt; falls ja, ob diese in den Ventilator integriert ist oder ob sie mit diesem installiert werden muss Herstellungsjahr Name oder Warenzeichen, amtliche Registrierungsnummer und Niederlassungsort des Herstellers Modellnummer des Produkts Nennmotoreingangsleistung(en) (kW), Massen- bzw. Volumenstrom (-ströme) und Druck (Drücke) am Energieeffizienzoptimum Umdrehungen pro Minute am Energieeffizienzoptimum „spezifisches Verhältnis“ für die Erleichterung des Zerlegens, des Recyclings oder der Entsorgung nach der endgültigen Außerbetriebnahme relevante Informationen für die Minimierung der Umweltauswirkungen und die Gewährleistung optimaler Lebensdauer relevante Informationen zu Einbau, Betrieb und Instandhaltung des Ventilators Beschreibung weiterer bei der Ermittlung der Energieeffizienz von Ventilatoren genutzter Gegenstände wie Rohrleitungen, die nicht in der Messkategorie beschrieben und nicht mit dem Ventilator geliefert werden. Die Informationen in den technischen Unterlagen sind in der Reihenfolge gemäß Nr. 2 Punkte 1 bis 14 bereitzustellen. Dabei müssen nicht genau die in der Aufstellung gebrauchten Formulierungen wiederholt werden. Die Angaben können statt in Textform auch in Form von Grafiken, Schaubildern und Symbolen erfolgen. Die in Nr. 2 Punkte 1, 2, 3, 4 und 5 genannten Informationen sind dauerhaft auf oder nahe dem Leistungsschild anzugeben; in Bezug auf Nummer 2 Punkt 5 ist diejenige der folgenden Formulierungen zu verwenden, die zutrifft: „Mit diesem Ventilator muss eine Drehzahlregelung installiert werden.“ „In diesen Ventilator ist eine Drehzahlregelung integriert.“ Die Hersteller machen in der Bedienungsanleitung Angaben zu besonderen Sicherheitsvorkehrungen, die beim Zusammenbau, beim Einbau oder bei der Instandhaltung von Ventilatoren zu treffen sind. Falls gemäß Nr. 2 Punkt 5 der Anforderungen an die Produktinformationen mit dem Ventilator eine Drehzahlregelung installiert werden muss, geben die Hersteller zur Gewährleistung eines optimalen Betriebs nach der Montage Einzelheiten zu den Eigenschaften der Drehzahlregelung an. Anwendung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Die meisten Ventilatoren fördern Luft und gehören in das Fachgebiet der Lufttechnik bzw. Lüftung. Bei Beschränkung auf dieses Medium: Luft ergeben sich folgende Einsatzbereiche: Klimatisierung: Temperatur und Luftfeuchtigkeit der Raumluft wird über Luftzirkulation gesteuert. Kühlung: Die Abwärme von einem Bauteil oder einer Baueinheit wird durch die vorbeiströmende Luft aufgenommen und abtransportiert. Trocknen: Die Feuchtigkeit von Stoffen wird durch das Vorbeiströmen trockener Luft entfernt. Be- und Entlüftung: Schlechte Luft oder eventuell belastete, giftige Gase sollen aus einem Raum entfernt, abgesaugt werden. In einigen Fällen muss Atemluft garantiert sein (z. B. Bergbau-Tunnellüftung). Explosionsschutz: Das Wegblasen von brennbaren Gasen (schwerer als Luft, z. B. Propan) verhindert gefährliche Konzentrationen. Luftversorgung: Technische Feuerungen verfügen meist über Gebläse, die die Verbrennungsluft zu den Brennern oder direkt in den Feuerraum fördern. Beispielsweise die Dampflokomotive von Marc Seguin war mit einem Tender ausgerüstet, dessen große Ventilatoren für eine Versorgung der Feuerbüchse mit der nötigen Frischluft mit Sauerstoff für die Verbrennung der Kohle sorgten. Transportwesen: Mit Luft kann man schwebefähige Stoffe kostengünstig transportieren. Auch die Rohrpost funktioniert mit Luft. Musikinstrumentenbau: Mit Radialgebläsen werden Orgeln betrieben. Anwendungen von Ventilatoren im PC-Bereich[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Die Abwärme des Netzteils wird – von wenigen Ausnahmen abgesehen („Flüsterbetrieb“ durch lüfterlosen Betrieb) – per Ventilator nach außen befördert und bewirkt dadurch gleichzeitig einen permanenten Luftstrom im Gehäuse selbst. Eine unterschwellige ständige Lärmbelästigung am Arbeitsplatz ist so unvermeidbar. Mit steigender Prozessorleistung (zunächst nur die CPU; ab i486) wurde eine „aktive Kühlung“, d. h. ein Kühlkörper mit Ventilator, zusätzlich erforderlich, damit die dicht gedrängten Schaltkreise im Chip-Innern keinen sogenannten „Hitzetod“ erleiden. Später wurde diese Maßnahme auch auf die GPU von Grafikkarten und vielfach die Chipsätze der Motherboards ausgeweitet, ebenso wie auf die Festplatten, besonders bei mehreren gleichzeitig nebeneinander. Bedingt durch enge und flache Gehäuse insbesondere im Server-Bereich („Pizzakarton“ oder auch „Pizzarack“) wurden weitere Lüfter erforderlich, da die RAM-Module sowie die Spannungsteiler-Kondensatoren ebenso besondere Wärmeabfuhr benötigen. Zum Betrieb benötigt ein Lüfter eine Versorgungsspannung, typischerweise 12  V. Mit niedrigerer Spannung läuft der Lüfter zwar leiser, erbringt aber auch weniger Kühlleistung. Beim Unterschreiten eines bestimmten, normalerweise nicht genau definierten, Spannungswertes bleibt der Rotor stehen. Ein drittes Kabel liefert ein sogenanntes Tachosignal zur Rückmeldung der Drehzahl bzw. der Funktionsfähigkeit. Pro Umdrehung wechselt es ein- oder mehrfach seinen Pegel. Manche Lüfter besitzen einen vierten Anschluss, über den die Drehzahl (beispielsweise durch Pulsweitenmodulation (PWM)) gesteuert werden kann. Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Typische Bauformen und Anwendungen Deckenventilator Axialgebläse mit Hybrid­antrieb (Druckluft/​Drehstrom) Miniatur-Axiallüfter, Belüftung von Geräten und Gehäusen 2,5 Meter großer Axial­ventilator zur Tunnel­entlüftung Handventilator Zimmerventilator Radialventilator als Schiffs­kessel­gebläse Porsche-911-Motor mit Axial­gebläse Gebäude­lüftungs­ventilator Schleudergebläse (Radialventilator) für eine Orgel Grafisches Symbol für einen Ventilator nach DIN EN 12792 Symbol des Axialventilators nach DIN EN 12792 Zur Geschichte der Ventilator-Herstellung im 19. und 20. Jahrhundert in Deutschland[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] 1851 gründete der Ingenieur Christian Schiele, ein Sohn des Johann Georg Schiele, der 1828 in der Mainzer Landstraße die erste Frankfurter Gasanstalt gebaut hatte, in der Neuen Mainzer Straße 12 in Frankfurt a. M. die erste Ventilatorenfabrik Deutschlands. Die Industrie für Kleinventilatoren in Deutschland konzentriert sich in Hohenlohe und bildet einen so genannten Cluster. Dieser Cluster entstand aus einer einzigen Firma (Ziehl-Abegg), ist aber inzwischen so ausgeprägt (u. a. entstand vor 50 Jahren die Firma ebm-papst, Mitbegründer war Heinz Ziehl), dass er in der ersten Themenausgabe „Cluster“ des Magazins der Unternehmensberatungsfirma McKinsey (McK Wissen) ausführlich als Musterbeispiel für das Cluster-Phänomen dargestellt wird. Ein weiteres Ventilatorenzentrum entstand in Bad Hersfeld. Hier gründete Benno Schilde 1874 die spätere Benno Schilde GmbH. 1884 baute Benno Schilde den ersten aus Stahlblech geschweißten Radialventilator. Das gesamte Ventilatorenprogramm wird heute von der TLT-Turbo GmbH in Zweibrücken weitergeführt. Bereits 1879 wurden in der Karl-August-Hütte in Euskirchen Radialventilatoren gebaut. Anfangs noch aus Guss, erfolgte später eine Spezialisierung auf Sonderwerkstoffe. Hitze- und verschleißfeste Werkstoffe und Ventilatoren aus Edelstahl kamen ins Programm. Weiterentwicklung und Fertigung dieser Spezialanfertigungen werden heute durch die BVA Kockelmann GmbH in Euskirchen durchgeführt. 1923 wurde die Elektro-Motoren-Handelsgesellschaft von Karl W. Müller in Esslingen am Neckar gegründet. Daraus entstand die Elektror airsystems GmbH, die heute Industrieventilatoren und Seitenkanalverdichter herstellt. Die dazugehörigen Motoren werden im eigenen Werk hergestellt. Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] In Südkorea ist der Ventilatortod ein weit verbreiteter Aberglaube, dem zufolge man aufgrund von Ventilatoren, die längere Zeit laufen, erstickt, vergiftet wird oder verklammt.[6] Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Untersuchungen an Kühlgebläsen axialer Bauart. In: Kraftfahrzeugtechnik 9/1959, S. 361–366. Amtsblatt der Europäischen Union RICHTLINIE 2009/125/EG (PDF) Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Produkte. In: eur-lex.europa.eu (PDF; 1 MB) Amtsblatt der Europäischen Union VERORDNUNG (EU) Nr. 327/2011 Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung von Ventilatoren. In: erp-richtlinie.at (PDF; 819 kB) Energieeffiziente Ventilatoren. Effizienzklassen für Ventilatoren. In: vdi.de (PDF; 5,6 MB) „ErP“ steht für „Energy related Products“. In: nicotra-gebhardt.com (PDF; 3,8 MB) Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] Wiktionary: Ventilator – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen Wiktionary: Lüfter – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen Commons: elektrische Lüfter und Ventilatoren – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten] ↑ Amtsblatt der Europäischen Union. Anhang IV; In: erp-richtlinie.at, abgerufen am 3. Januar 2014. ↑ Neue Entwicklungen undAnforderungen an Ventilatoren in Lüftungs- und Klimasystemen. In: rlt-geraete.de, abgerufen am 14. Januar 2015 (PDF; 2,9 MB). ↑ Anforderungen der ErP-(Ökodesign)-Richtlinie an Ventilatoren. In: cci-dialog.de, abgerufen am 3. Januar 2014. ↑ Energieeinsparpotential von Radialventilatoren in Lüftungs- und Klimageräten(PDF; 5,5MB) opus.ba-glauchau.de, abgerufen am 9. Januar 2015. ↑ Anforderungen an die Produktinformationen zu Ventilatoren – Typenschild und Datenblätter. In: erp-richtlinie.at, abgerufen am 4. Januar 2015. ↑ Beware of Summer Hazards! Korea Consumer Protection Board (KCPB), 18. Juli 2006, archiviert vom Original am 8. Januar 2009; abgerufen am 1. September 2007. Kategorien: ElektrogerätKältetechnikStrömungsmaschineGebläse oder Ventilator Navigationsmenü Nicht angemeldet Diskussionsseite Beiträge Benutzerkonto erstellen Anmelden Artikel Diskussion Lesen Bearbeiten Quelltext bearbeiten Versionsgeschichte Suche Hauptseite Themenportale Zufälliger Artikel Mitmachen Artikel verbessern Neuen Artikel anlegen Autorenportal Hilfe Letzte Änderungen Kontakt Spenden Werkzeuge Links auf diese Seite Änderungen an verlinkten Seiten Spezialseiten Permanenter Link Seiten­informationen Wikidata-Datenobjekt Artikel zitieren Drucken/­exportieren Buch erstellen Als PDF herunterladen Druckversion In anderen Projekten Commons In anderen Sprachen Ελληνικά English Español Français Hrvatski Italiano Nederlands Русский Türkçe 54 weitere Links bearbeiten Diese Seite wurde zuletzt am 27. September 2018 um 08:57 Uhr bearbeitet. 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